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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Hexenaugen:

bewegende Geschichte

Die Übersetzerin von Jenny Lecoat

Klappentext:

Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist. Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert.

Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen. Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen ...

Meinung:
Hedy ist ein sofort faszinierender Charakter - eine österreichische Jüdin, die gerade zu Beginn der Nazi-Besatzung Zuflucht in Jersey sucht.
Die Gefahr ihrer Situation und die ständige Angst, in der sie lebt, bringen immense Spannungen und Unmittelbarkeit in die Geschichte.
Einen Job annehmen zu müssen, um für den Feind zu übersetzen und eine gefährliche Liebesaffäre zu beginnen, tragen zu dem bei, was bereits Albträume ist.
Aber der Reichtum des Romans liegt auch in den akribischen Details des besetzten Lebens - der Nahrungsmittelknappheit, den Widerstandshandlungen, dem Gefühl, von der britischen Regierung aufgegeben worden zu sein. Die Schönheit der Insel wird wunderbar hervorgerufen, auch wenn sie durch Betonbunker und Meeresabwehr brutalisiert wird.

Fazit:

Das Buch habe ich mit Vergnügen gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung für dieses Buch ab.

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Toller Highlandroman

Neues Glück im kleinen Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Klappentext:

Im beschaulichen Callwell ist Ruhe eingekehrt. Maighreads kleiner Strickladen findet immer mehr Zulauf. Und auch Chloe ist glücklich mit ihrer Entscheidung für den Loch Lomond. Doch zu viel Beschaulichkeit ist auch nicht das Wahre, und so planen die Freundinnen ein Handarbeitsfestival am Ufer des Sees.

Wollhändler, Handfärber, Spinner und Designer werden eingeladen, Wettbewerbe und Handarbeitskurse geplant. Doch als Maighreads Freund Joshua bei einem Sturm in Not gerät, scheinen sich dunkle Wolken vor das Glück zu schieben.

Meinung:

Es ist so toll geschrieben, dass ich dachte ich bin mittendrin.
Locker und leichte Lektüre und spannend bis zum Ende.
Wunderbare Anleitungen, würde ich jedem Strickfan empfehlen und am liebster sofort anfangen.
Es ist bezauberndes Buch, das meine Liebe zum Lesen und Stricken vereint.

Fazit:

So kann das weitergehen.
Ein wundervolles Buch was ich mit Vergnügen gelesen habe, ich bin noch immer begeistert und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter! ;-)

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Spannender Roman

Mitte von Kat Menschik; Volker Kutscher

Klappentext:

Fritze Thormann, Vielleser und begeisterter Sportler, gehört zu den Menschen, die das Pech haben, dass sie immer wieder zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Fritz wird zufälliger Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig sind. Doch die Polizei und sein Ziehvater glauben ihm nicht.

Schlimmer noch: die Gestapo will ihn für etwas drankriegen, das er nicht getan hat, sodass dem Jungen nichts übrigbleibt als zu fliehen und abzutauchen.
Mit gefälschtem Pass fängt Fritz beim Kohlenhandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte an. Der Lohn stimmt, sein Chef ist in Ordnung, doch Fritz ist allein und vermisst seine Freunde. Vor allem Charly, die einmal seine Pflegemutter war. Und seine Schicksalsfreundin Hannah, von der er auch nur weiß, dass sie sich in Breslau unter falschem Namen versteckt. Und so beginnt Fritz aus seiner Tarnung heraus Briefe zu schreiben.

Meinung:
Das Buch ist ein kurzes Vergnügen, aber es ist ein Vergnügen es zu lesen.
Wer einen längeren Roman erwartet wird zwar enttäuscht aber die Art der Erzählung und die wirklich gelungenen Illustrationen machen das locker wieder wett.
Auch hier ist es spannend geschrieben, hat einen eigenen Stil, ist jedoch durchaus lesenswert.
Kat Menschiks Bilder bleiben dicht am Text und an der Zeit
und geben eine Ebene hinzu.
Ein Buch, dass man auch deshalb gern wieder zur Hand nimmt, wenn man es gelesen hat.

