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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Florian, 12 Jahre aus Ellbögen

In diesem Buch handelt es sich um vier Jungen, die sich Theoretikerclub nennen. Sie berechnen alles theoretisch, doch praktisch muss es Knut machen, der kleinste der vier, weil nur er in der Lage ist, die Pläne seiner Freunde umzusetzen. Der Club ist in ständigem Streit mit einer Mädchenbande, wobei sie schlussendlich meistens verlieren.

Deshalb entwickeln sie einen ultimativen Plan, der für Frieden zwischen ihnen und den Mädchen sorgen sollte. In der Theorie ist der Plan unschlagbar, in der Praxis aber nicht?

Dieses Buch ist sehr lustig und unterhaltsam und auch nicht allzu dick.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Alina, 10 Jahre aus Salzburg

Jessicas Eltern wollen mit ihr über ihr Zeugnis reden. Sie bestreitet, dass sie schlecht ist in der Schule, obwohl das stimmt. Etwas später bekommt sie als Jogb, einen Cartoon für ihre Schwester zu machen.

Es hat mir sehr gut gefallen, und es war sehr fesselnd und spannend. Man kann sich richtig gut vorstellen, dass man die Jessica ist.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Leni, 15 Jahre aus Mils

Secrets - Wen Emma hasste von Pusch Daniela

Von jetzt auf gleich ist Marie tot. Sie ist bei einer (unerlaubten) Party von der Klippe gestürzt und weiter unten gegen die Felsen geknallt. Emma kann einfach nicht glauben, dass ihre beste Freundin für immer weg ist und beginnt, sich Gedanken über die Geschehnisse in jener verhängnisvollen Nacht zu machen.

Und warum schleicht sich ihr Bruder nachts heimlich aus dem Haus, um sich mit Kassy, die Dritte im ehemaligen Mädchentrio, zu treffen. Sie haben doch nicht etwa etwas mit Maries rätselhaftem Tod zu tun - oder?

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen, da ich eine andere Art von Schreibstil bevorzuge und ich mich nur schwer in die verschiedenen Personen hineinversetzten konnte. Jedoch ist das Buch durchaus spannend, und ich empfehle es denjenigen weiter, die sich gerne mit Rätseln und offenen Fragen beschäftigen, da das Buch zudem auch noch recht einfach zu lesen ist.

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Rezensionen von Peter Burk:

Aufnahme in die Bergbibliothek empfohlen!

Berg 2017 von Deutscher Alpenverein; Österreichischer Alpenverein; Alpenverein Südtirol; Axel Klemmer

Zeitschrift Band 141: im Gegensatz zum doch recht nüchternen Untertitel bestechen die Inhalte des diesjährigen Alpenvereinsjahrbuchs durch Vielfalt aber auch durch eine gehörige Portion Mut zur Kritik. In den sechs, mittlerweile zum jährlichen Standard gewordenen Rubriken (z. B. BergWelten, BergMenschen) kommen bekannte und weniger bekannte Autorinnen und Autoren zu Wort und stellen unserem Umgang mit der Bergwelt mal mehr, mal weniger in Frage.

Der Gebietsschwerpunkt liegt in diesem Jahr im Sellrain, diesem recht übersichtlichen Tal (samt seiner Seitentäler) in der Nähe von Innsbruck, das ein Synonym für den immer beliebter werdenden Skitouren-Tourismus geworden ist. Nicht zuletzt deshalb, weil es zum entscheidenden Zeitpunkt die Weichen in die (vermeintlich) richtige Richtung gestellt hat. Dass jede Medaille eine Kehrseite hat, sieht man an überfüllten Parkplätzen am Gasthaus Praxmar oder am Gasthaus Lüsens an einem sonnigen, schneereichen Frühjahrs-Wochenende. Die dunkle Seite der Wasserkraft, von der heimischen Energiewirtschaft als ökologisch gepriesen, kennen wohl wenig. Überraschend heftig kritisiert Luis Töchterle die Energiepolitik der TIWAG, die in den Tiroler Gewässern ihre Spuren hinterlässt. Die sichtbaren, wie Staumauern- und wehre oder Bäche, die plötzlich im Nichts verschwinden, kennt man. Aber dass fast alle Jungfische jedes Jahr durch den sog. Schwallbetrieb im Inn abgetötet werden, ist hinlänglich wenig bekannt.

