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Rezensionen von yesterday:

Ein Kommissär zwischen Politik und Gewissen

Wintergewitter von Felenda Angelika

Ein beklemmend reales Porträt des München nach dem ersten Weltkrieg und Hitlers erster Schritte zeichnet Angelika Felenda in diesem Krimi, Kommissar Reitmeyers zweitem Fall. Der ?Kommissär? trotzt dem leichten Rechtruck in den oberen Etagen der Polizei und ermittelt nach Instinkt und mit Fairness gegenüber allen Beteiligten.

Unbeirrbar fährt er mit seinem Fahrrad durch die Straßen, durch die auch ein Frauenmörder läuft.
Reitmeyer kommt in Kontakt mit ?Randgruppen? der Bevölkerung, verkehrt in Kreisen, mit denen er sonst wenig Berührungspunkte hat und wird dabei von seinem Kollegen Steiger und dem kongenialen Polizeischüler Rattler unterstützt. Anfangs ein unbeschriebenes Blatt, wird aus dem Duo Rattler-Reitmeyer noch ein interessantes Gespann, das auf mehr Krimis dieser Art hoffen lässt. Zudem schafft Rattler es, in ernste Situationen genau das richtige Maß Komik einfließen zu lassen.

Nicht nur aufgrund der akkuraten Umgebungsbeschreibungen und der Berichte über die politische Lage und die Not der Menschen lassen diesen Krimi so echt wirken, auch das richtige Jargon, gepaart mit einem Schreibstil, der auf dem Punkt ist, zeichnen die Autorin aus. Um die Beklemmung der Charaktere für den Leser spürbar zu machen, braucht es gar nicht viel ?Action? und Schießereien. Der Leser sitzt quasi auf Reitmeyers Gepäckträger, schleicht hinter Gerti Blumfeld durch die Straßen und verkleidet sich mit Rattler für ?verdeckte Ermittlungen?. Ein fesselnder und trotzdem vergnüglicher Lesespaß.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Ersehnt

Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4) von Audrey Carlan

?Calendar Girl ? Ersehnt? ist der vierte und letzte Teil der Calendar-Girl Reihe von Audrey Carlan. Es ist durchaus wichtig die Monate Januar bis September zu kennen, um die Inhalte des Buches in den richtigen Kontext setzen zu können.
Der Sprachstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und angenehm zu lesen.

Dennoch hatte ich zu Beginn einige Probleme ins Buch rein zu kommen, richtig fesseln konnten mich der Sprachstil und auch die Handlung nicht.
Die Handlung wird aus der Sicht von Hauptcharakter Mia Saunders, inzwischen ehemaliges Escort-Girl, dargestellt. So ist der Leser vorranging mit ihren Gefühlen und Gedanken konfrontiert und sieht andere Charaktere aus ihrer Perspektive.
Da Mia nicht mehr im Escort arbeitet, gibt es kein neues Abenteuer pro Monat. Dennoch geschehen ausreichend neue und unvorhergesehene Dinge, sodass die Spannung nicht verloren geht. Einige Dinge waren für mich allerdings komplett vorhersehbar, in diesem Teil noch stärker als in den vorigen drei Bänden. Das war sehr schade.
Die Charaktere sind in ihrer Darstellung die gesamte Buchreihe über mehr oder weniger stabil und entwickeln sich kontinuierlich ein wenig weiter. Man entdeckt von Zeit zu Zeit neue Seiten an bekannten Charakteren, so werden auch diese in ihren Handlungen nicht zu vorhersehbar.
Besonders gut haben mir das letzte Kapitel, als Premiere aus der Sicht von Wes geschrieben, und die Übersicht der Personen und ihren weiteren Lebenswegen gefallen. So wurden lose Enden aufgegriffen und schön zu einem Ende gebracht.
Insgesamt ist dieser letzte Teil ein rundes und durchaus Ende für die Serie, auch wenn die Spannung und mein persönliches Lesevergnügen von Band zu Band etwas abgenommen haben und ich mir generell mehr von der gesamten Serie erwartet habe.

