Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Lektionen
Lektionen von Ian McEwan
Eigentlich lese ich Bücher des Autors Ian McEwan sehr gern. Aber an dieses Buch bin ich nicht gut rangekommen. Ich haben in etw einem halben Jahr gut ein Viertel des Buches gelesen - ich finde den Anfang des Buches bisher sehr zäh und wenig mitreißend.
Auch wenn die Handlung durchaus spannend ist und mir insgesamt gefällt, ermüdet mich das Buch zusehends und ich schaffe es nicht mehr als 3-4 Seiten hintereinander zu lesen.
Die Handlung gewinnt durch viele Zeitsprünge auch nur mühsam an Fahrt.
Vielleicht ist dieses Buch zum jetzigen Zeitpunkt nicht das richtige für mich. Aktuell kann ich nur zwei Sterne vergeben, da mich das Buch weder fesseln kann, noch den Wunsch es zu beeden weckt. Daher breche ich das Buch ab, werde es zu einem späteren Zeitpunkt jedoch noch einmal versuchen.
Inhalt laut Klappentext: Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.
abgebrochen
i fell in love with hope von Lancali
Dieses Buch habe ich nach langer Zeit des immer wieder Reinlesens, Weglegens und erneut Versuchens schlussendlich abgebrochen.
Auch wenn mich die Leseprobe überzeugt hat, hatte ich große Schwierigkeiten gut in die Story zu kommen und auch der Schreibstil las sich für mich sehr langatmig und anstrengend, oft auch viel zu anstrengend.
Das hat es für mich extrem schwer gemacht und mir schlussendlich auch die Lust auf das Buch komplett genommen.
Das ist schade, denn die grundlegende Handlung des Buches ist wirklich gut, und gern hätte ich die Jugendlichen weiter begleitet.
Die Protagonist:innen waren mir nicht ausreichend facettenreich dargestellt - die Fülle der Personen macht die Unterscheidung nicht immer einfach. Hier wären vielleicht ein bis zwei Personen weniger auch noch ausreichend gewesen, um die schlussendliche Message rüber zu bringen.
Vielleicht werde ich es noch einmal versuchen... in ein paar Monaten... oder Jahren....
Der Mann, der vom Himmel fiel
Der Mann, der vom Himmel fiel von Walter Tevis
Nachdem ich "Das Damengambit" von Autor Walter Tevis innerhalb eines Tages verschlungen habe, habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Ich habe eine ähnlich packende Story erwartet.
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, vielleicht habe ich das Buch im falschen Moment gelesen - ich bin überhaupt nicht in die Handlung rein gekommen und bin weder mit den Charakteren, noch mit der Story an sich warm geworden.
So habe ich mich über die ersten 100 Seiten gequält...
Ich habe das Buch dann beiseite gelegt und einige Monate Lesepause gemacht - zum Glück!
Die letzten 170 Seiten des Buches konnte ich genießen. Auch wenn mir die Charaktere weiterhin eher fern blieben und ich keine rechte Bindung aufbauen konnte, gefiel m,ir die Handlung deutlich besser und es war ein solider Spannungsbogen vorhanden. Insgesamt hat mir das Buch dann doch gefallen, konnte meine hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.
Geht so
Geht so von Beatriz Serrano
"Geht so" von Beatriz Serrano beschreibt den Alltag von Protagonistin Marisa, die mit ihrem Job in der Werbebranche mehr als unzufrieden ist. Dazu gesellt sich eine Angststörung, die sie phasenweise teilweise handlungsunfähig macht. Schon auf den ersten Seiten werden angstlösende Medikamente (Tavor) eingeworfen, wie Smarties; auch anderen Drogen ist Protagonistin Marisa nicht abgeneigt.
Dabei dreht sich die Handlung um den wahrgenommenen Stillstand, ein nicht vorankommen im Leben, keine Perspektiven haben - oder die, die man hatte nicht erreicht zu haben. Das stimmt pessimistisch.
Glücklicherweise ist der Schreibstil, in Übersetzung durch Christiane Quandt angenehm humorvoll und leicht zu lesen. Andererseits wäre mir die Stimmung des Buches vermutlich zu dunkel gewesen.
