Kunden em pfehlungen
Rezensionen von thora:
Das Licht hat mich nicht erleuchtet
Das Licht der letzten Tage Roman. Kartoniert. von Mandel Emily St. John
Inhalt/Klappentext: Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll.
Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet ? und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.
Dieses Buch hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Der Schreibstil alleine hat mir sehr gut gefallen. Der Handlungsaufbau hat mir Schwierigkeiten bereitet. Die häufigen Zeitsprünge haben mich sehr verwirrt. Auch waren die Protagonisten meiner Meinung nach relativ unscheinbar. Ich konnte mich auf keinen so richtig einlassen. Sehr gut fand ich den Zusammenhang zu realen Ereignisse. Die Abschnitte rund um Arthur haben in diesem Werk überhand genommen. Dabei konnte ich keinen Zusammenhang zu den restlichen Abschnitten sehen. Der Abschluss hat mich sehr enttäuscht. Er hat leider meine Frage die ich während dem Lesen hatte nicht beantworten können.
Rezensionen von Ela_Ela:
Wow ein zweiter Volltreffer ; D
Trouble - Süchtig nach Dir von Chelsea Fine
Inhalt: Kayla hält sich fern von Bad Boys. Und als Daren Ackwood ganz unerwartet bei der Beerdigung ihres Vaters auftaucht, weiß sie, dass sie ihm dringend aus dem Weg gehen sollte. Aber das ist gar nicht so einfach in einer Kleinstadt. Und dann erfährt Kayla vom letzten Wunsch ihres Vaters ? und muss plötzlich jede Minute mit Daren verbringen ? Daren mochte seinen Dad nie und hat auch keine Ahnung, warum er ihn in seinem Testament erwähnt.
Doch dann begegnet er Kayla ? und ist plötzlich zu allem bereit. Auch wenn es bedeutet, sich auf einen Wettlauf gegen die Zeit einzulassen ? und gegen Kayla.
Kayla ist die letzten fünf Jahre im Glauben aufgewachsen das ihr Vater nichts mehr von ihr wissen will. Und als sie zu seiner Beerdigung nach Cooper Field zurückkehrt und beim Notar auf Daren trifft, hat sie keine Ahnung was auf sie zukommt. Ihr Vater hat nämlich geplant das Daren und Kayla mit Handschellen aneinandergekettet sein Erbe suchen sollen. Doch leider können sich die beiden nicht ausstehen und im Laufe der 3 Tage die sie mit Handschellen zusammengekettet sind, lernen sie sich besser kennen und beide kommen drauf das Vorurteile und erste Eindruck nicht immer stimmt und man einen Menschen besser kennenlernen muss um ein Urteil zu fällen. Außerdem ist es nicht nur die Schönheit die einen Menschen ausmacht sondern das Gesamtpaket. ; )
Ich habe nach dem ersten gedacht das der zweite gar nicht so gut werden kann, doch ich habe mich geirrt. Der zweite Band ist noch viel besser. Das Knistern der beiden das sich im Laufe der Schnitzeljagd entwickelt ist als Leser so prickelnd zu lesen das man nicht aufhören will und das Buch zu einem Lesevergnügen wird. Ich finde Daren & Kaylas Geschichte so wunderbar weil sich die zwei ähnlicher sind als sie denken. Auch ihre Lebenssituation gleichen sich.
Fazit: Das zweite Buch ist ebenso ein Volltreffer und ein Lesevergnügen wie das erste, nur das dieses Buch viel prickelnder und spannender ist. Was mir ebenfalls gefällt ist das es zwar eine Serie ist, aber trotzdem verschiedene Themen behandelt.
