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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von SweetSmile:

Ein Buch mit absolutem Suchtpotential!

Berühre mich. Nicht. von Laura Kneidl

persönliche Wertung:

Es ist für mich immer eine riesengroße Ehre, euch ein Buch schon einen Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin vorstellen zu dürfen. Ab morgen könnt ihr dieses wundervolle Buch käuflich erwerben und anschließend wie ich verschlingen! ♥

Der Schreibstil von Laura Kneidl ist einfach toll!!! Ich bin sofort super in die Geschichte gestartet und konnte mich total gut in die Hauptprotagonistin Sage hineinversetzten und mich irgendwie sogar mit ihr identifizieren, obwohl ich nicht wirklich viel mit ihr gemeinsam habe und auch mit ihren Ängsten nicht wirklich vertraut bin.

Ich finde es sensationell, wie Laura Kneidl es schafft, mich Sages Emotionen fühlen zu lassen als wären es meine eigenen. Die Bandbreite an Gefühlen, die dieses Buch in mir auslöste, ist unglaublich - Wut, Ekel, Freude, Verunsicherung, Angst, Geborgenheit, Liebe... Ich fühlte mich als wäre ich ein Teil der Geschichte!

Sage ist eine bemerkenswerte Protagonistin, welche ich dafür bewundere, wie sie für ihr Leben/ ihre Zukunft kämpft und immer wieder über sich hinauswächst.

Auch Luca finde ich wahnsinnig toll. Sein Charakter ist so ganz unerwartet... Ein Mann, der mir im echten Leben gern mal über den Weg laufen könnte. :) Besonders begeistern konnte mich ja seine Bücherliebe - es ist so schön, wenn dieses/ mein Herzensthema in Geschichten einen Raum findet. Da fühle ich mich gleich wie zu Hause! ♥ Luca könnte ihr im Übrigen auf Instagram folgen :), seine Seite findet ihr hier: lucgib96. Wie ich finde eine super Idee um sich dem Charakter noch näher zu fühlen.

In diesem Buch sind aber nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebencharakter wirklich liebevoll beschrieben. Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich nun April oder Megan toller finde... Beide sind definitiv Persönlichkeiten, die man sich nur in seiner Nähe und als Freundinnen wünschen kann!

Toll finde ich auch, dass Sage Schmuck designt um sich Geld dazu zu verdienen. Ich selbst habe in den letzten Monaten gemerkt, wie es ist mit wenig Geld klarkommen zu müssen und kenne den Druck, der damit verbunden ist. Die Idee, eigenen Schmuck zu basteln und diesen dann zu verkaufen, finde ich perfekt. Am liebsten hätte ich selbst in Sages Kreationen gestöbert und mir sicherlich das Eine oder Andere Stück zugelegt. Ich stelle ihn mir einfach wunderschön vor!

Die Autorin schafft es, den Leser mit ihren Worten süchtig zu machen - am Ende war ich richtiggehend verzweifelt. Ich weiß einfach nicht, wie ich es bis zum 26. Januar 2018, dem Erscheinungstermin von Verliere mich. Nicht. (dem zweiten Band), aushalten soll... Mir kribbelt es schon jetzt in den Fingern! ♥


Fazit:

Ein Buch mit absolutem Suchtpotential! Ich liebe alles an dieser Geschichte: die Handlung, die Protagonisten, die Gefühle, die es in mir auslöst und auch einfach alles andere.

♥ Ein definitives Lese-Highlight 2017! ♥

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Das Erwachen des Feuers

Das Erwachen des Feuers von Anthony Ryan

Dieses Buch ist der Auftakt der Draconis-Memoria-Reihe von Anthony Ryan. Zu Beginn der Buches findet man eine Karte des arradsinanischen Kontinents und der Barriere-Inseln, am Ende befindet sich ein ausführliches Personenregister.
Vor allem das Personenregister war für mich sehr hilfreich, es kommen viele Charaktere in diesem Buch vor, bei denen ich manchmal Schwierigkeiten hatte, sie bei erneutem Auftreten zuzuordnen.

Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, er liest sich flüssig und ist sehr beschreibend, so dass ich mir die Szenerien der Handlung stets gut vorstellen konnte.
Die Handlung wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die im Laufe der Reihe wohl endgültig aufeinandertreffen werden. Neben Clay, können auch Lizanne und Hilemore als Protagonisten genannt werden. Aus ihrer Sicht erfährt der Leser die Geschehnisse.
Die Handlungsstränge schienen am Anfang wenig miteinander zu tun zu haben, ich konnte zu Beginn nur wenig Überschneidungspunkte ausmachen. Einige Stränge haben sich jedoch relativ rasch zueinander gefügt – als Leser konnte man so das große Ganze erahnen. Der Spannungsbogen war für mich durchgehend weit oben, ich war sehr auf den Ausgang des Buches gespannt.
Die Welt, in der die Handlung spielt, wurde gut und darstellend erklärt, ich konnte mich gut in diese Welt hineinversetzen.

