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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Frieda-Anna:

Hochleistungslesefutter nicht nur für Wissenschaftsfans

HELIX - Sie werden uns ersetzen von Elsberg Marc

"Bald kann man seine Kinder aus dem Katalog bestellen". Was sonst schon mal hinter vor gehaltener Hand gegeseitig zugeraunt wird, wenn am Stammtisch ein solches Thema zur Sprache kommt, wird hier von Herrn Elsberg zu einem brisanten Roman verarbeitet.

Auffällig ist, dass es gar keinen Hauptprotagonisten im klassischen Sinne gibt.

In mehreren Erzählsträngen, die in teils extrem kurzen Kapiteln abgehandelt werden, finden sich diebsonderbegabten Kindern und "Gute" und "Böse" aus Wissenschaft und Forschung. Genmanipulation an Pflanzen, Tieren und Menschen ist das Grundgerüst der Story und der begeisterte Leser wird neben der Fiktion um die Abschaffung der klassischen Menschenmodelle, also wir, mit verständlichen Infos aus diesem Wissenschaftszweig gefüttert.

Dieser für mich erste Roman dieses Genres konnte mich aufgrund der brisanten Thematik und des angnehm unaufdringlichen Schreibstils des Autors überzeugen. Selbst nach längeren Lesepausen, die ich leider notgedrungen einlegen musste, kam ich immer wieder gut in die Handlung rein und war gefesselt. Vorhersehbarkeit des Ausgangs gleich null und lesenswert schon deshalb, weil man hinter aller Fiktion auch die Möglichkeiten der Genforschung aufblizten sieht, die eventuell irgendwo schon Wirklichkeit sein könnten. Sinngemäß tut sich also die Frage nach dem eigenen Standpunkt zur Genmanipulation auf. Vielleicht ist bei dem einen oder anderen aufmerksamen Leser dieser nach der Lektüre nicht mehr an der selben Stelle?

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Rezensionen von Siegfried Albert:

Nach 8 Tagen noch keine bestellten Bücher erhalten

Kinder- und Hausmärchen, 3 Bände von Jacob Grimm; Wilhelm Grimm

Ich warte nun schon 8 Tagen, seid Bestellung und Bezahlung, auf diese Bücher. Nix mit Zusendung innerhalb 48 Stunden wie von Athesia in online shop angegeben. :(

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Rezensionen von office@zirngast.net:

Mata Hari - Wer war sie wirklich?

Die Spionin von Coelho Paulo

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Margarethe Zelle, ein Mädchen aus einem kleinen Dorf in Holland, nimmt nach ihren schlechten Erfahrungen in ihrer Jugendzeit und ihrer frühen und unglücklichen Ehe, aus der sie zwei Kinder hat, ihr Leben in die Hand und erfindet sich selbst neu. Als exotische Tänzerin Mata Hari tritt sie in populären Clubs in Paris auf und wird auch über die Grenzen hinaus bekannt bis sie schlussendlich als Doppelspionin verurteilt und hingerichtet wird.

Paolo Coelho hat die Lebensgeschichte von Mata Hari in Form von fiktiven Briefwechseln aufgegriffen.

Meine Meinung zum Buch:
Ich finde es mutig von Paolo Coelho, dass er das politische Thema und die persönliche Biografie von Mata Hari aufgegriffen hat, da es über sie schon viele Berichte, teils Tatsachen, teils Spekulationen gibt. Trotzdem war es für mich ein wenig zu persönlich und oberflächlich gehalten. Ich hätte gerne noch mehr erfahren, wie Mata Hari denkt und was in ihr vorgeht, was damals Usus war, mit wem sie Kontakt hatte, usw. Für mich hat das Buch auf den ersten Anblick einen überwältigenden und berührenden Eindruck erweckt, aber auf den zweiten Blick hat mir doch der Tiefgang gefehlt. Es ist auch aufgrund der Seitenanzahl überschaubar, hier wäre durchaus noch Platz für eine intensivere Recherche und Auseinandersetzung gewesen. Nachdem ich schon viele Bücher von Paolo Coelho gelesen habe, hat mir sein Schreibstil auch diesmal sehr gut gefallen, insgesamt ist es aber nicht sein faszinierendstes Buch.