Serie:
1. Broken - Gefährliche Liebe
2. Trouble - Süchtig nach dir
Rezensionen von BookHook:
Lecker, abwechslungsreich und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden
Fingerfood & Feines. Raffiniert gekocht für Freunde & Gäste von Martina Lessing
Autorin Martina Lessing weiß, wovon sie schreibt. 1998 gründete sie in London ?À Table?, das sich bereits innerhalb weniger Jahre zu einem gefragten Catering-Service, sowohl für private Feiern als auch für große Anlässe, im noblen Londonder Vorort Richmond entwickelte. Im Jahr 2011 zog es Martina Lessing dann wieder nach Wien, wo sie seitdem den Gaumen ihrer Gäste nach ihrem langjährig bewährten Erfolgsrezept verwöhnt: ?Hochwertige Zutaten, erfrischend kombiniert, gewürzt mit einer Prise Individualität und phantasievoll präsentiert ? denn wie heißt es so schön: Das Auge isst mit!?
Dieses Motto hat die Autorin in ?Fingerfood & Feines? für meinen Geschmack sehr gut umgesetzt.
Das Kochbuch an sich ist sehr hochwertig verarbeitet: Ein Hardcover mit einem Maß von ca. 26 x 20 cm, 236 Seiten auf wertigem, schwerem Papier, viele, teils doppelseitige Fotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Hier merkt man deutlich, dass die Autorin neben den hochwertigen Zutaten und der richtigen Zubereitung auch einen Augenmerk auf die Präsentation der Speisen legt (was beim Catering ja auch durchaus wichtig ist). Besonders gut finde ich die Idee, dass einige Gerichte in kleinen Einmachgläsern serviert werden.
Das Buch startet mit einem kleinen persönlichen Vorwort von Martina Lessing. Dabei lautet ihre wichtigste Botschaft für alle: ?Kochen muss kein Stress sein? ? das finde ich schonmal prima! Im Anschluss daran gibt es noch eine kleine ?Gebrauchsanweisung? mit einigen Tipps für gutes Gelingen der Rezepte, u.a. zu Mengenangaben, zum ?Schummeln? (?nur wenn es sein muss und dann nur mit den besten Zutaten?), zum Anbraten oder auch zur Vorausplanung.
Nach dieser kleinen aber nützlichen Einstimmung startet dann der umfangreiche Rezeptteil, der sich insgesamt in vier große Bereiche aufteilt:
-> 7 ?Grundrezepte? für Mayonnaise, Mürbeteig sowohl für pikante als auch süße Speisen, Gemüsesuppe, Nockerln, Serviettenknödel und Sauce Tartare; Hierauf bauen die folgenden Rezepte teilweise auf
-> 28 ?Fingerfood?-Rezepte; Hier sind meine aktuellen persönlichen Lieblingsrezepte die Schafskäsemousse mit Rosmarin sowie die Miniquiche mit Spinat, Gorgonzola und gerösteten Walnüssen
-> 28 ?warme Schüsselchen? ; Mit meinen Favoriten Süßkartoffelauflauf mit Spinat und Schafskäse sowie Entenbrust mit Pastinakenpüree und Orange
-> 23 Rezepte ?Süsses?; Mein persönliches Lieblingskapitel (insbesondere das Birnen-Zwetschken-Crumble und die Mandel-Orangen-Küchlein)
Jedes Rezept ist ansprechend präsentiert und sehr übersichtlich gestaltet. Erstaunlicherweise sind die Zubereitungsanweisungen recht knapp gehalten und dennoch leicht und eindeutig zu verstehen. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen, zumal man hierdurch während des Kochens i.d.R. auf den ersten Blick erkennen kann, an welcher Zubereitungsstelle man sich gerade befindet. Oft gibt die Autorin auch noch kleine Tipps zu ihren Rezepten.
Die Zutatenlisten stehen in typischer Manier ebenfalls sehr übersichtlich links neben den Rezepten inklusive einer ca.-Angabe, für wieviel Portionen das Rezept ausreicht. Sehr erfreulich finde ich, dass viele Rezepte mit einer übersichtlichen Anzahl von einzelnen Zutaten auskommen und dies i.d.R. auch ?Standard-Zutaten? sind, für die ich nicht erst in diverse Feinkost- oder Spezialitätenläden fahren muss. Ein gut sortierter Vollsortiment-Supermarkt, ggf. mit Abstecher zum Fleischer, sollte in den meisten Fällen zur Beschaffung ausreichen.
