Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Guter Einsteigerratgeber
In den Garten, fertig, los! von Jean-Michel Groult
In den Garten, fertig, los! Ist der Titel eines Gartenratgebers des Autors Jean-Michel Groult. Der Titel hält was er verspricht, die Gartengestaltung wird auf einfach Weise erläutert und viele Fotos helfen bei der Visualisierung der Ratschläge. Die Fotos sind keine geschönten Hochglanzbilder sondern normale Bilder aus dem Gartenalltag.
Das Buch ist in folgende Abschnitte gegliedert:
Den Garten anlegen
Die Details planen und gestalten
Der Gemüsegarten
Der Obstgarten
Im Register fand ich mich gut zurecht und die Stichworte sind gut ausgewählt.
In allen Abschnitten fand ich hilfreiche und interessante Tipps und Hinweise passend zum Thema. Im Obst-und Gemüseteil werden etliche Pflanzen und ihre Pflege vorgestellt. Das finde ich hilfreich, da man sich so im Vorfeld gut entscheiden kann was man anbauen möchte, um sich dann tiefer mit dem Thema zu befassen. Das Buch ist für Einsteiger geschrieben, bei den Erläuterungen werden überbordende Fachbegriffe vermieden. Gartenprofis werden hier nicht so viel Neues erfahren können.
Rezensionen von Anno:
Familienbande
Sylter Welle von Max Richard Leßmann
Gott, mich hat lang kein Hörbuch mehr so vereinnahmt, wie dieses. Ein großes Kompliment an den Autor und Sprecher, die beide wirklich großartiges geleistet haben! Ich habe gelacht, geweint, mitgefiebert, geekelt, mitgelitten und ja, manchmal, wie beim Schlachtfest, war es mir dann auch schon mal etwas too much.
Aber ach, wie toll diese Stunden des Hörens waren!
Es enthält nicht nur ein Loblied auf die Großeltern, auch der Onkel und der Vater spielen im Buch eine prägende Rolle in Max Leben. Die Anekdoten hierbei reichen sogar bis in die Kindheit des Vaters hinein.
Ob dieses Buch jedoch auch autobiografische Züge trägt? Tatsächlich könnte dies sein, denn die erzählende Figur des Romans trägt den Vornamen Autors.
Vom Stil dieses Buches bin ich zumindest sehr angetan! Diese Art des Humors ist genau meines. Und wie bitte kann es sein, dass ich in Max’ Großeltern immer wieder meine eigenen zu erkennen glaubte?
Angefangen habe ich dieses Hörbuch ohne grosse Erwartungen, beendet jedoch habe ich es völlig begeistert!
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Verstörende Dystopie
Der Vorweiner von Bov Bjerg
Weite Teile Europas und der ganzen Welt sind durch Katastrophen umbewohnbar geworden. Die Welt besteht nur noch aus Beton und entweder unaufhörlichem Regen oder Dürre. Die Oberschicht hat sich die menschlichen Gefühle von Trauer und Verlust komplett abgewöhnt und beschäftigt jetzt Vorweiner, Geflüchtete, die noch zu echter Trauer fähig sind.
Es ist beeindruckend mit welcher Wortgewalt aber auch geschicktem Sprachgebrauch der Autor diese unmenschliche Welt zeichnet. Dabei geht er mit viel bösem Sarkusmus vor und überzeichnet, grenzwertig und grenzüberschreitend. Beim Lesen war ich zwischen Vergnügen und Entsetzen hin und hergerissen. Das ist ein Roman, der entweder begeistert oder entsetzt.
Mit tiefsinnigen Wortspielen, wie "Zerstreuungsfeiern", schafft er es auf humorvolle Art das Makabre hervorzuheben. A wie Anna und B wie Berta fügen sich nahtlos in diese zerstörte und brutale Welt ein. Jedes Mitgefühl ist ihnen abhanden gekommen und damit auch jede Bedeutsamkeit füreinander. Es ist verstörend und eklig wie die Menschen miteinerander umgehen. Dem Autor gelingt es sowohl psychologische als auch soziologische Aspekte und vorallem Gesellschaftskritik glaubwürdig zu platzieren. So bringen die Medien zum Beispiel nur noch Fake-Nachrichten mit entsetzlichem Inhalt. Die Aussagekraft der Geschichte ist enorm.
