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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Caro F.:

No prey, no pay

Trophäe von Gaea Schoeters

NIEMALS hätte ich erwartet, ein Buch über ein für mich so befremdliches Thema wie das Jagen und Töten von Tieren aus reiner Lust, noch dazu das explizite Jagen von Trophäen in Afrika, zu verschlingen. Aber genau das ist passiert. Und ganz ehrlich – die (Trophäen-) Jagd ist mir kein Stück sympathischer geworden.

Ganz im Gegenteil. Habe ich doch so einiges gelernt, was mir noch gar nicht wirklich bewusst war. Stichwort: es gibt auch hier nicht schwarz oder weiß – genauer hinzuschauen und das große Ganze zu betrachten macht Sinn, bevor man (lautstark ver-)urteilt. Der Autorin gelingt es auf unglaubliche Art und Weise, dieses heikle Thema von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Nicht mit Kritik zu sparen, aber auch Hintergründe aufzuzeigen. Und vor allem: in welch absurde Sphären sich manche Exemplare des „Homo Sapiens“ (ha, ha) versteigen – Wahnsinn. Unbedingte Leseempfehlung!
Für Nicht-Jagende. Aber vor allem auch für Trophäensammler. So als Spiegel?

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungen Fortsetzung

Mostviertler Kaiserin von Helmut Scharner

Die Schallaburg, in der Nähe von Melk gelegen, ist eine im 11. Jahrhundert errichtete Burg, die sich nach mehreren Um- und Zubauten sich nun als Renaissanceschloss mit einem entsprechenden Garten präsentiert, ist diesmal Schauplatz eines Mordes.

Simone Schnell, überall im Land als Skikaiserin bekannt, hat nach dem Ende ihrer Sportkarriere, gemeinsam mit zwei Freundinnen das Modelabel „Schnell & Chic“ gegründet.

Die Aufgaben sind klar verteilt: Simone ist das Aushängeschild, Martina Herzog ist die Kreative ist, die die modernen Trachten entwirft und Alexandra Lanz ist die Geschäftsführerin.

Nun nach dem Ende der umjubelten Modeschau liegt Simone tot im Burggarten: Erdrosselt mit dem Band einer Dirndlschürze.

Recht bald ist klar, die Schürze stammt nicht aus der eigenen Kollektion, sondern muss von einem der beiden andern Modehäuser stammen. Nur von welchem? Und was ist dran an dem Gerücht um Simones Rückkehr in den Skizirkus?

Major Leopold Brandner und seine Kollegin Inspektorin Annika Lindner sehen sich nicht nur einer Menge Arbeit gegenüber, sondern spüren auch den Druck von Direktor Böck, ihres gemeinsamen Chefs, der nur das Sprachrohr der Landeshauptfrau und des Innenministers ist.

Je mehr sie das Umfeld von Simone Schnell betrachten, desto klarer wird, dass das Opfer zahlreiche Neider hatte. Die sind nicht nur unter der modischen Konkurrenz, sondern auch innerhalb der eigenen Familie sowie unter den ehemaligen Sportkolleginnen zu finden.

Als dann noch Alexandra Lanz ermordet wird, überlegt Böck andere Ermittler einzusetzen. Nur mit Mühe kann Brandner seinen Chef davon abhalten, denn er und Lindner sind der festen Überzeugung, die beiden Morden hängen zusammen.

Meine Meinung:

Gleich auf den ersten Seiten, im Kapitel 3, habe ich einen blöden Fehler entdeckt: Hier ist von einer „goldgelben Fahne Niederösterreichs, die im Wind weht“ die Rede, doch die niederösterreichischen Landesfarben sind blau-gelb und daher sind es die Hahnen auch.

Der Krimi ist komplex und geschickt geschrieben. Verdächtige und mögliche Mordmotive gibt es viele. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, so dass die Auflösung innerhalb von acht Tagen erfolgen kann.

Allerdings halte ich es für ungewöhnlich, dass das Lindner alleine zur Familie Schnell fahren darf. Da wundert es nicht, dass sie in diese unangenehme Situation mit Andreas Schnell und der Familie gerät. Dass die Mutter die Annikas Tätowierung und Frisur anspricht, ist ziemlich entbehrlich. Nebenbei gesagt, auffällige Tätowierungen sind bei der Polizei nach wie vor nicht erlaubt. Das sollte die Lindner eigentlich wissen. Auch die sexistische Anmache von Andreas Schnell sowie sein Duzen von Annika wäre in Brandners Beisein nicht passiert.