Insgesamt ist ‚Das Erwachen des Feuers‘ ein spannender Auftakt zur neuen Reihe von Anthony Ryan – ich bin sehr auf den nächsten Band gespannt!

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Rezensionen von Maeddsche:

Eine Reihe grausamer Morde

SOG von Sigurdardóttir Yrsa

> https://blackndbeautiful.wordpress.com/2017/10/25/sog/

Cover:
Das Cover ist mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Auf mich wirken die einzelnen Schichten wie Beton, der aufgeschlagen wurde. Diese einzelnen Schichten sind jeweils erhaben, sodass ein toller 3D-Effekt entsteht. Auch der Buchtitel, der groß in der Mitte des Lochs in Rot auf schwarzem Hintergrund steht, ist erhaben.

Im Gegensatz zu dem ansonsten matt gehaltenen Cover, ist der Titel in Hochglanz, sodass er noch einmal besonders hervorsticht, obwohl er stilistisch, durch die Platzierung im Loch, eigentlich im Hintergrund liegt. Außerdem finden sich auf dem Beton Blutspritzer, die ein eindeutiger Hinweis auf die Brutalität im Buch sind.
Worauf ich hier ebenfalls hinweisen möchte, sind die Seiten des Buches. Diese sind auf sehr starkem Papier gedruckt, dass ich beim Lesen im ersten Moment dachte, ich hätte zwei Seiten auf einmal umgeblättert. Ich finde das ein schönes und erwähnenswertes Detail, da es von Qualität zeugt. Die Seiten sind dementsprechend viel stabiler und die Schrift auf der Rückseite scheint nicht durch.

Inhalt:
Vorweg möchte ich sagen, dass ich es bei diesem Buch extrem schwer finde den Inhalt wiederzugeben ohne zu spoilern. Dementsprechend fällt dieser Teil relativ kurz und allgemein gehalten aus. Ich erwähne bewusst keine Personen außer den vom Klappentext schon bekannten, da dies meiner Meinung nach zu viel über den Inhalt verrät und somit bereits Zusammenhänge klar werden würden, die der Leser erst im Laufe des Buches erfährt.

Der Prolog schildert, wie die kleine Vaka im Jahr 2004 verschwand. Dass dieser Fall mit der Handlung im Buch in Zusammenhang stehen wird, ist klar. Inwieweit, kann man aber kaum ahnen und es entsteht schnell eine Neugierde darauf, wie alles letztendlich zusammen passt.
Wie im Klappentext schon geschildert, wird eine Zeitkapsel gehoben, in der der Mord mehrerer Personen vorausgesagt wird. Mit diesem scheinbar harmlosen Fall darf sich der degradierte Kommissar Huldar befassen, der die Chance nutzt und sogleich die Kinderpsychologin Freyja zu Rate zieht, bei der er in Ungnade gefallen ist.
Kurz darauf werden zwei abgetrennte Hände in einem Hot Tub gefunden, die die Ermittler vor ein Rätsel stellen. Diesen Händen folgt die erste Leiche, die auf brutalste Weise ermordet wurde und ein weiterer grausamer Mord lässt nicht lange auf sich warten.
Zu Beginn folgt also sehr schnell ein Fall nach dem anderen und erst langsam verstricken sich diese zu einem großen Fall. Kommissar Huldar ist der Erste, der diese Zusammenhänge vermutet und in diese Richtung ermittelt. Als sie immer eindeutiger werden und erste Beweise auftauchen, ist auch seine Vorgesetzte endlich davon überzeugt und das Team ermittelt offiziell in diese Richtung. Am Ende geht alles sehr schnell und die Entdeckung des Täters bis hin zur Verhaftung braucht nur wenige Seiten. Wo viele Thriller nach der Fassung des Täters enden, begleitet man hier die Ermittler noch bei den Vernehmungen und lernt die Beweggründe kennen.

Neben dem Fall geht es immer wieder auch um Huldars Privatleben und insbesondere um seine angeschlagene Beziehung zu Freyja, die er zu retten hofft. Der Autorin ist es gelungen diese im Hintergrund zu halten und geschickt in das Geschehen einzubinden, sodass es nicht störend ist, oder gar den eigentlichen Fall unterbricht.