Es stehen starke philosophische Fragen dahinter. Ist es möglich sich die Trauer abzugewöhnen? Woran bemisst sich der Wert von Menschen? Was braucht es für ein zufriedenes Leben? Wie können wir den großen Krisen unserer Zeit vorausschauend und umsichtig begegnen?
Das hat auch dafür gesorgt, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte - trotz innerer Abwehr, Ekelgefühlen und Entsetzen.
Schwierigkeiten hatte ich auch mit der undurchsichtigen zeitlichen Erzählabfolge. Es ist alles irgendwie durcheinandergewürfelt und wird dann auch infrage gestellt. Die Erzählerin ist nicht durchgehend zuverlässig.
Bemerkenswert erscheinen mir die sarkastischen Kapitelüberschriften zusammen mit dem kurzgefassten Inhalt vor jedem Kapitel wie "worin Berta ... (Dosenananas, sexuelle Inhalte)". Alles hat Bedeutung und braucht eigentlich einen zweiten Blick, müsste ein zweites Mal gelesen werden.
Der Roman hat mich sehr bewegt. Der geschickte Sprachgebrauch, viel böser Sarkasmus und die bedeutsame Botschaft sind positiv gegenüber den provokativ verstörenden Inhalten hervorzuheben.
Rezensionen von Streiflicht:
Hier ist der Name Programm
Zerrüttung von Gerhard Loibelsberger
Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil es so spannend klang und ich den Ermittler bisher auch nicht kannte. Ich hatte auf Spannung gehofft – zu einer Zeit, die für Europa sehr verändernd war. Interessant fand ich hier den Blickwinkel aus Österreich auf Deutschland, denn so hatte ich die Zeit noch nie beschrieben gelesen.
Leider war ich sehr schnell ernüchtert, weil der gute Herr Nechyba immer nur kocht, einkauft oder im Kaffeehaus sitzt und Zeitung liest. Bis Seite 100 hatte ich mir immer noch erhofft, dass etwas mehr passiert – dem war leider nicht so. Ich fand es immer noch gut, die Ereignisse in Deutschland aus Sicht der Österreicher und der verschiedenen österreichischen Zeitungen nachzuverfolgen, aber mir fehlte einfach die Handlung.
Und dann ist auch das Umfeld einfach nur düster und traurig. Man könnte auch sagen, am Ende sind alle tot (stimmt natürlich nicht, aber so hab ich es empfunden). Ja, es ist scheinbar der Abschluss der Reihe und es ist eine schlimme Zeit, aber dennoch hatte ich mir mehr vorgestellt. Der Autor schreibt, dass das Buch auf wahren Tatsachen beruht, dennoch hätte ich mir mehr Hoffnung am Ende gewünscht. Leider bliebt mir auch die Figur des Nechyba – den auch seine Frau immer nur beim Nachnamen nennt, was ich sehr befremdlich fand – eher fern. Mich hat das Buch auch irgendwie zerrüttet. Was ich gut gelungen fand, ist, wie der Autor die Atmosphäre eingefangen hat. Man merkt, die es immer düsterer wird und wie die Menschen nach und nach die Hoffnung verlieren, wie Angst, Hass und Elend um sich greifen. Schade, dass mich das Buch nicht erreichen konnte.
Rezensionen von Streiflicht:
Unerwartete Wendungen
Canaria Criminal von Daniel Verano
Da ich bereits das erste Buch Canaria Mortal sehr gerne gelesen habe, war ich natürlich umso neugieriger, wie es weitergeht mit Felix Faber und seinem Leben auf der Insel Gran Canaria. Ich bin ein großer Kanarenfan, daher ist das Lesen von Büchern, die dort spielen, sowieso ein bisschen wie Urlaub für mich.
