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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von drachenzahn:

Spannender Krimi für Kinder

Auf der Suche nach Emily McCrae von Fiona Longmuir

Das Buch „Auf der Suche nach Emily McCrae“ von Fiona Longmuir ist ein unterhaltsamer Krimi im Stile von Enid Blytons Abenteuerbüchern, der einen durchweg mitfiebern und rätseln lässt, und für Mädchen und Jungen ab 10 Jahre geeignet ist.

Die zwölf Jahre alte Lily zieht in die ihrer Meinung überaus langweilige Kleinstadt Edge am Meer.

Sie kann sich weder mit der Gegend noch mit den Leuten richtig anfreunden, bis sie eines Tages per Zufall über ein seltsames Museum stolpert, dass einer gewissen Emily gewidmet ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen findet sie neue Freunde, gerät aber auch in mehr als eine gefährliche Situation.

Das Buch ist durchweg sehr spannend erzählt. Es macht Spaß zu lesen und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Kapitel sind zudem recht kurz, sodass man jederzeit eine Pause einlegen könnte. Die Charaktere sind sympathisch und wurden facettenreich mit Ecken und Kanten dargestellt. Die Geschichte schreckt des Weiteren nicht davor zurück, auch diverse Themen miteinzuarbeiten. So hat Lilys Freundin Sam zwei Väter und ihre Lieblingslehrerin Miss Hanan ist Muslimin und trägt einen Hijab.

Ich hätte dem Buch auch sehr gerne fünf Sterne gegeben, aber das Ende war mir dann doch einfach zu realistisch und albern. Eigentlich hätte man einfach die letzten zwei Kapitel weglassen können. Ich persönlich mag zudem nicht, dass die Polizei durchweg als inkompetent dargestellt wird. Zum einen untersuchen die verschiedenen Beamten weder von sich aus bestimmte Ereignisse noch reagieren sie angemessen auf Hinweise. Das geht sogar so weit, dass die Protagonisten im Buch, statt aktiv gegen den Verbrecher vorzugehen, lieber komplizierte Rätsel und Geheimnisse erstellen bzw. lösen sollen, um ihre Familie wieder zusammenzuführen. Das ist schon irgendwie absurd.

Insgesamt ist die Geschichte dennoch äußerst kurzweilig und hält einen mit seiner Spannung in den Bann. Man sollte allerdings nicht allzu sehr den Sinn des Ganzen hinterfragen.

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Rezensionen von Tara:

Gelungenes Finale der Pilger-Trilogie

Die Liebe des Pilgers von Petra Schier

„Die Liebe des Pilgers" ist der abschließende Band der Pilger-Reihe der Autorin Petra Schier. Es ist durchaus sinnvoll die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da die Charaktere im Verlauf der Handlung eine interessante Entwicklung durchlaufen.

Die Handlung beginnt im Juli 1379. Benedikt hat Koblenz verlassen und besucht seine Familie.

Palmiro leidet unter seinem Weggang und versucht sich mit Arbeit abzulenken. Währenddessen erfährt Benedikt einiges über seine Vergangenheit. Er hat eine Tochter, die bereits verstorben ist und eine Enkelin. Letztere soll mit gerade einmal 12 Jahren verheiratet werden. Benedikt will ihr helfen, aber dazu muss er zurück nach Koblenz.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht, da ich die Ereignisse aus dem vorherigen Band noch lebendig in Erinnerung hatte und das vorangestellte Personenverzeichnis diese auch schnell wieder zurückgeholt hat.

Bereits nach wenigen Seiten habe ich mich zeitlich zurückversetzt gefühlt und konnte mir das Leben im 14 Jahrhundert gut vorstellen. Der Schreibstil von Petra Schier ist unkompliziert und flüssig zu lesen. Die Dialoge machen alles sehr lebendig und auch authentisch. Der Zeitgeist wird hier gut eingefangen und ich konnte durch die detaillierten Beschreibungen der Schauplätze direkt in die Örtlichkeiten der damaligen Zeit eintauchen. Zu Beginn des Buches findet man eine Karte der Umgebung, durch die man sich sehr gut orientieren kann und so noch bildhafter vor Augen hat, wo sich alles abspielt.