Wie immer ist es die Mischung, die auch das diesjährige Jahrbuch Berg 2017 wieder lesenswert macht. Einzig allein die Themen Spitzenalpinismus und Wettkampfdisziplinen wirken, wie bereits in den letzten Ausgaben, etwas aneinandergereiht, aber dürfen natürlich in einem Jahrbuch nicht fehlen.

Persönliche Highlights: das Portrait über die Sellrainer Stadtwäscherinnen, eine in den 1970-er-Jahren ausgestorbene Zunft; der Kugler-Bauer, ein echtes Original aus Matrei am Brenner; oder der Beitrag über echten oder künstlichen Schnee inklusive dem Interview mit dem Ökologen Dr. Christian Newesely - spätestens hier wird klar, dass der Skitourismus auf dem Holzweg ist, wenn er auf Beschneiung samt riesiger Speicherteiche und Schneekanonen setzt.

Als Bonus erhalten zusätzlich noch die Alpenvereins-Mitglieder die AV-Karte Stubaier Alpen/Sellrain.

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Rezensionen von Miriam0611:

Ernster als gedacht!

Winterzauberküsse von Sue Moorcroft

Meinung
Ich fand das Buch toll. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, was wohl am einfachen Schreibstil liegt. Aber auch die Geschichte ist spannend und hatte viele Überraschungen im Petto. Die erste war für mich, dass die Geschichte mehr in Richtung ernste Liebesgeschichte statt in Richtung Weihnachtsbuch ging.

Einzig spielte es in der Weihnachtszeit und es soll der Mutter von Sam, Wendy, ein tolles Weihnachtsfest bereitet werden. Der ganze Weihnachtsaspekt wirkte meiner Meinung nach teilweise etwas erzwungen... Es kam mir vor, als habe die Autorin unbedingt ein Buch mit Weihnachtsbezug schreiben wollen, um dadurch aus der Menge herauszustechen. Was mir auch noch gefehlt hat war eine intensiviere 'Spannung' zwischen Sam und Ava. Mir fehlte ab und zu das Knistern. Die beiden wirkten miteinander manchmal eher steif als leidenschaftlich und verliebt.So, das war's aber auch schon mit meiner Kritik. Nun zu den guten Seiten des Buches: Ava, die Hauptperson des Buches, ist eine Modistin (Hutmacherin). Ihr eigenes Hutgeschäft läuft jedoch eher schleppend an und sie kommt nur sehr schwer über die Runden. Ava ist aber genügsam und eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt. Wohl genau das faszinierte auch Sam an ihr, denn sie war so ganz anders als die Anderen. Ich muss sagen ich hätte bei weitem nicht gedacht, dass das Buch so ernst werden würde. Ich möchte hier nicht sagen inwiefern, aber glaubt mir, es kommt definitiv noch mehr als 'bloss' die Krebserkrankung von Wendy. Ich fand toll, wie diese Themen behutsam und einfühlsam behandelt wurden. Auch dass bereits unterschwellig Tipps für betroffene genau jener Dinge gegeben wurden hat mir sehr gefallen.

Fazit
Ein Buch, welches mich vollkommen überrascht hat, im positiven Sinne. Die Liebesgeschichte lässt sich gut lesen, doch fehlt manchmal ein wenig der Funke zwischen Ava und Sam, der auf die Leser überspringen sollte. 5 von 5 Sternen verdient das Buch meiner Meinung nach durchaus!

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Rezensionen von Frieda-Anna:

Paulo Coelho als Mata Hari

Die Spionin von Coelho Paulo

Kleines Büchlein, edler roter Einband, typisches Cover mit Bild und Schrift darunter. Alles wie gewohnt im rennomierten Diogenes-Verlag.

Nur, dass Paulo Coelho diesmal selbst als seine Hauptfigur auftritt.

Er ist in die mystisch schillernde Persönlichkeit Mata Haris geschlüpft und berichtet per Brief über deren Leben als weltberühmte, verführerisch exotische Tänzerin und vermeintliche Spionin.

Letzteres hat ihr den Tod durch Erschießen, ausgerechnet in ihrem Lieblingsland Frankreich, eingebracht. Ersteres zunächst Ruhm und wichtig(tuerische) Kontakte, dann die Erkenntnis an Wert und Popularität zu verlieren, zu altern.