Einen Hinweis auf die Zubereitungszeit fehlt bei den Rezepten indessen. Ich persönlich komme damit allerdings in den meisten Fällen sowieso nicht aus (schneidet sich Gemüse eigentlich von alleine?). Mir hilft es eher, zuvor das ganze Rezept einmal gründlich durchzulesen, um eine Vorstellung davon zu erhalten, wie lange ich wohl benötigen werde. Hierbei fällt auch auf, dass die Rezepte durchaus unterschiedliche ?Schwierigkeitsgrade? haben, hier ist also für jeden etwas dabei, egal ob nun Küchenneuling oder erfahrener Hobbykoch.
Wir haben inzwischen ein paar Rezepte selber ausprobiert. Dabei sind uns alle Gerichte auf anhieb gelungen und waren stets wirklich lecker. Nur die ?optische Präsentation? war nicht immer wie im Kochbuch. Muss aber auch nicht, denn Hauptsache, es schmeckt. Und das tut es!
Rezensionen von BookHook:
Eine top-aktuelle Mischung aus Kunstraub-Krimi und Polit-Thriller
Der Raub von Daniel Silva
Zum Inhalt:
Gabriel Allon, Top-Agent des israelischen Geheimdienstes und selbst begnadeter Künstler, wird von Kommissar Ferrari, dem Leiter des italienischen Kunstdezernats, gebeten, inoffiziell in einem Mord an einem zwielichtigen Kunsthändler zu ermittelt. Was anfangs noch eher ein Gefallen ist, um den Namen eines Freundes reinzuwaschen, zieht schnell unerwartet weite Kreise und wächst sich zu einer europaweiten und sehr gefährlichen Operation aus?
Meine Meinung:
?Der Raub? ist der mittlerweile 14.
Fall des Top-Agenten Gabriel Allon. Das dieser Serien-Held schon eine lange und bewegte Vergangenheit hinter sich hat, merkt man an vielen Stellen im Buch, an denen Bezug auf die vorangegangenen Fälle genommen wird und ? wie es mir scheint ? ?alte Bekannte? wieder auftauchen. Doch ?Der Raub? funktioniert problemlos auch ohne Vorkenntnis der vorangegangenen 13 Bücher, die ich selbst (noch!) nicht gelesen habe. Doch ich bin mir sicher, dass es noch mehr Spaß macht, wenn man den ?Werdegang? Allons bereits kennt.
Die Story, die Autor Daniel Silva für den neusten Fall Allons konzipiert hat, hat es wirklich in sich. Selbst als ?Gabriel Allon?-Neuling ist es mir sehr leicht gefallen, in die Geschichte hineinzufinden. Lediglich die vielen Namen haben mich zu Anfang ein wenig verwirrt. Schnell hat sich aber ?die Spreu vom Weizen? getrennt, so dass ich einen guten Überblick über die wichtigen Charaktere bekommen habe.
?Der Raub? beginnt in der internationalen Kunstszene, speziell im milliardenschweren Schwarzmarkt für gestohlene Werke alter Meister. Ausgehend von einem ?trivialen? Mord am zwielichtigen Kunsthändler Jack Bradshaw entwickelt sich in der ca. ersten Hälfte eine rasante und äußerst spannende ?Kunstraub-Story?, die mich streckenweise an Storys wie aus ?Ocean´s Eleven / Frankie und seine Spießgesellen? erinnert hat. Wer an solchem Stoff seine Freude hat, wird mit ?Der Raub? sehr gut bedient sein. Das Thema ?Kunst? nimmt hierbei einen breiten Raum ein, doch gelingt es Daniel Silva stets, interessante Details, zum Beispiel aus dem Leben Michelangelo Caravaggios, unaufdringlich und unterhaltsam in seine Story zu integrieren.
