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Rezensionen von BarbaraM:
Ein wunderschön gestaltetes Tagebuch für jeden Gartenliebhaber
Das Arche Noah Gartenjahr von Andrea Heistinger
„Das Arche Noah Gartenjahr“ von Andrea Heistinger ist 2018 im Löwenzahn-Verlag erschienen und stellt einen immerwährenden Kalender dar.
Jeder Tag hat eine extra Seite, auf der man seine eigenen Beobachtungen, Erinnerungen, individuellen Gartenmomente eintragen und später wieder darauf zurückgreifen kann.
Außerdem regt die Autorin auf jeder Seite mit einer Frage zum Nachdenken und Innehalten an und gibt zusätzlich einen Gedankenimpuls in Form eines Tipps, einer sachlichen Information, etwas zum Schmunzeln etc.
Jedem Monatsanfang ist zusätzlich eine Überblicksseite gewidmet, auf der anstehende Arbeiten im Garten zu finden sind, aber auch kleine Rezeptideen und persönliche Notizen der Autorin wie „Die Taglilien beginnen zu blühen: Ich streue die süß-pfeffrigen Blüten über den Blattsalat.“
Besonders hervorzuheben sind auch die wunderschönen, natürlich gehaltenen, bunten Zeichnungen der Illustratorin Monika Klars. Sie unterstreichen die Schönheiten dieses Buchschatzes. Genauso wie auch das haptisch schöne Leinencover und die nützlichen beiden Lesebändchen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Gartenjahrbuch eine wunderbare Geschenkidee für jeden Gartenliebhaber darstellt oder vielleicht auch für jemanden, der sein Wissen an die nächste Generation weitergeben möchte.
Aber auch selbst schlägt man sicherlich immer wieder gerne in diesem Tagebuch nach, wenn die bekannten Fragen auftauchen, die wohl jeder Hobbygärtner kennt, wie „Wie habe ich das denn im letzten Jahr gemacht?“, „Wann habe ich dies und jenes gesät, gesetzt, gepflanzt?“ oder „Wann war denn nun der letzte Frosttag genau?“, etc.
Für mich ist es jedenfalls jetzt schon ein wahrer Schatz und die ersten Eintragungen habe ich bereits gemacht.
So eine wunderbare Tante möchte jeder gerne haben!
Tante Rotz legt los von Schütze Andrea
Oh weh, die perfekt organisierte Ferienbetreuung der Zwillinge Kassandra und Zacharias Wohlleben wurde abgesagt. Jetzt hat Frau und Herr Wohlleben ein großes Problem, denn beide müssen sehr viel arbeiten und können die Ferien nicht mit ihren Kindern verbringen. Aber zum Glück gibt es da Tante Rozinda, die mit viel Ideenreichtum und Herzblut die Betreuung der Zwillinge übernimmt.
Schon innerhalb der ersten Stunde wirft sie viele der geltenden Regeln im Hause Wohlleben über Bord und der Intensivkurs „Spaß“ mit Pralinen-Frumsen, abenteuerlichen Ausflügen in einer echten Limousine und dem französischen Fuchs „Monsieur Renard“ kann beginnen. Aber mehr wird nicht verraten!
Mit ihrem Buch „Tante Rotz legt los“ ist Andrea Schütze ein wunderbares geheimnisvolles und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Boje Verlag erschienen ist und 190 Seiten umfasst.
Das Buch ist in größerer Schrift und einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein. Und entgegen meiner Bedenken, die Tante könnte zu „rotz“-frech sein und auch die beiden Kinder Cassy und Zach dann entsprechend rücksichtslos und wild, war in diesem Buch genau das nicht der Fall. Die Kinder waren sehr gut erzogen und anfangs eher gehemmt bzw. zu sehr darauf fixiert, die von den Eltern aufgestellten Regeln einzuhalten. Tante Rotz hat es mit ihrer Lebensfreude, ihrem großen Herz und lustigen und freien Art geschafft, die Kinder freier im Denken und Handeln zu machen, aber dennoch einfühlsam zu sein und das eigene Handeln zu reflektieren. Die Kinder durften wieder Kinder sein und viel Spaß und Freude erleben.
