Kunden em pfehlungen
Rezensionen von BarbaraM:
Ein wunderbare, unvergessliche Hörreise nach Sommerby!
Ein Sommer in Sommerby von Boie Kirsten
Das Hörbuch „Ein Sommer in Sommerby“ ist ein ganz besonderes Hörbuch. Das bemerkt man schon bei den ersten Kapiteln. Es hat uns von Anfang an so in seinen Bann gezogen, dass man alles um sich herum vergessen hat und nur noch hören, hören, hören wollte. Wunderbar!
Doch um was geht es? Die drei Großstadtkinder Martha, Mikkel und Mats müssen zu der ihnen bis dahin unbekannten Oma, um bei ihr die Sommerferien zu verbringen, weil ihre Mama einen schweren Autounfall hatte.
Der Vater der Kinder umsorgt in der Zwischenzeit die Mama. So gelangen die Kinder zur Oma nach Sommerby und verbringen den schönsten Sommer, den sie sich je erträumten. Aber dies ist nicht von Anfang an so ungetrübt, denn die Oma ist den Kindern anfangs fremd und auch ein bisschen seltsam, außerdem hat sie keinen Fernseher, kein Telefon, kein Handy und überhaupt ist sie so ein bisschen altmodisch. Letztendlich finden aber alle gut zusammen und gemeinsam müssen sie auch ein richtig spannendes Abenteuer bestehen.
Die Kinder und auch die Oma haben sich sofort in mein Herz geschlichen – vor allem der kleine Mats. Immer wieder musste ich über ihn schmunzeln und sein „Du Dumme!“ hat mir richtig gut gefallen, aber auch Martha, die sich so liebevoll um alle kümmert und Mikkel, der sehr harmoniebedürftig ist.
Ich bin so sehr davon beeindruckt, welch tolle Atmosphäre Julia Nachtmann mit ihrer Stimme schafft. Jeder einzelnen Person gibt sie eine ganz spezielle, ausdrucksstarke Tonnote. Gerne möchte ich noch weitere Hörbücher von ihr vorgelesen bekommen.
Die Autorin Kirsten Boie ist uns schon von anderen Büchern bekannt und wir finden ihren Schreibstil richtig toll.
Das Hörbuch „Ein Sommer in Sommerby“ von der Autorin Kirsten Boie und der Sprecherin Julia Nachtmann ist im März 2018 im Verlag Jumbo Neue Medien erschienen. Es umfasst 4 Hörbuch-CDs mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 50 Minuten und beläuft sich auf 15,00 Euro.
Fazit: Eine tolle Geschichte über die Wichtigkeit und Wertschätzung von Kindern.
Ein absoluter Genuss für die Ohren für Leute ab 8 Jahren! Absolut empfehlenswert!
Ein wunderbares, ganz bemerkenswertes Buch!
Ein Sommer in Sommerby von Boie Kirsten
Das Buch „Im Garten von Monsieur Pit Frank“ ist ein ganz besonderes Buch. Das erkennt man schon auf den ersten Blick. Anders als die meisten Bücher, ist es im Format DIN A4 gedruckt.
Bemerkenswert ist auch, dass es unzählig viele Geschichten in Reimform auf einer ganzen Seite beinhaltet und es dazu passend jeweils ein ganz wunderbar gezeichnetes Bild zu sehen gibt.
Die Geschichten wurden von Ronja Erb, Julie Maier und Erika Siebert verfasst. Bei diesen drei Autorinnen handelt es sich um drei Frauen aus drei Generationen, die sehr viel Fantasie, Können und ihr ganzes Herzblut in die Geschichten gesteckt haben. Das bemerkt man schon auf den ersten Seiten.
Mit derselben Leidenschaft hat auch der Illustrator Leszek Kotzott die detaillgetreuen Zeichnungen angefertigt. Einfach wunderbar!
Alle Geschichten spielen sich im Garten von Monsieur Pit Frank ganz in der Nähe des Flusses Rhein ab und handeln von verschiedenen Tieren, von Pit Frank selbst und seinen Freunden. So lautet ein Titel „Hops empfängt Besuch“ und hier wird die Geschichte des Frosches Hops und der Bachstelze Madame Elzchen. Hops erkennt, wie schön es ist, wenn man eine Mahlzeit teilt. Eine andere Geschichte heißt „Eine kitzelige Begegnung“ und erzählt die Begegnung von Brumm, dem Käfer und dem Kaninchen Mümmel.