Fazit:
Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert allerdings nichts außergewöhnliches. Ich würde es als den typischen Thriller bezeichnen, was aber keineswegs negativ gemeint ist, im Gegenteil. Die Morde sind sehr brutal und auch die Beweggründe des Täters sind nicht gerade leichte Kost. Wer Thriller mag, kommt hier also ganz auf seine Kosten. Spannung war von Anfang an da, vor allem weil zunächst sehr viel passiert, bevor die eigentlichen Ermittlungen losgehen. Aber auch während diesen Ermittlungen, bleibt die Spannung bestehen, da es so viele Verstrickungen gibt, dass immer wieder Neues ans Licht kommt.
Es gibt auf jeden Fall genug Hinweise, dass man als Leser auch schon Früher auf den Täter kommt. Dies hat der Spannung aber keineswegs geschadet, da man dann natürlich wissen will, ob man Recht behält.

Für mich war es mein erstes Buch von Yrsa Sigurdardóttir, obwohl es sich hier um den zweiten Band einer Reihe handelt. Mir persönlich hat das beim Verstehen der Handlung keine Nachteile gebracht. Ich werde nun aber definitiv den ersten Teil „DNA“ noch lesen.
Ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Sie schafft es durch ihre Wortwahl die Spannung stets aufrecht zu erhalten und alles so zu schildern, dass man es sich bildhaft vorstellen kann. Außerdem erlaubt ihr Schreibstil mir ein unglaublich schnelles Lesen, wieso kann ich gar nicht genau sagen. Ich war manchmal selbst überrascht, wie weit ich schon war.

Für „SOG“ kann ich somit eine Leseempfehlung aussprechen – allerdings nur für Thrillerfans.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Iris, 11 Jahre aus Bergheim,

Super Sarah von Saddlewick A. B.

Sarah Adams ist bekannt als Super Schussel, sie ist schon beinahe allen AGs der Schule beigetreten und hat entweder etwas kaputt gemacht, jemanden verletzt oder…

Nach spätestens einer halben Stunde wurde sie bis jetzt immer aus der jeweiligen AG geworfen. Bei ihrem Versuch in der Turnsprung AG zu glänzen, passierte etwas Sonderbares, das den süßen Ben darauf bringt, dass Sarah Superkräfte hat.

Sie selbst glaubt nicht daran, und als sie dann auch noch erfährt, dass womöglich ein Superschurke hinter dem ständigen Regen in Pine-Falls steckt, geht es in ihrem Leben drunter und drüber.

Mir hat das Buch gefallen, weil es sehr spannend und unterhaltsam ist. Außerdem steckt es voller Überraschungen, und es gibt ein sehr überraschendes Ende.

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Rezensionen von begine:

Ostpreußensaga

Die Jahre der Schwalben von Ulrike Renk

Ulrike Renk hat mit „Die Jahre der Schwalben“ den zweiten Band der Ostpreußen Saga geschrieben. Der erste Band ist „Das Jahr der Störche“ Den habe ich nicht gelesen, aber das stört nicht, man kommt gut in die Geschehnisse hinein.
Die Protagonistin Frederike wird meist Freddy genant.
Kurz nach ihrer Hochzeit mit Ax erfährt Frederike, dass ihr Mann Tuberkulose hat.

Er geht in ein Sanatorium, und sie muss sich plötzlich allein um das Gut und Gestüt Sobotka im polnischen Gebiet kümmern. Ihr Stiefvater aus Ostpreußen hilf ihr mit Ratschlägen und so meistert sie das bald. Nach dem 1. Weltkrieg ist Ostpreußen von Deutschland abgeschnitten.
Man fährt mit dem Zug mit zugezogenen Vorhängen durch den polnischen Korridor.
Frederike macht viel mit, bis sie auf Mansfeld glücklich wird
Die Geschichte umfasst die Ereignisse von 1930 bis 1944. Interessant wie sich alles ändert, wer hat schon etwas von einem Torfklo gehört, ich nicht. Auch die Motorisierung in der Landwirtschaft nimmt immer mehr zu.
Besonders problematisch ist die politische Situation.
Die Autorin hat alles sehr gut recherchiert, vieles habe ich von den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern wiedererkannt.
Ulrike Renk hat einen großangelegten Roman geschrieben und wie sie sagt, ist das ein Roman, aber dicht an der Wahrheit.
Ein fesselndes Leseerlebnis.
Ich werde gerne weiteres von der Autorin lesen.