Wir haben die einzelnen Charaktere beim Lesen sofort ins Herz geschlossen und würden uns riesig über eine Fortsetzung freuen.
Passend zur Geschichte sind im Buch immer wieder schöne Zeichnungen von der Illustratorin Larisa Lauber zu finden.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß und Freude ist hier 100%ig garantiert.
Ein appetitmachendes, kreatives, inspirierendes und wunderschön designtes Kochabenteuer!
Einkochbuch von Patricia Stamm; Verena Stummer
„EINKOCHBUCH – Neue Schätze für den Vorratsschrank“ von Patricia Stamm und Verena Stummer ist 2018 im Verlag Löwenzahn erschienen und umfasst 168 Seiten.
Das „EINKOCHBUCH“ ist untergliedert in folgende Rezeptkategorien:
- Konfitüren und Gelees
- Chutneys, Ketschups und Co
- Allerlei Pikantes
- Kräuter und Salzue
- Allerlei Flüssiges
Zusätzlich gibt es in diesem inspirierenden Buch ein Kapitel mit Tipps und Tricks in Bezug auf verwendbare Gläser und das Thema „Haltbarkeit“.
Außerdem erhält man am Ende des Buches eine kurze Begriffsklärung (Glossar). Ein besonderes Extra stellen die wunderbar designten Anhänger dar, mit denen man das Eingemachte verzieren kann.
Den Autorinnen gelingt es mit ihrer einfachen Sprache ihre Rezepte benutzerfreundlich in die Küche zu bringen. Selbst Koch-Laien werden mit diesen Rezepten keine Probleme haben und sich sicherlich an dieses Kochabenteuer des Einkochens heranwagen.
Angefügte Angaben zur Haltbarkeit, zusätzlich benötigten Utensilien und auch Kombinationsmöglichkeiten und weitere Rezeptvorschläge runden jedes Rezept gelungen ab und man bekommt damit auch eine Idee, wozu man beispielsweise die „scharfe Himbeere“ kombinieren kann.
Neben den tollen Rezepten ist das „EINKOCHBUCH“ vom Design her ein absoluter Augenschmaus. Nicht nur die Gestaltung und das Layout sind qualitativ hochwertig und gut durchdacht, sondern man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht wurden. Das Cover wirkt sehr edel durch die goldglänzende Schrift, den dazu eher schlicht gehaltenen Hintergrund und den roten Farbklecks. Die Fotographien von Gregor Hofbauer, die jedes Rezept begleiten, sind wunderbar gelungen
Fazit: Das „EINKOCHBUCH“ informiert praxisnah und anschaulich und hat mich als Hobbyköchin sehr inspiriert. Besonders gefallen hat mir die Übersichtlichkeit, das wunderbare Design und die zusätzlich angeführten Tipps und Variationsmöglichkeiten zu jedem Rezept. Es lädt förmlich zum Kochen und Ausprobieren ein.
Dieses Kochbuch hat mich absolut überzeugt und gefällt mir außerordentlich gut.
Ein toll aufgemachtes, spannendes und witziges Kinderkrimi-Abenteuer
Lauter Lauterbachs und die geheimnisvolle Saliera von Susanna Partsch; Andrea Schaller
Die drei Lauterbachs, Lisa, Levin und Laura, besuchen in den Sommerferien ihre Großeltern in Bayern. Doch bereits am ersten Tag machen sie gemeinsam mit Dackeldame Lilly eine geheimnisvolle Entdeckung und schon stecken sie mittendrin in einem ganz besonderen und spannenden Abenteuer. Die Kinder werden zu echten Detektiven und Dackeldame Lilly steht als echte Spürnase allzeit bereit.
Alle zusammen begeben sich auf die Suche nach der geheimnisvollen Saliera.
Mit ihrem Buch „Lauter Lauterbachs und die geheimnisvolle Saliera“ ist Susanna Partsch und Andrea Schaller ein spannender Kinderkrimi gelungen, der 2018 in der Edition tingeltangel auf 196 Seiten erschienen ist.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen und für Kinder ab 9-10 Jahren geeignet. Schwierige Wörter werden innerhalb des Buches gekonnt geklärt und so macht das Lesen richtig Spaß!
