Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Familienprobleme
Some Mistakes Were Made von Kristin Dwyer
Die US-amerikanische Schriftstellerin Kristin Dwyer schreibt gerne Romane, in denen geküsst wird.
In dem Roman „Some Mistakes Were Made“ zeigt sie das problematische Aufwachsen der Ellis.
Sie kommt aus einer Problemfamilie. Die Mutter verschwindet immer wieder und der Vater ist oft im Gefängnis.
Die Familie Albreys kümmert sich dann um sie. In den Sohn Easton ist sie schon als Kind verliebt. Das geht immer hin und her bis zur Gegenwart.
Ellis wird langsam Älter und es gibt Missverständnisse zwischen ihnen.
Es ist sogar ein Jahr , in dem sie nicht miteinander sprechen. Sie können nicht miteinander, aber auch nicht ohne einander.
Die Autorin hat die Emotionen gut erfasst und zu einer interessanten Liebesgeschichte gebracht.
Teilweise war es mir etwas verworren, aber das lieft vielleicht am Alter, da hat man die Jugendjahre etwas verdrängt.
Trotzdem war ich von Ellis angetan und habe das Buch gerne gelesen.
Vom Verlust
Der Geruch von Wut von Gabriele Clima
Der italienische Schriftsteller Gabriele Clima hat schon viele Jugendromane geschrieben.
Sein Roman „Der Geruch von Wut“ zeigt ein besonders tragisches Schicksal.
Der sechzehnjährige Alex hat bei einem Autounfall seinen Vater verloren und er lag selber eine Zeit im Koma.
Jetzt ist alles ganz anders.
Er ist nur noch wütend und will sich an dem Schwarzen rächen, der seiner Meinung nach am Tod des Vaters schuld ist.
Der Autor beschreibt die Emotionen des Jungen gekonnt. Das er sich vor Wut mit Rechtsradikalen einlässt und als er merkt was er sich damit eingebrockt hat, nicht weiß, wie er da wieder herauskommt.
Seine Mutter, die ja selber unter dem Unfall leiden muss, sagt er immer, alles Okay.
Was so eine Wut mit einem Jungen macht, wird genau geschildert.
Dann bekommen wir den Mut zu spüren, damit sich Mutter und Sohn dem Leben neu stellen können.
Der Roman ist grandios geschrieben, ich war überwältigt.
Toller Stil
Das Glück auf der letzten Seite von Cathy Bonidan
Die Schriftstellerin Cathy Bonidan konnte mich mit ihrem Roman „Das Glück auf der letzten Seite“ begeistern. Der Schreibstil ist sehr besonders.
Schon die Leseprobe hat mir gefallen und der ganze Roman ist optimal.
Er ist nr aus Briefen gehalten, aber die sind wunderbar.
Anne-Lise findet in einem Hotel in der Normadie ein Manuskript eines Romans.
Bei der Suche nach dem Bestzer findet sie Silvestre, der den Roman vor dreißig Jahren geschrieben hat. Allerdings wurde es von einem anderen Autor beendet.
Nach der Suche, wer das Manuskript kennt, melden sich mehrere Personen. So beginnt eine wunderbare Serie von Briefen. Die ganze Geschichte erfahren wir aus diesen Briefen.
Das hat die Autorin brillant gelöst. So wird der Roman zu einem Leckerbissen. Dieser fesselnde Schriftverkehr ließ mich nicht los, ich musste immer weiter lesen.
Da bin ich gespannt was und wie die Autorin als nächstes schreibt.
Eine Familie in Köln im Jahr 1955
Findelmädchen von Lilly Bernstein
Findelmädchen ist die Fortsetzung des Romans Trümmermädchen. Man kann ihn auch ohne Vorkenntnisse lesen.
Die Autorin Lilly Bernstein beschreibt die Lage 1955 in Köln sehr detailliert und authentisch.
Die Geschwister Jürgen und Helga lebten 8 Jahre bei Zieheltern in Frankreich.