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Rezensionen von Vicky:

Du bist nichts, Dein Volk ist alles.

Ein deutsches Mädchen von Heidi Benneckenstein

Das Cover wirkt ansprechend. Obwohl ich normalerweise keine 'echten' Menschen auf Büchern mag passt es hier sehr gut - und bei Biografien ist es in meinen Augen ja (fast) unumgänglich!

Die Biografie ist in achtzehn Kapitel mit jeweils einem Titel und einem Untertitel aufgeteilt. Das gefällt mir da bereits beim Lesen des jeweiligen Titels mein Kopfkino beginnt sich vorzustellen was in jedem Kapitel passieren könnte!

Die Autorin erzählt hier über ihre Vergangenheit, sie ist von Kindheit an mit der rechten Szene in Kontakt und wurde entsprechend erzogen.

Es ist beunruhigend über ihre Kindheit zu lesen aber gleichzeitig ist es spannend ihre Jungend und die in dieser Zeit entstehenden Zweifel und ihre Veränderung zu verfolgen. Teilweise waren mir die Zeitsprünge zu verwirrend, Großteils erfolgt die Erzählung zwar chronologisch aber am Anfang waren mir der Wechsel zwischen Kindheit/Jugend zu sprunghaft und haben mich etwas verwirrt. Das hat später zwar nachgelassen, aber dennoch muss ich dafür einen Stern abziehen denn auch im späteren Verlauf des Buches wurde manchmal ein paar Jahre vor und dann wieder zurückgedreht. Abgesehen von diesem kleinen Kritikpunkt ist es aber eine interessante und vor allem gelungene und mitreisende Biografie.

Fazit: Packend, faszinierend, spannend und teilweise schockierend! Begeben sie sich auf die Reise und erleben sie die Verwandlung einer jungen Frau von Heidrun zu Heidi.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Niclas, 11 Jahre aus Rietz,

Der Club der unsichtbaren Spione von Daneshvari Gitty

Shelly und Jonathan sind zwei völlig normale durchschnittliche Kinder. Sie sind sogar so normal, dass sie nicht mal auffallen. Wohin sie auch gehen, keiner bemerkt sie. Das ist der Grund, wieso sie auserwählt werden, im Auftrag der Regierung die Welt zu retten.

Mir hat das Buch gefallen. Es war oft lustig und zugleich auch spannend.

Ich würde das Buch weiter empfehlen.

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Ingo, 12 Jahre aus Hall:

Jonathan und Shelley sind in allem mittelmäßig. Im Aussehen, im Charakter, in den Schulnoten ... einfach überall. Und genau deshalb werden sie zwei ausgewählt, um die ganze USA zu retten. Niemand erinnert sich an sie, weil sie einfach nichts Besonderes an sich haben, was Aufsehen erregen könnte.

Also beauftragt sie eine geheime Organisation einen besonders verzwickten Entführungsfall zu lösen...

Das Buch finde ich spannend und etwas lustig. Außerdem drückt es auch aus, dass Menschen, welche in nichts besonders gut sind, auch wichtige Aufgaben übernehmen können.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Leni, 16 Jahre aus Mils,

Der Mädchenmaler von Monika Feth

Ilka ist geheimnisvoll.
Jette ist neugierig.

Als Ilka plötzlich verschwindet, fühlen Jette und Merle sich wie in der Zeit zurückversetzt.
Während Ilka von ihrem Bruder gefangen gehalten wird, macht sich Jette auf die Suche nach ihrer Freundin. Doch dann gerät auch sie in die Fänge von Ruben, der, geprägt von seiner Vergangenheit, versessen nach Ilka ist.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben, und auch wenn Thriller nicht mein Lieblingsgenre sind, hat mich das Buch sehr gefesselt. Die Flashbacks haben Fragen beantwortet, aber auch aufgeworfen.

Wenn Du ein Thriller-Fanatiker bist, solltest du dieses Buch unbedingt lesen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Greta auf ihrem Weg zu sich selbst

Der Mädchenmaler von Monika Feth

"Ich wünschte, Du wärst hier" schreibt Greta Martinelli ihrer Freundin Katrin aus jeder Stadt in Italien, die sie auf ihrer Kochbuch-Reise besucht. Greta ist Hals über Kopf aus München geflohen, nachdem sie einen großen Fehler gemacht und damit die jahrelange Freundschaft zu Katrin aufs Spiel gesetzt hat.

