Kunden em pfehlungen
Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:
Über den Dächern von Cambridge
Gray von Swann Leonie
Gray, der titelgebende Protagonist in Leonie Swanns neuem Roman, ermittelt gemeinsam mit seinem temporären Halter, Dr. Augustus Huff, in der Stadt, die wie keine zweite für Bildung und Wissen steht: Cambridge!
Dr. Augustus Huff, geboren auf den Äußeren Hebriden, Anthropologe und Dozent in Cambridge, lebt ein Leben, das einerseits vom Geiste Cambridges und andererseits von einer Reihe Zwangshandlungen geprägt wird.
Als einer seiner Studenten, ein zukünftiger Lord, beim Fassadenklettern abstürzt und stirbt, wird er zum vorübergehenden Aufpasser von dessen hochintelligentem Graupapagei, Gray, ernannt. Gray ist nicht unbedingt der ideale Gefährte für einen Menschen, dessen Tagesablauf von starren Ritualen und Handlungen bestimmt ist. Dennoch sind die beiden einander rasch in echter Zuneigung verbunden.
Durch Gray wird Huff, wie ihn der sprachgewandte Papagei nennt, aber auch mehr und mehr in die mysteriösen Begleitumstände, die den Tod von Elliot umgeben, hineingezogen. Zunächst widerwillig und überfordert beginnt Huff seine Ermittlungen, die ihn ebenso wie Elliot auf die Dächer von Cambridge führen. Nach und nach deckt er ein perfides Netzwerk aus Lügen, Verrat und Liebe auf. Es ist beinahe rührend, wie er dabei versucht, sowohl seinen lebenden Studenten als auch Elliot gerecht zu werden.
Die Lösung des Falles liegt lange im Verborgenen und Leonie Swann präsentiert den wahren Mörder erst sehr spät.
Die beiden Hauptfiguren, Dr. Huff und Gray, sind wunderbar gelungen. Augustus Huff ist liebenswürdig und überrascht mit besonderen Talenten. Einen begnadeten Fassadenkletterer hätte niemand in ihm vermutet. Gray ist schlagfertig, witzig und ein starker Charakter. Cambridge glänzt als Stadt des Geschehens. Die Colleges, der River Cam, die Studenten und Professoren, all dies bildet einen perfekten Rahmen für einen Mordfall in Studentenkreisen.
Doch leider fehlt dem Roman der komplette Spannungsbogen. Von der ersten bis zur letzten Seite verläuft die Handlung linear. Egal ob Dr. Huff einen Verdächtigen durch Cambridge verfolgt oder über die Dächer der Kapelle des King's College klettert, es entsteht keine Spannung. Obwohl Leonie Swann die Atmosphäre von Cambridge wunderbar einfängt und sowohl ihre Haupt- als auch ihre Nebenfiguren überzeugen, fehlt es der Handlung durchgehend an Schärfe und Überzeugung. Alles in allem ist "Gray" nett zu lesen, mehr aber auch nicht.
Rezensionen von Ela_Ela:
Gavin & Ella - das Feuer brennt : D
Sehnsucht nach dir von Marie Force
Gibt es etwas Schlimmeres, als jemanden von ganzem Herzen zu lieben, der diese Gefühle nicht erwidert? Der 31-jährigen Ella Abbott ist dieser Schmerz seit vielen Jahren bekannt - seit sie sich als Mädchen in den wilden und gutaussehenden Gavin Guthrie verliebt hat. Schon mehrfach hat er sie abgewiesen.
Nun hat sie sich endgültig geschworen, ihn nie wieder in ihr Herz zu lassen - obwohl Ellas Zuneigung und Unterstützung für Gavin von enormer Bedeutung sind, denn der Tod seines Bruders hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. Aber in dieser einen Nacht ändert sich alles: Als die sonst so ruhige und warmherzige Ella Gavin wutentbrannt das erste Mal die Meinung sagt, gibt Gavin der Anziehungskraft, die er zu ihr verspürt nach - und auch Ella kann ihre Vorsätze nicht einhalten. Die beiden verbringen leidenschaftliche Stunden völliger Hingabe miteinander. Vielleicht kann die Sache zwischen ihnen ja doch funktionieren? Ella nimmt Gavin ein folgenreiches Versprechen ab und in den nächsten Tagen können die beiden ihre Hände kaum voneinander lassen. Erfüllt von prickelnder Begierde vergessen die beiden die Welt um sich herum völlig - bis die Vergangenheit Gavin einholt ?
