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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Der Mond ist bewohnt

Invincible Love von M. L. Winter

Invincible Love Das Erbe des Mondkönigs ist eine Geschichte der Autorin M. L. Winter.


Die Hauptfigur Piper ist noch auf der Suche zu sich selber und wirkt dadurch an einigen Stellen unsicher und gehemmt. Nach und nach entwickelt sich ihre Persönlichkeit, auch durch die Hilfe von neuen Freunden.

Den zweiten Part hat Duncan, der auf dem Weg ist neuer Mondkönig zu werden. Wobei ihm dies offensichtlich nicht behagt. Aber da er mit der Tradition nicht brechen kann, muss er einmal im Leben zur Erde reisen und erlebt dort auch eine Art Selbstfindung.

Die Geschichte braucht einige Zeit um in Fahrt zu kommen und entwickelt sich dann zu einer Liebesgeschichte mit überraschenden Ende. Erzählt wird sie aus der Perspektive von Duncan und Piper.

Insgesamt eine Geschichte auf die man sich einlassen muss, denn einiges ist ein wenig konstruiert und die glücklichen Zufälle und Begegnungen häufen sich.

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Kunst mit Leiche

Zettel am Zeh von M.L. Busch

Zettel am Zeh ist eine humorvolle Krimikurzkomödie mit interessantem Schluss, geschrieben von der Autorin M.L. Busch.

Waldo möchte seinem verstorbenen Freund einen spektakulären und angemessenen Abgang verschaffen. Helfen lässt er sich dabei von seiner Nachbarin Fiona.

Auf humorvolle Art setzt die Autorin die skurrile Szenerie um und lässt den Leser dabei an Fionas und Waldos Gedanken teil haben.

Schnell wurde mir klar wohin die Reise gehen könnte. Obwohl ich aufgrund der Kurzgeschichte nicht viel von Waldo und Fiona erfahre, verstehe ich sehr schnell die Beweggründe und warum sich beide auf die Inszenierung einlassen. Fiona ist dabei sehr von sich selber überzeugt und verhilft so Waldo zu seinem Ziel.

Die Auflösung finde ich gut gelungen und ich konnte mir beim Lesen das Schmunzeln nicht verkneifen.

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Audrey und Clayton

Zettel am Zeh von M.L. Busch

Herzklopfen in Little Falls ist der zweite Band der Verliebt in Little Falls Reihe der Autorin Karin Bell.

Dieses Mal geht es um Audrey und Clayton die sich bereits seit Kindertagen kennen und sich immer gezankt haben. Bei der Hochzeit des Paares aus dem ersten Band stoßen sie wieder aufeinander.

Geht es dieses Mal ohne Streit ab? Die Bewohner der kleinen Stadt mischen auf jeden Fall wieder ordentlich mit.

Die Geschichte ist gut lesbar und es ergeben sich immer wieder kleine Spannungsmomente. Die Charaktere werden gut gezeichnet und die Nebendarsteller passen gut ins Bild. Die Dialoge und Szenen sind humorvoll und ließen mich immer wieder schmunzeln. Gerade die Senioren der Stadt geben der Geschichte ihre eigene Würze. Man muss den ersten Band nicht unbedingt kennen, es erhöht aber den Lesegenuss wenn man die vorherigen Geschehnisse und die Personen kennt.

Insgesamt eine schöne Reihe mit liebenswerten Charakteren die einige Stunden Lesefreude verspricht.

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Emma und Henry

Dunbridge Academy - Anywhere von Sarah Sprinz

Anywhere ist der Titel des ersten Bandes der Dunbridge Academy Trilogie der Autorin Sarah Sprinz.

Die Geschichte rund um Emma und Henry ist typisch aufgebaut, wie die bereits sattsam bekannten Geschichten rund um ein junges Paar das sich kennen lernt, gute und schlechte Freunde hat und bei der es Drama und Liebe gibt.