Andererseits waren mir zu viele Längen in der ja doch recht überschaubaren Handlung, vor allem im ersten Teil sind die Ausführen für mich zu repetitiv und haben mich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr erreicht. Andererseits steht dies ja auch symptomatisch für die beschriebene Perspektivlosigkeit im sogenannten "Bullsh*t-Job". Es werden viele Themen angesprochen, dann jedoch irgwie lapidar und oberflächlich behandelt - mich konnte es nicht erreichen. Die versprochene Wendung auf dem Firmenevent war spaßig zu lesen, die Nachgänge hätten mich noch mehr interessiert. Zum Ende hin hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und so gehe ich zwiegespalten mit dem Buch auseinander.
Wenn wir lächeln
Wenn wir lächeln von Mascha Unterlehberg
"Wenn wir lächeln" von Mascha Unterlehberg ist in der Hörbuchfassung von Bineta Hansen gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören.
Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Hansens Stimme gut gefallen.
An diesem Buch hat mich vor allem das Cover angesprochen, der Klappentext dann final neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht. Die Story wird aus Perspektive von Protagonistin Jara erzählt, ist dabei sehr kurzweilig und sprunghaft, die Kapitel sind sehr kurz und leiten zumeist neue Szenen ein. Somit ist die Handlung sehr dynamisch, aber auch sprunghaft und für mich nicht immer gut zu verfolgen gewesen. Eine Stringenz in der Erzählung habe ich im verlauf gefunden, gerade zu Beginn des Buches war ich etwas orientierungslos - was gut zu den Inhalten des Buches passt und somit eine gewisse Harmonie herstellt.
Berichtet wird über das Heranwachsen im Ruhrgebiet, von Freundschaften und grenzwertigen und -überschreitenden Situationen. Die geschilderten Szenen machen hilflos und wütend, sind aber real und authentisch. Dabei ist Jara eine Protagonistin, in die man sich hineinversetzen kann - ihre Freundin Anto blieb mir durchweg fern und nebulös - offensichtlich war sie auch für Jara nicht wirklich greifbarer...
Insgesamt ein Buch, dessen Schreibstil und Sprache mir sehr gefallen haben, die Handlung hatte trotz der Schnellebigkeit einige Längen.
Ashen Throne
Ashen Throne Die Dragonbound-Trilogie von Marie Niehoff
"Ashen Throne" von Marie Niehoff ist der zweite Band der Dragonbound-Serie. Um die Inhalte einordnen zu können ist es wichtig den ersten Teil gelesen oder gehört zu haben. "Ashen Throne" ist in der Hörbuchfassung von Leonie Landa und Sven Macht gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit.
Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecher:innen kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit haben mir Landas und Machts Stimmen gut gefallen. Schön ist auch, dass beide Sprecher:innen bereits den ersten Teil eingelesen haben, somit ist eine Kontinuität der Charaktere gegeben.
Ein Drache opfert nichts – erst recht nicht seine Freiheit. Diese Kurzzusammenfassung trifft den Kern des Buches schon recht gut. Nachdem der erste Teil der Serie mit einem Cliffhanger endete, setzt dieses Buch genau an diesem Punkt an. Ich habe ein wenig gebraucht, um wieder in die Story hineinzukommen, vor allem eher, weil innerhalb der Handlung zum ersten Teil nur wenige Tage vergangen, in meinem realen Leben aber viele Monate vergangen waren (macht das überhaupt einen Sinn?). Ich bin dann jedoch zügig in die Story hinein gekommen und Sprache und Schreibstil der Autorin haben mich wie gewohnt abholen können.
Cassim und Yessa bleiben spannende Charaktere, die jedoch gut daran täten etwas offener miteinander zu kommunizieren. Beide Charaktere blieben ihren bekannten Prinzipien treu und relativ stur. Ich hätte mir etwas mehr Charakterentwicklung für mehr Facettenreichtum und Tiefe gewünscht. Nichtsdestotrotz habe ich beide gern begleitet und die Wendungen innerhalb der Story gebannt verfolgt. Ich habe viele Fragen, die noch offen und im kommenden und abschießenden Band zu klären sind.
Insgesamt habe ich das Hörbuch aber kaum ausschalten wollen und bin voll und ganz in die von Marie Niehoff erschaffene Welt eingetaucht. Ich freue mich auf den kommenden Band, der voraussichtlich im Oktober 2025 erscheinen wird.