Die Geschichte um die Lauterbachs und die Saliera weist viele schöne, spannende und witzige Ideen auf. Eine ganz wunderbare Mischung! Bemerkenswert sind die vielen Details, die in dem Buch stecken und die das Herzblut aufzeigen, mit dem die Autorinnen den Kinderkrimi verfasst haben.
Eine tolle Besonderheit sind auch die immer wiederkehrenden handgeschriebenen Randnotizen der vorkommenden Kinder und die Tatsache, dass der Kinderkrimi auf echten Tatsachen in Bezug auf einen Kunstraub im Kunsthistorischen Museum in Wien beruht. Das macht die gesamte Geschichte natürlich noch viel spannender und interessanter für den Leser.
Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein spannendes Abenteuer erleben wollen.
Wir würden uns auch sehr darüber freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe.
Wir vergeben für diesen Kinderkrimi 5 von 5 Sternen.
Eine etwas düstere und sehr geheimnisvolle Geschichte über eine alte Geschichte in neuem Gewand
Agalstra von Herzog Anna
„Agalstra“ von Anna Herzog ist 2018 im Verlag Coppenrath erschienen. Es umfasst 282 Seiten und wird mit Illustrationen von Frauke Maydorn ergänzt.
Merle und ihr jüngerer Bruder verbringen einen Teil ihrer Ferien auf einer Burg und sind dort für einen Theater-Workshop angemeldet. Eines Tages gelangen sie gemeinsam mit den Freunden Jannis und Wladimir in einen kalten Keller und finden dort altertümliche Kostüme.
Sie sind begeistert und schlüpfen hinein. Doch irgendetwas Seltsames ist nun im Gange. Kann es sein, dass die Kostüme ein Eigenleben haben und den Kindern ein eigenes Theaterstück vorschreiben? Oder sind das alles nur Hirngespinste von Kindern, die auf die manchmal unheimlich wirkende Burg und deren düsteren Burgherrn zurückzuführen sind? Lasst das Spiel beginnen!
Anne Herzog schreibt gekonnt und in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen Sprache ihre Geschichte. Es gelingt ihr, den Spagat zwischen der alten Theatersprache und der modernen Zeit fließend zu gestalten. Toll fand ich auch die immer wieder verwendeten Reime und das Absetzen durch Schrift und zusätzlicher Illustration, wenn sich die Zeiten und damit auch die Sprache änderte. Die eingesetzteFlüsterstimme fand ich richtig unheimlich und sehr gut gelungen.
Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte und wirklich außergewöhnlich: es wird in 3D-Optik eine Bühne mit Schimmereffekt dargestellt und auf der Bühne selbst sind im Mondschein drei Kinder zu sehen, die gerade auf dem Weg zu einer Burg sind. Ich finde das Cover einfach spitze!
Die Geschichte war für mich als erwachsene Leserin sehr spannend, manchmal jedoch vor allem in der ersten Hälfte etwas schwer nachzuvollziehen. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass das empfohlene Lesealter von 10 Jahren etwas zu niedrig gegriffen ist.
Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen.
Geheimnisvoll und wunderschön!
Gespensterponychaos, Band 01 von Müller Karin
Mira ist gemeinsam mit ihrem Papa und ihrer Katze Frau Morgenschön in ein altes Gutshaus mit wunderschönem Garten umgezogen. Im Garten entdeckt Mira einen alten Schuppen, der ein geeigneter Ort für ihr Miras ersehntes Pony sein könnte. Doch ihr Papa will das nicht hören. Er möchte viel lieber sein Labor dort einrichten.
Aber damit ist nicht nur Mira und Frau Morgenschön nicht einverstanden, denn der Schuppen ist längst vergeben.
Aber mehr wird hier nicht verraten! Jedenfalls passieren die unglaublichsten Dinge: geheimnisvolle Geräusche, Chaos in der Küche und angeknabbertes Essen...
Mit ihrem Band „Spuk im Stall und überall“ aus der Reihe „GespensterPONYchaos!“ ist Karin Müller ein wunderbares geheimnisvolles und lesenswertes Abenteuer gelungen, das in den Egmont Verlagsgesellschaften 2018 erschienen ist und 125 Seiten umfasst.
Das Buch ist in größerer Schrift und einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und freuen uns schon sehr auf die nächsten Bände.