Die einzelnen Charaktere werden jeder für sich gut dargestellt. Es gibt nur wenige Bücher, in denen ich die Entwicklung von so vielen verschiedenen Persönlichkeiten so gelungen fand. Es gibt kein Schicksal, das mich nicht interessiert hätte. Dabei ist nicht jeder direkt zu durchschauen und keiner ist nur gut oder böse.

Von mir gibt es für die gesamte Trilogie eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Leser, die gut recherchierte Romane mit Spannung, interessanten Persönlichkeiten und historischen Hintergründen mögen.

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Rezensionen von _Le4_:

Ein ewiges Hin und Her

Vom Ende der Nacht von Claire Daverley

Im Buch geht es um Rosie und Will. Seit sie Jugendliche sind, haben sie Interesse aneinander, obwohl ihre Lebensentwürfe unterschiedlicher nicht sein können. Nach einem tragischen Erlebnis trennen sich ihre Wege, wobei sie nie übereinander hinwegkommen.

Der Anfang des Buches war noch ganz okay.

Ich fand es gut, dass die Hauptcharaktere nicht als perfekte Personen dargestellt werden, sondern mit ganz konkreten Problemen zu kämpfen hatten. Das betrifft zum einen ihr Aussehen und zum anderen ihr Innenleben.
Dann aber ging es damit los, dass es sehr klischeehaft war, da er der böse Badboy ist und sie die liebe, brave Unscheinbare. Das hätte ich aber noch geflissentlich übersehen können, wenn wenigstens der Rest gut wäre. Aber leider hat mich das ewige Hin und Her der Beiden unfassbar genervt. Sie haben nur ständig darüber geredet, warum sie nicht zusammen sein sollten, ob sie es nicht doch versuchen sollten und wer eigentlich auf die blöde Idee gekommen ist, nicht zusammen zu sein. Zum Schluss war ich der Meinung, dass sie wirklich nicht zusammenkommen sollten, weil wir gefühlt keine Dialoge mehr erlebt haben, wo es nicht um eine der drei eben genannten Dinge ging.
Im Mittelteil des Buches war ich zusätzlich noch wahnsinnig gelangweilt, weil außer ihrer repetitiven Streitigkeiten und Entschuldigungen quasi nichts passiert ist.
Rosie war irgendwann sehr anstrengend, weil sie nur noch schlecht gelaunt war aufgrund von Entscheidungen, die sie selbst getroffen hatte, und Will war mir persönlich zu sehr Macho, weil er sich vorgestellt hat, Rosies Ehemann zu verprügeln. Als ob der irgendwas dafür kann, dass die beiden ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen.

Die Charaktere waren unsympathisch und die Story war im besten Fall nichtssagend und im schlechtesten Fall nervig. Ich kann das Buch persönlich nicht empfehlen.

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Rezensionen von YvonneH:

Altern macht wieder Spaß

Vom Ende der Nacht von Claire Daverley

Das Altern ist ein Thema, das viele von uns vermeiden möchten, aber 'How to Age?' hat es geschafft, einen neuen, erfrischenden Blickwinkel darauf zu werfen. Dieses Buch ist nicht nur tiefgründig, sondern auch tröstlich und inspirierend. Es entmystifiziert das Altern und zeigt, dass jede Lebensphase ihre eigenen Vorteile und Weisheiten hat.

Es ist ein Werk, das man seiner besten Freundin zum Geburtstag schenken sollte, und ich freue mich darauf, die darin enthaltenen Lektionen in mein eigenes Leben zu integrieren. Fünf Sterne!

