Kunden em pfehlungen
Rezensionen von linasabs:
Der Weg nach Gawler von Samina Haye
Wunderschönes Cover das mich sofort ansprach.
Zur Geschichte: Es wir in diesem Buch nie langweilig, egal ob es Spannung ist, Liebe oder auch Erpressung. Alles kommt darin vor und das gefällt mir sehr gut.
Die Protagonisten sind toll und auch die Landschaft Australien wird einem ein bisschen näher gebracht.
Einfacher aber toller Schreibstil. Freue mich nun auf den dritten Band!
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Ein gut lesbares, wichtiges Buch!
Die Wegwerfkuh Wie unsere Landwirtschaft Tiere verheizt, Bauern ruiniert, Ressourcen verschwendet und was wir dagegen tun können. von Busse Tanja
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Perfekter Reisebegleiter!
Gebrauchsanweisung für Berlin von Jakob Hein
Rezensionen von Bluely:
Der Untergang Barcelonas
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
In "Der Untergang Barcelonas" von Albert Sanchez Pinol erhält der geschichtlich interessierte Leser eine historisch genaue Beschreibung der spanischen Erbfolgekriege des beginnenden 18. Jahrhunderts in Romanform verpackt. Erzähler ist der mittlerweile fast 100-jährige Marti Zuviria, Zuvi, der seine Erlebnisse im Rückblick seiner Haushälterin diktiert.
Dabei spart er nicht mit deftigen Anmerkungen, die sich auch häufig gegen sie richten. Dies lockert den mitunter recht trockenen Stoff zwar ein wenig auf, hilft aber nicht über alle Längen hinweg.
Zuvi, eine historisch belegte Figur, wird als Jugendlicher Lehrling beim größten französischen Ingenieur seiner Zeit. Vauban revolutionierte die Belagerungstechnik und gibt sein Wissen mittels ungewöhnlicher Lehrmethoden an Zuvi weiter. Schnell entwickelt sich die Ingenieurskunst zur großen Leidenschaft für den aufsässigen und oft rotzfrechen Zuvi.
Von den bei Vauban erworbenen Kenntnissen zehrt Zuvi in vielen Schlachten, die in ihrer Beschreibung oft austauschbar erscheinen. Nach einem mehr als ermüdenden Mittelteil, springt im letzten Viertel des Buches doch noch der Funke über - falls man so lange durchhält. Pinol erzählt sehr leidenschaftlich und mitreißend von den letzten Tagen der Belagerung Barcelonas und der verzweifelten Verteidigung ihrer Bewohner, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Mein Fazit: dieser Roman beruht auf geschichtlich belegten Fakten und Personen, ist keine leichte Lektüre und somit wohl wirklich nur für geschichtlich sehr interessierte Leser geeignet. Mir war vieles zu detailreich beschrieben und der Mittelteil hätte gut 200-300 Seiten kürzer sein können. Ohne den starken Beginn hätte ich wohl gar nicht erst weiter gelesen. Zwar hat mich das Ende ein wenig mit dem Buch und seinen Hauptfiguren versöhnt, aber insgesamt war die Lektüre eher Arbeit als Vergnügen für mich.
Rezensionen von 123sarah321:
der Untergang
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
Die Geschichte handelt von Zuvi, der die Ingenieurkunst lernt. Er wird von Vauban, einer der größten und bekanntesten Baumeister seine Zeit, in die Baukunst eingeführt. Als dann seine Zeit gekommen ist, muss er helfen Barcelona zu verteidigen.
Ich muss sagen ich tue mir relativ schwer dieses dicke Buch zusammenzufassen, da so viel passiert ist.
Einfach zuviel. Die ersten paar hundert Seiten haben mir gut gefallen. Da ich selbst ein "bisschen" Ahnung von der Ingenieurkunst der heutigen Zeit hab, hat mich die Einleitung sehr interessiert und es hat mir auch gut gefallen. Zuvi ist damals jung und nicht sehr vernünftig, aber er war mir sympathisch.
Nachdem Zuvi seine Ausbildung beendet hat, war er für meinen Geschmack zu herablassend und auch hat er mir zu viel gejammert. Ich bin mit ihm auf den mehr als 700 Seiten dieses Buches einfach nicht mehr warm geworden. Die anderen Figuren war alle sehr blass und teilweise konnte ich mir nicht mal die Namen merken. Es waren einfach zu viele.
Die geschichtlichen Fakten waren für mich nicht unterhaltsam genug aufbereitet. Es war langweilig und ich hab sie auch teilweise überlesen. Da ohne Vorkenntnisse es sehr schwer alles aufzufassen und zu verstehen. Es war mir zu komplex und auch zu kompliziert und ich möchte nicht wenn ich ein Buch lese mich so anstrengen wie wenn ich ein Sachbuch lese.
Hätte ich dieses Buch nicht in einer Leserunde bei lovelybooks gelesen, hätte ich nach Seite 200 aufgehört. Es war ein Kampf mit mir selber dieses Buch zu lesen. Ich denken, dass es für mich einfach nicht das richtige Genre war und es für mein erstes oder zweites historische Buch einfach zu schwer war.