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Rezensionen von niknak:

gelungener Auftakt einer Trilogie

Calendar Girl - Ersehnt (Calendar Girl Quartal 4) von Audrey Carlan

Inhalt:
Für Anna bricht eine Welt zussammen, als ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben kommt. Sie schottet sich vollkommen von der Welt ab. Auch der Kontakt zu ihren Eltern wird immer kleiner. Nur ihre Bandkollegen und Freunde versuchen noch immer sie zu unterstützen. Einzig die Musik gibt ihr noch Halt.

Eines Tages trifft sie im Regen Max an einer Bushaltestelle. Sie findet ihn sehr interessant, da er denselben Musikgeschmack hat wie sie und man sich sehr gut mit ihm unterhalten kann. Doch leider trennen sich ihre Wege wieder.
Aber man sieht sich immer zweimal im Leben, oder?

Mein Kommentar:
Ina Taus hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte ist einfach und schnell zu lesen, da immer etwas passiert oder neue Fragen aufgeworfen werden, die den Leser neugierig machen.
Sie schreibt die Geschichte aus einer wechselnden Perspektive von Anna und Max. So kann man sich beide Charaktere sehr gut vorstellen und erfährt viel über ihre Gefühle und Gedanken.
Aber auch die anderen Personen sind gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen und findet sie auf Anhieb sympatisch.
Da das Leben nicht immer so einfach ist, passieren immer wieder unerwartete Dinge, die der Geschichte eine Spannung bis zum Schluss erhalten.
Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie. Daher bleiben einige Fragen offen, welche erst im zweiten oder dritten Band geklärt werden. Somit wartet der Leser schon gespannt auf die weiteren Bände. Das hat die Autorin auch hervorrangend im Epilog eingebaut. Sie gibt einige Einblicke in die Zukunft von Band zwei und drei, lässt aber viele fragen offen, ohne allzu viel zu verraten.
Auch der Prolog ist anders als erwartet geschrieben, aber dennoch sehr stimmig für die Geschichte und eine tolle Einleitung. Er wird von einer Person erzählt, die in der weiteren Geschichte fast nicht mehr vorkommt. Dennoch könnte ich mir keinen anderen Prolog für die Geschichte vorstellen.
Ina Taus hat die Geschichte mit vielen Musiktiteln unterlegt welche sehr gut zum Buch passen. Es hätte eine Palylist zur Geschichte gepasst, damit man die Titel leichter nachschlagen kann. Aber auch so war es kein Problem, da viele Lieder sehr bekannt sind. Und die anderen habe ich einfach überlesen, da mir die Geschichte zu spannend war und ich sie nicht unterbrechen wollte, um mir die Lieder anzuhören.

Fazit:
Eine spannende und tolle Liebesgeschichte, die den Leser schon hart auf Band zwei und drei warten lässt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Bleiben oder gehen?

Chicagoland Vampires - Mitternachtsbisse von Chloe Neill

Inhalt:
Gabriel Keen, das Oberhaupt des Nord-Amerikanischen Rudels möchte eine Rudelsitzung in Chicago abhalten. Dabei soll Ethan und Merit für die Sicherheit von Gabriel sorgen. Dies ist leichter gesagt als getan. Erstens eigentlich können sich Vampire und Gestaltwandler nicht leiden und zweitens hat es irgendjemand auf das Oberhaupt der Formwandler abgesehen.

Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Band der Chicagoland Vampire Reihe. Wiedereinmal konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich bin SÜCHTIG nach der Reihe! Die Seiten fliegen nur so dahin und es ist nahezu unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.

Mit Kampfszenen hat Chloe Neill in diesem Buch nicht gespart. Diese sind sehr glaubhaft beschrieben. Ich fiebere immer total mit.

Die Charaktere entwickeln sich weiter. Es ist wunderbar zu sehen, wie sich die Personen verändern, je weiter die Reihe schritt. In diesem Buch kommen einige neue Charaktere vor. Sie sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ich finde Berna einfach klasse. :) Man erfährt einiges mehr über die "alten" Personen, was ich wirklich super finde.

Man merkt, dass Merit immer mehr in ihre Rolle als Hüterin wächst. Und je mehr sie diese Rolle wirklich wird, wächst auch Merits innere Stärke.

Zwischen Merit und Ethan knistert es nach wie vor total. Sie sind nun Kampfpartner und verstehen sich meistens richtig gut. Sie kommen sich immer näher, die Spannung lässt jedoch nicht nach.