Lindners Verhalten bei der Befragung von Ricarda Sonnleitner ist wenig professionell. Da hat Bandner schon recht, sie zu tadeln, auch wenn er nicht so genau weiß wie nahe sich die beiden gekommen sind.

Direktor Böck ist unsympathischer Charakter, weil er nur an seine Karriere denkt. Statt für mehr Ressourcen zu sorgen, will er die Ermittlungen nach dem zweiten Mord an andere abgeben, dabei sieht doch ein Blinder, dass die beiden Morde zusammenhängen. Aber, vielleicht ist der Böck ja auch auf Grund seines guten Verhältnisses zu einem Sektionschef oder dem Minister zu seinem Posten gekommen und nicht wegen seiner Qualifikation Mitarbeiter führen zu können, die augenscheinlich nicht so herausragend ist.

Der Schreibstil ist wie immer flüssig, manchmal flapsig und durch die kursiven Sätze erfährt man, was sich so mancher denkt. Die Idee gefällt mir, wird aber dann zuletzt ein wenig inflationär eingesetzt.

Lindners Tätowierung, ihre Frisur und generell ihr Outfit spielen mir eine etwas zu große Rolle. Das müsste in meinen Augen nicht sein. Ebenso wird ihre Beziehung zu einer Frau ein wenig zu oft erwähnt. Wir Leser können uns das merken, dass Annika und Nina gleichgeschlechtlich Liebende sind.

Fazit:

Die Summe von vielen unstimmigen Kleinigkeiten veranlassen mich, einen Stern abzuziehen, daher nur 4 Sterne.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Wunderbarer Schreibstil!

Lakestone Campus of Seattle, Band 1 - What We Fear von Alexandra Flint

"[…] jemanden in sein Leben zu lassen, bedeutete gleichzeitig auch, ihn wieder verlieren zu können. In den meisten Fällen ohne Vorwarnung."


Der Klappentext klang so catchy, die Gestaltung des Werkes ist ein absolutes Träumchen (- Seht. Euch. Diesen. Farbschnitt. An!! -) und ja, ich war auch schlichtweg neugierig, wie ich wohl ein weiteres Buch der Autorin - von der ich bisher erst Band 1 ihrer Maple-Creek-Reihe gelesen hatte - aufnehmen würde.

"Meet Me in Maple Creek" hatte mich in puncto Schreibstil leider sehr ernüchtert zurückgelassen, aber irgendwie hatte ich so eine Eingebung, dass ich noch einen weiteren Versuch wagen sollte - und ich bin SO FROH, dass ich auf mein Bauchgefühl gehört habe, denn ansonsten wäre mir wirklich ein fantastisches Buch entgangen! Leute!! Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, aber insbesondere im Hinblick auf meinen Hauptkritikpunkt beim anderen Werk muss ich festhalten: Es liegen Welten dazwischen! Wow!


Der bildreiche, einnehmende Schreibstil in "What We Fear" zählt zu meinen Highlights und hat mich von Anfang an direkt in die Handlung katapultiert. Ich fühlte mich sofort nach Seattle, das ich vor vielen Jahren mal besucht habe, zurückversetzt und habe auch das ganze Campus-Flair total geliebt und zu 100% gefühlt.


Mit Harlow wurde ich mühelos warm, mit Zack auch, aber … - bitte nicht falsch verstehen, ich mochte ihn, er ist ein Cutie, alles fein, doch Harlow war einfach mein Hauptbezugspunkt in der Story. (So wie man eben immer seine Figurenlieblinge hat, denke ich.) Trotzdem habe ich die aus seiner Sicht erzählten Passagen ebenfalls sehr genossen und fand speziell seine Gedankengänge in Bezug auf seinen Gendefekt - bzw. dazu, wie viele seiner Mitmenschen damit umgehen - berührend.