Titel und Cover:
Der Titel passt gut zum Buch und auch das Portrait von Mata Hari sowie der Hardcover Umschlag machen einen soliden und qualitativen Eindruck.

Mein Fazit:
?Die Spionin? finde ich beeindruckend und gut, aber es ist nicht Paolo Coelhos bestes Werk.

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witzig, aber auch schockierend

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker von Lena Greiner; Carola Padtberg-Kruse

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Die SPIEGEL-Online Redakteurinnen Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse haben unzählige lustige Anekdoten aus dem Schulalltag von LehrerInnen geschickt bekommen, diese gesammelt und strukturiert. Geordnet wurden sie nach Fächerzugehörigkeit, aber auch Elternbriefe und Entschuldigungsschreiben finden Platz.

Als Abschluss gibt es noch Geständnisse aus dem Lehrerzimmer.

Meine Meinung zum Buch:
Die Schülerantworten auf Prüfungsfragen waren teilweise wirklich lustig, da ihnen hier schon komische Verwechslungen oder Rechtschreibfehler passiert sind. Vor allem die wörtlichen Übersetzungen von Deutsch auf Englisch und umgekehrt haben mir sehr gefallen. Auch die Entschuldigungsschreiben der Eltern und Ausreden von SchülerInnen fand ich witzig und kreativ. Die Headlines der Autorinnen finde ich auch sehr treffend, dafür hätte bei den Überleitungstexten zwischen den Kapiteln und den einzelnen Unterkapiteln weniger erklärt werden müssen. Hier wurden teilweise schon die Pointen, die später nochmals abgedruckt wurden, vorweggenommen. Am meisten schockiert hat mich allerdings das letzte Kapitel mit den Anekdoten aus dem Lehrerzimmer wie ?Ich brülle meine Schüler an?. Dies finde ich persönlich schon äußerst grenzwertig und auch auf keinem Fall mehr lustig.

Titel und Cover:
Der Titel und das Cover sind beide sehr ansprechend und passen auch super zum Inhalt des Buches. Besonders gut gefallen haben mir auch die Cartoons am Anfang der Kapitel, diese waren immer sehr treffend.

Mein Fazit:
Das Buch beinhaltet sowohl witzige Antworten von SchülerInnen, aber auch denkwürdige Äußerungen von LehrerInnen, die schon nicht mehr zum Lachen sind.

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Das Leben geht weiter!

Das Nest von Cynthia D'Aprix Sweeney

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Die vier erwachsenen Geschwister Melody, Jack, Bea und Leo Plumb hoffen auf die Auszahlung des Fonds, den ihr Vater für sie gewinnbringend angelegt hat. Schon sehr bald, zu Melodys vierzigstem Geburtstag sollen alle Kinder den gleichen Anteil bekommen, den sie auch schon fix in ihren Lebensstandard eingeplant haben: Melody für die Rückzahlung der Kreditraten und die Collegegebühren ihrer Töchter, Jack für seine hohe Verschuldung durch seine wenig gewinnbringende Selbstständigkeit.

Kurz davor kommt es anders als erwartet: Ihr Bruder Leo befindet sich aufgrund von Eigenverschulden in einer Notsituation und bekommt ohne die Zustimmung seiner Geschwister fast das gesamte Geld vorgestreckt. Dies löst nun einen gewaltigen Konflikt zwischen den Geschwistern aus und von nun an dreht sich alles nur noch um Geld.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch startet mit einem sehr spannenden Prolog, in dem die ausschlaggebendste Situation geschildert wird, danach plätschert die Familiengeschichte dahin bis es am Ende noch einen runden Abschluss gibt. Sehr gut gefallen hat mir, dass neben den vier Geschwistern nur wenige weitere Charaktere vorgekommen sind, somit war der Roman sehr schlüssig, strukturiert und unkompliziert zu lesen. Vor allem die Beschreibung der vier Geschwister, ihre Charaktere und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben, hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn hatten sie kaum Kontakt zueinander, danach sind zumindest manche aufeinander zugekommen und haben mehr am Leben der Anderen teilgenommen und zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass sie nicht nur aufgrund des Geldes verbunden sind und weiterhin verbunden bleiben, sondern dass die Situation sogar einen positiven Aspekt auf drei der vier Geschwister und ihre Familien hatte.