Fazit:

Wer ein ungewöhnliches Buch mit dreifarbigen Zeichnungen und ganz viel 20er Jahre-Atmosphäre haben möchte, sollte es kaufen!
Man kann Mitte nur empfehlen

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spannender politthriller

Stockholmer Geheimnisse von Denise Rudberg

Klappentext:

Stockholm, 1940: Iris, Elisabeth und Signe arbeiten fieberhaft daran, die verschlüsselten Nachrichten der Deutschen zu decodieren. Iris, die vom Geheimdienst in Gewahrsam genommen, aber wieder freigelassen wurde, befindet sich unter ständiger Beobachtung, denn ein schrecklicher Verdacht steht im Raum: Hat sie Verbindungen zu Deutschland? Als herauskommt, dass jemand geheime Informationen an die Deutschen weitergibt, spitzt sich die Lage zu.

Denn eigentlich können nur die drei Freundinnen dieses Wissen haben.

Meinung:

Die Geschichte spielt in den frühen 40er Jahren im neutralen Schweden.
Wir folgen weiterhin den drei Frauen, die wir im ersten Teil kennengelernt haben, Signe, Elisabeth und Iris.
Dieser Teil konzentriert sich mehr auf das Privatleben der Frauen als auf ihre geheime Arbeit als Codeknacker.
Das Buch, das auf wahren Begebenheiten beruht, ist sehr gut geschrieben und wirkt sehr glaubwürdig.
Nette Lektüre, die auf unterhaltsame Weise zeigt, wie unterschiedlich das Leben von Frauen in den 1940er Jahren sein konnte, je nach ihrer Herkunft und ihrer Stellung in der Gesellschaft.


Fazit:

Ein unterhaltsames Buch mit viel schwedischer Frauenpower in Kriegszeiten was flüssig zu lesen war und was ich sehr gerne empfehle.

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besonderer Roman

Das Haus auf dem Wasser von Emuna Elon

lappentext:

Emuna Elon erzählt die bewegende Geschichte des israelischen Schriftstellers Joel Bloom, der während einer Lesereise in Amsterdam in einem Holocaust-Museum
plötzlich ein altes Familienfoto entdeckt:
Er erkennt seinen Vater, seine Schwester und seine Mutter. In ihrem Armen hält sie ein Baby, das ihm jedoch kein bisschen ähnlich sieht.

Joel begibt sich sofort auf eine Spurensuche zwischen
Amsterdam und Tel Aviv.
Je tiefer er in die Familienvergangenheit eintaucht, desto dringlicher wird die Frage, die ihn schon lange verfolgt: Wer bin ich?

Meinung:

Yoel Blum, ein berühmter israelischen Schriftsteller, der trotz des Wunsches seiner sterbenden Mutter, niemals nach Amsterdam zurückzukehren, doch dorthin zurückkehrt.
Eine Geschichte in einer Geschichte, ein Roman in einem Roman, die Gegenwart und die Vergangenheit vermischen sich perfekt in den Kapiteln, in den Absätzen.
Der Autorin ist es auf wunderbare Weise gelungen, eine weitere Facette des Holocausts darzustellen, nämlich wie jüdische Kinder versteckt und so vor dem Abtransport in die Lager gerettet wurden.
Auf seiner Suche nach der Wahrheit darüber, wer er ist und was vor all den Jahren wirklich geschah, lernt Yoel Blum sich selbst kennen.
Der Schreibstil ist phänomenal. Die Prosa ist hervorragend und projiziert wunderschöne Bilder mit einem Minimum an Worten.

Fazit:

Dieses Buch ist etwas Besonderes und somit empfehle ich "Das Haus auf dem Wasser" allen Fans historischer Romane.
~*~

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erfüllender Roman

Die Frauen aus der Mulberry Lane von Rosie Clarke

Erfüllender Roman

Klappentext:

1938, Mulberry Lane, London. Maureen Jackson fühlt sich wie eine Gefangene. Drei Jahre zuvor war ihre Welt noch in Ordnung. Sie wollte Rory, den Mann ihrer Träume,
heiraten und mit ihm eine eigene Familie gründen.
Aber seit dem Tod Ihrer Mutter muss sie sich um ihren Vater kümmern, der ihr das Leben zur Hölle macht.