Durch den Suchdienst finden sie ihren Vater und sie kehren nach Köln zurück.
Den Vater mussten sie erst neu kennenlernen. Sie wohnten zwar im Elternhaus der Mutter, aber es musste viel renoviert werden. Dann gab es noch Tante Meta.
Jürgen suchte sich schnell eine Stelle bei Ford, aber Helga wollte aufs Gymnasium. Der Vater wollte das nicht und meldete sie in der Hauswirtschaftsschule an. Bei einem Praktikum musste sie, im von Nonnen geleiteten Waisenhaus, arbeiten. Die Lage in diesen Häusern hat man erst spät erfahren, das war meist wirklich unmenschlich.
Zwischendurch erfuhr man aus dem Tagebuch der Mutter noch einiges aus dem Jahre 1945.
Das wurde von der Autorin gut umrissen. Mit dem Schicksal der kleinen Bärbel wurde es richtig traurig.
Helgas Weg in ihre Zukunft war mit Steinen gepflastert.
Der Roman war richtig gut und ich möchte ihn unbedingt empfehlen.
Ein Märchen
Tokyo ever after - Prinzessin auf Probe von Emiko Jean
Die amerikanische Schriftstellerin Emiko Jean schreibt interessante Jugendliteratur.
Der Roman Tokyo ever after, Prinzessin auf Probe konnte mich fesseln. Der Schreibstil ist flott und gut verständlich. Die Autorin hat hier ein schönes Märchen geschaffen, denn welches Mädchen träumt nicht davon, einmal Prinzessin zu sein.
Die achtzehnjährige Icherzählerin Izumi Tanka ist ein normaler Teenager. Allerdings ist sie japanischer Herkunft und ohne Vater aufgewachsen.
Durch Zufall erfährt sie den Namen des Vaters, und sie erfährt, das er der künftige Kaiser von Japan ist. Als sie ihn kontaktiert lädt er sie nach Tokio ein.
Da wird witzig und glaubhaft ein wahres Intermezzo beschrieben.
Izumi versteht es in jedes Fettnäpchen zu treten, das sie findet.
Es ist ja auch eine besondere Vorstellung, wenn man immer von Journalisten beobachtet wird und die Familie auch ein paar Neider hat.
Der Roman ist märchenhaft schön, nicht nur für Jugendlire.
Pastorin Elke
Die Ewigkeit ist ein guter Ort von Tamar Noort
Die Schriftstellerin Tamar Noort schreibt in ihrem Roman „Die Ewigkeit ist ein guter Ort“ von den Problemen der jungen Pastorin Elke.
Die Autorin lässt Elkeals Icherzählerin fungieren.
Ich habe erst lange gebraucht um in die Geschichte einzufügen. Elke meint sie hat eine Gottdemenz, denn sie hat Gebete vergessen.
Sie hadert mit ihrem Glauben.
Als sie in den Norden fährt, um sich bei ihren Eltern zu pausieren. Da beginnen die Erinnerungen, als vor fünfzehn Jahren Elkes siebzehnjähriger Bruder ertrrank. Da können wir Elkes Kindheit und Jugend gut nach zu empfinden.
Ihr Vater ist auch Pastor. Er muß zu einer Reha und erbittet Elke ihn zu vertreten.
Da kommen unglaubliche Probleme auf sie zu. Die Kirche fing an schief zu werden. Da kommt Elke fasst an ihre Grenzen.
Die Autorun lässt die Emotionen der Personen gut beschreiben.
Das Bich handelt zwar von einer Pastorin, aber der Glaube ust unwochtig. Es ist eine ganz ordentliche Unterhaltung.
Abschied
Die Schuhe meines Vaters von Andreas Schäfer
Der Schriftsteller Andreas Schäfer beschreibt in seinem Roman
„Die Schuhe meines Vaters“ den Abschied seines Vaters.