Passend zur Geschichte sind immer wieder wunderschöne Zeichnungen von der Illustratorin Steffie Becker zu finden.
Fazit: Wir sprechen eine Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 7-8 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.
Ein realistisches, schön gestaltetes Kinder-Wissensbuch zum Thema „Wölfe“
Entdecke die Wölfe von Moritz Klose; Roland Gramling
„Entdecke die Wölfe“ von Moritz Klose und Roland Gramling ist 2018 im Natur und Tier Verlag erschienen und umfasst 64 Seiten. Das Buch ist Teil einer großen Wissensreihe, in der sich beispielsweise auch Bücher finden lassen wie „Entdecke die Korallenriffe, „Entdecke die Fledermäuse“ oder „Entdecke die Finken“.
Das Buch informiert umfassend und ausführlich über das Thema „Wölfe“. Nicht nur die verschiedenen Wolfsarten werden ausführlich dargestellt, sondern auch die Sprache der Wölfe, die Sinnesorgane, die Wolfsfamilie, das Sagen- und Märchentier „Wolf“ und die Speisekarte der Wölfe. Aber auch das Kapitel „Begegnung mit dem Wolf“, in dem man erfährt, wie man sich richtig verhält, wenn man einem Wolf in freier Wildbahn begegnet und „Hilfe für den Wolf“, in dem näher erläutert wird, wie das Zusammenleben von Mensch und Wolf wieder besser funktionieren kann, sorgen für zusätzliches Wissen. Zahlreiche schöne Fotos unterstreichen und ergänzen die zu lesenden Informationen.
Den Autoren gelingt es mit ihrem sehr informativen und dennoch kindgerechten Schreibstil, dem Leser ihre Leidenschaft „Wölfe“ nahe zu bringen. Sie belehren nicht, sie lehren auf sehr angenehme Art und Weise.
Meinem Sohn hat besonders gut die „Eulenkästchen“ mit „besonderem“ Wissen gefallen und natürlich das Wolfsquiz am Ende des Buches. Da konnte er sein neues Wissen gleich überprüfen und damit glänzen.
Fazit: Hier handelt es sich um ein realistisches und kindgerechtes Wissensbuch, das hoffentlich in viele Büchereien, Klassen- und Kinderzimmer Einzug finden.
Wir empfehlen es sehr gerne weiter.
Zeitlos, einfühlsam, witzig – ein tolles Bandenabenteuer!
Die Wilden Hühner 1 von Cornelia Funke
„Die Wilden Hühner“ (Band 1) von Cornelia Funke ist bereits im Jahr 1993 beim Dressler Verlag in Hamburg erschienen und wurde nun (2018) neu von Florentine Prechtel illustriert. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 185 Seiten.
Die Illustrationen sind nun wieder zeitgemäß und sprechen sicherlich viele Mädchen und auch Jungs an.
Florentine Prechtel zeichnet gekonnt, sehr detailliert und ihr gelingt es ganz wunderbar die Geschichte um die wilden Hühner zu unterstreichen.
Sprotte möchte so gerne eine Mädchenbande gründen, denn auch die Jungs in ihrer Klasse haben schone eine, die „Pygmäenbande“. Also unterbreitet sie ihren Freundinnen Frieda, Wilma, Melanie und Trude die Idee und nach und nach stimmen alle zu. Sie nennen sich „Die Wilden Hühner“ und auch einen Treffpunkt haben sie schnell gefunden, nämlich Oma Slättbergs Haus. Wobei die Oma von alldem nichts weiß, denn sie ist kurz verreist. Gemeinsam erleben die Mädchen nun verschiedene Abenteuer und sie müssen sich auch mit den „Pygmäen“ auseinandersetzen, denn diese planen immer wieder neue Streiche, um die Mädchen zu ärgern. Aber eines ist ja klar: Rache ist süß!
Cornelia Funke ist mit ihrem Buch ein meiner Meinung nach zeitloses Bandenabenteuer gelungen. Ihr Schreibstil ist sehr gekonnt und sie weiß einfach, wie man Kinder und auch Erwachsene in seinen Bann ziehen kann. Man merkt dem Buch die Leidenschaft an, mit der es Cornelia Funke geschrieben hat.
