Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Gut erzählt
Die Lichtmalerin und der Kaiser von Kristina Wacker
Die Lichtmalerin und der Kaiser ist ein historischer Roman der Autorin Christina Wacker. Die Autorin nimmt die Leser mit in das Jahr 1888, die Handlung spiel im Berlin zur Kaiserzeit. Das Jahr 1888 war insofern besonders, dass es in diesem Jahr drei Kaiser auf dem Thron gab. Friedericke von Klagenbeck möchte ihrem langweiligen Leben entkommen und Fotografin werden.
Dadurch wird sie durch vertauschte Bilder in abenteuerliche Situationen gebracht, die nicht nur skandalträchtig sondern auch gefährlich sind.
Die Autorin erzählt auf gute Art die Geschichte rund um Friedericke und ihre Verstrickung in eine Verschwörung gegen das Kaiserhaus. Es gibt im Buch einige abenteuerliche Wendungen und Überraschungen. Der Schluss deutet darauf hin, dass die Geschichte weiter geführt wird. Die Figuren könnten an einigen Stellen mehr Tiefe haben und atemberaubende Spannung kam bei mir nicht auf. Dennoch fand ich die Geschichte lesenswert mit gut angepassten Figuren.
Der blonde Hund
Der blonde Hund von Kerstin Ehmer
Der dritte Fall von Spiros trägt den Titel Der blonde Hund. Die Autorin Kerstin Ehmer nimmt die Leser mit in das Jahr 1925 und schildert in anschaulicher Weise die damaligen Verhältnisse und das Erstarken der Nationalsozialisten. Spiros muss sich um den Mord an einem Journalisten kümmern der für den Völkischen Beobachter geschrieben hat.
Das führt in bis nach München in die Schwabinger Salons.
Spannend beschrieben fand ich das Erstarken der Nationalsozialisten, zumal wenn man weiß was sich später daraus ergeben hat. Die spirituellen Einblicke fand ich dagegen nicht so toll, weil mich das Thema recht wenig interessiert. Die Kriminalgeschichte selber war spannend eingebunden und die einzelnen Charaktere fand ich gut beschrieben. Der Schluss war für mich etwas unbefriedigend, aber dem Zeitgeist entsprechend. Insgesamt lesenswert mit interessanten Einblicken in die vermeintlich Goldenen Zwanziger Jahre.
Bruno Zabini ermittelt wieder
Caffè in Triest von Günter Neuwirth
Caffee in Triest ist der zweite Band rund um Inspector Bruno Zabini aus der Feder des Autoren Bruno Neuwirth. Dieses mal muss sich der Inspector um einen entflammten Bandenkrieg kümmern.
Wie bereits der erste Band ist es für mich wieder eher ein Gesellschaftsroman statt ein Krimi. Der Autor lässt die Triester Gesellschaft zum Leben erwachen und schildert die damaligen Umstände bildhaft und umfassend.
Leser die solche ausführlichen Beschreibungen mögen, werden auf ihre Kosten kommen, wer jedoch lieber einen schnellen Handlungsfortschritt mag, wird eher enttäuscht sein. Hilfreich fand ich das Personenverzeichnis um mit den vielen Charakteren klar zu kommen. Für mich ein Buch das man entspannt lesen kann, ohne atemlose Spannung zu bekommen. Was für Spannung sorgte war das Privatleben von Inspector Zabini und ich bin neugierig was sich daraus noch so alles ergeben wird.
Guter Abschluss
Falkenreiter - Das Kind des Magiers von Angie Sage
Das Kind des Magiers ist der Titel des zweiten Bandes der Dilogie Falkenreiter von Angie Sage.
Nach der Gefangennahme ihres Vaters setzt Alex alles daran ihn zu befreien, um mit seiner Hilfe die schrecklichen Kreaturen auszulöschen. Hilfe bekommt die dabei von den Freunden, die wir schon aus Band eins kennen.
