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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

Absolut lesenswert: humorvoll, mitreißend, einfach „knorke“!

Pechsträhnen färbt man pink von Mina Teichert

„Pechsträhnen färbt man pink“ von Mina Teichert ist 2018 im Planet-Verlag erschienen und umfasst 206 Seiten. Die Altersempfehlung für dieses Buch ist 10 Jahre.

Um was geht es:
Winni möchte unbedingt diesen so wichtigen Tanzwettbewerb gewinnen, aber hierfür muss sie richtig viel üben und dann ein tolles Video von sich selbst als Beitrag drehen und einreichen.

Ihre Mama hat dafür nicht so viel Verständnis - auch nicht von den seit Neuesten pinkgefärbten Haaren Winnis! Aber auch ein cooles Aussehen ist megawichtig für das Wettbewerbsvideo.
Außerdem soll sich Winni nun auch noch mit Fiete abgeben und der erscheint auf den ersten Blick alles andere als „angesagt“. Fiete macht gerade Reha auf Winnis Heimatinsel Amrum und quasselt ohne Punkt und Komma. Er nervt Winni einfach nur. Aber manchmal benötigt man ja zum Glück einen zweiten Blick und den riskiert Winni. Und dann ist Fiete eigentlich doch ganz okay und Videos kann er auch noch drehen und die Tanzschritte von Winni findet er auch richtig gut.
Als Fiete dann bei der Aufklärung des plötzlichen Tierverschwindens auf der Insel Amrum selbst in Gefahr gerät, merkt Winni, dass sie ihn doch vielleicht mehr als nur „okay“ findet.

Mina Teichert gelingt es in einer absolut kind- und jugendgerechten, klar verständlichen und modernen Sprache ihre Geschichte zu schreiben. Besonders gut hat uns der Humor der Autorin gefallen, der immer wieder im Buch aufblitzt. So macht das Lesen Spaß und Freude! Wir saßen immer wieder lachend vor dem Buch!

Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte: spritzig, ein bisschen verrückt und natürlich pink und wir würden in der Buchhandlung sofort danach greifen. Meine Tochter und mich hat es total angesprochen.

Und da uns nun so alles anspricht: die Geschichte insgesamt, die verschiedenen Charaktere, das junge Cover und der frische und humorvolle Schreibstil von Mina Teichert, vergeben wir glatte 5 von 5 Punkten und würden uns so unglaublich freuen, noch mehr von Winni und Fiete zu erfahren.

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Ein ganz besonders gelungenes Buch zum Thema „Mobbing in der Grundschule“

Uli Unsichtbar von Astrid Frank

Uli muss aus beruflichen gründen seiner Eltern umziehen. Er findet schnell Freunde im neuen Haus, doch am ersten Schultag sieht alles nicht mehr so rosig aus. Er fängt vor lauter Aufregung beim Sich-Vorstellen in der Klasse an zu stottern. Alle lachen und ziehen ihn immer wieder damit auf. Uli möchte am liebsten im Erdboden versinken und wird immer trauriger und stiller.

Aber eines Tages kommt ein neues Mädchen in die Klasse und bemerkt Ulis Situation...

Mit ihrem Buch „Uli Unsichtbar“ ist Astrid Frank eine realitätsnahe und sehr lesenswerte Geschichte zum Thema „Mobbing in der Grundschule“ gelungen, das im Verlag Urachhaus erschienen ist und 90 Seiten umfasst. 
Das Buch ist in 14 Kapitel unterteilt und einfach, klarer Sprache zu lesen. Also prima für Kinder geeignet. 
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfühlen, Nachdenken und Sich-Freuen ein. 
Wir haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und wurden während des Lesen immer wieder zum gemeinsamen Gespräch angeregt. Das hat uns (Mama und zwei Kinder) sehr gut gefallen. 
Passend zur Geschichte sind immer wieder schöne Zeichnungen von der Illustratorin Regina Kehn zu finden und auch ein kleines Extra in Form eines Posters ist dem Buch beigelegt.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 7 Jahren, die in die Welt eines Jungen eintauchen wollen, der sich damit auseinandersetzen muss, dass er gemobbt wird und auch davon, wie wunderbar es ist echte Freunde zu haben.
Man merkt der Geschichte an, dass sie mit sehr viel Herzblut geschrieben wurde.
Dieses Buch ist sicherlich prima als Klassenlektüre in der Grundschule geeignet und lädt dazu ein, sich ganz intensiv mit dem Thema „Mobbing“ und „Freundschaft“ auseinanderzusetzen.