Aber eigentlich wollte sie ein eigenständiges Leben führen, autark sein und wissen, wer sie wirklich ist.

Paulo Coelho macht deutlich, dass dies für eine Frau in den Anfängen des 20. Jahrhunderts nicht möglich war, ohne einen hohen Preis dafür zahlen zu müssen.
Mata Hari hat ihn auf tragische Weise mit ihrem Leben bezahlt und Paulo Coelho vermittelt uns dies in seiner typischen Manier. Mit seinem eindringlich emotionalen Stil, der mich immer wieder dazu bringt, mich in eine Art emotionale Trance zu begeben und auch nach dem Lesen noch eine gewisse Zeit in seinem Werk zu verweilen.
Er hat sich erlaubt, in "Die Spionin", fiktives Gedankengut mit wahren Begebenheiten zu vermischen und schafft es, Mata Hari nocheinmal wiederauferstehen zu lassen. Er lässt sie weise klingen, aber gleichzeitig auch naiv und unreif wirken wie ein Kind, was mich mitunter ihr gegenüber in ambivalenten Gefühlen zurückgelassen hat. Daher fiel es mir hier, frei nach Coelho, schwer, sie als erste Feministin und Kämpferin für ihre eigenen Werte und Bedürfnisse zu betrachten.
Trotzdem: Dieses Buch, mit seiner dramatischen Protagonistin, hat meine Seele berührt. Paulo Coelho ist ein lesenswertes Essay über eine faszinierende Frau gelungen, die in der heutigen Zeit besser aufgehoben wäre. Wie immer lässt er uns durch sein Werk nachdenklich unsere eigene Person betrachten. Lesen und staunen!

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Rezensionen von BookHook:

46 nette Rezepte, aber viel zu viel Attila Hildmann ? es gibt bessere Bücher, auch von ihm

Vegan for Fit Gipfelstürmer Die 7-Tage-Detox-Diät. 1. Auflage 02.12.2016. Gebunden. von Hildmann Attila

Zum Autor:
Der Name Attila Hildmann ist wahrscheinlich jedem, der sich mit veganer Küche beschäftigt, inzwischen ein Begriff. Wenn man sich mal schlau macht, was Herr Hildmann schon so alles gemacht hat, müsste man eigentlich meinen, er sei schon weit jenseits der 60 Jahre. Er hat bereits diverse Kochbücher sehr erfolgreich veröffentlicht (?Vegan for?.

Fit / Youth / Starters? etc.), ist in Kochsendungen (u.a. in den USA) aufgetreten und hat auch welche produziert, hat Recherchen ?in unzähligen internationalen Ernährungsstudien und auch vor Ort in Ländern, in denen Menschen besonders alt werden, betrieben? (Zitat von der Homepage des Autors), hat einen eigenen Matcha-Tee kreiert und arbeitet nebenbei auch noch an seiner Physik-Diplomarbeit. Dieser 33 jährige ?Shooting Star? der Kochszene scheint in kein gängiges Raster zu passen und sich inzwischen selbst erfolgreich zur Marke gemacht zu haben. Kommen wir nun aber zum Wesentlichen, dem Buch selbst:

Zur Aufmachung des Buches:
Anders als die meisten ?Attila Hildmann?-Bücher ist dieses Buch zwar mit einem Hardcover, aber nicht mit einem Schutzumschlag ausgestattet. Auch die Größe ist durchaus handlicher. Mit seinen 19,3 x 24,2 x 1,9 cm und 160 Seiten kann man das Buch auch mal in der einen Hand halten, während man mit der anderen z.B. umrührt. Was mir persönlich gefällt ist, dass alle Rezepte ? wie gewohnt ?sehr einfach aber ästhetisch bebildert sind. So bekommt man schon einen sehr guten Eindruck davon, wie das Endergebnis aussehen sollte. Nur die Hildmann-typisch sehr vielen Bilder von ihm selbst nerven mich inzwischen. Dass mal wieder kein Lesebändchen mit dabei ist, kann ich bei einem VK-Preis von 19,95 noch verkraften.