Er arbeitet den Tod des Vaters auf. Mit gewaltigem Eindruck lässt er uns daran teilnehmen. Sein Verhältnis zu seinem Vater kommt mir oft etwas schwierig vor.
Jetzt erzählt er in diesem Roman was sein Vater alles erlebt hat.
Ich glaube er beginnt jetzt erst den Vater besser kennen zu lernen.
Oft konnte ich mit der Meinung des Autors nicht so ganz konform gehen.
Da tut mir der Vater leid.
Das Buch liest sich gut.
Spurensuche
Beifang von Martin Simons
Der Autor Martin Simons führt uns in ein Örtchen in dem es den Bergbau gab.
Der Roman „Beifang“ beschreibt diesen Ort und seine Bewohner.
Intensiv und schonungslos beschreibt der Autor die Fragen des Frank Zimmermann über seine väterliche Familie.
Sein Vater erzählt nicht viel über den Großvater.
Da er etliche Geschwister hat interviewt Frank seine Onkel und Tanten.
Man bekommt einen guten Eindruck über das Wirtschaftswunder, das an seiner Familie etwas vorbeigeht. Dafür produzieren sie zu viele Kinder, so das das Geld nicht im Überfluss ist.
Zu der Zeit war der Mann noch der Bestimme rund die Frauen mussten sich ihm unterordnen. Zwar kann ich die Mutter nicht so richtig verstehen, da sie aus einer besser gestellten Familie stammte, da gab es dann doch nicht mehr so viele Frauen, die sich das gefallen ließen.
Martin Simons versteht es gekonnt uns die Situation nahe zu bringen.Diese Spurensuche ist ein gutes Stück Zeitgeschichte.
Interessant
Eine Feder auf dem Atem Gottes von Sigrid Nunez
Die amerikanische Schriftstellerin Sigrid Nunez schreibt Gegenwartsliteratur.
Eine Feder auf dem Atem Gottes spielt in New York in den 50er bis 60er Jahren, in denen die Protagonistin aufwächst.
Sie hadert mit vielem, der Vater ist ihr zu ruhig und kümmert sich nicht viel.
Interessant finde ich den Werdegang des Vaters, der es bestimmt nicht leicht hatte.
Er ist chinesischer und panamaischer Herkunft. Zur Schule wird er nach Shanghai geschickt.
Im Krieg lernt er die deutsche Mutter kennen und sie heiraten. Sie übersiedeln nach New York. Die Mutter fühlt sich nie ganz heimisch. Trotz Sehnsucht nach der alten Heimat kehrt sie doch nie dauerhaft zurück.
Die Situation der Protagonistin hat die Autorin gut erfasst, denn zu der Zeit ging es allen Jugendlichen ähnlich.
Der Roman liest sich flott und konnte mich gut unterhalten.
Schwedischer Krimi
Sturmrot von Tove Alsterdal
Tove Alsterdal ist eine schwedische Kriminalautorin. Sie schreibt ihre Krimis mit einer interessanten Familiengeschichte einflicht.
„Sturmrot „ ist Band 1 der Eira Sjödin – Trilogie.
Die Kommissarin Eira Sjödin war lange in Stockholm. Jetzt ist sie wieder in die Kleinstadt gezogen, weil ihre Mutter immer vergesslicher wird.
Ein Mann ist ermordet worden. Dessen Sohn hat vor 20 Jahren als 14jähriger einen Mord gestanden. Auch er war die ganze Zeit nicht mehr da. Als der Mord geschah war Eira 9 Jahre alt.
Die Autorin lässt uns an den Gedankengängen der beiden Personen teilnehmen.Sie hat diese Geschichte grandios entwickelt. Sie bringt immer wieder neue Ereignisse ins Bild, so ist man gut in der Geschichte drin.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört.
Die Sprecherin 1Heike Warmuth liest mit angenehmer Stimme Sie bringt uns die Stimmung gekonnt nahe.
Der Roman ist lesenswert und unterhält gut.