Doch in der zweiten Hälfte wandelt sich der Charakter der Story hin zu einem internationalen und wirklich top-aktuellen Polit-Thriller, der in seiner Fiktion wirklich fesselnd und in Bezug auf seine realen Hintergründe schockierend ist. Hier merkt man eine unstrittige Stärke des Autors Daniel Silva. Als ehemaliger Top-Journalist des CNN und Auslandskorrespondent war er lange Zeit im Nahen Osten, Ägypten und am Persischen Golf tätig. Daniel Silva weiß ganz genau, worüber er schreibt. Und das macht diesen Thriller noch erschreckender.
Sein Hauptcharakter Gabriel Allon hat mich beim Lesen ein Bisschen an James Bond erinnert. Allerdings nicht an den ?alten? Bond á la Sean Connery oder gar Roger Moore, sondern an den ?neuen?. Er ist ein Mann mit ganz besonderen Talenten und tief sitzenden seelischen Narben, was in einem bewegenden Kapitel auch sehr deutlich wird. Er ist nicht der ?ewige Gewinner?, sondern ein Mann, der auch eine Niederlage wegstecken kann. Für mich ist es absolut kein Wunder, dass es dieser Protagonist schon auf mittlerweile 14 Bücher geschafft hat (Band 15 ist bereits avisiert).
FAZIT:
Eine sehr gelungene Mischung aus einem ausgetüftelten Kunstraub-Krimi und einem fesselnden Polit-Thriller mit einem topaktuellen, hochbrisanten und in seinen Hintergründen erschütternden Thema.
Rezensionen von BookHook:
Eine spannende, Technik fokussierte Dystopie mit einigen Schwächen
Mind Games 06.2015. Gebunden. von Terry Teri
Zum Inhalt:
Luna ist eine Außenseiterin, da sie zu der kleinen Gruppe der Verweigerer gehört. Anders als ihre (wenigen) Freunde, ihre Mitschüler und überhaupt fast alle ihre Mitmenschen hat Luna kein Implantat der allgegenwärtigen Firma PareCo im Kopf, ist nicht tagelang online und lebt ihr Leben nicht fast ausschließlich virtuell.
Denn Luna hat ein Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren sollte. Doch eines Tages muss sich Luna ihrem Schicksal stellen?
Zur Gestaltung:
Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Schon das Cover sticht mit seiner Hologrammfolie und dem Spotlack deutlich aus der breiten Masse der Bücher hervor. Die grafische Gestaltung lässt mit ihrem auf den ersten Blick floral anmutenden Muster viel Raum für Interpretation (insbesondere, wenn man das Buch bereits gelesen hat) und passt für meinen Geschmack sehr gut zum Inhalt. Das dicke, griffige Papier sowie ein farblich passendes Lesebändchen runden den positiven Gesamteindruck ab.
Meine Meinung:
?Mind Games? ist der neueste, eigenständige Roman der Bestseller-Autorin Teri Terry, die mit ihrer dystopischen ?Gelöscht?-Trilogie weltweit bekannt wurde. Wie schon in der ?Gelöscht?-Trilogie dreht sich der Plot auch in ?Mind Games? um das zentrale Thema der möglichen Auswirkungen des technischen Fortschritts auf das menschliche Verhalten und Miteinander. ?Wie weit darf technologischer Fortschritt gehen? und ?Was ist ethisch noch vertretbar? sind zwei Grundfragen, die ?Mind Games? unterschwellig aber stets präsent begleiten.