So das ist nun der 5. Teil der Lost in Love - Green Mountain Serie. Auf Ella habe ich mich schon megagefreut ich fand sie immer nett und unglaublich loyal der Familie gegenüber und in den letzten Büchern hat man dann gemerkt, dass sie auf Gavin voll abfährt und das das nun ihre Geschichte ist hat meine Vorfreude noch weiter aufgestachelt.
Jetzt nach dem ich es gelesen habe, fand ich es unglaublich süß wie die beiden miteinander umgehen, auch wenn ich mit bei Gavin nie so sicher war, was den nun als nächstes kommt und ob er sich für eine Frau verändern lässt. Hier lernt man ihn besser kennen und man erfährt warum er so geworden ist.
Ich wollte nicht das diese Geschichte endet und habe das ganze Buch über mit Ella mitgelitten und gehofft, dass alles gut wird.
Fazit: Wieder eine tolle Reise nach Butler in Vermont den ich genoßen habe, bin schon gespannt auf die Geschichte von Charlie, da muss ich noch ein wenig warten, aber die Leseprobe hat mir schon gut gefallen. Ich vergebe Sterne.
Serie:
1. Alles was du suchst
2. Kein Tag ohne dich
3. Mein Herz gehört dir
4. Schenk mir deine Träume
5. Sehnsucht nach dir
6. Öffne mir dein Herz (erscheint erst im August 2017)
Kurzgeschichte 1: Endlich zu dir
Kurzgeschichte 2: Ein Picknick zu zweit
Kurzgeschichte 3: Ein Ausflug ins Glück
Kurzgeschichte 4: Der Takt unserer Herzen
Kurzgeschichte 5: Ein Fest für alle (erscheint im Juni 2017)
Rezensionen von Ela_Ela:
Zed & Sky die zweite : D
Zed's Story Die Macht der Seelen von Joss Stirling
Zed hat schon viel Schlimmes in seinem Leben mitbekommen. Er ist ein Savant und kann in die Zukunft sehen. Vor allem unterstützt er seine Familie mittels seiner Fähigkeiten dabei, Verbrechen zu verhindern, Kriminalfälle zu lösen und die Schuldigen ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Doch die Auseinandersetzung mit dem Bösen kostet Zed viel Kraft.
Beinahe ist er versucht, alles hinzuschmeißen. Seine Verletztheit versteckt er hinter einer harten Schale. Eine harte Schale, die nur eine knacken kann: Sky, Zeds Seelenspiegel.
Es ist schon so mega lange her das ich "Finding Sky" gelesen habe, aber ich habe erst vor kurzem dieses E-Book entdeckt, dass auch noch gratis war und da habe ich mir gedacht ich lade mir es runter, dann kann ich auch eine andere Sichtweise lesen.
Es hat mich kurz und gut unterhalten, es war wieder schön in die Welt der Savants einzutauchen und hoffe noch immer das die anderen Bücher bald übersetzt werden.
Fazit: Tolle Reise in die Savant-Welt, die mich wieder kurzfristig begeistern konnte. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Serie:
0,5. Zed's Story
1. Die Macht der Seelen - Finding Sky
2. Die Macht der Seelen - Saving Phoenix
3. Die Macht der Seelen - Calling Crystal
4. Die Macht der Seelen - Misty Falls
5. Angels Dares (noch nicht auf Deutsch erschienen)
Rezensionen von Ela_Ela:
Hannah & Dean - ein mega Chaos
Zed's Story Die Macht der Seelen von Joss Stirling
Anfängerpech ? Krötenmagie ? Chaosgefühle ? Hannah kauft in einem Trödelladen ein Hexenbuch. Zum Spaß probiert sie einen der Sprüche aus ? und verwandelt Dean, den Loser der Klasse, in den süßesten Typen aller Zeiten. Dumm nur, dass das ganz anders geplant war! Vor allem, weil der »neue Dean« sie nicht so kalt lässt, wie gedacht.