Beim Vorlesen der verschiedenen Geschichten konnten meine Kinder überhaupt nicht genug bekommen und fordert immer noch eine Geschichte mehr ein und auch das passende Bild wurde jedes Mal sehr genau begutachtet.
Fazit: Ein ganz besonders bemerkenswertes Kinderbuch, das bestens zum Vorlesen geeignet ist und sicherlich viele Kinderherzen erobern wird.
Ein Buch, in dem viel Herzblut steckt!
Die Bärenführerin von Lea Weisz
Das Buch „Die Bärenführerin“ von Lea Weisz ist im Verlag „Tinte & Feder“ 2018 erschienen. Es umfasst in der Taschenbuchausgabe 347 Seiten und beläuft sich auf 9,99€.
Inhalt
In der Eifel, 1347: Agnes, die siebzehnjährige Tochter des Grafen Werner von Langerode, ist mit Bernard von Hinzweiler verlobt.
Doch bereits beim ersten gemeinsamen Ausritt stellt sich heraus, dass er eine hochmütige und brutale Ader hat. Ihre forsche Schwester Beth versucht vergeblich, ihr die Angst vor der Heirat zu nehmen. Als ihr treuer Hund stirbt, engagiert der Graf eine Gauklergruppe, um seine Töchter aufzuheitern. Agnes hat von Kindheit an eine tiefe Verbundenheit zu Tieren sowie die Gabe, sich in deren Wesen hineinzuversetzen. Als der Tanzbär der Gauklergruppe schwer erkrankt, steht sie ihm in seinen letzten Stunden bei. Dabei knistert es gewaltig zwischen ihr und dem Bärenführer Kilian. Doch diese Verbindung wäre nicht standesgemäß, denn die Grafentochter würde unwiderruflich die Ehre der Familie zerstören, und auch für Kilian hätte es schlimme Folgen. Agnes muss eine Entscheidung treffen – soll sie dem Ruf Ihres Herzens folgen oder den Wünschen ihres geliebten Vaters gerecht werden?
Cover
Das Cover ist sehr gut an den Roman angepasst. Schon auf den ersten Blick kann man erkennen, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Es erinnert an einen alten Holzschnitt. Die Grafentochter Agnes, die Bärin und auch ein Gaukler – alles Gestalten, die im Buch vorkommen, sind abgebildet.
Schreibstil
Das Buch liest sich sehr flüssig und ist emotional. Mir persönlich hat es gut gefallen, aber man muss sich durchaus auf die Gefühlswelt der Charaktere einlassen können.
(Haupt-)Charaktere
Agnes ist die Grafentochter von Werner von Langerode und die eigentliche Protagonistin in diesem Buch. Sehr anschaulich wird ihre Geschichte erzählt und auch ihr Talent, eine ganz besondere Beziehung zu Tieren zu führen.
Kilian gehört einer Gauklergruppe an und geht eine abenteurlustige, sehr romantische Liebesbeziehung zu Agnes ein.
Persönliche Meinung
Die spannende und sehr romantische Liebesgeschichte zwischen Agnes und Killian hat mich gefesselt und berührt, ebenso die Beziehungen die Agnes zu den unterschiedlichen Tieren (nicht nur den Bären, wie es der Buchtitel vermuten lässt). Ich habe sie gerne gelesen.
Fazit
Die Bärenführerin ist ein abenteurliches, gutes Buch mit einer sehr gefühlvollen Geschichte. Mir stellt sich am Schluss die Frage, ob man es nicht auch oder besser dem Genre „Fantasy“ zuordnen könnte.
Gerne empfehle ich dennoch das Buch weiter!
Turbulente Geschichte zum Thema „Patchworkfamilie“
Die Bärenführerin von Lea Weisz
„Alles Easy - Patchwork für Anfänger“ von Anja Fröhlich ist 2018 im Verlag Ars Edition erschienen. Es umfasst 176 Seiten und kostet in der gebundenen Ausgabe 12,99€.
Um was geht es:
Isabell ist zwölf und alleine unterwegs zu ihrem Vater nach Köln. Nach der Scheidung ihrer Eltern ist sie mit ihrer Mutter nach Berlin gezogen und sieht ihren Vater nur in den Ferien.