Zwei kleine Aufreger gab es, die allerdings eindeutig unter 'persönliche Präferenz' fallen - gut möglich, dass ihr sie also ganz anders (oder gar nicht) wahrnehmt:


❏ Harlow und ihr kleiner Bruder Braxton haben zwei Mütter. Stichwort: inhaltliche Inkludierung von gleichgeschlechtlicher Liebe. Ich erwähne das nur, weil dieser Punkt - "meine Moms" - auf den ersten 100+ Seiten a die zehnmal wiederholt wird. Absolut nichts gegen das Thema an sich - meine Meinung war schon immer: Die Welt braucht mehr Liebe und liebe sich bitte, wer kann und möchte - aber Wortwiederholungen in Romanen, die irgendwann den Eindruck erwecken von 'nur für den Fall, dass es noch nicht deutlich genug war', ärgern mich generell nun mal, weil ich mir dann denke: "Ja doch! Ich. Hab's. Begriffen. Können wir uns jetzt bitte der eigentlichen Story zuwenden?" - Ist einfach ein Pet Peeve von mir.


❏ Außerdem gab es ein paar (wenige) Formulierungen, die mir allgemein stets ein Cringegefühl bescheren, z.B. wenn ein Lachen 'über die Lippen sprudelt' - aaah!


Zum Abschluss noch zwei Pluspunkte:


❏ Die ganze Hacker-Thematik ist cool, spannend und auch für Nicht-Nerds wie mich (= das Gegenteil von Technik-Fuchs) verständlich umgesetzt worden.


❏ Die Idee, jedem Kapitel einen Songtitel als Überschrift zu geben, gefiel mir super!


Fazit:
"Der Lakestone Campus of Seattle war […] die Crème de la Crème der Ivy League, der besten Eliteunis in den USA. Eine eigene kleine Welt, zu der Normalsterbliche keinen Zugang hatten." - Für uns NA-Leser:innen gilt das zum Glück nicht, denn ich freue mich schon jetzt riesig auf Band 2, der im Herbst 2024 erscheinen soll. Klare Empfehlung für Fans von gleichermaßen emotionalen wie actionreichen New-Adult-Romanzen!

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Rezensionen von Lerchie:

Schwere Tage

Kinderklinik Weißensee – Geteilte Träume von Antonia Blum

1948. Lissi Vogel will an der Kinderklinik Weißensee in die Fußstapfen ihrer Tante Marlene treten. Doch die junge Frau wird wegen ihres verformten Beines, das sie wegen einer überstandenen Kinderlähmung hat, vom Klinikdirektor geringgeschätzt. Und er legt ihr immer wieder Steine in den Weg. Doch genau wie Marlene lässt sie sich nicht einschüchtern.

Marlene musste von jetzt auf nachher aus Ostberlin fliehen und hat in Westberlin bei null angefangen. Dann häufen sich die Fälle von Kinderlähmung, Lissi wird mit ihrer Angst konfrontiert und verliert den Mut. Sie br4ingt es auch nicht fertig um den Mann den sie liebt zu kämpfen.

Meine Meinung
Dies ist der vierte Band um die Kinderklinik Weißensee, um die Schwestern Marlene und Emma. Das Buch ließ sich wieder gut lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ganz überraschend musste Marlene, wie im Klappentext bereits erwähnt, mit ihrer Familie nach Westberlin fliehen. Zum Glück konnte man zu dieser Zeit noch über die Sektorengrenze, so dass Emma sie auch besuchen konnte. Doch Marlene konnte es nicht riskieren, nach Ostberlin zu reisen. Sei tat mir unendlich leid. Auch Emma tat mir leid, musste sie doch zusehen, dass sie Material für Reparaturen der Klinik bekam, denn dafür fehlte das Geld. Lissi wurde schwer krank und ich war zunächst schockiert, denn davon hatte ich auch schon gehört. Sie tat mir leid, glaubte sie doch sie sei unheilbar krank und sie könne in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten. Dass sie dachte, das ihrem Traummann nicht zumuten zu können, war der zweite Schlag für Lissi. Die Diagnose war wirklich niederschmetternd, doch wer wissen will, ob und wenn ja wie, doch noch alles gut wurde, der muss dieses Buch lesen. Die Autorin hat wieder sehr spannend dem Klinikalltag geschildert und auch alles andere ist sehr spannend geschrieben. Es hat mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne von mir.

