Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Spannend bis zum Schluss
Die Passage nach Maskat von Cay Rademacher
Die Passage nach Maskat ist ein historischer Krimi, geschrieben vom Autor Cay Rademacher. Als Leser begleitet man den Fotografen Theodor Jung auf seiner Reise nach Maskat, die er in Begleitung seiner Schwiegereltern, des Schwagers und seiner Ehefrau Dora macht. Schon nach wenigen Tagen verschwindet Dora und alle behaupten nun, das sie gar nicht an Bord gegangen ist.
Theodor versucht nun heraus zu finden warum und wohin seine Frau verschwunden ist. Das bringt für ihn einige Geheimnisse an den Tag, die er lieber nicht erfahren hätte.
Die Geschichte wird lebhaft und in guten Bildern aus der Perspektive von Theodor erzählt. Die Erkenntnisse die Theodor im Laufe der Reise bekommt, verblüfften mich auch als Leserin und ich verfolgte gebannt was weiter passiert. Immer neue Wendungen beeinflussten meine Gedanken zu den jeweiligen Täter oder Täterin. Was sich zum Schluss heraus kristallisierte, habe ich so nicht erwartet.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten.
Interessante Geschichte
Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. von Kristine Getz
Poppy Dein Kind verschwindet und die Welt sieht zu ist der erste Band der Emer Murphy Reihe der Autorin Kristine Getz.
Poppy die zweijährige Tochter einer Influencerin verschwindet, kurz nachdem ein Bild mit Aufenthaltsort gepostet wird. In die Ermittlungen involviert ist die derzeit wegen eines psychischen Problems krank geschriebene Kommissarin Emer Murphy.
Es entspinnt sich ein interessantes Spiel der Akteure und als Leser wird man mit einigen Wendungen in der Geschichte konfrontiert, die überraschend sind. Der Schreibstil war für mich gut lesbar und die verschiedenen Perspektiven der Handlung gaben gute Einblicke in die Charaktere und verdeutlichte ihre Sichtweisen und Handlungen. Den Aspekt der kompletten Darstellung einer Familie auf einem Blog fand ich gut getroffen mit allen Vor-und Nachteilen.
Der Schluss der Geschichte hat mir gut gefallen und ich könnte mir vorstellen weitere Geschichten rund um Emer zu lesen.
Stella und Kingston
Memories of a Highschool Crush von Piper Rayne
Memories of a High School Crush ist der achte Teil der Baileys Reihe des Autorenduos Piper Rayne. Dieses mal geht es um die Geschichte von Stella und Kingston, die sich schon seit vielen Jahren lieben, es aber nicht geschafft haben zusammen zu kommen.
Die Geschichte wird lebendig erzählt und auch die Nebencharaktere sind mir aus den Vorbänden bekannt.
Es ist schön die Entwicklung der Familie Bailey zu verfolgen, wie jeder nach und nach seinen Lebenspartner bzw. Partnerin findet und glücklich wird. Dadurch ist das Ende der jeweiligen Geschichten zwar vorhersehbar, der Weg dahin wird jedoch immer unterschiedlich erzählt. Die Eigenheiten der Charaktere werden gut aufgezeigt und die verschiedenen Erzählperspektiven ermöglichen gute Einblicke in die Gedankengänge der Akteure. Explizite Szenen sind vorhanden, die gut in die Geschichte eingebaut sind und die nur einen kleinen Teil einnehmen.
Wieder einmal eine schöne Geschichte rund um die Familie Bailey.
Rasantes Abenteuer
Der schwarzzüngige Dieb (Schwarzzungendieb, Bd. 1) von Christopher Buehlman
Der schwarzzüngige Dieb ist der erste Band der Schwarzzunge Reihe des Autors Christopher Buehlmann. Es ist eine rasant geschriebene Mischung aus Dark Fantasy mit Magie und einer phantasievoll ausgestalteter Welt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Kinsch Na Shannack erzählt, einem Dieb der durch seine Ausbildung der Diebesgilde viel Geld schuldet.
Diese Gilde schickt ihn auf eine Mission, die Kinsch nur nach und nach enthüllt wird.