Die rd. 460 Seiten starke Story ist in sieben Teile (grafisch abgesetzt und jeweils mit einem Zitat versehen) und insgesamt 49 Kapitel aufgeteilt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Das Grundthema ist schnell verstanden und die Anzahl der Charaktere ist zu Anfang recht überschaubar. Der Spannungsbogen entwickelt sich vergleichsweise langsam, aber stetig. Teilweise hatte das Buch zwischendurch für meinen Geschmack allerdings ein paar Längen. Gerade zu Beginn würde ich ?Mind Games? als dystopisches Jugendbuch klassifizieren. Im letzten Drittel, in dem Spannung und Action deutlich zunehmen, kommen auch durchaus Thriller-Elemente hinzu, so dass sich die Story insgesamt sowohl für jugendliche (Altersempfehlung ab 14 Jahre) als auch für erwachsene Leser eignet.
Die Charaktere, die Teri Terry für ?Mind Games? entworfen hat, lassen sich m. E. relativ gut in zwei Läger teilen: Auf der einen Seite neben der Protagonistin Luna noch eine Handvoll weiterer Charaktere, die ich als gut herausgearbeitet und sehr individuell empfunden habe und auf der anderen Seite eine Vielzahl von Charakteren, die im gesamten Verlauf der Geschichte irgendwie ?blass und zweidimensional? geblieben sind. Vielleicht hat die Autorin dies bewusst als Stilmittel eingesetzt, was für den Plot der Geschichte nicht unpassend wäre. Ich persönlich mag ?giffige? und individuelle Charaktere allerdings lieber.
Alles in Allem hat mich ?Mind Games? trotz einiger Längen gut unterhalten, was sicherlich im Wesentlichen an der faszinierenden Grundidee und deren guter Umsetzung liegt. Das passende und überzeugende Finale war mir persönlich allerdings viel zu kurz und fast schon überhastet. Bis kurz vor dem Ende hatte ich sogar echte Zweifel, dass die Autorin ihre Geschichte noch zu einem befriedigenden Abschluss bringen würde. Insgesamt hätte ich mir in den rd. ersten 2/3 des Buches rd. 50 Seiten weniger gewünscht und dafür zum Finale diese Seiten dann mehr. Das hätte der Geschichte aus meiner Sicht sehr gut getan.
Noch eine Anmerkung für die Fans der ?Gelöscht?-Trilogie: ?Mind Games? ist wie bereits erwähnt ein eigenständiger Roman, der nichts mit der Trilogie zu tun hat. Dennoch hat es sich Teri Terry nicht nehmen lassen, einen Querverweis auf die Trilogie einzubauen (S. 385 ff.)
FAZIT:
Aufbauend auf einer faszinierenden wie gleichzeitig beängstigenden Grundidee hat Teri Terry eine spannende und gut unterhaltende Dystopie entwickelt, die allerdings zwischendurch ein paar Längen aufweist und mit einem zwar überzeugenden, aber auch überhastet wirkenden Finale endet. (Nicht nur) für Fans der ?Gelöscht?-Trilogie dennoch mit Sicherheit eine Leseempfehlung.
Rezensionen von BookHook:
Ein Psychothriller um verstörende seelische Abgründe
Mind Games 06.2015. Gebunden. von Terry Teri
Meine Meinung:
Mit ?morgen früh, wenn du willst? (treffender engl.: ?The doll´s House?) hat das englische Autorenpaar Martyn und Linda Waites (alias ?Tania Carver?) nun den fünften Band der ?Phil Brennan / Maria Esposito?-Reihe vorgelegt. Die Kenntnis der vorherigen vier Bände ist nicht zwingend notwendig (zumal auch die Protagonisten hier einen Neuanfang wagen), erhöht allerdings das Lesevergnügen, da man dann mit den beiden Hauptcharakteren deutlich vertrauter ist.