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Rezensionen von Claudia R:

toll gemacht ....

Ich mache das! von Melanie Gerber

Klappentext / Inhalt:

Papa ist krank! Wer passt nun auf Leon auf?
Alle sind beschäftigt, nur Leon hat Zeit. Da muss er wohl selber auf sich aufpassen und auf Papa gleich mit. Natürlich macht er das.
Und so wird heute doch noch ein lustiger und spannender Papa-Leon-Tag.
Für Kinder ab 3 Jahren.

Cover:

Das Cover ist sehr detailreich und lustig gestaltet. Es gibt allerhand darauf zu entdecken. Fröhlich und liebevoll ist das Cover gestaltet. Die Umsetzung ist gelungen und toll gemacht.

Meinung:

Leons Papa ist krank, doch was wird aus dem gemeinsamen Papa-Lein-Tag und wer passt jetzt auf Leon auf, denn alle anderen scheinen bereits beschäftigt? So muss also Leon auf sich selbst aufpassen und auf Papa gleich mit. Dies scheint lustig und spannend zu werden.

Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Schnell kommt man in die Handlungen und die Geschichte hinein. Die Sätze sind einfach gehalten und die Geschichte nachvollziehbar und verständlich erzählt. Die Schriftgröße ist gut gewählt und eignet sich gut zum vorlesen und später für etwas größere Kids auch zum Selbstlesen. Die Geschichte eignet sich bereits ab 3 Jahren, ist aber auch für Ältere bis ca. 6 - 7 Jahren interessant.

Die Textabschnitte je Seite sind recht kurzgehalten. Das Text-Bild-Verhältnis ist toll gewählt und stimmig. Die großflächigen Illustrationen geben die Situationen und das Gelesene sehr gut wieder. Die bunten Bilder veranschaulichen die Szenen sehr gut und die schönen und liebevollen Illustrationen sind sehr gut gelungen.

Die Thematik wird toll umgesetzt. Leon will helfen und animiert seinen Vater, Dinge zu tun und es zu schaffen und zu machen. Leon zeigt, dass es möglich ist und auf humorvolle Weise passt er so auf sich und auf seinen Vater gleich mit auf. Gemeinsam haben sie einen tollen Papa-Sohn Tag und passen gegenseitig aufeinander auf und machen ihre Sache dabei recht gut. Sie erleben tolle Dinge, auch wenn der Papa krank ist und nicht alles geht, so lassen sie sich was einfallen und machen das. Toll und niedlich erzählt. En sehr liebevolles, kreatives und humorvolles Buch. Es macht viel Freude und Spaß und zeigt, was alles möglich ist.

Fazit:

Kreative Idee und Umsetzung, gemeinsam machen Leon und Papa sich einen tollen Tag und passen gegenseitig auf sich auf.

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Rezensionen von Claudia R:

entschieden...?

Popcorn süß-salzig von Lena Hach

Klappentext / Inhalt:

Phils Fake Freundin zu werden, ist wirklich das Letzte, was Ruby will. Sie hat die Schnauze voll von ausgelutschten Klischees. Doch schneller, als sie "Happyever after" sagen kann, befindet sie sich inmitten in einer filmreifen Love-Story. Denn Rubys Leidenschaft für die Literatur matcht irgendwie mit Phils Begeisterung für Alien-Filme.

Dieses Jugendbuch sprüht vor Esprit, Ironie, Witz und Leichtigkeit und spielt gekonnt mit den bekannten Book-Tropes des Young-Adult-Genres. Eine Geschichte, die zum Schmunzeln einlädt und das Herz erwärmt.
Filmreife Unterhaltung von Bestsellerautorin Lena Hach.

Cover:

Cool und modern ist das Cover gestaltet. Es zeigt eine Popcorntüte und viele kleine Symbole, um und übers Kino, sind drumherum erkennbar. Farblich und optisch toll gemacht.

Meinung:

Knackiger, emotionaler und humorvolles Young-Adult Roman. Ruby ist 16 und nicht gerade sehr entscheidungsfreudig. Sie nimmt uns mit in ihren Alltag und lässt uns auf sehr charmante und humorvolle Art und Weise darauf teilhaben.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details zurück.

