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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Ganz ordentlich

Das fünfte Opfer ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Bettina Wagner. In dieser Geschichte geht es um einen Serienmörder, der es auf Wiens Prostituierte abgesehen hat. Marlies Mittermann muss auf Weisung die Ermittlungen übernehmen die vorher ihr Ehemann Helmut geführt hat. Da sie ohnehin in Scheidung mit ihm lebt wird dies von Helmut bitter aufgenommen und er sabotiert daraufhin immer wieder ihre Arbeit.

Marlies Mittermann findet schnell einen Schuldigen und glaubt damit den Fall abschließen zu können doch da taucht Opfer Nr. fünf auf und der Fall geht weiter. Dabei steht die Beziehung von Helmut und Marlies mehr als einmal im Vordergrund. Marlies Gedankengänge tragen zum Verständnis der Situation bei, sind aber nicht immer so richtig nach meinem Geschmack. Marlies Mittermann konnte mich als Charakter nicht für sich einnehmen, ihr fehlte die menschliche Wärme die einen Sympathieträger ausmacht, sie wirkte eher wie eine ständig gehetzte Person die noch zu sich selber finden muss.

Der Schreibstil des Krimis ist flüssig und die Geschichte gut lesbar. Kleinere Spannungsbögen erhalten das Interesse an der Geschichte aber echtes mitfiebern wurde bei mir nicht erzeugt. Ein Krimi den man gut nebenher lesen kann und den ich auch problemlos wieder weg legen konnte um später weiter zu lesen. Die Charaktere sind teilweise etwas flach und farblos und es wird mit einigen Klischees gespielt. Recht schnell kam ich auf die Spur des weiteren Täters und es blieb nur abzuwarten wie er zur Strecke gebracht wird. Das Ende selber kam mir zu plötzlich und hat mir im Endeffekt nicht so gut gefallen. Ich hätte es gerne gesehen, wenn der Täter auf andere Art für seine Taten hätte einstehen müssen.

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Rezensionen von manu63:

Die alte Macht

Heliosphere 2265 - Band 25: Die alte Macht (Science Fiction) Heliosphere 2265 von Andreas Suchanek

Band 25 der Heliosphere 2265 Reihe trägt den Titel Die alte Macht und einmal mehr schleudert der Autor Andreas Suchanek seine Leser hinein in eine Geschichte voller Spannung und Aktion. Das Außenteam rund um Captain Jayden Cross befindet sich immer noch auf der Schlüsselstation und hofft darauf, auf die Hyperion geholt zu werden.

Tess befindet sich in der Gewalt der Ash'Gul'Kon und auch an Bord der Hyperion gibt es keine Ruhe.

Nach dem Staffelfinale in Band 24 geht es gleicht ungebremst weiter. In gewohnt guter Manier werden Spannungen erzeugt und nur in Häppchen wieder langsam gelöst. Die Dialoge haben Tiefe und zeigen das die Charaktere an den Situationen wachsen und sich verändern. Der Autor lässt die Leser auch immer wieder an der Gedankenwelt der Protagonisten teilhaben und erzeugt so Nähe zu den handelnden Personen. Die Geschichte wird stimmig weiter geführt und als Leser habe ich einmal mehr mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten.

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Rezensionen von AngiF:

Die Saga geht weiter

Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante

Zu Beginn des zweiten Teils des Familienepos sind Elena und Lila 16 Jahre alt. Lila heiratet Stefano Carracci, obwohl die Ehe unter keinem guten Stern steht. Sie erwartet dennoch Unabhängigkeit durch ihren Schritt in die Ehe. Elena verliebt sich in einen Studenten, doch auch hier hängt der Himmel nicht voller Geigen, spielt er nur mit ihr? Werden sich die beiden Mädchen durchsetzen können, ihre Träume zu verwirklichen und vor allem, hat ihrer beider Freundschaft Bestand? Eines ist klar, es weht ein kalter Wind ? denn die Geschlechterrolle wird in diesem Teil Italiens noch größer geschrieben als anderswo.