Auf rd. 500 Seiten entspannt sich eine fesselnde, teils blutige und durchaus verstörende Story, in die man sehr schnell hineinfindet und die mich bis zum Schluss nicht mehr aus ihrem Bann gelassen hat. Am unvorstellbarsten habe ich hierbei die Abgründe der menschlichen Seele empfunden, in die uns ?Tania Carver? blicken lässt, sowie die unaussprechlichsten Obsessionen und Träume, die Menschen tief in ihrem Inneren verborgen halten. Oft habe ich mich beim Lesen gefragt, ob es solche Verhaltensweisen wirklich gibt. Dass die Wirklichkeit meist noch schlimmer ist als die literarische Fiktion, darüber möchte ich gar nicht nachdenken, auch wenn von Zeit zu Zeit entsprechende Fälle durch die Medien gehen.
Geschickt spielen die beiden Autoren hierbei mit zwei Handlungssträngen, die die beiden Protagonisten nachhaltig beschäftigen. Dass diese beiden Handlungsstränge im weiteren Verlauf der Story zusammengeführt werden, ist keine Überraschung. Doch die Auflösung WIE alles zusammenhängt, damit haben mich die Autoren durchaus überrascht. Genauso muss ein guter Thriller sein!
Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig und passt für meinen Geschmack sehr gut zu den Protagonisten und zur Handlung. Die Hauptcharaktere sind ja schon aus den ersten vier Büchern bekannt und mir persönlich inzwischen sehr vertraut. Als besonders gelungen umgesetzt habe ich den Neuanfang der beiden empfunden. Dieser - nach den Geschehnissen des Vorgängerbandes ?Jäger? ? sehr logische wie ?mutige? Schritt wird sehr glaubhaft und authentisch geschildert. Gerade hierdurch nehmen auch zwischenmenschliche Beziehungen in diesem Thriller einen sehr gut dosierten Raum ein und runden ihn für meinen Geschmack perfekt ab.
Für Thriller-Liebhaber und Fans von z.B. Chris Carter und Veit Etzold genau das Richtige!
FAZIT:
Ein durchgängig sehr spannender und blutiger Thriller, den ich wärmstens empfehlen kann.
Rezensionen von BookHook:
ein eigenständiges High-Fantasy-Werk mit überzeugender Grundidee
Das eherne Buch Eine Geschichte vom Ende allen Krieges von von Aster Christian
Zum Inhalt:
In einer schicksalhaften Nacht erfährt Novize Jaarn, dass er der Sohn des Raben-Fürsten ist. Doch schon bald sind ihm Häscher auf den Fersen und er hat nur einen Verbündeten, den mysteriösen Narbigen...
Meine Meinung:
Mit "Das eherne Buch" legt der bereits Fantasy-erfahrene Autor Christian von Aster (u.
a. "Troll!", "Die große Erzferkelprophezeiung") eine eigenständige High-Fantasy-Story vor, die ohne großes Vorgeplänkel sehr schnell und rasant startet. Dieses Tempo hält der Autor über die knapp 350 Seiten (aufgeteilt in 19 Kapitel) stets hoch, was in erster Linie daran liegt, dass "Das eherne Buch" schon fast eine Art Roadmovie ist. Hier gibt es schon Parallelen zu Frodo und seiner gefährlichen Reise. Selbstverständlich dürfen überraschende Wendungen dabei auch nicht fehlen. Teilweise ist mir die Geschichte sogar schn fast zu schnell vorangeschritten, so dass ich an manchen Stellen das Gefhl hatte, etwas verpasst zu haben. Hier hätten ein paar Seiten mehr dem Buch m.E. ganz gut getan.
Die Grundidee, die Christian von Aster für seinen Roman ersonnen hat, gefällt mir sehr gut. Es geht um das legendäre Schwert namens "Das eherne Buch", das einst aus den Mythen und Sagen des Landes geschmiedet wurde (so viel verrät ja schon die Kurzbeschreibung). Dieses Schwert nun soll Menschen bekeheren und den Frieden bringen können. Wie gesagt, eine überzeugende Grundidee, aus der der Autor eine eigenständige und überzeugende Fantasystory entwickelt hat. Dies ist für aktuelle Fantasyliteratur ja schon fast außergewöhnlich, sind doch die meisten Neuveröffentlichungen schon direkt auf Folgebände geprägt. Nicht, dass ich etwas gegen Trilogien & Co. hätte, aber manchmal ist es halt schön, wenn eine Geschichte in einem Buch auch zu einem überzeugenden Ende gebracht wird. Ich möchte halt nicht immer jahrelang sehnsüchtig warten, bis ein Autor endlich mal eine Fortsetzung zu schreiben gedenkt (wie z.B. der liebe Patrick Rothfus).