Nun schuftet sie Tag und Nacht in seinem Lebensmittelgeschäft.
Als Rory nach London zurückkehrt und mit ihm seine schwangere Frau, erinnert das Maureen an das Leben, das ihres hätte sein sollen.

Meinung:

Eine wirklich gut geschriebene Kriegssaga, die in einem kleinen Viertel der Hauptstadt spielt und in der es um Familien, Freunde, Geschäfte und Nachbarn geht,
während das Land den Übergang von der Friedenszeit zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vollzieht.
Die Autorin hat ihren Figuren sehr schnell Leben eingehaucht, so dass der Leser mit ihnen mitfühlen, und miterleben kann, was auf den Seiten vor sich geht
Das enge Gemeinschaftsgefühl, in dem sich alle gegenseitig helfen, wird in „Die Frauen aus der Mulberry Lane“ gut dargestellt, während wir die verschiedenen Protagonisten mit ihren Nöten, Höhen und
Tiefen durch die Kriegszeit in Londons East End begleiten.
Rosie Clarke schreibt eine fesselnde Geschichte und ich werde auf jeden Fall auf den nächsten Band warten .

Fazit:

Eine wirklich befriedigende und erfüllende Lektüre, die ich genossen habe und sehr empfehlen kann.
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Unter die Haut gehender Roman

Der Silberfuchs meiner Mutter von Alois Hotschnig

Klappentext:

Ein großer Roman über Fremdsein und Selbstbehauptung und die lebensrettende Kraft des Erzählens.

1942 fährt eine Norwegerin nach Vorarlberg. Sie ist schwanger. Eigentlich wollte sie hier ein neues Leben beginnen mit ihrem Verlobten, einem Wehrmachtssoldaten. Doch alles kommt anders.

Für sie und für ihren Sohn, Heinz. Schlimmer. Ein brillanter Roman über einen Menschen, der sich nicht brechen lässt. Und die berührende Liebeserklärung eines Sohnes an seine Mutter.

Das einzige, was Heinz Fritz mit Gewissheit von seiner Mutter weiß, sind die Stationen ihrer ersten langen Reise: Oslo – Kopenhagen – Berlin – München – Hohenems. Verbürgt ist sie durch ein Schriftstück, das er sein Leben lang bei sich trägt: ein Dokument des SS-Lebensborn. Die Norwegerin hat sich mit dem Feind eingelassen. Und sie hat dem Falschen vertraut. Denn als sie in Österreich ankommt, wird sie nicht willkommen geheißen von der Familie ihres Verlobten, sondern abgewiesen. Zurück kann sie auch nicht, denn in Norwegen gilt sie nun als Kollaborateurin … In einer großen, kompromisslosen Selbstbefragung versucht der Erzähler des Romans – ihr Sohn –, die Rätsel seiner Herkunft zu lösen, die Wahrheit über seine Eltern freizulegen. Es ist eine Spurensuche, an deren Ende sich noch einmal alles dreht. Und eine zweite, »hellere« Version der düsteren Geschichte aufscheint.

Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich Alois Hotschnig bis zu diesem Buch nicht kannte. Dabei ist der Österreicher literarisch hochdekoriert, zuletzt bekam er 2008 den Erich-Fried-Preis und wie ich finde das wohl zu Recht.
Das Buch ist durch und durch unterhaltsam, der Autor konzentriert sich ganz auf die Personen und das Verhältnis zu der Mutter muss ein Besonderes gewesen sein.
Das Ganze ist so emotional erzählt, dass ich immer wieder schlucken musste.
Der Roman ist nicht nur ein Wechselbad der Gefühle, sondern ein Kopfsprung in eine andere Zeit.

Fazit:

Ein ungemein lesenswerter Roman, der unter die Haut geht, der mich beeindruckt hat und für den ich gerne eine Leseempfehlung abgebe.