Der Stil und die Sprache der Autorin Elena Ferrante wirkt wunderbar entschleunigend, sofort befinde ich mich als Leserin in einer anderen Zeit und anderen Welt. Elena Ferrantes Figuren haben Blut und Leben und strömen vor Authentizität. Die Geschichte wird weiter gestrickt und verliert nicht an Reiz zum ersten Band. Im Gegenteil, ich fiebere nun den nächsten zwei Bänden entgegen.

Meine klare Bewertung: fünf von fünf möglichen Sternen und ich empfehle die neapolitanische Saga nur zu gerne weiter an Leser und Liebhaber von Familien Romanen im großen und anspruchsvollem Stil. Bleibt zu hoffen, dass die Autorin, die unter einem Pseudonym schreibt, ihre Ankündigung nicht umsetzt, mit dem Veröffentlichen ihrer Geschichten zu stoppen, sollte ihre wahre Identität aufgedeckt werden, denn seit kurzem kennt die Welt ihren richtigen Namen.

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Rezensionen von AngiF:

Folge nicht dem Strom, sei du selbst!

Mein Leben, mal eben von Huppertz Nikola

Die 13jährige Anouk Vogelsang empfindet sich als unnormal, ist sie doch so ganz anders als ihre Klassenkameraden. Sie liebt es sich in ihr Zimmer zurückzuziehen, ihre Bücher zu lesen und Metal zu hören. Sie beschließt, sich zu ändern, besser sich den anderen anzupassen. Sie würde gerne bei den Klassenschönen Frederike und Mia punkten und von ihnen anerkannt werden.

Dafür wäre sie sogar bereit, wie diese Klamotten zu shoppen und sich zu schminken und Popmusik zu hören. Aber Anouks Anläufe, sich zu ändern scheitern, dabei stünden die Zeichen gerade gut, so ist eine neue, unvoreingenommene Mitschülerin zum Klassenverband gestoßen, Lore Pfeifer; Anouk hätte diese gerne zur neuen Freundin. Ebenfalls neu in der Klasse ist Moritz Spiekmann, neben ihm sitzt Anouk nun, leider gehört auch er zu den Außenseitern. Wird Anouks Familie, nämlich ihre Mütter Beatrix, eine Landschaftsarchitektin, und Miriam, eine Kostümbildnerin, sowie Anouks biologischer Vater Philipp Trapper, also ihr Erzeuger, ein Sänger und Leadgitarrist, Anouk bei ihrer Selbstfindung helfen können? Gerade mit Philipp bahnt sich bereits der nächste Konflikt an, denn er stellt den Dreien seine Verlobte Kathrin vor ...

Mit großem Einfühlungsvermögen füllt die Autorin Nikola Huppertz ihre Charaktere, alle sind voller Leben und glaubwürdig. Die Sprache, die die Autorin verwendet ist jugendlich und modern. Mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut. Das Buch lässt sich hervorragend lesen und ich fühle mich brillant unterhalten. Die benannte Altersangabe von 12 Jahren halte ich für angemessen. Ich sage nicht oft etwas zu dem Cover, da es mir persönlich nie wichtig ist, jedoch in diesem Fall muss ich dem Verlag ein großes Lob für die Gestaltung aussprechen, nicht nur Schrift und Bild sind hervorragend geglückt, auch der Umschlag selbst, der das ganze Buch wie ein Tagebuch aussehen lässt, ist wunderschön.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Für junge Leser ist es eine Anleitung zur Selbstfindung und für die erwachsenen Leser eine gelungene Unterhaltung. Ein Buch, das man nicht gerne wieder aus den Händen legt.

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Rezensionen von Lotta:

Interessanter Einblick in japanische Polizeistrukturen mit mäßig Spannung

Blutroter Tod von Tetsuya Honda

Reiko Himekawa ist mit unter 30 schon sehr weit in der Hierarchie der japanischen Polizei aufgestiegen. Doch dieser Fall geht ihr unter die Haut... Eine Leiche wurde neben einem Teich gefunden, schlimm zu gerichtet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Doch ist es etwas ungewohnt die japanischen Namen zuzuordnen.

Um Abhilfe bei Verwirrungen zu sorgen gibt es ein Personenverzeichnis am Anfang, welches man immer mal wieder konsultiert.