Die Geschichte geht spannend weiter und ich habe mit Alex mitgelitten, als es nicht so läuft wie sie hofft. Der Schreibstil ist flüssig und die geschilderten Szenen sind bildhaft beschrieben. Die Spannungsbögen werden gut gesetzt und das Finale wartet mit einer kleinen Überraschung auf, die man als aufmerksamer Leser kommen sieht.
Besonders gut finde ich am Schluss des Buches, das man eine Übersicht erhält, was in der Zukunft aus den Charakteren wird und wie sie leben werden. Besser als ein kleiner Epilog am Ende eines Buches in dem man so viele Infos gar nicht packen könnte.
Anna kann es nicht lassen
Die Begine und der Turm des Himmels von Silvia Stolzenburg
Die Begine und der Turm des Himmels ist der dritte Band rund um die Begine Anna und dem Siechenmeister Lazarus. Silvia Stolzenburg erzählt die Geschichte spannend weiter und lässt Anna einmal mehr ihre Nase in Sachen stecken, von denen sie besser fern geblieben ist, was ihr diverse Probleme einbringt.
Die Bände der Reihe lassen sich auch einzeln lesen, da die Kriminalfälle in jedem Band abgeschlossen werden. Die Entwicklung der Figuren kann man durch kleine Rückblenden gut weiter verfolgen. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und sich nicht immer sympathisch. Auch Anna und ihre ungezügelte Neugierde gefällt mir nicht immer, sie hat auch Probleme damit Autoritäten anzuerkennen und bringt sich und andere dadurch immer wieder in Gefahr. Allerdings muss Anna als Figur so angelegt sein, weil es sonst nicht stimmig wäre, dass sie sich immer wieder in bösen Situationen wieder findet.
Insgesamt eine schöne Reihe mit gutem Blick auf die damalige Zeit.
Guter Anfang
Falkenreiter - Flucht aus Luma von Angie Sage
Flucht aus Luma ist der Titel des ersten Bandes der Dilogie Falkenreiter der Autorin Angie Sage. Das Mädchen Alex kennt ihre Eltern nicht, sie hat jedoch Zauberkarten von ihnen geerbt. Da in ihrer Heimatstadt Luma Magie verboten ist, nutzt sie ihre Karten nur heimlich. Durch einen Verrat muss Alex aus Luma fliehen und begegnet auf ihrer Flucht etlichen Personen, die nicht immer Gutes im Schilde führen.
Die Geschichte wird für die Zielgruppe ab 10 Jahren empfohlen und ist für diese Zielgruppe und auch für Ältere gut geeignet. Die Erzählweise ist locker und die Dialoge sind lebendig, mit einer guten Prise Humor. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven die gut abgegrenzt werden. Die Spannungshöhepunkte sind gut gesetzt und die Geschichte wird für mich an keiner Stelle langatmig. Der Schluss macht neugierig auf Band zwei und ich möchte gerne erfahren wie es mit den Charakteren weiter geht.
Insgesamt eine lesenswerte Geschichte mit gut angelegten Charakteren.
Guter Reihenauftakt
Die Begine von Ulm von Silvia Stolzenburg
Die Begine von Ulm ist der Auftakt einer Reihe rund um die Begine Anna und dem Siechenmeister Lazarus. Die Autorin Silvia Stolzenburg hat die Geschichte in Ulm angesiedelt und sie beginnt im Jahr 1412.
Eingebettet in eine kleine Kriminalgeschichte lernt der Leser die Begine Anna Ehinger kennen und wie sie durch ihre Neugierde in einen Mordfall verwickelt wird, der immer weitere Kreise zieht.
Der Schreibstil ist lebendig und die Charaktere und ihre Eigenheiten werden gut herausgearbeitet. Nach und nach erfährt man mehr über Anna und ihren Hintergrund sowie ihrer Beziehung zu Lazarus, die so nicht sein darf.