Wenn es dann auch noch spannend ist, umso besser – ich liebe Krimis!
Ich fand es toll, dass ein Glossar im Buch beinhaltet ist, das mag ich immer sehr. Genauso wie eine Karte von Gran Canaria, anhand derer man sehen kann, wo was passiert. Noch cooler wäre es, wenn die Orte der wichtigsten Ereignisse eingezeichnet wären.
Es war ein bisschen, als hätte ich Teil 1 gerade erst zur Seite gelegt und nun weitergelesen. Tatsächlich ist es noch nicht so lange her, dass ich den Auftakt der Serie gelesen habe und der Einstieg in Teil 2 ist mir flott und unkompliziert gelungen.
Der Fall ist spannend, es gibt unerwartete Wendungen, die alles in anderem Licht erscheinen lassen und den Leser in eine andere Richtung führen. Aber ist es die richtige oder war doch alles ganz anders? Ist die Insel wirklich so idyllisch oder lauern Tod und Verbrechen quasi um die Ecke.
Ich mag die Figur Felix Faber sehr, aber noch mehr mag ich die kantige Ermittlerin Ana Montera, die auf die Insel verbannt wurde. Sie ist sehr eigenwillig und ich finde sie echt cool.
Nun bleibt mir nichts, als auf die Fortsetzung zu warten, denn ich muss wissen, wie es weitergeht!
Rezensionen von Streiflicht:
Hat mich wieder gepackt
Allsberg 1980 – Der Klang der Vergangenheit von Hans von Rotenhan
Da ich bereits das erste Buch aus dieser Reihe um Allsberg gelesen habe, das 1871 spielt, war ich natürlich sehr neugierig, wie es dann 1980 – also mehr als hundert Jahre später – weitergehen wird. Und wieder war ich wie gefangen in diesem Familiendrama, das einen direkt mitreißt. Ich würde allerdings sehr empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, weil man dann schon besser versteht, wie alles zusammenhängt.
Mir hat das Buch gefallen, es wusste mich zu fesseln und auch nachdenklich zu machen, wenn ich gerade nicht gelesen habe. Schön, wenn ein Buch so im Kopf bleibt! Das Buch liest sich gut, auch wenn man manchmal aufpassen muss, um alles nachzuverfolgen. Aber ich mag das, wenn man ein bisschen mitdenken muss.
Gut gefällt mir auch, dass das Buch chronologisch erzählt, also so, wie die Dinge passieren. Ja, es gibt auch Rückblenden an den passenden Stellen, die das Geschehen ergänzen. Und auch die detailreich ausgearbeiteten Figuren, die einen so mitfühlen, mitleiden und mithassen lassen.
Ich mag Auflistungen des Personals von Geschichten, aber wenn man hier zu genau schaut, wird leider ein bisschen gespoilert. Also vielleicht lieber erst gegen Ende genauer lesen.
Rezensionen von Sheilo:
Das Schicksal bringt Menschen zusammen
Heartbreak von Tarkan Bagci
Marie wird von heute auf morgen von ihrem Freund verlassen, ohne das er mit ihr darüber gesprochen hat. Sie macht sich Sorgen um ihn, da sie ihn nicht mehr erreichen kann und er aus seiner Wohnung ausgezogen ist. Eine Hotelrechnung ist die einzige Spur zu ihm - wird sie sich mit ihm aussprechen können? Auf der Suche nach Emil lernt Maria Tom kennen, der ebenfalls noch ein Hühnchen mit Emil zu rupfen hat.
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Mit "Heartbreak" ist es Tarkan Bagci gelungen einen Roman zu schreiben, der sich von der Masse abhebt. Es geht nicht um eine klassische Liebesbeziehung sondern um zwei Menschen, die das Schicksal verbindet. Mit seinem witzigen und amüsanten Schreibstil zieht der Autor die Leser schnell in seinen Bann und die Geschichte bleibt spannend bis zum Ende.