Die Charaktere, mit denen Christian von Aster seine Welt bevölkert, sind individuell und glaubhaft. Die drei Hauptcharaktere bilden dabei einen sehr interessanten Kontrast. Zum einen der junge und zu Beginn noch unreife Jaarn, der zum ersten Mal die echte Welt und das harte Leben außerhalb der Klostermauern erlebt. An seiner Seite der mysteriöse Narbige mit den vielen Namen, der rätselhaften Vergangenheit und der unerklärlichen Motivation für sein Tun. Komplettiert wird die Runde vom Gegenspieler General Mhaw, der von seinen eigenen Dämonen verfolgt wird und stetig versucht, seines Schicksals eigener Schmied zu sein.
Aber auch die Nebencharaktere sind sehr gut gelungen, allen voran der Knochenkönig mit seinem Volk der Totsammler.
Erwähnt sei noch, dass "Das eherne Buch" ohne Elfen, Orks & Co. auskommt. Wer also gerne viel Fabelwesen in der Geschichte mit dabei hat, ist hier nicht so gut bedient.
FAZIT:
Ein eigenständiger High-Fantasy-Roman mit überzeugender Grundidee, tollen Charakteren und Spannung bis zur letzten Seite.
Rezensionen von BookHook:
Sehr vielfältig und leicht verständlich
Vom Glück, gemeinsam zu essen Aufgetischt für jeden Ernährungsstil. 31.08.2015. von Wrenkh Leo & Karl
Die Brüder Leo & Karl Wrenkh wurden bereits neben der Schule von ihrem Vater Christian im Kochen ausgebildet und haben 2009 nach vielen Stationen im Ausland das Wiener Restaurant ?Wrenkh? von ihrem Vater übernommen.
?Vom Glück, gemeinsam zu essen? drückt schon im Titel aus, worum es den beiden Brüdern geht: Alle an einen gemeinsamen Tisch zu bringen.
Entsprechend kulinarisch vielfältig ist ihr Kochbuch ausgefallen, so dass mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei ist. In Zeiten sich immer weiter verbreitender Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist es sehr praktisch, dass in diesem Kochbuch die Rezepte extra gekennzeichnet sind, die glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch und / oder vegan sind. Hierdurch muss man nicht immer erst die Zutatenliste ?durchflöhen?, was uns persönlich die Essensplanung erleichtert.
Das Buch an sich ist sehr hochwertig produziert. Mit seinem Format von rd. 24 x 19,5 x 3 cm empfinde ich es noch immer als handlich. Der Hardcover-Umschlag hat eine dezente Prägung, das Papier ist schwer und griffig und zwei Lesebändchen erleichtern das Wiederauffinden der aktuellen Rezepte. Auch die vielen stimmungsvollen, teils doppelseitigen Fotografien (Gerichte aber auch Landschaften) unterstreichen den guten Gesamteindruck.