In diesem Buch kommen die unterschiedlichsten Gefühle zum Vorschein. Man kann über und mit den Protagonisten lachen, hibbelt bei jeder Kampfszenen, fühlt mit Ethan und Merit und zergeht fast vor Spannung.

Mein Fazit:
Auch dieses Buch war wieder klasse. Diese Reihe kann ich absolut empfehlen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

I Love London

Chicagoland Vampires - Mitternachtsbisse von Chloe Neill

Inhalt:
Als die Deutsche Elisa einen Urlaub nach London von ihrer besten Freundin Jule geschenkt bekommt, hätte sie nie erwartet, dass sie sich verliebt. Der berühmte Schauspieler Max Cooper erobert das Herz der Krankenschwester. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Wie wird es bei den beiden weiter gehen?

Mein Kommentar:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und fliesend.

Das Buch lest sich super und schnell lesen.

Am Anfang hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leider hat es ab ca. dem ersten Drittel meiner Meinung nach sehr abgenommen. Die Handlung wurde immer unrealistischer.

Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und beschrieben. Ich konnte mich nicht besonders gut in sie rein versetzen oder mit ihnen mitfühlen.

Max Cooper ist in eine berühmte Schauspielerfamilie hinein geboren und ist auf den besten Weg ebenfalls einer von den ganz Großen zu werden. Er hat mehr Frauen als gut für ihn ist. Als er Elisa kennen lernt, ist es um ihn geschehen. Man merkt das ganze Buch hindurch, wie es um seine Gefühle für Elisa steht. Er liebt sie! Max macht während des Buches eine Wandlung durch. Ich kann mich nur nicht wirklich entscheiden, ob diese jetzt positiv oder negativ ist. Für mich persönlich eher ein bisschen negativ.

Elisa ist eine deutschte Krankenschwester, die Urlaub in London macht. Sie möchte später einmal Kriminalautorin werden. Sie kümmert sich um ihre Freunde, ist sehr bodenständig und herzlich. Elisa wird im Laufe des Buches reifer und besonnener.
Das Ende des Buches war sehr unerwartet, hat mir jedoch gut gefallen.

Mein Fazit:
Leider hat mich dieses Buch absolut nicht überzeugt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Ein Buch mit großen Emotionen

King of Chicago von Sarah Saxx

Inhalt:
Die Fotografin Ashley Crown ist überglücklich, als sie den Auftrag bekommt, eine Immobilie von Chicagos Immobilienkönig Travis King abzulichten. Die Spannungen zwischen Ashley und Travis sind von der ersten Sekunde an vorhanden. Wäre Ashley nur nicht so von ihrem Ex-Freund enttäuscht geworden, dann hätte sie ihre Prinzipien schon lange über Bord geworfen.

Kann es zwischen den beiden dennoch zu einer Beziehung kommen?

Mein Kommentar:
Die Autorin Sarah Saxx hat mich auch dieses mal wieder nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und super angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Travis und von Ashley geschrieben. Dadurch konnte man als Leser die Gefühle viel besser nachvollziehen und verstehen.

Im Buch sind detaillierte Sexszenen beschrieben, die jedoch nie vulgär wurden. Die Autorin schaffte den Balanceakt zwischen prickelnder Erotik durch detaillierten Szenen und zu detaillierte, vulgären Szenen.

Travis King. Harte Schale - weicher Kern. Als CEO seiner mega erfolgreichen Firma KING Estate, muss er auch ein harter Geschäftsmann sein. Leider hat er dabei auch verlernt zu fühlen, bis Ashley kam. Man merkt, dass sie ihm wirklich gut tut. Durch sie lernt Travis wieder sein Herz zu öffnen.
Die Wandlung, die Travis im Laufe des Buches durchmacht, ist herzerwärmend. Travis erfährt seit langer Zeit wieder, wie es ist eine Familie zu haben und geliebt zu werden. Er versucht Probleme lieber allein zu lösen, damit seine Liebsten davon nicht betroffen sind. Dass dies nicht immer die richtige Lösung ist, findet er schlussendlich selbst heraus.

Ashley wurde in der Vergangenheit schwer von ihren Ex- Freunden verletzt. Dadurch fällt es ihr schwer Männern zu vertrauen, ganz besonders Männern wie Travis King. Sie hat eine Familie, die sie über alles liebt. Ihre Cousine ist gleichzeitig auch ihre beste Freundin und immer für sie da.