Nun ist die gemeinsame Wohnung weg, die Nudelbar in der Kaufingerstraße gibt´s nicht mehr und die Freundschaft hat sich auch aufgelöst. In Italien hat sie viel Zeit zum Nachdenken und ganz langsam findet sie zu sich selbst zurück. Spielt da vielleicht auch der in sich gekehrte Fotograf Christoph Schilling eine Rolle?

Ich habe Greta um ihre Reise durch Italien beneidet. Venedig im Februar, die Emilia Romagna, Parma, Bologna, Rom und schließlich Gallipoli in Apulien, die Heimat ihrer Großmutter Vittoria, von der sie ein Kochbuch nicht nur mit den leckersten Gerichten, sondern auch mit Lebensweisheiten immer bei sich hat. Auf der Suche nach geeigneten Plätzen und Gerichten für ihr Kochbuch begleite ich mit dabei. Bei den Beschreibungen von Land und Leuten schwelge ich in Reiseplänen.

Es dreht sich alles um ein Kochbuch, das der Verleger und Produzent Holger Frischmann mit ihr heraus bringen will. Bei der Zubereitung der leckeren Gerichte läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Beim Lesen der Zutaten steigt mir deren Duft in die Nase. Und die Fotos, die der Fotograf macht, kann ich vor meinem inneren Auge sehen.

Nicht nur Greta, Katrin und Christoph, die Hauptprotagonisten, sind sehr gut gezeichnet. Auch die Menschen um diese Drei herum kann ich mir sehr gut vorstellen und lerne sie gut kennen. Besonders in Herz geschlossen habe ich den kleinen Timo, der mit seinem Papa auf einem Olivengut ausserhalb von Bologna lebt.

In die Gefühlswelt von Greta kann ich mich sehr gut hinein versetzen und es ist schön zu lesen, wie sie ganz langsam zurück zu sich selbst findet und sich verzeihen kann.

Ein wunderbares Buch über die Freundschaft, die Liebe, das Verzeihen und die Kochkünste einer jungen Frau und ihrer Freunde.

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Rezensionen von Haliax:

Solider Collegeroman mit dem Kernthema "Fan Fiction"

Fangirl von Rainbow Rowell

Cath hat sich ihren Einstieg ins College anders vorgestellt. Ihre Zwillingsschwester Wren hat ihr eröffnet, dass es für sie Zeit wird neue Leute am College kennenzulernen und ihr Zimmer mit Courtney zu teilen. Außerdem hängt der Freund ihrer Zimmernachbarin gerne in ihren Zimmer herum und lässt sich von nichts seine gute Laune nehmen.

Die einzige Konstante, die es in ihrem Leben noch gibt, ist ihre Fan Fiction.

Fangirl von Rainbow Rowell ist ein Jugendroman, der sich um die Fan Fiction Welt von Cath dreht. Zusätzlich zu diesem Buch gibt es den Band „Aufstieg und Fall des außergewöhnlichen Simon Snow“, welches ihre Fan Fiction Geschichte in ein Buch packt. Es ist sehr interessant, dass die Autorin das populäre Thema der Fan Fiction aufgreift und relativ gut umsetzt. Es ist schwierig dieses Thema anständig umzusetzen, wenn eine fiktive Buchreihe herangezogen wird, auf die diese Fan Fiction aufbaut. Es werden einige Abschnitte von der Buchreihe herausgenommen und in diesem Buch erwähnt, die mir zu wenig waren, um ein Gefühl für diese Reihe zu bekommen. Es ist anstrengend zwischen Fan Fiction und Buchreihe hin und her zu springen, wenn man die Reihe nur von Abschnitten erzählt bekommt.

Ich würde Fangirl als einen soliden Collegeroman bezeichnen. Es werden Kernthemen aufgegriffen, die nicht neu sind, aber die Handlung vorantreiben. Cath konnte als Hauptcharakter überzeugen. In ihre Leidenschaft zum Schreiben und für Bücher konnte man sich hineinversetzen. Ihre Emotionen kommen auf voller Linie an. Die Liebesgeschichte ist nett beschrieben, konnte mich allerdings nicht packen, da es für meinen Geschmack zu oberflächlich behandelt wurde. Ganz anders verhält es sich mit der Schwestern-Thematik. Der Konflikt wird intensiv und realistisch dargestellt.

Fazit
Fangirl ist ein solider Collegeroman, der mit seiner Protagonistin Cath punkten kann. Ihre Leidenschaft wird ausführlich und glaubhaft beschrieben. Die Liebesgeschichte ist zu oberflächlich beschrieben und beweist wenig Tiefe. Das Thema Fan Fiction ist interessant, aber leider nur teilweise ansprechend umgesetzt.

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