Doch als Papa sie am Bahnsteig mit seiner neuen Freundin Annette und deren Kindern erwartet, versteht sie die Welt nicht mehr. Jamie, den älteren Sohn von Annette, lernt Easy - wie Isabell liebevoll genannt wird - zufällig schon auf der Zugfahrt kennen. Zusammen erklären Sie den Eltern den Krieg und setzen alles daran, sie wieder zu trennen ...
Anja Fröhlich gelingt es in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen Sprache ihre Geschichte zum so aktuellen Thema „Patchworkfamilie“ zu schreiben.
Mit der Hauptperson Easy, deren Gedanken, Ängste und Gefühle kann sich der Leser sehr gut identifizieren und es gefällt mir persönlich sehr gut, dass Easy immer wieder alles durchdenkt, auch von verschiedenen Seiten beleuchtet und erst dann agiert. Jamie unterscheidet sich da ein bisschen. Er kommt zwar ebenso sympathisch an, handelt aber oft unüberlegt bzw. möchte sich aus für ihn unangenehmen Situationen lieber heraushalten bzw. diese vergessen machen. Aber so bleibt eben auch die Geschichte durchwegs interessant und man fiebert als Leser richtig mit.
Jimmi, der Bruder von Jamie ist ein typischer kleiner Bruder, der manchmal nervt und manchmal nicht und sich so sehr eine intakte Familie wünscht.
Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte: spritzig, ein bisschen verrückt und bunt und ich würde persönlich in der Buchhandlung sofort danach greifen. Mich spricht es an.
Und da mich nun so alles anspricht: die Geschichte insgesamt, die unterschiedlichen Charaktere, das junge Cover und der frische Schreibstil von Anja Fröhlich, vergebe ich glatte 5 von 5 Punkten und würde mich freuen, noch mehr von Easy zu erfahren (wobei die Geschichte in sich abgeschlossen ist).
Ein wunderbares Pferdeabenteuer mit spannenden Extras!
Die Bärenführerin von Lea Weisz
„Horse Club – Spuren im Wald“ ist ein wunderbares Pferdeabenteuerbuch mit gelungenen Extras von Emma Walden und ist 2018 im AMEET Verlag erschienen. Das Buch umfasst 11 Kapitel auf 113 Seiten.
Die Mitglieder des Horse Club Hannah, Sofia, Lisa und Sarah treffen sich in ihrem Club-Wohnwagen und sehen sich die gefundene, geheime Schatzkarte nochmals genauer an.
Sie entdecken dieses geheimnisvolle Kreuz und wollen der Sache auf den Grund gehen. Zuvor sehen sie noch auf den Lakeside-Pferdehof vorbei und erfahren, dass die Stallkatze Vanilla verschwunden ist. Als richtige Tierfreunde helfen sie natürlich bei der Suche mit, schließlich soll Vanilla ja auch in nächster Zeit ihre Katzenjungen auf die Welt bringen. Mystery, das Pferd von Sarah, ist auch richtig unruhig. Ob das mit Vanilla und vielleicht auch mit der geheimen Schatzkarte zusammenhängt?
Meine Tochter und ich haben den Horse Club und dessen Mitglieder sofort ins Herz geschlossen und wir wären auch gerne ein Mitglied davon! Sarah, Lisa, Sofia und Hannah sind wirklich toll – verschieden in ihrem Charakter, aber eines ist klar: sie halten immer zusammen.
Besonders gut haben uns auch die Extras am Ende des Buches gefallen. So wird jedes Horse Club-Mitglied in Form eines Steckbriefes näher vorgestellt und auch deren Pferde. Die herrschenden Regeln des Horse Clubs werden aufgezeigt und passend zum Abenteuer und Toms Café werden oberleckere Smoothie-Rezepte präsentiert, die wir ganz sicher in der kommenden Woche zubereiten werden.
Wir freuen uns auch auf weitere Bände dieser Reihe. Bisher sind neben „Spuren im Wald“ drei weitere Bände erschienen: „Das Geheimnis um Lakeside“, „Turnierträume“ und „Der große Tag“.
Wir geben eine absolute Leseempfehlung für Mädchen ab 8 Jahren, die gerne abenteuerlustige Pferdegeschichten lesen. Einfach wunderbar!