Die Geschichte ist also nichts Neues, ich finde sie dennoch nett erzählt mit einer ordentlichen Handlung. Sie ist gut und flüssig lesbar, wobei den Charakteren ein wenig mehr Tiefe gut getan hätte. Nicht alle Szenarien sind für mich nachvollziehbar, sie dienen aber der Dramatik und dem Lauf der Handlung. Die Nebencharaktere runden die Geschichte gut ab und lassen schon mal durchblitzen welches Paar als nächstes dran ist.

Insgesamt eine nett erzählte Liebesgeschichte, die Liebhaberinnen des Genre sicherlich gefallen wird. Man darf aber nicht zu viel Neues und noch nicht Dagewesenes erwarten.

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Anders als erwartet

Ancora von Colin Hadler

Ancora Die Zeit ist gegen dich ist ein Myster Thriller des Autors Colin Hadler. Geschildert wird die Geschichte aus der Perspektive von Romy, die mit einen guten Freund und ihrem Partner in ein abgeschiedenes Dorf reist um inmitten der Natur Ruhe zu finden und Gedichte zu schreiben. Außerdem will sie die kriselnde Beziehung zu Aurel retten.

Das Dorf selber zeigt sich nicht unbedingt offen für Besucher und Romy erlebt einige seltsame Momente, bei denen sie Dinge sieht, die andere nicht sehen können. Nach und nach erfährt man beim Lesen mehr über das Dorf und seine Bewohner. Wobei mir die Charaktere während der ganzen Zeit fremd bleiben. Für mich kommt keine Sympathie für einzelne Personen und ganz besonders nicht für Romy auf. Ihr Verhalten ist für mich oft unverständlich.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und nicht unspannend. Allerdings plätschert die Geschichte für mich in den ersten 2/3eln vor sich hin. Erst im letzten Drittel wird es spannender mit ein wenig Drama. Die Auflösung des Ganzen fand ich befremdlich und war nicht mein Fall.

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Gute Mischung

Teufelspakt, Lüge und Moral von Ursula Schmid-Spreer; Fenna Williams; Brigitte Lamberts; Anette Schwohl; Kai Riedermann; Renate Nolden; Edith Anna Polkehn; Bruno Woda; Hannelore Koch; Ludwig Sass; Petra K. Gungl; B. G. Summer; Caroline Kemps de Escalante; Jan Lammers; Heidi Troi; Klaudia Zotzmann-Koch; Daniel Raifura; Amelie Lichtenstein; Jennifer B. Wind; Dana Schwarz-Haderek

Teufelspakt, Lüge und Moral ist eine Geschichtensammlung diverser Autoren und Autorinnen rund um das Thema wie weit man bereit ist für einen Herzenswunsch zu gehen. Ob man über Grenzen gehen möchte oder gar einen Pakt mit dem Teufel schmieden möchte.

Die Geschichten sind gut ausgewählt und bilden ein breites Spektrum rund um dieses Thematik ab.

Dabei sind die Geschichten nicht zu lang, so das man sie gut in einer kurzen Pause lesen kann. Aber eine Warnung von mir, das Thema fesselt und ich habe mich schnell fest gelesen weil ich die Geschichten so gut fand. Der Schreibstil ist unterschiedlich aber in keiner Geschichte langweilig oder langatmig.

Interessant fand ich auch die Vorstellung der Schreibenden am Ende des Buches mit einer kleinen Vita und Hinweise auf weitere Publikationen.

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Laura und Ethan

Ein bisschen Happy End, bitte! (Verliebt in Eden Bay 9) von Saskia Louis

Ein bisschen Happy End, bitte! ist der 9. Band der Verliebt in Eden Bay Reihe der Autorin Saskia Louis. Dieses mal geht es um Ethan und Laura, die vor 8 Jahren schon mal ein Paar waren und sich nach dieser unglücklichen Trennung wieder sehen. Es prickelt immer noch zwischen ihnen und ganz Eden Bay hofft, das sie wieder zusammen finden.

Die Geschichte ist Eden Bay typisch angelegt. Es gibt Drama, Romantik und jede Menge gute Dialoge. Obwohl mir Laura in Teilen zu dramatisch war und zu wenig gesprächsbereit hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen. Die bekannten Charaktere aus den Vorbänden tauchen auch wieder auf und mischen kräftig mit. Es ist immer wieder schön nach Eden Bay und seiner Gemeinschaft zurückzukehren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Die Dialoge haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht und die Eigenheiten der Charaktere werden gut herausgestellt. Das Buch ist ohne Vorkenntnisse lesbar, schöner ist es aber mit Band 1 anzufangen um alle Einwohnen kennen zu lernen.