Ich habe mir gedacht, dass ich mal wieder eine Kurzgeschichte zwischendurch lesen will und habe diese gewählt, da sie sich relativ lustig angehört hat.
Das war es das auch ein wenig. Es war einfach witzig wie Hannah versucht allen mit der Hexerei zu helfen, aber es dann doch komplett versaut, bis auf Dean, da hat der Zauber als einziges richtig gewirkt. Fand ich schnell und amüsant zu lesen, der Schreibstil hat mir auch zugesagt.
Fazit: Für zwischendurch ganz nett und amüsant, aber es ist halt relativ kurz und schnell gelesen. Ich vergebe 4 Sterne.
Rezensionen von thora01:
Es geistert im Advent - schöne Geschichte
Ein ganz besonderer Weihnachtswunsch von Williams Julia
Inhalt/Klappentext:
Seine Mum hat Joe beigebracht, dass er nur zum Polarstern hinaufsehen und ihm seinen Weihnachtswunsch entgegenschicken muss. Dann wird er wahr. Doch jetzt ist sie tot, und Joe vermisst sie unendlich. Aber manchmal spürt er sie an seiner Seite, hört ihm zu, wenn er mit ihr spricht, da ist er sich ganz sicher ? obwohl ihm niemand glaubt.
Und dieses Weihnachtsfest möchte er nichts mehr, als dass sie noch einmal eine richtige Familie sind. Ob ihm der Polarstern auch diesen Wunsch erfüllen kann?
Meine Meinung:
Schöne Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir gut. Die Geschichte ist ein Mix aus verschiedenen Thematiken. Die Protagonisten sind sympathisch und wirken ein wenig konfus. Leider waren sie für mich ein wenig zu oberflächlich. Der Aufbau der Story gefällt mir ganz gut. Hin und wieder hatte ich Probleme mit den Sprüngen in der Story. Der Schluss wirkte etwas gehetzt und war sehr vorhersehbar.
Mein Fazit:
Schöne Geschichte für zwischendurch. Die Thematik hätte mehr Gestaltungsmöglichkeit gehabt.
Rezensionen von TheUjulala:
Herrlich ironisch aber gefühlvoll, zwischen Emotionen und Vergangenheitsbewältigung
Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt von Günak Kristina
Dank der Bücherplattform Lesejury.de durfte ich mit diesem Buch an einer Leserunde teilnehmen. Der LYX-Verlag hat mir ebenfalls über Netgalley.de ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich hiermit beim Verlag LYX - Bastei Lübbe noch mal herzlichst dafür bedanken. Die Leserunde auf Lesejury.
de hat es mir allerdings schwer getan, da ich durch die langen Leseabschnitte gezwungen war, das Buch 2 mal für mehrere Tage zur Seite zu legen. Ich kann deswegen nur empfehlen das Buch in einem Rutsch zu lesen und sich von Beas Gefühlschaos mitreissen zu lassen.
Cover:
Ein schönes und lustiges Cover. Die schöne handgeschriebene Schrift ziert in der Mitte das Cover, drumherum Kringel, die Telefonkritzeleien sein könnten, oder wenn ein Autor gedankenverloren an seinem Plot arbeitet. Bei den gelben Tupfen bin ich mir nicht sicher, was sie darstellen sollen, goldene Konfetti? Ich finde es verspielt, aber trotzdem schlicht und schön.
Handlung:
Um den kleinen Verlag zu retten, muss Bea mit dem rüpelhaften Starautor Tim Bergmann auf Lesereise gehen. Nur wenn er einen wichtigen Leserpreis gewinnt, für den sie während der Reise viel Werbung machen müssen, kann der Verlag weiter existieren. Aber Tim schreibt Dystopien und passt so gar nicht in das Konzept eines Verlages für Liebesromane. Er ist launisch und expulsiv. Aber Bea muss die 4 Wochen kreuz und quer durch Deutschland mit diesem Mann überstehen, vor allem weil er doch immer wieder ungewohnte Gefühle in ihr hervorruft, die sie ziemlich aus dem Konzept bringen.