Für mich war es spannend zu lesen wie der Autor diese Welt aufbaut und die bildhaften Beschreibungen der Umwelt waren interessant zu lesen. Die Dialoge sind eher derb und der Wortschatz der Akteure durch Schimpfworte geprägt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Für mich passte diese Art jedoch zu den Charakteren und ihrem Umfeld. Es gibt in diesem Buch auch sehr ausführliche Kampfszenen, die für mich etwas zu detailreich waren.
Insgesamt fand ich die Geschichte lesenswert und würde die Nachfolgebände auch lesen.
Es geht interessant weiter
Das Geheimnis des Pilgers von Petra Schier
Das Geheimnis des Pilgers ist der zweite Band der Pilger Reihe der Autorin Petra Schier. Als Leserin konnte ich die weiteren Entwicklungen rund um die Charaktere aus dem ersten Band verfolgen. Es werden sorgsam gehütete Geheimnisse gelüftet und es gibt etliche Verwicklungen.
Die Autorin lässt für mich die Welt des Mittelalters mit vielen Facetten lebendig werden.
Die Akteure durchleben Niederlagen und Erfolge und wirken dadurch sympathisch und natürlich. Die Spannungsbögen finde ich gut gesetzt und die Entwicklungen der einzelnen Charaktere sind für mich passend angelegt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven wirkt die Geschichte lebendig und stimmig. Empfehlenswert ist auch das Nachwort, in dem die Autorin einige Erläuterungen zu ihren Recherchen gibt.
Insgesamt ein guter Mittelteil der Trilogie, der Lust auf den Rest der Geschichte macht.
Mörderjagd
Das Geheimnis des Pilgers von Petra Schier
Opfergrab ist ein Krimi des Autors Ralf Gebhardt. Eine Verkettung unglücklicher Umstände führt ein Ermittlerteam zusammen, das einen Serienmörder dingfest machen soll. Die beiden Ermittler Thaler und Kralik sind stark unterschiedliche Charaktere und versuchen sich bei den Ermittlungen nicht in die Quere zu kommen.
Schon nach kurzer Zeit bemerken sie, das sie nur als Team weiterkommen können und versuchen nun zusammen zu arbeiten.
Der Krimi ist spannend geschrieben und der Autor legt unterschiedliche Fährten aus die zum vermeintlichen Mörder führen können. Als Leserin erlebte ich die Morde an den Opfern hautnah und teilweise sehr brutal mit. Wer solche Szenen nicht mag, sollte das Buch nicht lesen, da dem Autor einige fiese Methoden für den Täter eingefallen sind.
Das Ermittlerduo strapazierte meine Nerven etwas durch die rüde verbale Art miteinander umzugehen und durch die aufbrausende Art von Kralik, der immer wieder meinte auf Tische einschlagen zu müssen um sich abzureagieren.
Insgesamt ein spannender Krimi der mich gut unterhalten hat.
Eine neue Welt
Küsse unter Kirschblüten – Tokyo Ever After von Emiko Jean
Tokyo ever after Prinzessin auf Probe ist der erste Band der Reihe rund um Izumi Tanaka, geschrieben von der Autorin Emiko Jean. Izumi genannt Izzy lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer amerikanischen Kleinstadt. Ihren Vater kennt sie nicht und als sie Nachforschungen anstellt, muss sie sich der Erkenntnis stellen, dass ihr Vater der Kronprinz von Japan ist.
Bei ihren Antrittsbesuch in Japan läuft einiges schief und auch in Sachen Liebe gibt es Probleme.
Die Geschichte ist lebhaft geschrieben und auf die angegebene Altersklasse ab 13 Jahren zugeschnitten. Die Dialoge sind jugendlich und versuchen modern zu sein. Die Charaktere gefallen mir gut und sie werden nach und nach mit Leben gefüllt. Izzys Freundinnen sind ein wenig schräg, aber dennoch sympathisch. Die Geschichte wird aus Izzys Sicht geschildert und erlaubt gute Einblicke in ihre Gedankenwelt. Sie ist eine junge Frau die versucht ihre Wurzeln zu finden, was nicht immer ganz einfach ist.
Insgesamt eine gut lesbare Geschichte mit teilweise vorhersehbaren Wendungen.
Bräutigam gesucht
Wie man sich einen Lord angelt von Sophie Irwin
Wie man sich einen Lord angelt ist der erste Band der Lady‘s Guide Reihe der Autorin Sophie Irwin.