Es ist sehr interessant mal einen Kriminalfall in Tokio zu lesen, denn man erfährt so einiges über die Gepflogenheiten der japanischen Polizei. Spannung ist nur so mäßig während des Falls vorhanden, jedoch ist er keinen Falls vorhersehbar.

Insgesamt vergebe ich so 4 Sterne für einen durch aus interessanten und unterhaltsamen Japan Krimi. Doch ein Thriller war es nicht zwingend.

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Rezensionen von yesterday:

Ein Kommissar, der mit den Menschen kann

Die Stille der Lärchen von Lenz Koppelstätter

Lenz Koppelstätter hat einen guten Blick für das Wesentliche und eine gute Menschenkenntnis. Zumindest vermutet man das, liest man seinen neuen Krimi aus dem Südtiroler Ultental. Der Bozener gibt all das seinem Commissario, Johann Grauner, mit und lässt diesen nicht als Übermenschen und nicht als komplett mit privaten Problemen überhäuften Ermittler durch die schöne Landschaft wandern.

Meistens aber fährt Grauner, am liebsten mit seinem alten Panda. Dass er eigentlich lieber Vollzeit-Bauer wäre, tut seinem Talent als Kommissar keinen Abbruch und macht noch menschlicher, als er schon ist.
Unmenschlich hingegen stellt sich der aktuelle Fall zu Beginn dar: Ein Mädchen ist tot, erschossen, aber weder die Tatwaffe noch der Tatort oder andere Indizien sind auffindbar. Natürlich herrscht im katholischen Dorf eisiges Schweigen. Wieder kommt Grauner, unterstützt von Ispettore Claudio Saltapepe, mit seinem siebten Sinn für seine Mitmenschen ins Spiel.
Großartig ?echt? und mit einer Prise Humor verfasst der Autor die viele Szenen des Aufeinandertreffens von Polizei und Bevölkerung, sei es am Fundort der Leiche oder im Dorfwirtshaus. Fein gegenübergestellt sind immer wieder die Abschnitte im Tal und Teile der Geschichte, die in Städten wie Bozen oder Meran spielen. Mit einem Auge fürs Detail schildert der Autor Grauners so unterschiedliche Erlebnisse und Eindrücke. Manchem Leser zuckt spätestens da (oder immer dann, wenn es um köstliche Pasta oder Knödel geht) der Zeigefinger über der Maus, bereit, um den nächsten Italienurlaub zu buchen.
Doch nicht nur die Landschaftsbeschreibungen, auch die Krimigeschichte weiß zu überzeugen und fördert so einiges zu Tage, das schon mehrere Generationen zurückliegt. Und wer weiß, vielleicht wusste Thomas Mann einst mehr, als wir bisher erfahren haben??

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Rezensionen von cosmea:

Alles wird gut

Das Nest von Cynthia D'Aprix Sweeney

Im Mittelpunkt von Cynthia Sweeneys Debütroman ?Das Nest? stehen die Geschwister Leo, Beatrice, Jack und Melody Plumb. Ihr Vater Leonard hatte seinerzeit für seine vier Kinder Geld in einem Fonds angelegt, das aber erst zum 40. Geburtstag von Melody, der Jüngsten, ausgezahlt werden soll. Dieser Fonds wird von den Geschwistern als Das Nest bezeichnet.