Buchlayout/Haptik:
Die 37 Kapitel sind recht kurz, was ich als ganz angenehm empfunden habe, zumindest hat es mich im Lesefluss nicht gestört. Zu jeder Kapitelnummer gibt es auch noch einen kurzen, aber prägnanten Titel.
Idee/Plot:
Beide Protagonisten haben eine sehr ähnliche Vergangenheit. Wobei Tim damit offener umgeht und diese Vergangenheit auch in seinem Buch verarbeitet. Bea hingegen flüchtet in akribische Kontrolle. Diese beiden Menschen prallen nun aufeinander und müssen unter erhärteten Bedingungen miteinander auskommen. Sie werden durch die Anwesenheit des anderen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was natürlich dann auch zu einigen Konfliktmomenten führt.
Handlungsaufbau/Spannungsaufbau:
Die Handlung wird sanft aber stetig aufgebaut. Wir bekommen zunächst nur häppchenweise was von Beas und Tims Vergangenheit mit, erhalten aber im Laufe des Buches immer mehr Einblick. Die Spannung und das Prickeln werden auch sehr schön über das Buch aufgeteilt und steigt von Abschnitt zu Abschnitt, bis es in einen tollen Gänsehautmoment gipfelt.
Szenerie/Setting:
Kristina Günak versteht die Umgebung knackig aber prägnant zu umschreiben. Sie hält sich nicht mit ausladenden Beschreibungen auf und setzt den Fokus vielmehr auf die Gefühls- und Gedankenwelt. Da wir uns auch in Deutschland befinden ist es für den Leser leicht, sich die Szenerien vorzustellen. Es passt auch gut zusammen: die Welt rund um Bücher, der Alltag in einem ums Überleben kämpfenden Verlag, der dystopische Schreiberling Tim und die selbstbeherrschte Bea. Eine gute Mischung, nicht zu viele Nebenschauplätze aber geschickte Nebenhandlungen.
Sprache/Schreibstil:
Das Buch lässt sich wunderbar locker und leicht lesen. Die Sprache ist absolut flüssig und herrlich spritzig und frech. Die Geschichte wird uns ausschließlich in der Ich-Perspektive von Bea präsentiert und gibt uns einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Witzige und ironische Sprüche wechseln sich ab mit immer wieder recht reflektierenden Gedankenblitzen. ?Sein Blick wird stechender, und ich halte mich unauffällig mit einer Hand an der Tischkante fest. Diana weiß, wo ich bin, Wenn ich nicht zurückkomme, wird irgendwann sicherlich jemand nach mir suchen. Spätestens wenn die Besprechungskekse alle sind, wird ihnen auffallen, dass der böse Autor mich erlegt hat.? S. 53 (Kristina Günak: ?Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt?, Taschenbuch © 2017 LYX by Bastei Lübbe AG, Köln)
Emotionen/Protagonisten:
Bea hat es in ihrer Kindheit nicht leicht gehabt. Es wird schnell klar, dass sie ein Pflegekind war und durch Glück an ihre Pflegeeltern gekommen ist, die sie aus dem ?Ursumpf? gezogen haben. Ihre bittere Erfahrungen von ihren leiblichen Eltern verbirgt sie hinter einer steinernen Maske aus Kontrollzwang und strengen To-Do-Listen. Ihr Schicksal ist ihr großes Geheimnis. Zusätzlich hat sie das enorme Problem, dass sie niemals ?nein" sagen kann, und so an den Rand ihrer Kräfte gelangt.
Sie ist ihrer Pflegefamilie extrem zu Dank verpflichtet und hat ihren Geschwistern gegenüber ein sehr weiches Herz. Trotzdem kann sie ganz schön gepfefferte Sprüche loslassen und steht Tim in Sachen Ironie kaum nach. Aber, sie ist auch unheimlich reflektiert, denkt viel über die Geschehnisse nach und beginnt sich aus ihrer Kontroll-Isolation zu befreien.