Einige Handlungen von Anna erscheinen mir töricht und nicht durchdacht, aber das gehört zur Geschichte dazu und bringt die Handlung voran.
Insgesamt ein guter Reihenauftakt und ich freue mich darauf weitere Geschichten über Anna zu lesen.
Ausbaufähig
Das Geheimnis der Talente von Mira Valentin
Das Geheimnis der Talente ist der erste Band der Talente Reihe der Autorin Mira Valentin. In ihrer Geschichte muss die sechzehnjährige Melek damit klar kommen, das ein Talent in ihr erwacht ist welches für eine spezielle Gruppe interessant ist. Die Mitglieder der Gruppe werden nach und nach eingeführt und als Leser bekommt man nur kleine Einblicke in die Charaktere.
Mit Melek kann ich noch nicht so richtig warm werden, ihre Art einfach vieles ohne Nachfragen mitzumachen irritiert mich. Auch Erik als Meleks freundschaftlicher Schatten ist noch recht blass. Erst zum Ende des ersten Bandes rückt Erik mehr in den Mittelpunkt.
Der Schreibstil des Buches ist angenehm und es lässt sich gut lesen. Atemlose Spannung kam bei mir jedoch nicht auf, in etlichen Abschnitten dümpelt die Geschichte eher herum als weiter geführt zu werden. Auch das sich Melek plötzlich zwischen drei jungen Männern entscheiden soll finde ich nicht optimal in Szene gesetzt. Melek hat zwar einige wenige Zweifel, entscheidet sich dann aber doch recht spontan für einen der Männer, obwohl sie vor dieser Wahl eindringlich gewarnt wird.
Insgesamt eine Geschichte die neugierig auf den weiteren Verlauf macht, bei der ich mit den Charakteren noch nicht warm geworden bin.
Täuschungen
Das Geheimnis der Talente von Mira Valentin
Der 23. Band der Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann trägt den Titel Täuschungen und der Name verrät auch schon viel über den Inhalt. Die Hunts müssen Täuschungen anwenden um ihren Plan voranzutreiben und auch Carlton hat einiges zu verbergen.
Familienzeit und ruhigere Kapitel wechseln sich ab mit spannenden Momenten, in denen ich mit den Akteuren mitgelitten habe.
Den Charakteren wird einiges abverlangt und man merkt, das der nächste Band im Finale endet, auf das ich schon sehr neugierig bin.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Geschichte wird gut voran gebracht. Die Charaktere haben sich im Laufe der Bände entwickelt und haben dadurch meine Sympathien und Antipathien bekommen. Nun hoffe ich das meine Lieblingscharaktere den Finalband überleben und das sich danach ein ruhiges Leben für sie ergibt.
Gelungenes Staffelfinale
Flüsterwald - Der Schattenmeister erwacht (Flüsterwald, Staffel I, Bd. 4) von Andreas Suchanek
Der vierte Band der Flüsterwaldreihe des Autoren Andreas Suchanek trägt den Titel Der Schattenmeister erwacht.
Nach der Rückkehr des dunklen Magiers geht die Geschichte rasant weiter. Lukas und seine Freunde versuchen das Herz des Waldes zu schützen und erleben dabei wieder einige Abenteuer. Neben den bereits bekannte Figuren darf nun auch ein Menokmädchen mitmischen, das für mich fast noch nerviger ist als der Menok Rani.
Während sich die restlichen Figuren in mein Herz gespielt haben, wünsche ich mir, dass der Autor Rani nicht immer extremer werden lässt, das stört mich beim Lesen immer mehr.
Ansonsten finde ich den Fortgang der Geschichte spannend und es gibt wieder einige Wendungen die mir gefallen haben. Es werden im vierten Band nicht alle Probleme und Fragen gelöst, aber dafür ist ja in der folgenden Staffel Platz.
Der Schreibstil ist ansprechend und gut lesbar und die Geschichte verspricht einige Stunden mit guter Unterhaltung
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