Auf 210 Seiten haben die Autoren insgesamt 109 sehr abwechslungsreiche Rezepte zusammengestellt und nach den folgenden 14 verschiedenen Themenbereichen (die meistens auch als Menüvorschlag konzipiert sind) sortiert:
- Frühling (5 Rezepte)
- Sommer (5 Rezepte)
- Pissaladiére (am ehesten mit Flammkuchen vergleichbar) (6 Rezepte)
- Kuba (5 Rezepte)
- Picknick (5 Rezepte)
- Israel (6 Rezepte)
- Sri Lanka (5 Rezepte)
- Soba (japanische Nudeln) (5 Rezepte)
- Herbst (4 Rezepte)
- Bretagne (5 Rezepte)
- Hot Pot (3 Rezepte)
- Irish Breakfast (5 Rezepte)
- Winter (6 Rezepte)
- Sonntag (4 Rezepte)
Die Zutatenlisten sind übersichtlich strukturiert und nicht überfrachtet, so dass man die meisten Gerichte mit einer überschaubaren Anzahl von Zutaten zubereiten kann. Hinzu kommen jeweils Angaben über die Zubereitungszeit sowie die Portionszahl. Viele der Zutatenlisten sind auf eine (!) Portion ausgerichtet, so dass das lineare Hochrechnen (mit Ausnahme für Butter, Sahne, Öl und kräftigen Gewürzen) recht einfach ist. Nicht so gelungen finde ich, dass die Autoren dabei davon ausgegangen sind, dass jede Person drei bis vier verschiedene Speisen im Rahmen einer Menüfolge isst. Dennoch sind wir bisher mit den Portionsangaben gut ausgekommen.
Bislang haben wir mehrere Gerichte aus diesem Kochbuch ausprobiert. Dabei sind uns alle Gerichte auf Anhieb gelungen und haben wirklich gut geschmeckt. Unsere persönlichen Highlights waren dabei die folgenden Gerichte:
- Kräuter-Backhuhn (S. 22)
- Falafel (S. 91)
- Mangold-Kürbis-Gemüse (S. 126)
- Ingwer-Karotten-Kuchen (S. 133)
- Brat- oder Schupfkartoffeln (S. 163)
- Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Süsskartoffeln und Mozzarella (S. 179)
- Warme Schokoladentörtchen (S. 197)
FAZIT:
Hochwertig, sehr abwechslungsreich und problemlos nachzukochen. Eine Bereicherung für unsere Kochbuchsammlung.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Fad fängt auch mit Fa- an
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Gegen Ende des Romans kommt ein zeitgeistiger Roman zur Sprache. Darin schildert eine der Figuren, ein Journalist, das Netz der Liebesbeziehungen in seinem Freundeskreis; gegenüber der Indiskretion, die Zeittypisches illustrieren soll (zu vermutender Anspruch: Schlüsselroman), spielen literarische Ansprüche offenbar eine untergeordnete Rolle.
***
Damit ist leider auch schon einiges über das gesamte Erzählen in "Fabelhafte Eigenschaften" des Feuilleton-Redakteurs der ZEIT gesagt: Er kennt den Zeitgeist, und da seine Figuren ausschließlich TrägerInnen eben dieses Zeitgeistes sind, kennt er auch sie durch und durch (wie ein auktorialer Erzähler des 19. Jhts.). Das sagt er uns auch, sobald er eine Figur einführt, und so bleibt unserer Vorstellungskraft nichts mehr zu tun: Das Kino im Kopf geht nicht ab. Da nützen auch die entlarvend sein sollenden Kunstdiskussionen nichts, und die (nicht mehr ganz) modische "Selbstreferentialität" des Romans im Roman (oder ihre Parodie?) bleibt papierene Konstruktion.
Ein Autor, der seine Figuren nicht leben lässt, könnte ihnen - und uns - ruhig auch ihr Dasein auf dem Papier ersparen, sprich: schweigen. Der oftmals redundante Sprachgebrauch legt beredtes Zeugnis für die Überflüssigkeit dieses Romans ab - nicht nur "fabelhaft", sondern auch "fad" beginnt mit fa- ...
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Wunderbar zu lesen
Fabelhafte Eigenschaften von Adam Soboczynski
Der erste Roman von Adam Soboczynski ist sprachlich wunderschön geschrieben.
Es fehlt auch nicht an Humor und Spitzfindigkeiten.
Leicht und flüssig zu lesen, nicht zu dick, gespickt mit Wortwitz und Zynismus.
Unbedingt lesen!