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Geheimnisvoll und interessant

Uli Unsichtbar von Astrid Frank

Rufus entscheidet sich nach kurzem Hin und Her dafür, seine Schule gegen die „Akademie für Hochbegabte des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten“ einzutauschen. Schnell lernt er dort seine Freunde Fili und No kennen und steckt schon bald mitten in einem richtigen Abenteuer. Die drei Freunde finden sich auf wundersame Weise im alten Ägypten wieder.

Dort lernen sie vieles über die damalige Geschichte.

Mit seinem ersten Band „Die Knochen der Götter“ aus der Reihe „Die Akademie der Abenteuer“ ist Boris Pfeiffer ein spannendes Abenteuer angereichert mit viel Sachwissen gelungen, das im Graphiti-Verlag erschienen ist und 272 Seiten umfasst.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen und für Kinder ab 10 Jahren geeignet.

Fazit: Wir sprechen eine Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen, die ein spannendes Abenteuer mit viel Sachwissen zum Thema „Altes Ägypten“ erleben wollen.
Ein schöner Einstieg in eine Reihe weiterer vielversprechender Abenteuer rund um die „Akademie der Abenteuer“.

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Motivierend, anregend, informativ

Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke von Manuela Macedonia

„Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke“ von Dr. Manuela Macedonia ist 2018 im Brandstätter-Verlag erschienen und umfasst 182 Seiten. Zahlreiche Abbildungen unterstützen den Inhalt.

Die Neurowissenschafterin Dr. Manuela Macedonia beginnt ihr Buch, indem sie ganz persönlich davon berichtet, welche Erfahrungen sie aufgrund mangelnder Bewegung mit einer damit einhergehenden Gedächtnis- und Konzentrationsproblematik gemacht hat.

Im Anschluss gibt sie einen verständlich geschriebenen theoretisch und wissenschaftlich fundierten Überblick über die Arbeits- und Funktionsweise unseres Gehirns. Dieser theoretische Teil wird auch durch die vielen Abbildungen sehr anschaulich erklärt und so bekommt auch der Laie einen sehr guten Einblick in dieses zunächst kompliziert wirkende Gebiet und in den aktuellen Stand der Gehrinforschung.
Der Hauptteil des Buches befasst sich dann mit dem, was wir selbst Gutes für unser Gehirn tun können: Bewegung. Diese wirkt beispielsweise auch Depressionen, Demenz und ADHS entgegen.

Fazit: Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich habe es gerne gelesen und bin jetzt sehr gut informiert. Besonders toll finde ich, dass Dr. Macedonia es schafft, mit ihrem witzigen und verständlichen Schreibstil und auch ganz persönlichen Anekdoten zu motivieren, sich mehr zu bewegen. Das Buch hat mir auch wieder bewusst gemacht, wie wichtig Bewegung für das Lernen ein Leben lang ist.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus.

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Eine ruhige, elegante und poetische Erzählung

Zärtliche Klagen von Yoko Ogawa

„Zärtliche Klagen“ von der japanischen Autorin Yoko Ogawa ist 2018 im Aufbau Verlag erschienen und umfasst in der Taschenbuchausgabe 270 Seiten. In Japan ist dieses Werk bereits im Jahr 1996 veröffentlicht worden.

Yoko Ogawa beschreibt das Leben der Kalligrafin Ruriko, die aus Tokio vor ihrem untreuen Mann in das Ferienhaus ihrer Eltern flüchtet.