Die Geschichte greift Themen wie Freundschaft, erstes Verliebtsein und Probleme im Elternhaus auf, aber auch ganz alltägliche Abenteuer sind darin zu finden.
Fazit: Ich habe dieses Buch als Kind nicht gelesen, habe dies nun endlich nachgeholt und muss sagen: ich bin begeistert. Die Geschichte verbreitet eine tolle Stimmung. Ich empfehle es gerne weiter!
Unglaublich gut - süchtigmachend!
Die Rabenringe - Odinskind von Siri Pettersen
Odinskind ist der gewaltige Auftakt der Trilogie „Die Rabenringe“ von Siri Pettersen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 650 Seiten und ist im Arctis Verlag 2018 erschienen. Die beiden Folgebände „Fäulnis“ und „Gabe“ werden im Februar und August 2019 herauskommen.
Thorrald, ein Yrmling, findet im Winter ein Bündel mit einem Säugling.
Es ist Hirka. Jedoch unterscheidet sie sich von den Yrmlingen, denn sie hat keinen Schwanz. Ohne diesen wäre sie jedoch eine Ausgestoßene und so fügt ihr ihr Ziehvater Thorrald eine Wunde zu und behauptet, den Schwanz hätten Wölfe gefressen.
Hirka wächst bis zum Alter von fünfzehn Jahren behütet in Yrmland auf, aber dann findet sie heraus, dass sie kein Yrmling, sondern ein Odinskind ist: Hirka Schwanzlos.
Sie wird zur Ausgestoßenen, wird verachtet und verfolgt, denn Odinskinder bringen die Fäulnis und die gefürchteten Blinden ins Yrmland.
Aber da gibt es noch Rime, ein Freund schon aus der Kindheit, der ihr zur Seite steht. Zusammen finden sie Unglaubliches heraus.
Das Buch liest sich sehr flüssig und rasant. Siri Pettersen schreibt wortgewaltig, mitreisend, süchtigmachend und versetzt den Leser mit den ersten Seiten in eine spannende Welt.
Fazit: Dieses Buch wird jeder Fantasy-Fan richtig gerne lesen. Es bietet auf jeder der rund 600 Seiten Spannung pur und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen bis es gelesen ist. Für mich ist es ein absolutes Highlight des Genre „Fantasy“ und muss sich hinter nichts und niemandem verstecken.
Ein unglaublich gutes Buch. Schade, dass ich den ersten Teil schon gelesen habe!
Eine ehrliche, sehr berührende und offene Geschichte
Nur zu zweit von Karner, Monika
„Nur zu Zweit“ von Monika Kramer ist 2017 im Verlag Braumüller erschienen. Es umfasst 270 Seiten.
Lindas Beziehung zu Rolf geht in die Brüche, da die Alkoholprobleme ihres Mannes nicht nur die Ehe kaputt macht, sondern auch die Vater-Sohn-Beziehung. Linda verlässt ihren Ehemann und beginnt mit ihrem Sohn nochmals neu.
Doch sie merkt bald, wie schwierig es für sie ist, eine echte, langfristige Beziehung aufzubauen, da die Schwierigkeit, ihren autistischen Sohn zu akzeptieren für viele Männer zu groß ist. Lindas Beziehung zu ihrem Sohn ist felsenfest und sie kämpft für ihn, für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft und bessere Lebensbedingungen. Eines Tages tritt Martin in ihr Leben. Er interessiert sich auch für Rudi und Linda schöpft wieder Hoffnung, doch noch eine gemeinsame Zukunft mit einem Partner und ihrem autistischen Kind zu haben.
„Nur zu zweit“ ist für mich ein sehr eindrückliches und ehrliches Buch. Monika Karner beschreibt hier die Geschichte von Linda ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ich musste das Buch oftmals zur Seite legen, um über einzelne Passagen nochmals genau zu reflektieren: die geschilderte Situation ihres autistischen Sohnes Rudi im Heim mit nur unzulänglicher Betreuung und auch die schwierige Beziehung zu ihrem alkoholsüchtigen Mann. All dies hat mich sehr berührt. Letztendlich schließt das Buch mit einem hoffnungsvollen Ausblick und dies freut mich ungemein.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.