Verwaltet wird das Geld von Rechtsanwalt George, einem Vetter. Ursprünglich handelte es sich um eine relativ bescheidene Summe, die zwischenzeitlich infolge des Booms auf gigantische Summen angewachsen, dann aber drastisch geschrumpft war. Kurz vor dem Auszahlungstermin macht Mutter Francie von ihrem Verfügungsrecht Gebrauch und verwendet das Geld, um ihrem Ältesten, dem verantwortungslosen Playboy Leo, aus der selbstverschuldeten Patsche zu helfen. Die einander ohnehin entfremdeten Geschwister verlangen von ihrem Bruder die Rückzahlung des ihnen zustehenden Betrags und streiten nur noch um Geld. Alle befinden sich aus unterschiedlichen Gründen in finanzieller Bedrängnis. Eine andere Lebensplanung als das Warten auf das Erbe scheint es nicht gegeben zu haben. Melody, Jack und Beatrice versuchen mit allen möglichen Mitteln, an Geld zu kommen, während Leo sie hinhält.
Der Roman zeichnet ein teilweise satirisches, durchweg unterhaltsames Porträt vom Leben im teuren New York, wobei es den Plumbs als Mitgliedern der Mittelschicht gar nicht einmal so schlecht geht. Allerdings haben nur Beatrice und Literaturagentin Stephanie, die immer wieder und auch während der entscheidenden Phase mit Leo zusammen ist, zum richtigen Zeitpunkt Immobilien gekauft. Die vier Plumbs und ihre Mutter sind nicht besonders sympathisch gezeichnet. Die meisten von ihnen werden von nackter Gier geleitet, sind kalt und oberflächlich. Für alle hat der Streit ums Erbe jedoch ein Gutes: sie kommen wieder zusammen, müssen miteinander reden und sich irgendwie arrangieren. Eine Verbesserung ihrer Lage ist nur möglich, wenn sie ihre überzogenen Ansprüche zurückschrauben und für sich entscheiden, was wichtiger ist: Geld oder Familie.
Die Autorin zeichnet das Bild einer dysfunktionalen Familie, entscheidet sich jedoch nicht für eine gnadenlose satirische Abrechnung, sondern eher für einen Wohlfühlroman mit einem sehr gefühlvollen Schluss, in dem fast jeder Handlungsstrang doch noch ein gutes Ende nimmt. Das Ergebnis ist ein amüsanter Roman, der sich nicht schlecht liest und sich für eine Verfilmung geradezu anbietet.

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Rezensionen von cosmea:

In der Gewalt eines Psychopathen

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest von Helen Callaghan

Im Mittelpunkt von Helen Callaghans Debütroman ?Dear Amy? steht Margot Lewis. Sie ist Lehrerin an einer renommierten Schule und außerdem Kummerkastentante bei der Zeitung The Cambridge Examiner, wo sie die an ?Dear Amy? gerichteten Anfragen der Ratsuchenden beantwortet. Eines Tages erhält sie einen Hilferuf von Bethan Avery, die um ihr Leben fürchtet.

Das Brisante an der Angelegenheit ist, dass dieses Mädchen vor fast zwanzig Jahren entführt und von allen für tot gehalten wird. Die Polizei konnte den Fall nie aufklären.
Der Roman beginnt mit einem Prolog, in dem der Leser Zeuge der Entführung der 15jährigen Katie Browne wird, die nach einem Streit ihr Elternhaus verlässt und eigentlich schon wieder umkehren wollte, als sie von einem Unbekannten überfallen wird. Alle glauben, dass Katie mit ihrem Freund weggelaufen ist. Erst als Margot Lewis ihre Briefe vorlegt, kommt die Sache ins Rollen. Der forensische Psychologe Dr. Martin Forrester befragt Margot. Ein Team von Polizisten, Psychologen und Graphologen ermittelt und prüft weitere ungeklärte Fälle von verschwundenen Mädchen aus einem Zeitraum von etwa 20 Jahren. Margot wird immer stärker in die Geschichte hineingezogen, entwickelt starke Ängste und fürchtet, dass Geheimnisse aus ihrer eigenen Vergangenheit ans Licht kommen könnten. Dass sie allen Grund hat sich zu fürchten, wird deutlich, als sie ebenfalls ins Visier des Täters gerät.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven, meist aus Margots Sicht, aber auch Katie und der Täter kommen zu Wort. Der vor allem im zweiten Teil spannende Psychothriller enthält zahlreiche Handlungsumschwünge und ein überraschendes Ende. Das zugrundeliegende Geheimnis habe ich allerdings frühzeitig erraten. Das minderte jedoch nicht das Lesevergnügen. Ich rechne es der Autorin hoch an, dass sie zwar schlimme Verbrechen thematisiert, aber dem Leser dennoch Folter- und Vergewaltigungsszenen in finsteren Kellerverliesen erspart. Ein empfehlenswerter Thriller, der beschreibt, mit welchen gravierenden psychischen Folgeschäden Verbrechensopfer bisweilen überleben.