Hier hat sie eine sehr schöne Zeit als Kind verbracht. Anfangs widmet sie sich völlig ihrer Kunst, der Kalligrafie, doch schon bald lernt sie Herrn Nitta kennen. Er wohnt mit seiner Assistentin in einem nahegelegenen Haus und geht dort dem Beruf des Cembalo-Bauers nach. Langsam entspinnt sich eine interessante Dreiecksbeziehung.

Yoko Ogawa schreibt auf ihre ganz besondere Art und Weise: poetisch, sehr ruhig, mit wenig Handlung. Allerdings ist die Erzählung dadurch nicht langweilig. Im Gegenteil, der Leser wird angeregt mitzudenken und mitzufühlen.

Fazit: Nachdem ich mich mit dem Schreibstil angefreundet habe, war es für mich nun eine ganz neue Erfahrung, dieses Buch zu lesen und in die beruhigende und elegante Welt von Ruriko einzutauchen.

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Eine unvergessliche Hörreise durch Europa!

Zärtliche Klagen von Yoko Ogawa

Das Hörbuch „Europareise“ ist ein ganz besonderes Hörbuch. Das bemerkt man schon bei den ersten Kapiteln. Es hat mich von Anfang an sehr in seinen Bann gezogen.

Doch um was geht es? (der Inhaltsangabe entnommen)
Ein literarischer Streifzug durch Europa: Washington Irving bezaubert mit seinem Bericht über die Alhambra vor Ausbruch des modernen Massentourismus.

Charles Dickens rumpelt in einer Kutsche durch Frankreich. Mit Johann Wolfgang von Goethe reisen wir italienisch nach Rom und Neapel; Johann Gottfried Seume "spaziert" nach Syrakus. Der englische Bergsteiger Edward Whymper erklimmt das Matterhorn. Frisch umweht es Ida Pfeiffer in Island und Schweden. Gewohnt abenteuerlustig zieht Fridtjof Nansen auf Schneeschuhen durch die Gebirge Norwegens. Theodor von Kobbe besucht Königsberg und Danzig, zu seiner Zeit deutsche Städte. Heinrich Heine beschreibt das geteilte Polen, Lou Andreas-Salomé ihre Jugend in Russland. Stefan Zweig erzählt von England und Österreich vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Franz Grillparzer reist durch den Balkan nach Griechenland und findet alles schrecklich. Pausanias' Blick auf die Akropolis und die Hellenen fällt da sehr viel wohlwollender aus.

Ich bin sehr davon beeindruckt, welch tolle Atmosphäre jeder einzelne der 8 Sprecher, sei es Vera Teltz, Oliver Rohrbeck, Martin Kautz, Till Hagen, David Nathan, Richard Barenberg, Simon Jäger oder Detlef Bierstedt, mit seiner Stimme schafft. Jeder gibt hier den einzelnen „Ländern“ seine spezielle, ausdrucksstarke Tonnote und erweckt die historischen Berichte noch einmal neu zum Leben. Toll!

Das Hörbuch „Europareise“ ist im Audiobuch-Verlag erschienen. Es umfasst 8 Hörbuch-CDs mit einer Laufzeit von insgesamt 592 Stunden und 50 Minuten.

Fazit: Eine tolle Hörreise quer durch Europa, die sich für mich sehr gelohnt hat. Ich habe viel Interessantes aus der damaligen Zeit erfahren und konnte einiges mit meinen ganz persönlichen Erfahrungen abgleichen. Das hat die Reise für mich ganz besonders gemacht. Sicherlich werde ich in die einzelnen CDs noch öfters hören und auf das Vorgängerprojekt „Deutschlandreise“ bin ich auch schon richtig neugierig geworden.
Ein absoluter Genuss und eine Bereicherung für die Ohren.

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Eine ruhige, einfühlsame Geschichte über das Leben der Vogelbeobachterin Len Howard

Zärtliche Klagen von Yoko Ogawa

„Das Vogelhaus“ von der niederländischen Autorin Eva Meijer ist 2018 im btb Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten.