Im Buch selbst werden sehr viele Themen angesprochen, welche ich als sehr wichtig erachte, zum Beispiel Bevormundung durch Eltern, Aufklärung über Antidepressiva und das das Leben als Star nicht immer das ist, als was es nach Außen hin scheint.
Maria kommt im Buch aus sieht heraus und bricht aus ihren typischen Verhaltensmustern aus. Besonders toll fand ich, dass sie sich mit ihren physischen Problemen an die richtigen Stellen wendet. Dabei wird im Buch auch angemerkt, wie schwierig es in der Realität tatsächlich ist Hilfe zu erhalten, da man nur sehr schwer an Termine bei den entsprechenden Fachärzten kommt.
Tom lernt die Schattenseiten des Showbiz kennen - Menschen die nur mit ihm im Kontakt stehen, da es ihrer eigenen Karriere nützt und ihn fallen lassen sobald Probleme auftreten.
Für mich war dieser Roman eine perfekte Mischung aus Humor und Emotionen. Einmal im seinen Bann gezogen, lässt das Buch einen bis zum Ende nicht mehr los. Ich bin wirklich positiv überrascht von "Heartbreak" und kann es daher sehr empfehlen.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
irgendwie witzig
Für jede Liebe ein Problem von Anita Kelly
Diese queere Liebesgeschichte spielt in einer Kochshow. Die Kochshow führt zu einem Zusammentreffen einer nicht-binären Person, die sich schon am ersten Abend outete und einer frisch geschiedenen queeren Frau, die von allen für hetero gehalten wird. Beide verbinden mit der Kochshow einen Traum. London will Kindern wie sich helfen und einen Verein gründen - ob ihm das gelingt? Und inwieweit greift die Produktion doch ein?
Die Geschichte war für mich oft sehr witzig, aber es gab Kleinigkeiten, die mich gestört haben.
Zum einen fand ich die Storyline recht vorhersehbar. Bei Romantik mag ich das auch ein Stück weit, schließlich will ich abschalten. Hier fand ich vor allem die Kochshow sehr vorhersehbar - und auch, wer wann ausschied, zumal die Produzentin schon einiges verriet, um im nächsten Moment zurückzurudern.
In der direkten Rede wurde * verwendet, was ich immer etwas seltsam finde. Wobei man sich auch gut gewöhnte, ebenso an die Pronomen.
Dennoch war es manchmal verwirrend. Etwa wurde in einer direkten Rede das Pronomen "dey" für London verwendet und im nächsten Satz stand, Lizzie (die Rivalin von London, die mit dem Outing Londons ein Problem hat) hätte diese nicht verwendet, obwohl von London gewünscht. So Kleinigkeiten fand ich verwirrend. Das Buch enthält mehrere explizite Szenen, was ich grundsätzlich nicht schlecht fand und auch gut beschrieben - allerdings hatte ich nicht immer das Gefühl, beide Partner*innen kommen auf ihre Kosten, die Schilderung war etwas einseitig.
Ich fand die Geschichte spannend zu lesen, so richtig abtauchen konnte ich aber dennoch nicht.
Rezensionen von yellowdog:
Trotz als Chance
TROTZ von Ronja von Rönne
TROTZ ist ein Langessay von Ronja von Rönne, den sie auf ihre bekannt ironische Art verfasst hat.
Eigene Erfahrungen flossen ein, z.B. mit einer ersten Kolumne und ihren Auftritt beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb und insbesondere ihre Rolle im Literaturbetrieb, die keine einfache ist. Ein Klinikaufenthalt folgte.
Die Autorin zeigt, wann Trotz Nachteile mit sich bringt und wann es ggf. erforderlich ist und Form von Widerstand wird. Trotz als Chance!
