Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Hexenaugen:
Toller Roman
Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer von Julia Rogasch
Klappentext:
Wenn draußen die Winterstürme toben, wird es in der kleinen Teestube auf Sylt romantisch und gemütlich
Luises Eltern versuchen verzweifelt, die seit Jahrzehnten familiengeführte Teestube gegen die Konkurrenz der schicken Cafés auf Sylt zu verteidigen. Doch nun sind sie mit ihrer Kraft am Ende, und Luise eilt ein paar Wochen vor Weihnachten zu Hilfe.
Unterstützung erhält sie dabei vom gutaussehenden Konditor Moritz, der sich im Zimmer oberhalb der Stube eingemietet hat. Zwischen Törtchen, feinen Teemischungen und kalten Winterstürmen kommen die beiden sich bald näher. Sie finden ein altes Rezeptbuch, das die Teestube retten könnte, und ein lange gehütetes Geheimnis, das sie weit in die Vergangenheit ihrer beiden Familien zurückführt. Nichts ist so, wie es scheint, und doch am Ende alles so, wie es sein muss.
Meinung:
Als die familiengeführte Teestube auf Sylt immer mehr Schwierigkeiten hat sich gegen die Konkurrenz der schicken Lokalitäten auf Sylt zu verteidigen und Luises Eltern mit ihrer Kraft am Ende sind, kommt ihnen Luise, kurz vor Weihnachten zu Hilfe. Der Konditor Moritz, der in einem Zimmer oberhalb der Stadt lebt, gefällt ihr auf Anhieb.
Zwischen Teemischungen, Törtchen und bei kalten Winterstürmen kommen sich Luise und Moritz näher und als beide ein altes Rezeptbuch finden, könnte dieses die Rettung für Teestube bedeuten. Als dann noch ein altes Geheimnis ans Tageslicht kommt, das weit in die Vergangenheit ihrer beiden Familien zurückreicht, ist nichts mehr so wie es scheint und es wird noch viele Verwicklungen geben bis alles so ist wie es sein soll.
Fazit.
Das Buch hat mir gut gefallen, wozu auch der angenehme Schreibstil der Autorin beigetragen hat, es hat Vergnügen gemacht es zu lesen und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Unerzogen, aufsässig, unverbesserlich...
Die Weggesperrten von Grit Poppe; Niklas Poppe
[b]Klappentext:[/b]
Unerzogen, aufsässig, unverbesserlich – wer sich in der DDR nicht zur staatskonformen Persönlichkeit formen lassen wollte, erhielt solche Attribute und wurde oft in Umerziehungsheimen, Spezialkinderheimen, Jugendwerkhöfen weggesperrt. Denn Angepasstheit und das Funktionieren im Kollektiv galten der SED als unverzichtbar für den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft.
In das Leben renitenter Kinder und Jugendlicher wurde massiv eingegriffen, ihre Menschenrechte trat man mit Füßen. Viele von ihnen sind bis heute traumatisiert von den psychischen und physischen Misshandlungen. Grit und Niklas Poppe erklären anhand berührender Schicksale dieses wenig beachtete brachiale Umerziehungssystem und betrachten auch den Umgang mit "Schwererziehbaren" zur NS-Zeit, das Schicksal der „Verdingkinder“ in der Schweiz sowie fragwürdige Methoden in der Bundesrepublik und in Heimen der Gegenwart.
[b]Meinung:[/b]
Mit diesem Buch kann sich der Leser einen realistischen Eindruck über das Thema "Umgang mit schwer erziehbaren und problematischen Jugendlichen in der DDR" verschaffen.
Wie der Titel sagt, besteht der Bezug dabei auch immer zum Thema der Vorstellungen des Staates für das Verhalten und die Freizeitgestaltung, der Jugendlcihen.
In der DDR hatte der Staat ganz bestimmte Pläne mit den Jugendlichen, er wollte sie zu "sozialistischen Werktätigen und Menschen" erziehen.
Von ihrer Ideologie absolut überzeugt sahen die Behörden manchmal selbst harmlose Jugendabgrenzungsphänomene als mittelschwere Delikte an.