Zum Inhalt:
Zugegeben, ich habe bislang die Bücher von Attila Hildmann wegen der veganen Rezepte gekauft. Vielleicht bin ich also nicht der richtige Adressat für dieses Buch. Nach der ?30 Tage Challenge? (?Vegan for fit? Band 1) kommt nun die ?7-Tage-Detox-Diät?. Vor diesem Hintergrund habe ich zwar den ganzen ?Abnehm?-Teil gelesen, konnte aber wenig Neues oder Nützliches für mich persönlich daraus ziehen. Lediglich den Part über das ?intermittierende Fasten? (zwischen Abendbrot und dem Frühstück absolut nichts essen) fand ich sehr interessant. Entsprechend habe ich mich gefreut, als endlich der Rezeptteil begonnen hat. Analog des Buchkonzeptes sind die Rezepte nicht nach Kategorien aufgeteilt, sondern nach den sieben Tagen. Pro Tag gibt es 3 Rezepte in zwei Varianten. Diese Aufteilung ist also wirklich nur sinnvoll, wenn man die 7-Tage-Diät auch machen will. Doch keine Sorge, man kann sich trotzdem in dem Buch zurecht finden, auch Dank des zweiseitigen Index am Ende des Buches. Bei den Rezepten sind durchaus einige dabei, die mir gefallen und die ich in unser Rezept-Repartoire aufnehmen werde. Aber in Summe bin ich doch eher enttäuscht. Meine persönlichen Highlights waren dabei die folgenden drei Rezepte:
?Haferflocken-Pfannenbrot mit Blaubeeren auf Banane? (S. 37)
?Quinoa-Pizza mit Low-Fat-Hummus und Tomate? (S. 54)
?Low-Fat-Mangokuchen mit Beeren-Topping? (S. 64)

Zu allen Rezepten finden sich neben den Zubereitungsanweisungen und Zutatenlisten auch immer ?AH!?-Hinweise. Diese sind mitunter wirklich interessant (z.B. S. 123: ?mit einem Gehalt von 700 mg pro 100g ist Sesam reich an Calcium?), auf andere kann man eher verzichten (z.B. S. 58: ?Eine Geschmacksexplosion! Lass dich überraschen!?), manche sind eher selbstredend (z.B. S. 64: ?Beim Vermengen von Agar-Agar mit dem kalten Reisdrink unbedingt einen Schneebesen verwenden, damit keine Klumpen entstehen.?) und manche kann ich nicht bestätigen, z.B. S. 40: ?Linsennudeln bestehen zu 100% aus Linsen. Der Unterschied im Geschmack zu normalen Nudeln aus Weizen ist minimal.?. Meine Kinder schmecken den Unterschied sofort? (und auch die Konsistenz ist eine andere).

Was mir an diesem Buch gefällt:
(+) gut nachvollziehbare Zubereitungsanweisungen
(+) die Handlichkeit
(+) die teilweise kurze Zutatenlisten
(+) die oft schnellen Zubereitungszeiten, insbesondere bei den Frühstücksrezepten

Was mir an diesem Buch nicht gefällt:
(-) gerade mal 46 Rezepte, davon 9 Shakes und Smoothies; da hätte ich mehr erwartet!
(-) die inzwischen Überhand nehmende Selbstdarstellung des Autors
(-) die Schleichwerbung für eigene Produkte (z.B. Hildmanns ?Tiefkühl-Fruchtpüree?, das gleich in einigen Rezepten Verwendung findet) ? solches ?Cross Selling? hinterlässt bei mir immer einen faden Beigeschmack
(-) das Workout-?Kapitel? am Ende des Buches: Es findet sich auf den Seiten 139 ? 149 insgesamt 27 Übungen, die jeweils mit einem kleinen Bild und einer sehr knappen Anleitung versehen sind. Ungeübte, die noch keinerlei Erfahrungen mit Work Outs gemacht haben, können hier meines Erachtens mehr Falsch als Richtig machen. Hier wären ausführlichere Anleitungen für meinen Geschmack sehr sinnvoll gewesen!
(-) der Teil mit den allgemeinen, etwas ?platten? Tipps (?Mal die Glotze auslassen? ? S. 152) hätte man sich für meinen Geschmack ganz sparen können.
(-) den faden Versuch, seine Leser auf den letzten Seiten noch schnell zu Weltverbesserern umzuerziehen: Das ist zwar an sich ein hehrer Ansatz, ist hier aber irgendwie fehl am Platz und hat bei insgesamt nur vier Seiten auch mehr ?Alibi-Charakter? als einen wirklich tiefgehenden und nachhaltigen Inhalt.