Eva Meijer beschreibt anhand von recherchierten Fakten aber auch fiktionalen Elementen das Leben der Len Howard, die von 1894 bis 1973 in England lebte.
Zunächst wird auf ihre Kindheit eingegangen, in der sie schon dieselbe Leidenschaft wie ihr Vater teilt: das Beobachten der heimischen Vögel.

Diese Leidenschaft lässt sie auch ihr gesamtes Leben nicht mehr los. Die sehr musikalische Len Howard schafft es, sich als junge Dame aus den herrschenden Konventionen zu befreien. Sie wird eben nicht der erwarteten Rolle einer Hausfrau und Mutter gerecht, sondern wird als Musikerin Teil eines Londoner Orchesters. Im Laufe der Jahre erkennt sie aber ihre wirkliche Passion: die heimische Vogelwelt zu erkunden und das Leben in London hinter sich zu lassen. Sie zieht auf das Land und widmet sich völlig der Vogelkunde. Im Gegensatz jedoch zur wissenschaftlichen Methode beobachtet sie Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum. Sie zieht wichtige Erkenntnisse und veröffentlicht diese in verschiedenen Magazinen.
Durchbrochen von der Schilderung über das Leben von Len Howard wird die Geschichte immer wieder durch die eingeschobene, jeweils kursiv gedruckte Erzählung von Sternchen, einer ganz besonderen Kohlmeisendame.

Eva Meijer gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren flüssigen, ruhigen und sehr gefühlvollen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Sie beschreibt die Protagonistin in all ihren Stärken und Schwächen und so konnte ich mich gut in Len Howard hineinversetzen und ihr Handeln jeweils gut nachvollziehen.
Besonders gelungen ist meiner Meinung nach die Schilderung der Zeit im tatsächlichen „Vogelhaus“ und besonders gefallen hat mir zudem die Schilderungen über Sternchen, die Kohlmeise.

Fazit: Es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen und in die leidenschaftliche Vogelwelt der Len Howard und der Kohlmeise Sternchen einzutauchen.

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Ein unglaublich witziger und lehrreicher Großstadtroman – nicht nur für Kinder

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich von Silke Lambeck

Oh weh, das Leben von den beiden zehnjährigen Jungs Matti und Otto ist zu normal – zu wenig wild, wie sie beide finden. Es spielt sich ab zwischen Kinderyoga, Kinderkochkurs und Musikunterricht. Das kann nicht so bleiben!
Und noch ehe sie sich versehen, stecken die beiden als echte Freunde mitten in einem Abenteuer.

Doch mehr wird hier nicht verraten.

Mit ihrem Buch „Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich“ ist Silke Lambeck ein wunderbares witziges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Gerstenberg Verlag erschienen ist und 180 Seiten umfasst. Passend zur Geschichte sind immer wieder schöne Zeichnungen von der Illustratorin Barbara Jung zu finden.
Das Buch ist in größerer Schrift und einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet. 
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein. Wir (Mama und zwei Kinder) haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und konnten uns ohne Probleme in sie hineinversetzen und gut mitfühlen.
Gerne würden wir noch mehr über Otto und Matti lesen.

Es war so vieles in der Geschichte für uns alle dabei und wir haben richtig gerne gelesen und dabei viel gelacht und so oft geschmunzelt. Überhaupt schreibt Silke Lambeck total realitätsnah und nimmt dabei den aktuellen Zeitgeist sehr gekonnt auf die Schippe - das finde ich als Mama beim Lesen absolut wunderbar. 
Auch das Thema „Vorurteile“ bzw. „Klischees“ und der Umgang damit wird schön aufgegriffen. Mir als Mama gefällt es prima, wie beispielweise anhand der "Wandlung" von Hotte aufgezeigt wird, dass man einen Menschen eben erst kennen lernen muss, bevor man ihn verurteilt. Toll gemacht und ganz ohne erhobenen Zeigefinger! Und dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesespaß ist hier 100%ig garantiert.
Schade, dass wir es schon gelesen haben...