Titel und Cover:
Den Titel finde ich im deutschen Sprachgebrauch zuerst irreführend, nachdem er aber so häufig im Buch erwähnt wird, gewöhnt man sich daran. Das Cover ist ansprechend, in angenehmen Farben gestaltet und macht einen hochwertigen Eindruck.

Mein Fazit:
?Das Nest? ist ein sehr lesenswerter Roman, in dem viel geplant wurde, was sich dann als nicht realisierbar herausstellt. Doch schlussendlich ist es sinnvoller im Hier und Jetzt zu leben und eventuell verfügbares Geld nicht im Voraus zu verplanen.

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Tattoo der Mayas

Mooresschwärze von Catherine Shepherd

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Julia Schwarz ist nicht nur Rechtsmedizinerin, sie interessiert sich auch für die Hintergründe und Täter und ist somit gerne hautnah bei den Ermittlungen dabei. Zusammen mit Kriminalkommissar Florian Kessler sucht sie nach einem Serientäter, der junge Mädchen tätowiert und nach bestimmten Ritualen tötet und an bestimmten Schauplätzen ablegt.

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist sehr gut gegliedert und in kurzen Kapiteln strukturiert, wobei die Handlungsstränge zwischen Ermittlungen, Täter und Hannah wechseln, sodass es wirklich kurzweilig ist. Auch der Schreibstil der Autorin ist klar und simpel gehalten, sodass man das Buch einfach und schnell lesen kann. Das Team Julia Schwarz und Florian Kessler sind super aufeinander abgestimmt und eingespielt, haben trotzdem auch ihre Fehler, Ecken und Kanten, sodass sie sehr sympathisch und authentisch wirken. Zudem haben mir die romantischen Andeutungen zwischen den Beiden gut gefallen und es könnte im nächsten Teil weiter vertieft werden. Auch Julias Vergangenheit und die Last, die sie nach dem Tod ihres Bruders trägt, machen sie liebenswert. Gut gefallen hat mir auch der historische Zusammenhang rund um den Kult der Mayas, dies war mal etwas erfrischend Anderes und hat Mooresschwärze von ähnlichen Thrillern abgehoben. Außerdem war bis zum Schluss nicht klar, wer nun der Täter ist, sodass die Spannung aufrecht erhalten blieb. Einzig die Namen der beiden Verdächtigen ?Wengler? und ?Dr. Menger? waren mir zu ähnlich.

Titel und Cover:
Der Titel passt meiner Meinung nach nur teilweise zum Inhalt des Buches und auch die Covergestaltung finde ich nicht ganz geglückt. Hier hätte mir in der Farb- und Motivauswahl eine Orientierung an den Mayas besser gefallen.

Mein Fazit:
Mooresschwärze war der erste Thriller, den ich von Catherine Shepherd gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht mein Letzter. Vielleicht erscheint auch bald ein neuer Teil mit Julia Schwarz und Florian Kessler?

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wenig Überraschungen

Winterblüte von Corina Bomann

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Winterblüte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts in Heiligendamm zur Vorweihnachtszeit. Die Familie Baabe betreibt ein Privathotel mit Gästezimmern im Kurort, das Event des Jahres ? der Ball mit allen Ehrengästen ? steht kurz bevor, Johanna, die Tochter kann sich nicht entscheiden, welchen ihrer Anwärter sie heiraten soll, denn eigentlich liebt sie einen Anderen und zusätzlich entdeckt der Sohn der Familie eine junge Frau mit Gedächtnisverlust am Strand und bringt sie mit nach Hause.

Meine Meinung zum Buch:
Der Inhalt des Romans hat mich sehr angesprochen, ich mag historische Romane sehr gerne und habe mich auch auf die weibliche Perspektive bezüglich Liebesangelegenheiten, Heirat und gesellschaftliche Anlässe sehr gefreut. Als weiblichen Charakter habe ich ?Barbara?, die sich nach ihrem Gedächtnisverlust erst langsam wieder an Details aus ihrem Leben erinnern konnte, sympathisch gefunden. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die Dinge in Angriff nimmt, sich auch nicht vor niedrigen Arbeiten scheut und trotzdem Lebensfreude ausstrahlt. Von Johanna und ihrer Mutter war ich von der einseitigen Darstellungsweise enttäuscht. Beide wirken oberflächlich, haben keine weiteren Interessen als Tratsch, Ballvorbereitungen und die Verlobung von Johanna. Zudem wirken sie völlig ?weltfremd? und leben abgeschottet in ihrem Hotel vor sich hin. Vor allem Johanna scheint für ihr junges Alter schon ziemlich träge, blass und ereignislos dahinzuleben. Die Geschichte ist recht spannend, allerdings hätte ich mir eine mitreißendere Erzählweise gewünscht und es hätte vor allem in der ersten Hälfte des Romans mehr geschehen können. Der Aufbau war recht langsam und hat sich ziemlich im Kreis gedreht, sodass ich erst ab dem Kapitel ?Ball? richtig gefangen war.