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Rezensionen von BookHook:

Abwechslungsreiche Rezepte inkl. vieler toller Ideen für kohlenhydratarme Beilagen

Easy. Überraschend. Low Carb. von Bettina Matthaei

Zur Autorin:
Die Food-Journalistin Bettina Matthaei hat inzwischen schon sehr viele, teils sehr erfolgreiche Kochbücher zu verschiedensten Themen veröffentlicht, unter anderem ?Vegetarisch vom Feinsten? oder auch ?Wok: Das Beste aus Asiens Küchen? (beide GU). Darüber hinaus ist sie im Gewürz-Handel aktiv und gibt Seminare zum Thema ?Gewürze?.

Zur Aufmachung:
Dieses Kochbuch zählt eher in die Kategorie ?Schwergewichte?, ist es mit seinen Maßen von 28,5 x 24,0 x 2,3 cm (HBT) nicht gerade handlich und benötigt während des Kochens seinen eigenen Platz auf der Arbeitsfläche. Es ist mit Hardcover und Schutzumschlag sowie den vielen ganzseitigen und anspruchsvoll komponierten Farbfotos insgesamt sehr wertig produziert. Nur dass bei einem durchaus stattlichen VK-Preis von 29,95 auf ein Lesebändchen verzichtet wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Das gibt einen kleinen Abzug in der B-Note.

Zum Inhalt:

Das Buch startet mit einem kleinen Theorieteil (8 Seiten), in dem die Autorin u.a. das Konzept der LCHF-Ernährung (Low Carb High Fat = wenig Kohlenhydrate und viel Fett) erläutert und hierbei insbesondere auf die Skaldeman-Formel eingeht. Dies fand ich durchaus ganz informativ, mehr allerdings auch nicht. Das Herzstück des Buches, der Rezeptteil ist in die folgenden sechs Kapitel aufgeteilt:

1. Aufstriche und Brote: Es hat mich besonders gefreut, dass die Autorin diesem Gebiet ein eigenes Kapitel gewidmet hat. Wo es ganze Kochbücher nur um das Thema ?Brot backen? gibt, darf hier natürlich kleine, aber feine theoretische Anleitung nicht fehlen, die u.a. darauf hinweist, dass glutenfreie LC-Mehle andere Backeigenschaften haben als normale Weizenmehle (das Klebereiweiß fehlt halt). Insgesamt präsentiert Matthaei 31 Rezepte, davon 14 Brot- & Brötchenrezepte sowie 17 sehr verschiedene Aufstriche, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte (Hummus, Chutneys, Dips,..). In dieser Rubrik haben mich insbesondere das ?Hummus aus Möhren und Mandeln? (S. 29) sowie das sehr saftige ?LC-Quarkbrot? (S. 21) überzeugt. Wie ?high fat? die Rezepte sein können, zeigt sich beispielsweise am schnell gemachten ?Obazda? (S. 40).

2. Fleisch: Insgesamt 20 Rezepte, wobei die Überschrift ?Fleisch? etwas täuscht, denn es finden sich hier u.a. 4 ?Burger?-Saucen (nicht nur für Burger gut geeignet, sondern auch zum Grillen oder Dippen!) oder auch eine ?Pizza Bolognese? (S. 82) mit glutenfreiem Boden. Meine persönlichen Highlights sind in dieser Rubrik die ?Mediterran gewürzten Frikadellen mit gebratenem Sellerie? (S. 65) sowie die ?Entenbrust mit Petersilienwurzelpüree? (S. 66), die etwas aufwendiger ist, aber ein tolles Essen ergibt (das Petersilienwurzelpüree lässt sich als Alternative zum klassischen Kartoffelbrei auch sehr gut zu vielen andern Gerichten kombinieren).

3. Fisch: 11 Rezepte für unterschiedliche Fischarten. Hier möchte ich insbesondere den ?Mandelfisch mit Safran-Peperonata? (S. 100) oder auch den ?Seeteufel auf Senf-Schmorgurken? (S. 112) hervorheben.