Meiner Meinung nach ein gelungener Text.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe
Sommersonnenwende von Pascal Engman; Johannes Selåker
Die schwedischen Autoren Pascal Engman und Johannes Selåker haben ihren ersten gemeinsamen Kriminalroman veröffentlicht. "Sommersonnenwende" bildet den Auftakt einer neuen Reihe um den Kriminalkommissar Tomas Wolf und die Journalistin Vera Berg.
Stockholm im Sommer 1994. Mit über 30 Grad über Wochen hinweg ist es ungewöhnlich heiß.
Das Land fiebert mit seiner Fußballnationalmannschaft, die in den USA um den Weltmeisterschaftspokal kämpft. Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien brachte viele Flüchtlinge ins Land, der Rassismus nimmt zu. Im Schatten des Massenmords von Mattias Flink in Falun geschieht ein weiterer Mord. Eine junge Migrantin wird in einem Stockholmer Vorort tot aufgefunden, sie wurde vergewaltigt und erdrosselt.
Kommissar Tomas Wolf ist nach seinem Einsatz als UN-Soldat im Jahr 1993 in Bosnien-Herzegowina bereits wieder bei der Stockholmer Kriminalpolizei tätig und ermittelt im Mordfall der jungen Frau. Er ist durch seine schockierenden Kriegserlebnisse schwer traumatisiert, leidet unter Aussetzern und Panikattacken, was sein Familienleben und seine Ehe mit Klara belastet. Bevor er Polizist wurde, war er genau wie seine beiden Brüder Neonazi.
Die junge Journalistin Vera Berg ermittelt in der gleichen Mordsache. Sie arbeitet erst seit kurzem bei einer Stockholmer Zeitung und ist dort großem Druck ausgesetzt. Vor ihrem kriminellen Freund Jonny, mit dem sie vier Jahre in Malmö zusammenlebte und der seit einer Woche nicht mehr nach Hause gekommen ist, ist sie geflohen. Sie hat seinen 6-jährigen Sohn Sigge mitgenommen, um das Kind, das bereits seine Mutter verloren hat, nicht dem Jugendamt zu überlassen. Auch Vera hat Schweres erlebt. Ihre Eltern sehen sie nicht mehr als ihre Tochter an, seit vor 12 Jahren etwas Schreckliches geschehen ist.
Bald kreuzen sich Tomas' und Veras Wege, und gemeinsam jagen sie den Frauenmörder. Hierbei begibt sich vor allem Vera durch ihre Alleingänge in große Gefahr.
Im Mittelpunkt des Romans steht zwar die spannende Suche nach dem brutalen Frauenmörder, aber auch das Privatleben der beiden Ermittler nimmt sehr viel Raum ein. Wir erleben Tomas' innere Zerrissenheit und Veras ehrgeizige Bemühungen, ihren Arbeitgeber zufriedenzustellen und gleichzeitig für Sigge da zu sein. Wir sehen aber auch unprofessionelles Verhalten beider Protagonisten, Korruption und Erpressung.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist von Beginn an sehr spannend und fesselnd. Das Buch ist in schönem und klarem Sprachstil geschrieben, es liest sich flüssig. Die Figuren sind bildhaft dargestellt. Gut gefallen hat mir auch der kritische Blick auf die politische und gesellschaftspolitische Situation Schwedens und die Rassismusprobleme des Landes in den Neunzigern. Auch der Blick hinter die Kulissen einer Zeitungsredaktion war für mich äußerst interessant. Nervend fand ich, dass neben der Tatsache, dass mehrere Romanfiguren übermäßig dem Alkohol zugesprochen haben, im Buch gefühlt zigmal eine Zigarette angezündet oder geascht wurde.
Erwähnenswert ist das außergewöhnlich schön gestaltete Cover mit seinem Farbschnitt.
Das spannende Buch endet zwar mit gleich mehreren Cliffhangern, dennoch freue ich mich schon auf "Wintersonnenwende", den nächsten Teil der Reihe. Absolute Leseempfehlung!