Titel und Cover:
Am besten gefällt mir das optisch sehr schön gestaltete Cover, bei dem von der angenehmen Farbauswahl bis zu den Glitzerelementen auf den blühenden Barbarazweigen alles stimmt, sodass man das Buch gerne in die Hand nimmt. Der Titel passt poetisch und inhaltlich auch perfekt zum Buch.

Mein Fazit:
Winterblüte ist ein Roman mit wunderschöner Aufmachung, der perfekt zum Abschalten und Entspannen in die Vorweihnachtszeit passt.

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Atmosphärischer Roman

Mord in der Provence von Sandra Åslund

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Hannah Richter nimmt an einem Austauschprogramm teil und wird als Ermittlerin in ein kleines, idyllisches Dorf in die Provence versetzt. Dort findet sie nicht nur rasch Freunde, sondern macht sich auch zugleich Feinde, da sie engagiert und motiviert an eine Mordserie herangeht, die ihr Vorgesetzter lieber schnell abgeschlossen sehen würde.

Somit sieht sie sich gezwungen auf eigener Faust und in ihrer Freizeit zu ermitteln.

Meine Meinung zum Buch:
Mir hat die gesamte Atmosphäre des Krimis, vor allem das französische Flair mit den Essensgewohnheiten und der Beschreibung der örtlichen Begebenheiten und der Eigenheiten der Franzosen sehr gut gefallen. Zudem auch noch Sommer war, löst dies sogleich ein Urlaubsfeeling aus. Hannah war als Charakter sehr vielschichtig und interessant, die Nebencharaktere habe ich eher klischeehaft und nicht authentisch empfunden. Insgesamt war mir das Buch für einen ?Kriminalroman? auch zu viel Roman und zu wenig Krimi. Eigentlich gefällt mir an Krimis sehr gut, wenn der Teil der Ermittlungsarbeit und der Teil an privaten Geschichten ausgewogen sind, hier hat allerdings das Drumherum überwogen und der Fall ist zu stark in den Hintergrund gerückt, sodass er nicht mehr so interessant war. Am Ende ist bei der Aufklärung des Falles noch einmal kurz Spannung aufgekommen, ansonsten eher weniger. Mir hat auch nicht so gut gefallen, dass Hannah ihren neu gewonnenen Freunden auf Anhieb vertraut und interne polizeiliche Informationen mit ihnen teilt.

Titel und Cover:
Der Titel und das Cover sind beide sehr atmosphärisch und beschreiben somit genau den Inhalt des Buches.

Mein Fazit:
?Mord in der Provence? ist ein historisch eingefärbter, atmosphärischer Roman, weniger ein Krimi, bei dem das Hauptaugenmerk auf der Ermittlerin Hannah sowie auf der Beschreibung des französischen Flairs liegt.

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der spannendste Teil der Krimi-Reihe

Rabenschwarzer Winter von Georget Philippe

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Inspecteur Gilles Sebag wird während der Weihnachtsfeiertage sowohl beruflich als auch privat von einem unangenehmen Thema geplagt: Er hat herausgefunden, dass seine Frau Claire ihn betrogen hat und auch beruflich ermittelt er in einer Reihe an mysteriösen Beziehungstaten, deren Auslöser jeweils Fremdgehen war.

In dem ansonsten recht ruhigen Perpignan häufen sich Paarkonflikte und Gilles muss persönlich auch erst die Untreue seiner Ehefrau verarbeiten.