Sehr schnell waren die Behörden mit Begriffen wie "unsozialistisch", "asozial", usw zur Stelle; die Justiz konnte zuweilen solche Jugendliche, vor allem die "Rädelsführer" hart bestrafen.
[b]Fazit:[b]
Wie es solchen Jugendlichen in der DDR im Laufe der Geschichte ergangen ist, wird in dem Buch nicht nur allgemein, sondern durchaus auch exemplarisch dargelegt.
Solche Bücher sollte es mehr geben, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter! ;-))
Spannendes Familienportrait
Die Hohenzollern und die Nazis von Stephan Malinowski
Klappentext:
Seit über 100 Jahren haben die »Oberhäupter« der Hohenzollern immer wieder mit Juristen, Historikern, Journalisten, Ghostwritern und PR-Beratern zusammengearbeitet, mit deren Hilfe sie das Bild der Familie in der Öffentlichkeit aufpolierten. Nun werden Rollen und Selbstdarstellung der wichtigsten Familienmitglieder von einem der besten Kenner der Materie erstmals analysiert und dargestellt: In einer großen historischen Erzählung zieht Stephan Malinowski den Bogen über drei Generationen von 1918 bis in die Gegenwart und beschreibt das politische Milieu, in dem sich ihre Akteure bewegten.
Meinung
Der Text ist gespickt mit Originalzitaten und historischen Details.
DerAutor läßt das politische Personal der Weimarer Republik sehr lebendig werden.
Mitten drin der ehemalige Kronprinz und Möchtegern-Herrscher Wilhelm .
Die Ränkespiele vor der Machtergreifung Hitlers werden hier, sehr spannend und unterhaltsam erzählt wobei das Buch die deutsche Geschichte in einem völlig neuen Lichtzeigt
Es sind Einblick in Geschehnisse, die die Welt verändert haben.
Fazit:
Es ist kenntnisreich geschrieben und farbenprächtig erzählt ud ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Spannender Krimi
Der rote Raum von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Klappentext:
Ein verschwundenes Herz. Ein ungewöhnlicher Stein. Ein Mörder, der sich in Luft auflöst. Zwei Fälle, die sich kreuzen, und zwei Kommissarinnen am Limit. Kurz nach Mittsommer bekommt es
Kommissarin Ingrid Nyström in Småland mit einem obskuren Mordfall zu tun: Dem Toten, einem alleinstehenden Informatiker, wurde das Herz entnommen und durch einen seltenen Gesteinsbrocken ersetzt.
Als die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, zeigt sich, dass dem Opfer bereits früher furchtbare Dinge widerfahren sind.
Meinung:
Der rote Raum“ ist bereits der neunte Fall für die ungleichen Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss. Auch er kann überzeugen
Das Ermittlerduo Nyström und Forss ist wie immer Spitze.
Schon vom ersten Band der Reihe an war ich begeistert und bin es noch.
Handlungsverlauf, Hintergründe und die Analyse sind spannend dargestellt.
Politisch brisante Themen, schwedisch-düstere Atmosphäre und klug durchdachte Handlungen konnten überzeugen und dank der gelungenen Beschreibungen, hat man das Gefühl
mit den Protagonisten durch die Landschaft zu fahren sowie den Nieselregen zu spüren und mit "Der rote Raum" ist den Autoren Voosen | Danielsson ein spannender Thriller gelungen.
Das Buch konnte ich nicht zur Seite legen, bis ich das letzte Wort gelesen hatte.
Fazit:
Für mich ein Buch aus der mit Abstand besten Schwedenkrimireihe und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. ;-)
Spannender Thriller
Stadt des Zorns von Marc Meller
Klappentext:
Er nennt sich Janus und hat alles perfekt geplant: Blockierte Straßen und Schienen, eine Stadt im Chaos, Menschen in Todesangst. Aber was aussieht wie ein Anschlag, ist in Wirklichkeit ein Spiel.
Und du hast nur eine Chance zu überleben: Du musst besser sein als er, seinen Fallstricken ausweichen und alle Rätsel lösen, um von einem Raum in den nächsten gelangen.