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Rezensionen von Natalie:

tolles Debüt der Autorin

The Sky Above Us von Maja Schendel

Worum gehts?
Sky und Knox - beide wissen was sie wollen und könnten doch in einigem nicht unterschiedlicher sein. Sky will eine erfolgreiche Regisseurin und dafür an der AFI angenommen werden. Knox liebt seine Freiheit und das Klettern. Sky will nie wieder wen verlieren, Knox will sich an niemanden binden.

Der Filmdreh zum free solo von Knox am El Cap im Yosemite Park bringt für beide eine Riesenchance. Nur deshalb sagt Sky zu, auf Knox Wunsch Regie zu führen. Noch wissen sie nicht, welchen Herausforderungen und Gefühlen sie sich stellen müssen…auch der Frage, was sie wirklich wollen.

Mein Fazit:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut und wurde nicht enttäuscht - was für ein toller Roman. Genau die richtige Mischung aus Romance, Natur und Sport. Mit Sky und Knox findet man zwei Hauptcharaktere vor, die man einfach mögen muss. Absolut authentisch und perfekt unperfekt. Die Emotionen aller - auch den weiteren Protagonisten- werden toll dargestellt und zum Leser transportiert. Ich habe mir nicht nur einmal gedacht, genauso würds mir in dem Moment auch gehen. Stück für Stück werden die schwierigen Momente von Sky aber auch Knox aus deren Vergangenheit aufgearbeitet, welche sich bis heute auf ihr Leben enorm auswirken. Toll abgerundet wird der Dreh mit der unglaublich schönen Natur des Yosemite Nationalparks. Auch wer noch nicht selbst vor Ort war, hat sofort Kopfkino zur Natur. Und nicht zuletzt fiebert man bei jedem Griff von Knox mit… schafft er es? Gelingt der free solo Versuch? Ein Scheitern hängt wie eine Wolke über dem Ganzen und verleiht dem Roman so auch enorm Spannung.
Eine große Leseempfehlung von mir - man muss definitiv kein Freeclimbing Fan zu sein, um das Buch zu lieben.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Geburtstagskind von Anders Roslund

Ich hab mich schon sehr auf diese Krimi-Reihe gefreut. Ich mag skandinavische Krimis sehr gerne und hab in meiner Schulzeit einige davon gelesen. Auch hier hatte ich das Gefühl, gleich in einen solchen geraten zu sein. Der Anfang begann spannend und vielversprechend. Es wurde so erzählt, dass ich gleich das Gefühl hatte, mitten in diesem Haus zu sein.

Was mich dann aber etwas verwirrte, war, dass es in der Geschichte dann einen Cut gab und neue Protagonisten auftraten. Ich konnte diese beiden Handlungsstränge nicht so recht zusammenbekommen. Zum Schluss fügte sich dann alles aber dennoch zusammen.
Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen. Zwischendurch fand ich die Geschichte aber sehr zäh und langatmig. Der Schluss hat mich dann wieder ein wenig versöhnt.

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Rezensionen von yellowdog:

schräg

Die Gouvernanten von Anne Serre

Anne Serré ist in Frankreich eine anerkannte Autorin. In Deutschland wurde bisher erst ein Erzählungsband übersetzt, und jetzt kommt mit Die Gouvernanten ihr Debütroman.
Das Buch ist ungewöhnlich, denn diese 3 Gouvernanten verhalten sich nicht wie erwartet. Eleonore, Ines, Laura. Sie halten nichts von Regeln oder Einschränkungen.

Sie leben sich aus, auch sexuell. Um die Kinder kümmern sie sich nur sporadisch.
Die Gouvernanten toben und tollen, sind unberechenbar.
Die Autorin setzt das sprachlich in sinnlicher wie rasanter Form um.

So ganz fassbar sind die drei Frauen für mich nicht, aber vermutlich hat die weibliche Leserschaft damit keine Probleme.
Man darf gespannt sein, ob weitere Romane von Anne Serré in deutscher Übersetzung folgen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Schlaft, Kinder, schlaft von Anders Roslund

Ich hab bisher Geburtstagskind aus der Reihe gelesen und nach dem mich der nicht ganz überzeugt hat, war ich etwas skeptisch. Doch der Band war für mich ganz anders. Die Geschichte ist ziemlich heftig - gerade für mich als Mama (es geht um 2 verschwundene Mädchen und um Pädophilie). Auch den alternden Kommissar lässt das definitiv nicht kalt.