Meine Meinung zum Buch:
Der dritte Fall mit Inspecteur Gilles Sebag war der bisher persönlichste Fall, in dem Gilles beruflich und privat am meisten involviert war und für mich der Beste. Man konnte die Stimmung von Gilles richtig und ehrlich spüren und ihn durch diese emotional schwierige Zeit begleiten. Etwas traurig finde ich, dass Gilles momentan so viel trinkt, da hoffe ich doch, seine junge Kollegin schaut ihm öfters auf die Finger und lenkt ihn mit Lauftraining ab. An der Lösung von schwierigen Fällen arbeitet der Inspecteur ja immer sehr ehrgeizig und zeitintensiv, in der nächsten Zeit muss er wohl auch mindestens gleich viel Energie in die Beziehungsarbeit investieren, damit er mit Claire eine Zukunft hat. Momentan ist er noch nicht in der Lage dazu ihr zu verzeihen bzw. dauerhaft in dieser angespannten Situation zu leben. Erschwerend hinzu kommt, dass die beiden Kinder nichts mitbekommen sollen, was aber in ihrem Alter kaum zu verstecken geht. Die Kombination, dass die Ermittlungen und das Privatleben sich in die gleiche Richtung entwickeln, hat mir sehr gut gefallen.

Titel und Cover:
Das Cover ist optisch sehr ansprechend und vermittelt das südfranzösische Flair, das auch im Krimi häufig beschrieben wird, sehr gut. Den Titel finde ich nicht vollständig zutreffend, ich hätte einen anderen gewählt.

Mein Fazit:
Der dritte Fall von Inspecteur Gilles Sebag bringt ihn persönlich an seine Grenzen, beruflich und privat, aber gerade deshalb ist es auch der spannendste Teil der Krimireihe.

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Wow - ich bin begeistert!

DNA von Sigurdardóttir Yrsa

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Eine junge Mutter wird in ihrer Wohnung auf brutale Weise ermordet. Was der Täter nicht weiß, ihre siebenjährige Tochter, die unter dem Bett versteckt war, hat alles mitangesehen. Auf ihr lastet der Druck, den Ermittlern Hinweise auf den Täter zu geben. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mordfall und die Ermittler stehen vor einem großen Rätsel, was die Ermordeten gemeinsam haben und wer die Personen so gehasst hat, dass er zu bestialisch grausamen Mordmethoden greift.

Meine Meinung zum Buch:
?D N A? war der erste Thriller, den ich von Yrsa Sigurdardottir gelesen habe und ich wurde überaus positiv überrascht. Das Buch bietet wirklich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Handlungsstrang, der ganz am Anfang eingeführt wird, wird am Ende des Buches wieder eingeflochten und aufgeklärt, wenn man kaum noch damit rechnet. Die Charaktere sind so liebenswert und normal, dass man am Ende des Buches fast ein bisschen traurig ist, wenn man sich wieder von ihnen verabschieden muss. Vor allem die Beziehungsgeschichte zwischen der Psychologin Freyja und Huldar, dem leitenden Ermittler, wäre spannend weiterhin zu verfolgen. Obwohl hier außer einem One-Night-Stand unter falschen Identitäten nicht viel passiert ist, ist durchgehend eine gewisse Spannung zwischen den Beiden zu spüren. Auch die Idee mit den außergewöhnlichen Mordvarianten fand ich sehr spannend und extrem anders als in anderen Krimis oder Thriller. Was mich auch sehr berührt hat, war das siebenjährige Mädchen, das den brutalen Mord an ihrer eigenen Mutter mitansehen musste und danach Hinweise zur Aufklärung des Falles geben sollte. Hier bewegten sich auch Psychologen und Ermittler auf einem schmalen Grat, zwischen dem, was dem Mädchen zumutbar ist und womit man sie noch mehr belastet. Ich bin vom Thriller durchwegs begeistert und es gibt nichts, das mir nicht gefallen hätte: Er ist kurzweilig, enthält den gewissen ?thrill?, beginnt und bleibt spannend, hat inhaltlich keine Handlungssprünge oder Ungereimtheiten, die stören würden und weckt das Interesse, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Titel und Cover:
Der Titel ?D N A? ist eindeutig, kurz und bündig, so wie ich es gerne mag und das Cover wirkt sehr modern und passt ebenfalls perfekt zum Inhalt des Thrillers.

Mein Fazit:
Dies war das erste Buch von Yrsa Sigurdardottir, das ich gelesen habe, aber nun habe ich richtig Lust darauf bekommen auch ihre weiteren Bücher zu lesen.

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