Tim ist zunächst der undurchschaubare Typ à la Bad-Boy. Tätowiert, schwarze Klamotten und ein absoluter Stinkstiefel. So wie man sich auch einen typischen Schriftsteller vorstellt, der nur dystopische Handlungen im Kopf hat. Und dazu ist er auch noch der begehrteste und heißeste Junggeselle auf dem Planeten. Aber sein Buch ist ganz klar die Verarbeitung seiner Vergangenheit, mit der er Bea gegenüber immer offener umgeht. Er ist oft unbeherrscht und aufbrausend, damit macht er Bea zusätzlich des öfteren auch Angst. Diese Angst spürt er, und beginnt zu verstehen, dass etwas mit Bea nicht stimmt.
Aber Tim kann hinter Beas Fassade gucken und hält ihr auch ziemlich oft den Spiegel vor: ?Tim Bergmann berührt mein Herz. Auf eine sonderbare, nicht fassbare Art und Weise. Dabei tut er gar nichts, um seine Gunst auch nur im Ansatz zu verdienen.? S. 102 (Kristina Günak: ?Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt?, Taschenbuch © 2017 LYX by Bastei Lübbe AG, Köln)
Durch die vielen inneren Dialoge, ihre Gedanken und Reflektionen konnte ich mit Bea unheimlich gut mitfühlen. Sie ist für mich absolut authentisch. Ihre Handlungen kann man zwar manchmal als etwas übertrieben sehen, aber sind dennoch nachvollziehbar. Und auch Tim ist für mich kein typischer Buchheld. Er ist oft ein Kotzbrocken, lebt in seiner eigenen Welt, und trotzdem blitzen immer wieder sanftmütige Momente durch, die einem das Herz zum Prickeln bringen.
Meine Meinung:
Es ist toll mit zu erleben, wie reflektiert Bea Tims Verhalten aufnimmt. Anfangs noch sehr verunsichert erkennt sie die Gleichheit zwischen ihnen. Beide, Tim und Bea, vollziehen während der Geschichte eine wunderbare Wandlung, die ich ganz wichtig finde. So baut sich das Buch auch wirklich gut auf und nimmt uns immer weiter in das Gefühlschaos der beiden. Wir selber lernen immer mehr die Protagonisten zu verstehen, so wie sie sich selber auch.
Der trockene Humor hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht nur ein Klamauk oder ein triefend rührendes Buch. Nein, ironisch komische Situationen und gefühlvolle Momente geben sich wirklich gekonnt die Hand. Ganz großartig geschrieben und wirklich sehr erheiternd!
Vor allem möchte ich die Messages, die Kristina Günak uns mit diesem Roman mitgibt, hervorheben. Eine wahre und ehrliche Beziehung beruht auf Vertrauen und Wahrheit. Es geht darum, den wahren Kern des Menschen zu erkennen und ihn so anzunehmen, egal welche Vergangenheit er durchlebt hat. Die wahre Liebe ist Sicherheit geben aber auch Hilfe einfordern. Und für sich selber auch Grenzen setzen und die Grenzen des anderen zu akzeptieren.
Eine tolle Idee einer Liebesgeschichte, die erst durch die gemeinsame Reise der Beiden in sehr emotionalen Szenen zu entstehen beginnt. Ab dem letzten Drittel des Buches hat es mich dann noch mal sehr bewegt und mitgenommen, es war ein stetiger Wechsel zwischen Weinen und Lachen.
Fazit:
Ich hatte rundum ein tolles Leseerlebnis und habe mich mit diesem Buch auf niveauvolle Art und Weise unterhalten gefühlt. Von mir gibt es dazu eine klare Leseempfehlung
Rezensionen von thora01:
Das Geheimnis der Bücher- toller Fantasyroman
Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt von Günak Kristina
Inhalt/Klappentext:
**Wenn Feenstaub Geschichten lebendig macht?** Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird.
Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen? ja, wo eigentlich?
Meine Meinung:
Sehr spannende Fantasygeschichte. Der Schreibstil konnte mich von der ersten Zeile weg fesseln. Er ist leicht zu lesen und wirkt jugendlich. Teilweise Situationsbedingt ein wenig altmodisch. Diese Wechsel machen die Geschichte sehr interessant. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie sind sympathisch und ergänzen sich sehr gut. Interessant finde ich wie die Gegensätze zwischen Hope und Sam dargestellt wurden. Die Autorin hat dabei ein wenig in die Klischeekiste gegriffen. Das Zusammenspiel der beiden Hauptprotas ist sehr spannend und nicht selten funkt es dabei gewaltig. Die Geschichte ist wundervoll aufgebaut. Ich finde es toll wie die verschiedenen Legenden in dieses Werk einfließen. Der Abschluss ist actionreich und enthält einen sehr schön gemachten Cliffhänger.