4. Vegetarisch: Unter den 14 Rezepten begegnen uns die ?Mandelgnocchi mit brauner Butter und Parmesan? (S. 120) vom Cover wieder, aber auch die ?Butternut-Halloumi-Rösti? (S. 123) oder die ?Pikante Blumenkohl-Käse-Waffeln? (S. 131) sind zu empfehlen!

5. Schnelle Gerichte: Schnelle Gerichte sind im oftmals hektischen Alltag immer gut zu gebrauchen. Die 11 Rezepte, die die Autorin hier anbietet, sind für meinen Geschmack wirklich ?berufsalltagstauglich?. Mit der wirklich schnell zubereiteten und sehr schmackhaften ?Lauchsuppe mit Cheddar und Hackfleisch? (S. 171) ist hier auch eines meiner persönlichen Lieblingsgerichte dabei. Wer braucht da schon Maggi Fix?

6. Frühstücksideen und Desserts: Zur kulinarischen Abrundung und für den süßen Appetit finden sich am Ende noch 12 kleine Rezepte, davon drei für Kaffee-Spezialitäten (Kokos / Mandel / Sahne ? S. 176). Eine sehr interessante Geschmackskombination bietet das ?Avocado-Himbeer-Dessert? (S. 184).

Alle Rezepte dieses Buches sind glutenfrei und sehr ansprechend und schön strukturiert präsentiert. Die Zubereitungsanweisungen sind ausführlich und leicht verständlich. Die ?Orientierung? während des Kochens wird dadurch erleichtert, dass die Zutaten im Fließtext jeweils fett gedruckt sind. Zu allen Rezepten finden sich Angaben zu den Zubereitungszeiten und Nährwerten. Sollte man für mehr Personen kochen wollen, kann man auch Mengenrechner im Internet verwenden (mengenrechner.de), mit Hilfe dessen man die Mengenangaben zu den Rezepten einfach umrechnen und sich beispielsweise aufs Smartphone schicken lassen oder ausdrucken kann. Abgerundet wird das Buch mit einem Index sowie einem Beilagen-Register

Besonders gut gefällt mir an diesem Kochbuch, dass sich in den einzelnen Rezepten viele Möglichkeiten ?verstecken?, klassische kohlenhydratreiche Beilagen durch ?low carb? Alternativen zu ersetzen, wie z.B. die ?Topinambur Bratkartoffeln? (S. 77), das ?Blumenkohlpüree? (S. 78) oder auch ?Semmelknödel? aus LC-Brot (S. 81). Selbstverständlich bedeutet ein Kochen abseits der ?herkömmlichen? Küche auch immer, dass die Zutaten nicht unbedingt in jedem Supermarkt zu finden sind (z.B. Leinsamen, Flohsamenschalen, Guarkernmehl, Harissa,?), so dass man sich von manchen Zutaten einen kleinen Vorrat anlegen sollte oder den Einkauf entsprechend gut plant. Außerdem sollte jedem bewusst sein, dass die meisten Zutaten deutlich teurer sind als die klassischen Varianten.

FAZIT:
Sehr abwechslungsreiches Kochbuch, das auch viele schmackhafte kohlenhydratarme Alternativen zu klassischen Beilagen bietet. Insbesondere für Menschen mit Glutenunverträglichkeit sehr zu empfehlen!

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Rezensionen von BookHook:

Ein neuer Buchschatz ? voller Fantasie, Abenteuer und Tiefgang

Drachenreiter 2. Die Feder eines Greifs von Cornelia Funke

Zum Inhalt:
Bereits zwei Jahre sind ins Land gegangen seit der Drachenreiter Ben, Professor Barnabas Wiesengrund, Homunkulus Fliegenbein, Koboldmädchen Schwefelfell und der Drache Lung den bösen Nesselbrand bezwungen haben. Inzwischen haben sie für alle Fabelwesen dieser Welt ein kleines Refugium namens MIMAMEIDR in der Abgeschiedenheit Norwegens geschaffen.

Doch als sie erfahren, dass der Nachwuchs von Anemos, dem letzten Pegasus, bedroht ist, brechen die Freunde erneut in ein unglaubliches und gefährliches Abenteuer auf?