Denn Janus hat ein Meisterwerk geschaffen: eine ganze Stadt als Todesfalle
Meinung:
Der Autor kann schreiben, Spannung erzeugen und gut durch eine Story führen.
Der Schreinstil ist flüssig, so dass die Geschichte, neben den unterschiedlichen Sichtweisen, welche fliessend ineinander übergehen, gut zu lesen ist.
Spiel um Leben und Tod und Spannung bis zum Schluss
Fazit:
Für mich ein Buch, dass ich ganz schwer aus der Hand legen konnte und von dem ich mehr lesen könnte.
Ich habe das Buch mit Bwegeisterung gelesen und gebe eine klare Leseempfehlung ab.
lustige Weihnachtsgeschichte
Morgen, Klufti, wird's was geben von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Klappentext:
Weihnachten bei den Kluftingers, das sind Erikas selbstgebackene Plätzchen, Kluftingers alljährlicher Kampf mit dem Christbaum und vor allem viele liebgewonnene Traditionen. Die werden allerdings gründlich durcheinandergewirbelt, als sich spontan Besuch aus Japan ankündigt und Erika obendrein zwei Tage vor Heiligabend von der Leiter fällt.
Kommissar Kluftinger ist also bei den Festvorbereitungen auf sich allein gestellt. Keine leichte Aufgabe, denn sein japanischer Besucher erwartet nicht weniger als das ultimative Allgäuer Weihnachtserlebnis. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf …
Meinung:
Auch ein Kriminallkommissar muss mal Weihnachten feiern.
Das es bei ihm anders abläuft war ja zu erwarten.
Statt besinnlicher Weihnachtszeit gibt es Stress.
Kluftinger ist mir schon sehr vertraut, ebenso Erika, Kluftis geduldige Ehefrau.
Die Szene mit dem Weihnachtsbaum, Kluftis Fernseh-Leidenschaft und Erikas Unfall konnte ich mir lebhaft vorstellen.
Fazit:
Über den Schreibstil muss man nicht viel sagen - viel zu schnell sind die Bücher ausgelesen....
Kluftinger muß man mögen,
Interessanter Roman
Das Haus der Düfte von Martina Sahler
Pauline Lambert - Das Haus der Düfte
Klappentext:
Seit ihrer Kindheit träumt Anouk davon, eigene Parfüms zu entwickeln. Doch 1950 wird das Geschäft mit Düften von wenigen mächtigen Familien dominiert. Ein Zufall bringt Anouk an den einzigen Ort, wo sie das Handwerk lernen kann. In Grasse, der alten französischen Parfümstadt, nimmt die Familie Girard sie bei sich auf.
Der Geruch von wilden Kräutern und eine alte Erinnerung an einen Augenblick des Glücks inspirieren Anouk zu neuen Kompositionen. Ohne es zu wissen, folgt sie damit dem Weg der Florence Girard, die als arme Lavendelpflückerin begann und eine Duft-Dynastie begründete. Schon damals setzte eine rivalisierende Familie alles daran, den Girards zu schaden. Anouk erlebt Liebe und Verlust, Erfolge und Niederlagen. Aber an ihren Träumen hält sie immer fest.
Meinung:
Verschiedene Erzählstränge berichten von der Entwicklung der fiktiven Parfümdynastie Girard zu verschiedenen Zeiten.
Eine geniale "Nase" hat den Ruhm ende des 19ten Jahrhunderts begründet.
Jetzt benötigen sie eine Neue.
Die junge Anouk könnte diese neue "Nase" werden.
Sie gerät zufällig an einen Sohn des Hauses Girard, der ihr Talent erkennt und sie mit nach Grasse nimmt.
Spannend ist nicht nur der Werdegang der Protagonistin.
Fazit:
Es ist ein richtig guter, Wohlfühlroman, der so nebenbei auch einige interessante Informationen zur Parfümherstellung beinhaltet.
fesselnde Geschichte
Bis einer stirbt - Drogenszene Internet. Die Geschichte von Leyla und Josh von Isabell Beer
Isabell Beer - Bis einer stirbt
Klappentext:
Nach ersten Drogenerfahrungen rutscht Josh in die Drogenszene im Internet ab. Er vernetzt sich mit anderen Konsumenten, bestellt immer krassere Substanzen, erhöht die Dosis. Online lernt er auch die heroinabhängige Leyla kennen. Sie tauschen sich über ihr Leben mit dem Rausch aus.