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Spannender Thriller

SCHWEIG! von Judith Merchant

Klappentext:

Was würdest du tun, um deine Schwester zu retten? Und was, um sie loszuwerden?

Am Tag vor Heiligabend fährt Esther in den Wald zum Haus ihrer Schwester, um ihr ein Geschenk und eine Flasche Wein zu bringen. Ein Schneesturm setzt ein. Das Geschenk wird nicht geöffnet. Der Wein schon.

Dinge werden gesagt, die besser ungesagt blieben. Und Taten werden begangen, die nie mehr rückgängig gemacht werden können

Meinung:


Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Er hat so viele unerwartete Wendungen, dass ich einfach nicht aufhören konnte, zu lesen.
Vor allem die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann, und was eine echte Freundin eigentlich ausmacht, sorgte für Spannung.
Judith Merchant hat es geschafft, mich bis zum Schluss über die Auflösung im Dunkeln zu lassen.

Fazit:

Dieses Buch war vom Anfang bis zum Ende spannend, es hat mich gefesselt, sehr gut unterhalten, es hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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fesselnder Kurzroman

Wenn die Stille schreit von Roman Klementovic

Klappentext:

Während zwei entflohene Mörder die Gegend unsicher machen, fegt ein gewaltiger Schneesturm über das Land. Der Strom ist ausgefallen, viele Straßen sind nicht mehr passierbar. Tim erreicht erst kurz vor Mitternacht das abgelegene Landhaus, in dem er mit seiner Frau Natalie wohnt. Doch von dieser fehlt jede Spur.

Dabei hat sie eben noch am Telefon beteuert, wach bleiben und auf ihn warten zu wollen. In völliger Dunkelheit begibt Tim sich auf die Suche nach ihr. Und macht bald eine verstörende Entdeckung.

Meinung:

Die Story ist spannend, und ich war schnell mitten in der Geschichte, die mich, dank des angenehmen, lockeren Schreibstils, von der ersten Zeile an mitgezogen hat.
Ich mag den Schreibstil des Autors unglaublich gern. Er ist flüssig, gut lesbar und der Autor schreibt fesselnd und spannend, so das man das Buch nicht aus der Hand legen kann.

Fazit:

Der Thriller ist zwar kurz aber unheimlich fesselnd und ich empfehle ihn sehr gern weiter.

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Spannender Krimi mit viel Lokalkolorit

Als die Flut kam von Kathrin Hanke

Inhalt:

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 bricht die Sturmflut über Hamburg ein. In der Stadt herrscht das Chaos und es sind viele Helfer unterwegs. Der Wilhelmsburger Johannes Becker nutzt die Katastrophe jedoch für seine eigenen Zwecke: Er bringt die Nachbarstochter Anne, in die er seit Jahren unerwidert verliebt ist, in seine Gewalt.

Anne stirbt und nur Beckers Freund, Kommissar Peter Lüders, ahnt, dass die junge Frau nicht durch die Flut umgekommen ist. Lüders beginnt im Alleingang zu ermitteln und dringt dabei in menschliche Abgründe vor

Meinung:

Es war die schlimmste Sturmflut der Hamburger Stadtgeschichte wobei 315 Menschen starben da das Wasser viele im Schlaf überraschte.
Die größeren Schulkinder wurden bei der Rettungsaktion auch eingebunden und durften den Geretteten Tee und heiße Milch reichen.
Das Buch fasst die Ereignisse recht gut zusammen und natürlich ist der Krimi spannend wobei ich mir durchaus vorstellen kann das es bei der Rettungsaktion zu solchen Verbrechen in der Nacht und danach wirklich gekommen ist.
Passend zum Titel des Buches hat die Autorin, neben der eigentlichen Handlung, viele Informationen zur Flut geschrieben was die Spannung nochmal steigert.

Fazit:

Ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit und authentischen Protagonisten.
Das Buch hat mir gut gefallen, ich konnte mich der spannenden Story nicht entziehen und ich empfehle es gern weiter.

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