Zur Autorin:
Cornelia Funke gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren, und das mittlerweile seit vielen Jahren. Ihre Bücher erreichen inzwischen eine Gesamtauflage von über 20 Millionen Exemplaren und wurden in 37 Sprachen übersetzt. Aus ihrer Feder stammen z.B. die ?Gespensterjäger? (1994 ? 2001), die ?wilden Hühner? (1993 ? 2008), die ?Tintenwelt?- (2003 ? 2007) oder auch die ?Reckless?-Reihe (2010 ? 2015). Im Jahr 1997 erschien der Fantasy Roman ?Drachenreiter?, der es 2004 sogar auf den ersten Platz der New York Times Bestsellerliste geschafft hat.

Zur Aufmachung:
Das rd. 415 Seiten umfassende Hardcover kommt in einer wertigen Aufmachung daher. Auch wenn Schutzumschlag und Lesebändchen fehlen (was bei einem Preis von 18,99 für mich verschmerzbar ist), merkt man jedoch gleich beim ersten Durchblättern, wie liebevoll dieses Buch produziert worden ist. Unzählige, wundervolle s/w-Illustrationen - von Cornelia Funke selbst ? entführen schon beim Betrachten in die fantastische Welt dieses Romans. Einem Bilderrahmen gleich umranken manche Illustrationen sogar ganze Seiten und man findet über das Buch verstreut natürlich Greifen und Drachen, aber z.B. auch fantastische Landschaften, den kleinen Homunkulus Fliegenbein und allerlei andere Fabelwesen.
Aber nicht nur optisch ist dieses Buch eine kleine Perle, sondern auch inhaltlich. So sind allen 49 Kapiteln Zitate von vielen - mehr oder weniger - bekannten Persönlichkeiten vorangestellt, z.B. von Goethe (Kapitel 25 / S. 200), Christoph Columbus (Kapitel 10 / S. 78) oder auch Rudyard Kipling (Kapitel 13 / S. 105). Dazu gibt es im Anhang ein passendes Quellenverzeichnis (S. 409 ? 414). Ein ?Wer ist wer? (S. 397 ? 408), aufgeteilt nach Spezies, findet sich ebenfalls im Anhang und erleichtert das Zurechtfinden im Charakter- & Wesendschungel.

Meine Meinung:

In der Geschichte sind nur zwei Jahre vergangen ? bei uns waren es fast 20, bis Cornelia Funke uns mit einer Fortsetzung ihres Weltbestsellers ?Drachenreiter? beglückt. Auch wenn ?Die Feder des Greifs? relativ problemlos ohne die Kenntnisse des ersten Buchs zu lesen ist, würde ich doch jedem empfehlen, zunächst den ersten Band zu lesen.

Wie schon im ersten Band taucht der Leser sofort in die wunderbare Welt der Fabelwesen ein ? diesmal in das neu geschaffene MIMAMEIDR, in dem es inzwischen nur so wimmelt vor unterschiedlichsten Sagengestalten. Egal ob Pilzlinge, Senf-Wichtel, Odinszwerge oder auch Igelmänner, jedes Wesen findet hier Unterschlupf. Wer beim Lesen dabei den Überblick verlieren sollte, kann zwischendurch das ?Wer ist wer? am Ende des Buches nutzen. Von MIMAMEIDR nimmt Cornelia Funke ihre Leser mit auf eine spannende, unglaublich fantasievolle und stellenweise gefährliche Reise mit, die mich beim Lesen vollständig in der Handlung hat ?versinken? lassen. Hier heißt es eintauchen, mitfiebern und miterleben! Zusammen mit den alten Bekannten, aber auch mit neuen größeren und kleineren Helden führt uns Cornelia Funke durch eine Welt, die die Sagen und Mythen verschiedenster Völker vereint und mich durch faszinierende und exotisch anmutende Schauplätze immer wieder hat staunen lassen. Die Spannung der Geschichte selbst variiert im Verlauf, sinkt doch aber niemals ganz ab, denn man fragt sich beim Lesen die ganze Zeit, ob es die mutigen Helden wohl schaffen werden, die Sagengestalt des Pegasus zu erhalten. Hierzu verrate ich natürlich nichts!

?Zu erhalten? ist dabei ein Stichwort, dass auch auf die tiefgründigere Botschaft dieser Geschichte hindeutet: Denn beim Lesen wird schnell klar, dass diese Geschichte auch ein flammendes Plädoyer dafür ist, sorgsam, nachhaltig und bewusst mit unserer Welt, der Natur und allen Lebewesen umzugehen. Gleichzeitig vermittelt dieses Buch wichtige Werte wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.