Zwischen Ashley und Travis fliegen öfters die Fetzen. Die beiden liefern sich heftige Wortduelle, die den Leser auch mal zum schmunzeln einladen. Es prickelt und knistert bei den beiden.

Mein Fazit:
Emotionen werden in diesem Buch Großgeschrieben. Das Buch war leider manchmal ziemlich vorhersehbar, deswegen gibt es von mir "nur" 4 Sterne. Trotzdem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, mehr von Sarah Saxx zu lesen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Gründlich ermittelt gegen einen Giftmörder

Mord in der Alpenvilla von Walter Bachmeier

Inhalt:
Die Ermittlerinnen Tina und Bärbel sind gerade im Garten mit Äpfelpflücken beschäftigt, als sie einen Anruf bekommen, dass ein neuer Fall auf sie wartet. Die Tochter eines berühmten Heilers ist ihne erkennbaren Grund tot vom Stuhl gefallen. Es stellt sich heraus, dass sie vergiftet wurde.

Als dann auch noch eine weitere Leiche auftaucht, muss Tina schnell handeln, bevor der Serienmörder erneut zuschlägt.

Mein Kommentar:
Dieses Buch ist der dritte Teil rund um die Chefermittlerin Tina Gründlich. Und obwohl ich noch keinen der ersten beiden Bände kannte, war es für mich kein Problem dieses Buch zu lesen. Die wichtigen Zusammenhänge wurden im Lauf der Geschichte kurz erklärt. sodass man leicht mitkam und kein Verständnisproblem hatte.
Der Autor Walter Bachmeier hat eine sehr lebendige Schreibweise. Man kommt sofort in die Geschichte hinein und die Seiten fliegen nur so dahin. Er erzählt einen typischen Alpenkrimi, bei dem die Protagonisten sehr oft im Dialekt sprechen. Für mich war das kein Problem zu lesen, obwohl ich selbst einen etwas anderen Dialekt spreche.
Die Protagonisten waren sehr gut beschrieben, vor allem Tina Gründlich als Hauptperson. Dabei gefiel mir besonders gut, dass der Autor sehr oft ihre Gedanken niedergeschrieben hat. Diese wurden kursiv geschrieben, damit sie leicht zu unterscheiden sind vom Rest der Geschichte. So wurde ihre Handlungsweise noch deutlicher und man konnte sie sehr gut verstehen.
Das Buch selbst hatte einen tollen Spannungsbogen. Zu Beginn war ein wenig Spannung dabei, aber je länger die Geschichte dauerte, umso mehr stieg die Spannung an und man konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.
Auch das Ende war toll geschrieben und hielt auch noch ein paar Überraschungen bereit. So wurde die Geschichte nie langweilig. Ein paar Fragen blieben meiner Meinung nach zum Schluss noch offen. So kann sich der Leser selbst noch eine Meinung bilden. Und der Autor hat die Möglichkeit einige Punkte davon für eine Fortsetzung rund um Tina Gründlich aufzugreifen.

Mein Fazit:
Ein wirklich spannender Alpenkrimi, der für spannende und unterhaltsame Stunden sorgt.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von niknak:

Alte Freunde oder neue Feinde?

Mord in der Alpenvilla von Walter Bachmeier

Inhalt:
Merit wurde Hüterin des Hauses Cadogan. Dadurch hat sie eine historische und wichtige Rolle inne. Ihre Aufgabe ist gar nicht so einfach, vorallem da es sich ein paar zur Aufgabe gemacht haben Unruhe zu stiften. Zusätzlich muss Merit gezwungernermaßen eine Beziehung mit dem neuen Meister von Navarre eingehen.

Kann Merit ihrer neuen Aufgabe gerecht werden und ihr Haus beschützen?

Mein Kommentar:
Dies ist der zweite Band der Chicagoland Vampires - Reihe und er hat mir genauso gut gefallen, wie der Erste. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass ich das Buch an einem Tag fertig lesen konnte.