Höllisch garantiert: Lachmuskelkater
Luzifer junior (Band 3) - Einmal Hölle und zurück von Jochen Till
Der oberste Boss der Hölle und Vater von Luzifer Junior ist doch tatsächlich verschwunden und nicht mehr auffindbar! Da bleibt Luzie (= Luzifer junior) nichts anderes übrig, als selbst in Aktion zu treten und die aktuelle Lage zu überprüfen, aber nicht alleine! Er nimmt seine drei menschlichen Freunde Gustav, Aaron und Lilly und natürlich den Spiondämon Auribus mit und sie machen sich auf die Reise in die Unterwelt.
Mit seinem dritten Band „Luzifer junior – Einmal Hölle und zurück“ ist Jochen Till ein weiteres unglaublich rasantes, spannendes und lachmuskelkatergarantiertes Abenteuer gelungen, das im Loewe Verlag erschienen ist und ca. 200 Seiten umfasst. Das Buch ist in großer Schrift zu lesen und in 13 Kapitel eingeteilt.
Passend zu dem lustiges Schreibstil von Jochen Till wird die Geschichte von vielen Zeichnungen von Raymund Frey begleitet, die Groß und Klein immer wieder ein Grinsen über das Gesicht huschen lassen.
Die Geschichte um Luzifer junior weist unglaublich viele skurrile und humorvolle Ideen auf. So begegnen einem jede Menge Dämonen und sogar ein echter Yeti, bei dem Rätsel gelöst werden müssen. Absolut bemerkenswert sind die vielen Details, die in dem Buch stecken und die das Herzblut aufzeigen, mit dem das Abenteuer verfasst wurde. Wir haben uns bei den Zaubersprüchen teilweise nicht mehr eingekriegt vor Lachen!
Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 9 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer in der Hölle erleben wollen (also nichts für schwache Nerven!!!). Ein teuflisches Feuerwerk voller höllischer Ideen!
Herzallerliebst
Die Feenschule. Zauber im Purpurwald von Rose Barbara
„Die Feenschule – Zauber im Purpurwald“ ist ein wunderbares Feenbuch mit vielen Geheimtipps von Barbara Rose und ist 2016 im Friedrich Oetinger Verlag erschienen. Das Buch umfasst 14 Kapitel auf 107 Seiten.
Endlich ist ihr siebter Geburtstag da und Rosalie, die kleine Blumenfee, darf das Internat Blütenschule besuchen.
Sie freut sich einerseits so sehr darauf, andererseits heißt es für sie aber auch Abschiednehmen von ihren Eltern und dem Trollfreund Jokkel.
Im Internat ist vieles aufregend und schön, aber es gibt auch Dinge, die Rosalie überhaput nicht gefallen: so wird sie von den älteren Schülerinnen als „Babyfee“ bezeichnet und ist sehr betrübt. Aber Rosalie will es allen zeigen und macht sich auf den gefährlichen Weg zum Feenbriefkasten. Zum Glück steht Rosalie ihre Freundin Nikki, eine Nebelfee und die Zimmergefährtin der Blumenfee, zur Seite.
Das Thema „Freundschaft“ spielt in dem Buch von Barbara Rose eine ganz wichtige Rolle – nicht nur für Rosalie selbst, die in ihrer zunächst für langweilig empfundenen Zimmergefährtin Nikki eine gute und treue Freundin findet, sondern auch für Hanna, ein Menschenmädchen, die einen Brief zum Thema „Ich bin einsam und suche eine Freundin“ in den Feenpostkasten gesteckt hat.
Die vielen detaillierten und farbigen Zeichnungen von Illustratorin Naeko Ishida unterstreichen und ergänzen die mal lustige, mal spannende Geschichte um die niedliche Rosalie.
Meine Tochter und ich haben die kleine Blumenfee sofort ins Herz geschlossen. Rosalie ist neugierig und lebenslustig und trägt ihr Herz ganz offen zur Schau. Allerdings hat sie manchmal ein etwas freches Mundwerk und muss dann eben auch mit der Reaktion der Menschen um sie herum klar kommen.
Besonders gut haben uns auch die Beschreibungen der vielen unterschiedlichen Feen und Firne (das sind männliche Feen) gefallen: Küchenfee, Waldfee, Nebelfee oder auch Nachtwächterfirn.
Wir geben eine absolute Leseempfehlung für Mädchen von 6-9 Jahren, die gerne zauberhafte Feen/Firngeschichten lesen. Einfach wunderbar!