Ihre Geschichte wird packend und spannend erzählt und die Geschichte hatte für mich keinen solchen Durchhänger wie der andere Band, sodass ich mich weniger motivieren musste, fertig zu lesen. War echt gut geschrieben und spannend bis zum Schluss!

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Rezensionen von marsu:

Ein neuer Fall für Alma

Fräulein vom Amt - Spiel auf Leben und Tod von Charlotte Blum

Ich habe die beiden Vorgänger der Reihe sehr gerne gemocht und war nun gespannt, wie es mit Alma weitergehen wird und welchen Fall sie dieses Mal nun lösen wird.
Mir hat die "Zeitreise" ins Jahr 1925 in die Sommerfrische nach Baden-Baden gut gefallen.
Dieses Mal ist es Frederike, eine Kollegin von Alma, die diese um Hilfe bittet, da ihre Cousine tot aufgefunden wurde.

In einer Waschtrommel. Und Frederike glaubt hier nicht an einen Unfall, wie die Polizei den Todesfall rasch abhakt. Immerhin findet gerade ein internationales Schachturnier in der Kurstadt statt und da gibt es genug zu tun für die Polizei. Neben Schach, Diebstahl und Tod spielt auch die politische Entwicklung der Zeit eine Rolle.
Almas Freund, Kriminalkommissar Ludwig Schiller und auch ihre Freundin, Emmi, sind natürlich auch wieder mit dabei. Und für Ludwig ist es wie immer nicht so einfach.
Gut gefallen haben mir auch wieder die Einblicke in das Arbeitsleben der Fräuleins vom Amt, die Angst haben, bald überflüssig zu werden, wenn es tatsächlich so etwas wie "Selbstwahlapparate" geben wird. Aber so schnell werden sie schon nicht ihren Job verlieren.
Wiedermal eine gelungene Fortsetzung mit einem interessanten Kriminalfall, der am Ende gut gelöst wurde.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Das Mädchen im Nordwind von Baldvinsson Karin

„Das Mädchen im Nordwind" ist mein erstes Buch dieser Autorin , das mich durch seinen Klappentext sehr angesprochen hat. Die Zeit, in der es spielt, wurde ja bereits in vielen Büchern behandelt und ich hab auch einige davon gelesen, weshalb ich gespannt war, was die Autorin aus der Geschichte machen würde.

Zwei Geschichten werden im Buch erzählt. Beginnen tut die Geschichte mit Sofie, die nach einer gescheiterten Beziehung für ein Vierteljahr nach Island geht und dort ein Haus renoviert - als Gegenleistung darf sie dort wohnen. Bei den Renovierungsarbeiten findet sie in einer alten Komode ein Manusskipt in deutscher Sprache geschrieben. Neugierig beginnt sie zu lesen und ist mittendrin in einer romantischen Liebesgeschichte zwischen Jonas, einem Isländer und Sofie, einer klugen, aber zeitweise nativen deutschen Jüdin aus Lüneburg. Ihre Geschichte ist die zweite, die im Buch erzählt wird.

Die Liebesgeschichten haben mit beide gut gefallen. Das lag am flüssigen Schreibstil der Autorin und den sehr lebendig wirkenden Charakteren, in die man sich gut hineinversetzen konnte (also ich zumindest). Auch die Orte waren bildhaft geschildert, sodass ich selbst mir alles gut vorstellen konnte - ihne jemald in Island oder Lüneburg gewesen zu sein.

Alles in allem ein tolles Buch, dass sich nicht ganz schnell liest, sondern für das man sich gut Zeit mitnehmen sollte, um es auch auf sich wirken zu lassen.

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