Anders als Josh bewältigt sie ihren Alltag und schafft ihr Abi. Aber die Drogen kosten beide viel: nicht nur Zeit für Freunde oder Familie, sondern auch ihre Freiheit und ihre Gesundheit.
Meinung:
Es ist schockierend wie schnell junge Menschen durch falsche Freunde etc. in den Sumpf der Prositution und Drogenabhängigkeit hineingezogen werden können.
Dieses Buch ist sehr gut geschrieben die Spannung baut sich stetig auf und man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Alles ist gut recherchiert.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen.
Fazit:
Jeder sollte dieses Buch gelesen haben, denn es ist absolut fesselnd und schrecklich gleichermaßen.
Spannender Thriller
Probe 12 von Kathrin Lange; Susanne Thiele
Klappentext:
Als die Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg ihren ehemaligen Mentor Anasias in Georgien besucht, gerät sie mitten in einen tödlichen Angriff auf ihn. Zuvor kann er Nina jedoch verraten, dass es ihm gelungen ist, ein Medikament gegen die gefährlichsten multiresistenten Keime der Welt zu finden.
Musste er deswegen sterben? Zusammen mit dem Foodhunter Tom Morell, dessen Tochter an einem dieser Keime erkrankt ist, versucht Nina, die Forschungsergebnisse nachzuvollziehen. Aber Nina und Tom sind nicht die Einzigen, die hinter Anasias' Forschung her sind, und ihre Gegner schrecken weder vor Entführung und Erpressung noch vor Mord zurück.
Meinung:
Ich fand das Buch sehr gut und spannend , habe das Buch geradezu verschlungen und konnte es kaum aus der Hand legen,
Selten hat mich ein Buch so gefesselt.
Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt und die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen .
Der Spannungsbogen hält sich während der Geschichte durchgehend aufrecht
Die verschiedenen Charaktere werden so ausführlich beschrieben, das man sie schon vor sich sieht und schnell Sympathie und Antipathie empfindet.
Fazit:
Das Buch war spannend, ich habe es mit Freude gelesen und empfehle es sehr gerne weiter
Spannender Island Krimi
Tiefe Schluchten von Arnaldur Indriðason
Arnaldur Indriðason - Tiefe Schluchten
Klappentext:
Eine Frau wird in ihrer Wohnung in Reykjavík ermordet aufgefunden. Auf dem Schreibtisch liegt ein Zettel mit Kommissar Konráðs Telefonnummer. Die Frau hatte offenbar kurz vor ihrem Tod noch angerufen und ihn angefleht, nach ihrem Kind zu suchen, das sie vor Jahrzehnten zur Adoption freigegeben hat.
Konráð hatte abgelehnt. Dies bereut er nun zutiefst und will ihrer verzweifelten Bitte wenigstens postum nachkommen. Er macht sich auf die Suche nach dem Kind - nichtsahnend, welch einem tragischen Schicksal er damit auf die Spur kommt ..
Meinung
Das Buch war sehr spannend.
Was ich an diesem Buch bemerkenswert fand, war, dass der Mord nicht der wichtigste war, sondern die Suche nach dem Kind.
Auf ihrem Schreibtisch steht Konrads Nummer.
Konrad ist ein sehr liebenswerter Charakter.
Eine Handlung, die immer so gut konstruiert und geschrieben ist die einen packt und nicht mehr loslässt.
Ein exakter Kontrapunkt zu dem angenehmen Bild, das uns die touristische Propaganda von Island weismachen will.
Und ein Kaleidoskop von ineinander verstrickten kaputten Leben wird am Ende unter dramatischen Umständen wieder entwirrt.
Ich kann das nächste Buch der Reihe kaum erwarten.
Fazit:
Ein spannender Krimi den ich mit Vergnügen gelesen habe und den ich sehr gerne empfehle.