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Auftakt einer Familiensaga

Das Land, von dem wir träumen von Anna Thaler

Das Land von dem wir träumen ist der erste Band einer Trilogie rund um die Bauernfamilie Bruggmoser in Südtirol. Die neue italienische Regierung zwingt den Südtirolern die italienische Sprache auf und bringt diejenigen in Gefahr, die sich dem nicht beugen wollen. Als Leserin begleite ich die einzige Tochter der Familie auf ihrem Weg in die ungewissen Zukunft.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Franziska, der Bauerntochter und Wilhelm, dem Knecht des Hofes erzählt.

Die Erzählweise ist eher ruhig und beschreibend. Wobei die Entwicklung der einzelnen Charaktere gut ausgearbeitet wird. Die Beweggründe sind nach vollziehbar und passend. Atemlose Spannung kam bei mir nicht auf, aber ein neugieriges Interesse wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Insgesamt ein guter Einstieg in eine Familiensage mit einigen dramatischen Punkten die sich gut auflösen.

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Familiengeheimnisse

Im Spiegel der Wahrheit von Susanne Ferolla

Im Spiegel der Wahrheit ist ein überarbeitete aber inhaltlich gleiche Neufassung der Geschichte Das Geheimnis der Zuckerschwester aus der Feder der Autorin Susanne Ferolla.
Es soll eine Familiensaga sein wobei ich es eher als Krimi ansehen würde.

Tobias ist Teil eines Teams das nach vermissten Personen sucht.

Als dieses Team den Auftrag bekommt nach Maria-Stella Mondadori zu suchen bemerkt Tobias eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen der Tochter eines neapolitanischen Richters und seiner neuen Freundin Beatrice. Diese kann sich die Ähnlichkeit mit der Verschwundenen nicht erklären und begibt sich mit auf die Suche nach Maria-Stella und somit selber in Gefahr.

Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, die vielen Dialoge hemmten immer wieder meinen Lesefluss. Die einzelnen Charaktere wurden mir nicht so richtig sympathisch, das Team als solches war mir zu chaotisch und eigenbrötlerisch. Da hätte ich mir eine bessere Zusammenarbeit gewünscht um das Geschehen harmonischer zu gestalten. Die Geschichte selber fand ich interessant erzählt, wobei ich an einigen Stellen mehr Tiefe erwartet hätte. Die Beschreibungen der Umgebung waren mir zu weit schweifend, da mag ich lieber straffere und kürzere Passagen. Insgesamt ganz ordentlich und als Urlaubslektüre, die man auch mal weglegen kann, sicherlich geeignet.

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Mördermuschel

Im Spiegel der Wahrheit von Susanne Ferolla

Ein Wiedersehen mit der privaten Ermittlerin Mia Magaloff gibt es im Inselkrimi Mördermuschel geschrieben von der Autorin Ingrid Schmitz.

Mia möchte mit ihrem Freund Lian zusammenziehen und kommt dafür zu einem längeren Aufenthalt nach Spiekeroog. Doch dieser fängt anders als geplant an und es geht für Mia turbulent weiter.

Die Geschichte wird in verschiedenen Strängen aufgebaut, die aufeinander zulaufen. Was erst wie unterschiedlich Handlungen aussieht die nicht zueinander passen, wird wie in ein Puzzlespiel nach und nach zusammen gefügt. Die Vorbände muss man nicht unbedingt gelesen haben, für das volle Lesevergnügen und um zu wissen warum Mia auf Spiekeroog gelandet ist, wäre es aber hilfreich. Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Charaktere werden gut beschrieben. Das kauzige wird gut mit eingebaut, so das man als Leser sein Vergnügen an den Figuren hat. Wie auch in den Vorbänden wird das weitere Schicksal der Hauptakteure am Ende de Buches geschildert, das fand ich wieder gut.

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