FAZIT:
Das perfekte Buch (nicht nur) für lange, dunkle Winterabende: Eine unglaublich fantasievolle und spannende Reise, die wie ihr Vorgänger das Zeug zum Klassiker hat!

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Rezensionen von BookHook:

Humorvolle Kuriositäten, Merk- und Denkwürdigkeiten aus dem Mikro-Kosmos Schule

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker von Lena Greiner; Carola Padtberg-Kruse

Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse sind Redakteurinnen bei SPIEGEL ONLINE und legen nun mit ?Nenne drei Hochkulturen?? ihren Nachfolgeband zum Bestseller ?Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer? vor. Erneut ist es eine Sammlung von Stilblüten, Kuriositäten und Denkwürdigkeiten aus dem Mikrokosmos deutscher Schulen.

SPIEGEL ONLINE hatte Lehrer dazu aufgerufen, diesen ?Quatsch? einzusenden, und so ist eine wunderbar humorvolle O-Ton Sammlung aus den DACH-Schulen entstanden.

Egal ob es um eine politisch unkorrekte ?Polenallergie? oder Jungs mit Menstruationsbeschwerden (die Entschuldigung wurde akzeptiert!) geht, hier bleibt garantiert kein Auge trocken! Das Buch zeigt aber auch, dass die Schüler von heute nicht immer die von der Presse verunglimpften ?Smombies? sind, sondern durchaus noch immer viel Mitgefühl und Wissensdurst zeigen (?Wieso hatte Nathan der Weise eigentlich keine Eltern??). Aufgeteilt sind die humorvollen Berichte und Zitate aus den Klassenzimmern in die folgenden Bereiche:

- Übersetzungen aus dem Englischunterricht (?Queen Elizabeth? wird zu ?Green Elisa Bett? ? S. 26)
- Glanzleistungen in Geschichte (Wie war das mit dem ?Sturm auf die Pastille?? ? S. 37)
- Peinliches aus der Politikstunde (Die Währung vor dem Euro: die Dänemarkt! ? S. 60)
- Die besten Ausreden (?Meine Katze lag schlafend auf meiner Schultasche? ? S. 68)
- Blackouts in Biologie (?In der Fruchtblase ist Fruchtsaft? ? S. 89)
- Religiöses Halbwissen (?Adam und Eva lebten in Paris? ? S. 108)
- Rätselraten in Erdkunde (?Wo leben Buddhisten? ? In Budapest? ? S. 129)
- Debakel im Deutschunterricht (?Wallenstein wird wahrscheinlich nie erfahren, wer ihn ermordet hat? ? S.146)
- Die schönsten Schreibfehler (?Man fängt einen Brief mit Liebe an!? ? S. 164)
- Allgemein(un)wissen (?Nenne drei Blechblasinstrumente ? Trompete, Tenorhorn, Matterhorn? ? S.179)
- Blamagen in Chemie, Physik und Mathe (?Nenne das kürzeste Längenmaß ? ein Krümel? ? S. 191)
- Die besten Patzer aus dem Abitur (?America ? the country of topless opportunities? - S. 206)
- Geständnisse aus dem Lehrerzimmer (von Begegnungen in der Sauna bis verschobenen Deutschlausuren)

Aber dieses Buch ist nicht nur eine lose Aneinanderreihung von Sprüchen und Anekdoten, sondern durchaus liebevoll redaktionell aufgearbeitet und mit Einleitungen zu den jeweiligen Kapiteln sowie Kommentaren zu den Sprüchen versehen. Das Ganze ist zusätzlich noch mit humorvollen Cartoons garniert und zwischendurch stellt eine kleine ?Professoreneule? manche komischen Irrtümer richtig und gibt ein paar kurze Hintergrundinformationen dazu (z.B. was Hünengräber sind ? S. 138). Das ist in Teilen durchaus ganz informativ. In grau unterlegten ?Pause?-Kästchen finden sich zusätzlich noch kurze Schilderungen skurriler Situationen aus dem Lehreralltag.

FAZIT: Wer mal wieder so richtig herzhaft lachen möchte, ist mit ?Nenne drei Hochkulturen? auf jeden Fall gut bedient!

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