Mein Fazit:
Tolles Fantasyabenteuer mit ganz besonderen Protas. Sehr spannend und ein wenig unkonventionell. Ich kann es kaum erwarten den 2. Teil zu lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Faszinierend, aber ziemlich schlimm
Geständnisse von Minato Kanae
Hervorragend konstruiert, manchmal sehr konstruiert, spannend geschrieben - erst ab dem 2. Kapitel beginnt durch den Perspektivenwechsel die Spannung zu greifen. Es ist ein Entwurf, wie kranke Psychen ticken könnten.
Für mich etwas abstoßend, weil das Negative so sehr im Vordergrund steht in fast allen geschilderten Beziehungen.
Eigentlich möchte ich nicht glauben, dass Jugendliche scheinbar recht leicht - manchmal durch Zufall oder Verführung, durch Schwäche und Gruppendruck - fast alle Grenzen überschreiten.
Allerdings scheint es, wie die Realität zeigt und an historischen Beispielen zeigte, immer wieder möglich, dass Jugendliche zum "Bösen" neigen, das Böse hat eine teuflische Faszination.
Allerdings möchte ich nicht allzu viel davon lesen.
Maria Dörfler
Rezensionen von Haliax:
Schluss mit gesellschaftlichen Konventionen.
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Das Antiratgeberbuch ?Schluss mit Muss? von Tanja Mairhofer wirbt mit dem Slogan ?Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst?. Dieser Banner zieht sich durch das ganze Buch und durch jedes einzelne Kapitel. Eingangs wird mit einem Vorwort das Buch eröffnet und es wird klar ausgedrückt, was man von diesem Buch erwarten oder nicht erwarten darf.
Die Kapitel haben einen Umfang von ein paar Seiten und können schnell gelesen werden, daher eignet sich das Buch auch für Zwischendurch. Auf lockere und unterhaltsame Art erzählt Tanja von ihren Erfahrungen, sagt klar, was sie daraus gelernt hat und bringt auch wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Vor allem bin ich begeistert von der Direktheit, die sie nutzt, um mit gesellschaftlichen Konventionen aufzuräumen und gleichzeitig zu ihrer Meinung steht.
Die Aufmachung ist ein weiterer dicker Pluspunkt. Das Cover ist ein Blickfang, nicht allein durch die beiden Hände, sondern viel mehr durch die grellen Farben, die verwendet werden. Außerdem ist das Innenleben liebevoll gestaltet. Die Zitate, die bei jedem Kapitel hervorgehoben werden, und durch eine Grafik im Hintergrund unterstrichen werden, sowie die Kommentare, die fett herausgehoben werden, haben mir eine große Freude bereitet und müssen an dieser Stelle auch beschrieben werden.
Obwohl es sich um ein Antiratgeberbuch handelt, konnte ich viel mitnehmen. Außerdem hat es mich oft zum Lachen gebracht und hat für eine abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Es gehört nicht zu den besonderen Perlen unter den Büchern aber es hat sich eindeutig 4 Sterne verdient.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Rache, die wirklich weh tut
Geständnisse von Minato Kanae
Die kleine Manami ist ertrunken, und es war Mord, kein Unfall. Wie eine Spirale drehen sich die Erzählungen der beteiligten Personen immer enger um das tatsächliche Geschehen, bis es zur Explosion kommt- aber ganz anders, als es geplant war.
Eine böse Geschichte, die aus jeder Perspektive eine neue Wendung zeigt und umso bedrohlicher wirkt, weil sie so zurückhaltend, nahezu höflich, erzählt wird.
Und was das Böse auslöst, kann durchaus gute Absicht sein, es ist Unfähigkeit, Übereifer, Eitelkeit, oder einfach nur Gleichgültigkeit- eine erschreckende Erkenntnis. Im Grunde ist es eine Geschichte voller Missverständnisse, psychologisch manchmal etwas langatmig erklärt, aber trotzdem spannend!