Man merkt, dass Merit sich weiter entwickelt und immer mehr in ihre Rolle als Hüterin Cadogans wächst. Merit wird ein wenig als Supervampirin dargestellt. Sie ist noch nicht lange ein Vampir, ist jedoch bereits sehr stark in Schwertkampf und Nahkampf, obwohl sie vorher noch keinerlei Erfahrung in diese Richtung gesammelt hatte. Genauso ist sie gegen Verzauberungen von Vampiren nahezu immun. Mich persönlich stört dies nicht, ich kann mir aber vorstellen, dass andere Leser dies unpassend finden.

Die Spannungen zwischen Merit und Ethan gehen in eine neue Runde. Sie werden immer stärker, vorallem da sie nun auch zusammen arbeiten.

Die Freundschaft zwischen Mallory und Merit wird schwieriger, da Mallory mit Catcher zusammen ist und Merit ins Haus Cadogan gezogen ist. Mallory ist sehr ängstlich, da sie ihre Ausbildung als Hexenmeisterin beginnen muss. Dadurch kommt es zum Streit zwischen den beiden Freundinnen.

Auch in diesem Buch kamen die Gefühle nicht zu kurz. Sie sind sehr gut beschrieben, die sexuelle Spannung genauso, wie die Enttäuschung und die Hoffnungslosigkeit.

Mein Fazit:
Der zweite Band der Reihe hat mich restlos überzeugt. Ich freue mich schon sehr darauf die nächsten Bücher zu lesen und mehr über die Charaktere zu erfahren.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Rezensionen von PFIFF:

Selbst der Kaisers von China ist nicht unsterblich

Cox von Christoph Ransmayr


Der britische Uhrenmachermeister Alister Cox wird von Qiánlóng, dem Kaiser von China gebeten, nach China zu reisen, um eine einzigartige Uhr zu bauen, eine Uhr, die die verschiedenen Stadien des menschlichen Lebens und die subjektiv gefühlte Geschwindigkeit messen kann.- Ein kompliziertes Unterfangen.

Aber Cox hat viel Erfahrung und Phantasie und gute Mitarbeiter, die ihm helfen, diese fast unmögliche Aufgabe zu lösen.
Cox lernt das Leben am chinesischen Hof kennen, aber nur am Rande, da der Kaiser gut bewacht und abgeschottet ist.
Die Erzählform von Ransmayr wirkt fast etwas altmodisch, episch und märchenhaft. Man ist in eine andere Welt versetzt, hineingezogen in den großartigen Roman, der über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens philosophiert, sogar wenn es um den mächtigsten Mann der Welt geht, den Kaiser von China.

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Rezensionen von PFIFF:

Berührende Geschichte zweier junger Chinesinnen

Cox von Christoph Ransmayr


In der Deutschübersetzung ist das Buch erschienen als ?Der Seidenfächer?. Ist vergriffen, also habe ich die englische Ausgabe gelesen und war fasziniert, schockiert und unheimlich betroffen.
Lisa See beschreibt das Leben im China des 19. Jhdts., die Sitten und Bräuche, die vor allem die Mädchen und Frauen unterdrückt und benachteiligt hatten.

Nur Söhne waren gefragt, die neugeborenen Mädchen nichts wert. Nur durch eine exzellente Erziehung und ein überragendes Aussehen konnte die Chance einer guten Heirat, womöglich eines gesellschaftlichen Aufstiegs ermöglicht werden. Dazu gehörte es, den 6-7 jährigen Mädchen die Füße zu bandagieren, das Fersenbein mit dem Vorfuß und den eingeklappten 4 kleineren Zehen so einzuquetschen, dass der Fuß möglichst klein wurde, bis zu 7cm. Die Mädchen nähten sich eigene Schuhe, stickten an ihrer Aussteuer, Geschenken für die Familie des zukünftigen Mannes.
Es war üblich, dass 2 Mädchen zu Laotongs, zu Blutschwestern, bestimmt wurden, damit sie sich gegenseitig Fertigkeiten beibrachten und sich in einer eigenen Frauengeheimschrift, Nu Shu, Briefe schicken konnten, in denen sie ihre Herzen ausschütten konnten, ohne von Männern verstanden zu werden.
Es würde zu weit führen, mehr zu erwähnen. Es ist auf jeden Fall lesenswert und interessant, über diese für uns Mitteleuropäer so unbekannte Kultur zu erfahren.

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