Blutmagie
Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1 von Kristen Ciccarelli
"Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter (Band 1)" von Kristen Ciccarelli ist in der Hörbuchfassung von Henriette Schreurs und Markus J. Moritz Frinberg gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.
Die Stimme der Sprecher:innen kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit haben mir Schreurs und Frinbergs Stimmen gut gefallen.
Ich lese sehr gern Geschichte über Hexen, da kam mir diese New-Adult-Romantasy sehr recht. Auch das Cover gefällt mir gut und macht Lust auf mehr! Die gezeichnete Welt gefällt mir gut, auch wenn ich noch viele Fragen zur Geschichte der Hexen und auch zur Revolution habe. Hier hoffe ich auf mehr World-Building im kommenden Band. Rune und Gideon sind interessante und facettenreiche Protagonis:innen, die ich gern verfolgt habe. Auch die weiteren Charaktere sind angenehm und mit ausreichend Tiefe porträtiert. Dabei haben mir vor allem die unterschiedelichen Perspektiven zwischen Rune und Gideon, die im Hörbuch auch noch einmal durch die unterschiedlichen Sprecher verdeutlicht wurden, geholfen mich besser in beide hineinzuversetzen. Dadurch wurden einige Handlungsschritte auch deutlicher und nachvollziehbarer.
Die Handlung als solche gefällt mir auch gut, sie hat ausreichend Spannung und trotz kleiner (und weniger) Längen wurde mir beim Hören nciht langweilig. Sprache und Schreibsil sind flüssig zu lesen und haben es geschafft mir ein reges Kopfkino zu bescheren.
Ich finde dieses Buch ist ein gelungener Auftakt und ich freue mich auf den folgenden Band!
langatmig
Great Big Beautiful Life von Emily Henry
Nachdem ich schon mehrere Bücher der Autorin Emily Henry gelesen und als angenehme Lektüre empfunden habe, war ich voller Vorfreude auf ihr neustes Buch. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch und die Freude zu stark - denn ich wurde stark enttäuscht.
"Great Big Beautiful Life" konnte mich im Klappentext mit einer interessanten Grundprämisse überzeugen.
Das Setting um zwei Autor:innen, die miteinander um einen Auftrag - dazu noch einen heiß begehrten - konkurrieren, sich dann jedoch die lästigen Gefühle füreinander einstellen, hat mir gut gefallen. Die Umsetzung war dann jedoch sehr oberflächlich und langatmig.
Das ist vielleicht auch mein größtes Problem mit der Story: Sie hat mich einfach nicht für sich einnehmen können. Ich fand sie vor allem in der ersten Hälfte des Buches extrem zäh und schlichtweg langweilig. Dazu konnten mich die beiden Hauptcharaktere auch nicht gewinnen. Beide erschienen mir sehr oberflächlich und kaum facettenreich gezeichnet. Ich war kurz davor das Buch nicht zu beenden.
Ich habe es dann doch beendet und habe in der zweiten Hälfte des Buches immerhin ein wenig mehr Spannung in der Handlung entdeckt. Dennoch waren auch die Wendungen und Enthüllungen für mich vorhersehbar. Womöglich liegt meine Schwierigkeit mit dem Buch auch darin, dass es eine Geschichte in der Geschichte ist. Neben der eigentlichen Story um Alice und Hayden wird parallel die Geschichte von Margaret Ives erzählt. Grundlegend eine schöne Sache, für mich nur ziemlich uninteressant. Die Handlungen in der Gegenwart bleiben dadurch relativ kurz, wodurch dann auch die Liebesbeziehung sehr überstürzt und unauthentisch wirkt.
Kurzum: "Great Big Beautiful Life" hat mich nicht begeistern können. Die Story war langatmig und auch langweilig, die Charakterentwicklung kam mir zu kurz und Handlungen somit zu überstürzt und unplausibel. Schreibstil und Sprache der Autorin, in Übersetzung durch Katharina Naumann lesen sich angenehm - immerhin ein Pluspunkt.
Das Buch ist in der Hörbuchfassung von Christiane Marx gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Aber auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Marxs Stimme gut gefallen - ein weiterer Pluspunkt.
zwiegespalten
Blood of Hercules von Jasmine Mas
"Blood of Hercules - Berühre sie und stirb" von Jasmine Mas wird als düstere Romantasy mit Blut, Spice und Tränen beworben. Es ist der erste Band der Villains of Lore Reihe. Die Geschichte spielt im Setting der griechischen Mythologie, wenngleich sich nicht an die bisherigen Mythen und Sagen hält, sondern Zugehörigkeiten und Verbindungen durcheinander bringt.