Zusammengefasst: Mir hat das Buch nicht gefallen. Es hat mich nicht unterhalten und ich hab neben diesem Buch auch noch drei andere gelesen, da ich mich teilweise nicht überwinden konnte es zu lesen. Deshalb gebe ich einen Stern und ich kann es nur Fans von diesem Genre empfehlen. Sonst Finger weg von diesem Buch, ihr werdet nicht glücklich damit.
Rezensionen von SweetSmile:
leider etwas langwierig...
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
persönliche Wertung:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich seit meinem Besuch in Barcelona einfach nur begeistert von dieser Stadt bin! Als ich es dann endlich in meinen Händen hielt, stieg die Begeisterung noch weiter, da ich das Cover einfach umwerfend finde.
Leider ging es dann nicht so gut weiter.
.. Die ersten Kapitel haben mir noch sehr gut gefallen, doch dann ging es bergab. Die Geschichte war mir an vielen Stellen einfach zu langwierig und auch langweilig. Ich hätte mir viel mehr zwischenmenschliche Beschreibungen gewünscht. Zu lesen gab es hauptsächlich ewig lange Ausführungen über die Kriegskunst und die Verläufe von Schlachten.
Bei Zuvi weiß ich, auch nach dem beenden des Buchen, noch nicht so richtig, was ich von ihm halten soll. An manchen Stellen mag ich ihn sehr gern und dann kommen immer wieder Momente, in denen ich seine Handlungen und seine Sicht einfach nicht verstehen kann. Wirklich schwierig...
Bei anderen Charakteren hatte ich da weniger Probleme. Don Antonio gefiel mir zum Beispiel sehr gut und auch Ballester ist mir ans Herz gewachsen. Sie gaben dem Buch auf jeden Fall wieder einen Aufschwung.
Für mich hatte Der Untergang Barcelonas viele gute Ansätze. Gerade die Protagonisten geben es eigentlich her noch näher auf sie einzugehen und somit die Geschichte spannender zu gestalten. Außerdem hätte man meiner Meinung nach auch ein Paar Belagerungs- und Kriegsszenen einfach etwas kürzen können.
Fazit:
Ein Buch für jemanden, der sich sehr für die Kriegsführung der damaligen Zeit interessiert. Für mich hat es sich zu wenig um die Menschen hinter den Angriffen gedreht.
Rezensionen von Orest:
Ein katalanisches Epos
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
In diesem umfangreichen historischen Roman, lässt der Autor seine Hauptperson Zuvi, ein junger Barcelonese, die Wirren des spanischen Erbfolgekrieges durchleben.
Geschildert werden seine Erlebnisse aus seiner eigenen Sicht, wie er sie im hohen Alter seiner vermutlichen Pflegerin, unter einigen Diskussionen und Seitenhieben bezüglich ihrer Intelligenz, diktiert.
Zuvi erhält eher per Zufall eine Lehrstelle als Kriegsingenieur, bei dem damals berühmten Lehrmeister Vauban und wird bei ihm in Frankreich ausführlich geschult.
Danach irrt er durch das Spanien des Erbfolgekriegs und landet letztlich in Barcelona, wo die Geschichte ihr dramatisches Ende nimmt.
Die Geschichte handelt, wie auch das Cover und der Titel nahelegen, besonders von Schlachten und auch Zuvis sexuellen Erlebnisse kommen nicht zu knapp.
Der Roman ist ein Epos über die katalanisch-spanische Geschichte. Wobei er im Mittelteil einige Längen für den Leser aufweist. Um die historischen Details zu schildern und ein Gefühl für die damalige Zeit zu vermitteln, gibt es recht zähe und lange Erläuterungen, die nicht wirklich die Handlung vorantreiben. Insgesamt legt der Autor weniger Wert auf seine fiktive Handlung, als auf die historischen Details. So ist Zuvi beispielsweise eher ein Antiheld, wodurch er dem Leser nicht immer sympathisch erscheinen mag, aber durchaus viel menschlicher erscheint.
Trotzdem lohnt es sich die Geschichte zuende zulesen, da auf den Leser ein fulminantes, vielleicht auch zum Nachdenken anregendes Ende wartet.
Natürlich haben die historischen Details auch ihr Gutes, man erhält einen wirklich interessanten Einblick in den spanischen Erbfolgekrieg und in die damaligen Belagerungsstrategien. Veranschaulicht werden die Belagerungen mit zahlreichen historischen Bildern.
Unbedingt empfehlen kann ich den Roman Leuten, die sich der Region Katalonien verbunden fühlen, da in dem Roman ein sehr wichtiger Teil katalanischer Geschichte erzält wird und gleichzeitig das Lebensgefühl der Katalenen wunderbar ausgedrückt wird. So werden auch heutige Zusammenhänge verständlich.
Letztlich kann ich den Roman nicht zum kurzweiligen Lesevergnügen empfehlen, aber wenn man sich für historische Zusammenhänge und insbesondere Schlachten oder die Region Katalonien interessiert, ist dieses Buch sehr lesenswert.
Rezensionen von Hubert Egartner Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Die Schlacht um den Euro von Thomas Piketty