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Rezensionen von manu63:

Die erste Ignis

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest von Helen Callaghan

Sorell & Telheria Mederias erste Ignis aus der Feder der Autorin Sabine Schulter ist eine Kurzgeschichte und ein Spin-Off zur Mederia-Trilogie. Telheria ist eine junge Frau die sich stark um Ihre Familie kümmert und die alles daran setzt um den Lebensunterhalt der Familie mit zu bestreiten. Dabei nimmt sie keine Rücksicht auf sich selber und gönnt sich nur gelegentlich kleine Ausflüge um den Sonnenuntergang zu bewundert.

Dabei lernt sie Sorell kennen, einen jungen Mann der Lebensfreude und Zuversicht ausstrahlt. Beide fühlen sich zueinander hingezogen doch können sie es schaffen ihre Liebe auszuleben?

Sabine Schulter hat mit dieser Kurzgeschichte eine zärtlich romantische Liebesgeschichte geschrieben, die zeigt das es eine tiefe Verbundenheit über Grenzen hinweg geben kann. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte fesselt mit jeder Zeile mehr. Die Dialoge sind fein aufeinander abgestimmt und geben die jeweilige Stimmung passend wieder. Die Umgebung wird plastisch geschildert und man glaubt mitten drin im Geschehen zu sein. Die Erzählung selber zeigt die Perspektive von Telheria und lässt ihre Gefühlswelt authentisch erscheinen. Für alle Leser die Mederia kennen und schätzen eine schöne Kurzgeschichte die erzählt wie die erste Ignis entstanden ist. Für alle die Mederia noch nicht kennen ein Appetithäppchen um zu schauen ob Mederia und der Erzählstil von Sabine Schulter das richtige für den eigenen Lesegeschmack ist.

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Rezensionen von blackdeathconny@gmx.de:

langatmig und doch spannend

DEAR AMY - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest von Helen Callaghan

Der Psychothriller ?Stiefkind? von S. K. Tremayne ist spannend, mit langatmigen Passagen.

Rachel hat das große Los gezogen. Sie ist seit kurzem mit dem gut aussehenden und vermögenden David verheiratet und wohnt zusammen mit ihm, seinem 9-jährigen Sohn Jamie sowie seiner Mutter im Herrenhaus ?Carnhallow House? in Cornwall.

David ist Witwer. Seine erste Frau, Nina, starb vor zwei Jahren in der ehemaligen Mine ?Porzellan?, die seit Jahrhunderten in Familienbesitz von Davids Familie ist.
Alles könnte perfekt sein für Rachel, wäre da nicht das seltsame Verhalten von Jamie. Anfangs hält Rachel es für Abneigung gegenüber ihr, der Stiefmutter. Dann schiebt sie sein Verhalten auf die Trauer um den Tod seiner Mutter.
Doch was steckt wirklich hinter seinem Verhalten? Hat Jamie tatsächlich Vorahnungen? Oder wird er manipuliert? Da seine düsteren ?Prophezeihungen? alle Rachel betreffen, fragt man sich als Leser, ob Jamie seine Stiefmutter hasst? Oder gibt es doch jemanden, der den Jungen benutzt, um die neue Frau an Davids Seite los zu werden? Evtl. Davids Mutter? Hat sie etwas gegen die neue Schwiegertochter? Ist Rachel, die aus der Unterschicht kommt, nicht gut genug für diese Familie? Oder ist es etwa Nina, Davids tote Frau und Jamies Mutter? Ist sie etwa damals bei dem Sturz gar nicht ums Leben gekommen? Ihre Leiche zumindest wurde nie gefunden...
Könnte es evtl. sogar David selbst sein? Wird Rachel herausfinden, was in ?Carnhallow House? vor sich geht, noch bevor Jamies Worte ?An Weihnachten bist du tot? wahr werden?
Oder bildet Rachel sich das alles nur ein? Hat Jamie ihr wirklich gesagt, dass sie sterben wird? Stimmt vielleicht mit ihr selbst etwas nicht?

Die Story um Rachel, David, Jamie und den Tod von Nina finde ich sehr spannend geschrieben. Das Rundherum finde ich etwas langatmig. Vor allem die Geschichten um die früheren Bergwerke in Cornwall.

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