Vorwissen um die griechische Mythologie bringt einen hier eher durcheinander.
Ich habe das Buch in kürzester Zeit ausgelesen und hatte auch wirklich viel Freude dabei. Andererseits habe ich einige Kritikpunkte an dem Buch. Alexis ist eine interessante Protagonistin, die in ihrem Leben ausschließlich Leid erfahren hat. Andererseits ist sie seltesam unreflektiert und wirkt dadurch sehr naiv. Sie hat goldene Haut, ihr Bruder gelbe Augen - anscheinend vollkommen normal in der (hier sehr dystopischen) Welt der Menschen, denn sie macht sich darüber nie Gedanken und nimmt es als gegeben hin. Sie kann mit einer für anderen nicht wahrnehmbaren Schlange sprechen - auch vollkommen normal und keinen weiteren Gedanken wert. Auch im weiteren Verlauf wirkt Alexis in ihrer Darstellung recht flach und ich hätte mir mehr Facetten gewünscht. Bei einem Buch mit über 600 Seiten wünsche ich mir Charakterentwicklung - ich hoffe dann nun auf diese im kommenden Band. Dennoch hat mir ihr trockener Humor gut gefallen. Auch die Nebencharaktere wirken bisher eher eindimensional, auch hier wünsche ich mir mehr Komplexität, die auch schon teils angekündigt wurde oder ganz sachte durchschien.
Die Handlung zog sich auf den ersten Seiten etwas, beim Ankommen in der spartanischen Welt nahm sie dann jedoch Fahrt auf. Knochenbrüche, Blut und Sterben ziehen sich weiter durch die Handlung wie ein roter Faden, es ist wirklich sehr düster - und dann auch wieder nicht. Der Schrecken wird durch die Regenerationsfähigkeiten bagatellisiert. Die angekündigte Romantasy haben ich nicht so recht finden wollen, es wurde vorab jedoch auch angekündigt, dass sich im ersten Band der Romance zunächst genährt wird. Es gibt eine explizit spicy Szene, die ich irgendwie deplatziert und nicht zum Kontext passend empfunden habe, consent war auch nur so halb vorhanden - auch hier erwarte ich für den kommenden Band mehr.
Schreibstil und Sprache, in Übersetzung durch Julia Schwenk und Kira Wolf-Marz haben mir hingegen sehr gut gefallen. Das Buch hat sich sehr flüssig und zügig lesen lassen, die moderne Sprache und der trockene Witz haben mir gut gefallen. Ich war sofort in der Story drin und konnte mir die beschriebenen Szenerien gut vorstellen.
Das Buch lässt mich im Endeffekt vollkommen zwiegespalten zurück: Ich finde die Story und Charaktere haben klare Schwächen und sind teils wirklich diskussions- und fragwürdig. Andererseits hatte ich viel Spaß beim Lesen und habe die Story dennoch gern verfolgt und konnte mich voll in ihr verlieren - ich sollte nur nicht zu viel darüber nachdenken.
ein zweifelhafter Deal
Wut und Liebe von Martin Suter
Obwohl ich erst vor zwei Jahren durch "Melody" ins "Suter-versum" gestolpert bin, fühle ich mich dort schon recht wohl und habe mich sehr auf das neuste Werk "Wut und Liebe" gefreut.
Ich habe das Buch binnen weniger Tage durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen.
Der stimmige und präzise Schreibstil haben mich nur so durch die Seiten getragen. Die Handlung war zu keinem Zeitpunkt langatmig oder belanglos. Es stimmt jeder Satz, kein Wort war zu viel.
Ich finde es immer wieder aufs Neue faszinierend, wie gut Suter zwischenmenschliche Beziehungen portraitieren kann und auch zweifelhafte Charaktere sympathisch erscheinen lässt.
Die Wendungen der Handlung haben mir allesamt gut gefallen, sie waren stimmig zur Gesamtstimmung des Buches, nichts wirkte zu gewollt oder unstimig konstruiert. Das gefällt mir gut und trägt zur Kurzweiligkeit bei.