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Eine fesselnde Erzählung

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich von Silke Lambeck

„Die Löwenstarke“ von Maren Brüsemeister ist 2014 beim Maren-Brüsemeister-Verlag in Wedemark auf 330 Seiten erschienen. Die Autorin schildert hier ihre persönliche Geschichte um die Diagnose Brustkrebs, ihre Krebsbehandlung mit drei Operationen, der sich anschließenden Chemotherapie und Bestrahlungen.

Nach der ersten Bestrahlung ereilt sie die Nachricht, dass sie schwanger ist und dies bereits in der 29. Schwangerschaftswoche. Das ungeborene Kind hat also sämtliche Therapien mitgemacht. Bis zur Geburt ist es fraglich, ob das Kind gesund auf die Welt kommen wird.

Maren Brüsemeister gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren flüssigen und ruhigen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Die beigefügten Arztberichte machen die Erzählung in meinen Augen sehr authentisch.

Fazit: Mich hat diese sehr persönliche Erzählung unwahrscheinlich gefesselt und dies von der ersten Seite an. Die Schilderungen von der Diagnose Brustkrebs bis zur Bestrahlung konnte ich gut nachvollziehen. Zudem war alles mit Arztberichten unterlegt. Aber auch die ganz persönlichen Gedanken von Maren Brüsemeister haben mich in den Bann gezogen und machen den Roman so ehrlich und fesselnd.
Die Geburt von Lia, der Löwenstarken, ist einfach ein Wunder!
Eine ergreifende Mutmach-Geschichte.

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Gruseln kann so schön sein!

Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich von Silke Lambeck

Arik, der Rauhaardackel, ist gestorben und besucht nun gemeinsam mit seinen Freunden die Gespensterklasse in Spuk Ekelburg. Hier lernt er, Menschenkinder zu erschrecken. Aber dies ist überhaupt nichts für Arik. Er möchte lieber mit den Menschenkindern spielen und ihnen helfen, denn die strengen Tiergeisterlehrer wollen die Menschenkinder vertreiben.

Werden dies Arik und seine Geisterfreunde schaffen ohne, dass es die Lehrer erfahren? – Lest selbst!

Mit ihrem Band „Achtung, gruselig!“ aus der Reihe „Tiergeister AG“ ist Barbara Iland-Olschewski ein witziges und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Verlag Ars Edition erschienen ist und 155 Seiten umfasst. 
Das Buch ist in großer Schrift und einfach gehaltener Sprache zu lesen. Prima finde ich auch die überschaubare Länge der einzelnen Kapitel. Also absolut für Kinder im Grundschulalter geeignet. 
Passend zur Geschichte sind viele ausdrucksstarke Zeichnungen von der Illustratorin Stefanie Jeschke zu finden.

Die Geschichte um die Tiergeister AG weist viele schöne Ideen auf. Zentral sind im Buch die Themen „Freundschaft“, „Für-einander-einstehen“ und „Zusammenhalt“. Dies wird sowohl unter den Tiergeistern behandelt, unter den Schülerinnen und Schülern, aber auch zwischen den Geistern und Schülern. Toll fanden meine Kinder auch, dass die Tiergeister wirklich Probleme damit hatten, gruselig zu sein und dass sie eine schöne Alternative gefunden haben, nämlich das gemeinsame Gespräch.
Die „handschriftlichen“ Notizen der Geräusche im Buch haben meine Kinder sehr angesprochen. Natürlich mussten sie selbst in sämtlichen Varianten ausprobieren, wie sich wohl die jeweiligen Tiere mit diesem oder jenem Geräusch anhören müssten. Das war ein toller Nebeneffekt beim gemeinsamen Lesen!

Schade fanden wir, dass wir so wenig über Ariks Vergangenheit erfahren haben und manche Geister nur kurz bei ihrem Namen erwähnt wurden. Vielleicht tauchen sie ja in weiteren Bänden auf und eventuell wird es auch einen Band geben, in dem Ariks Vergangenheit behandelt wird. Wir wären sehr gespannt darauf.

Fazit: Wir sprechen eine Leseempfehlung aus, für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen.
Lesespaß ist hier garantiert.

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