Nach dem Tod der Eltern steht Kitty Talbot mit ihren vier Schwestern vor dem finanziellen Ruin. Nur die Heirat mit einem reichen Mann kann die Schwestern retten und so beschließt Kitty ihr Glück in der noblen Welt von London zu versuchen.
Dabei bekommt sie etliche Unterstützung und Zufälle helfen ihr weiter auf ihrem Weg um einen passenden Mann zu finden. Dabei kommt sie James Radcliff de Lacy, einem reichen Lord, in die Quere und obwohl er ihre Absichten durchschaut, kreuzen sich ihrem Wege immer wieder und als Leser merkt man, wie sich beide Figuren langsam aufeinander zubewegen.
Kitty und ihre manipulative Art wird sicherlich nicht jeder Leserin gefallen, mir persönlich hat dieser Charakter in der Geschichte gut gefallenen. Kitty behält ihr Ziel im Auge und ist bereit sich höchstmöglich zu verkaufen, um ihren Schwestern die Zukunft zu sichern. Ihr Aufstieg in höhere Gefilde, der auch durch Zufälle erfolgt, war für mich amüsant zu lesen. Auch die weiteren Charaktere der Geschichte wurden gut eingebaut. Der Schreibstil war für mich gut lesbar und ich fand die Geschichte amüsant und interessant zu lesen.
Ob sich die Geschichte für Bridgerton-Fans eignet, kann ich nicht beurteilen, da ich diese Reihe nicht gelesen habe. Für mich ist Lady‘s Guide ein unterhaltsames Buch für entspannte Lesestunden.
Die Weberin
Ein Bild von einem Mann von Sophia Farago
Ein Bild von einem Mann ist der Titel des zweiten Teils der Regency Heroes Reihe der Autorin Sophia Farago. Diesem mal geht es um Elliot Sandhill-Jones, der endlich heiraten muss um seine Familie finanziell zu retten. Die Verlobung mit der Tochter eines Webereibesitzers findet ohne diese statt und Elliot trägt ein falsches Bild von seiner Braut im Gedächtnis.
Aufgrund dieses Umstandes kommt es zu einigen Missverständnissen, die lesenswerte Szenen auslösen.
Die Figuren werden gut gezeichnet und mehr als einmal fand ich Corinnas Gedanken und Einstellungen recht mutig. Unterstützt von den Frauen im Umfeld der Heroes geht sie ihren Weg und diese Unterstützung ermöglicht der Figur eine starke Weiterentwicklung. Auch Elliot erlangt einige neue Erkenntnisse.
Weniger gefallen haben mir die Brüder von Corinna, ihr Verhalten fand ich teilweise unangenehm, dafür gab es aber am Ende des Buches eine Entschädigung für mich. Das Buch kann unabhängig gelesen werden, da am Anfang eine kurze Erläuterung der Ausgangslage aus Band eins erfolgt, die gut eingebunden wird.
Verwechslung
Die skandalöse Verwechslung von Sophia Farago
Der erste Band der Regency Heroes Reihe der Autorin Sophia Farago trägt den Titel Die skandalöse Verwechslung. Vier Freunde aus Schulzeiten bilden die Heros, abgeleitet aus den Buchstaben ihrer Vornamen. Die vier Männer stehen füreinander ein und helfen sich in allen Lebenslagen. Der erste Band gehört Harold Westfield, der als Major aus dem Krieg gegen Napoleon heimkehrt Durch eine Verwechslung macht er Bekanntschaft mit Lady Amabel Cavendish und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Die Autorin lässt in lebendigen Bildern die Regency Zeit in London aufleben. Der Schreibstil ist gut lesbar und die Dialoge lesenswert. Die Wendungen und Irrungen im Buch werden gut miteinander verknüpft und die Bücher sind einzeln lesbar. Wobei ich bei solchen Reihen immer gerne die Reihenfolge einhalte. Das Ende ist zwar vorhersehbar, es macht jedoch Spaß es mit zu erleben. Die Intrigen der Gesellschaft werden gut dargestellt und wie sich die älteren Ladys auf einen vermeintlichen Skandal stürzen ist gut dargestellt.
Insgesamt ein Buch das mir gut gefallen hat und es macht Lust darauf die weiteren Bücher der Reihe zu lesen.