Auch wenn ich nicht unbedingt mehr der Altersgruppe entspreche, so fand ich es extrem interessant und gut gemacht und konnte mich schnell in Ruby und ihren Alltag und ihre Dinge hinein versetzen. Die Ich-Perspektive macht es sehr spürbar und nahbar. Dadurch findet man sich besonders in Ruby, ihre Gedanken und Gefühle sehr gut hinein.

Der Schreibstil ist locker und flüssig lesbar. Die Beschreibungen sind toll und sich die Emotionen kommen gut an und herüber. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge. Von der Gestaltung und der Storyline ist es toll gemacht. Auch die Einschübe und verwendeten Stilmittel fand ich toll und gelungen umgesetzt.

Die Charaktere haben ihre ganz eigenen Ecken und Kanten, aber auch ihren besonderen Charme. Eine vielschichtige und auch recht tiefgründige Geschichte, die mir so einige schöne Lesestunden und Lesemomente bereitete. Emotionen und Humor in einem tollen Einklang und auch die Storyline ist unterhaltsam und sehr gut gemacht. Mir hat es sehr gut gefallen.

Fazit:

Knackiger, emotionaler und humorvolles Young-Adult Roman.

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Rezensionen von Claudia R:

emotionsreich .....

Popcorn süß-salzig von Lena Hach

Klappentext / Inhalt:

Majas Leben gerät in eine komplizierte und aufregende Phase, als sie auf der Vernissage Kolja trifft und der sie für seine Arbeit gewinnen möchte. Zeitgleich tritt sie das Erbe ihrer Großmutter am Meer an. Sie ist überwältigt von den Geheimnissen, die sich dahinter verbergen.

Um die Schleier der Affäre zu lüften, bleibt ihr keine andere Wahl, als Koljas Angebot anzunehmen. Die Angst vor der Enthüllung ihrer wahren Identität katapultiert sie in gefährliche Situationen. Die Frage, ob Kolja sie aufrichtig liebt, oder den Geist der Vergangenheit, den sie verkörpert, beschäftigt sie. Maja steht vor einer schwierigen Entscheidung, die ihr Leben grundlegend beeinflussen wird.

Cover:

Das Cover wirkt sehr romantisch, verliebt. Ein küssendes Paar am Strand bringt diese Atmosphäre sehr gut herüber. Optisch und farblich ist es sehr schön gestaltet. Es passt gut zu den anderen Covern der Reihe und ein Wiedererkennungseffekt ist hierbei vorhanden.

Meinung:

Man begleitet Maja in einer etwas komplizierter werdenden Lebensphase und steht an ihrer Seite. Ihre Gefühle und auch das leichte Chaos nehmen mich als Leser mit und regen zeitweilig auch zum Nachdenken an.

Dies ist bereits der vierte Band der Bernsteinfunkeln Reihe. Man kann diese Bücher jedoch auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da immer anderen Charaktere im Fokus stehen und die jeweiligen Handlungen und Geschichten je Band in sich geschlossen sind. Mir waren die anderen Bücher jedoch bekannt und ich war daher schon sehr gespannt auf dieses Buch.

Inhaltlich möchte ich hier eigentlich gar nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in Charaktere und Handlungen hinein. Auch die Emotionen und Gefühle sind spürbar und werden deutlich vermittelt. Die kurzen Kapitel erzeugen einen guten und angenehmen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.

Majas Liebesgeschichte, die sich mehr und mehr entfaltet, bereitet wundervolle Einblicke und die Emotionen gehen auch sehr nah und spürbar auf den Leser über. Romantische Atmosphäre und stimmungsvolle Beschreibungen ermöglichen einen leichten und kurzweiligen Lesefluss. Schöne Lesemomente werden bei diesem Roman beschert. Mir hat dies sehr gut gefallen. Die Charaktere und auch die Handlung ist toll gemacht und der Roman sorgt für schöne Lesestunden.

Fazit:

Gefühlvoller und emotionsreicher Roman, der für schöne Lesestunden sorgt.

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Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

Eine einzige Superlative !

Trophäe von Gaea Schoeters

Der Autorin Gaea Schoeters gelingt es, Naturbeobachtungen und Befindlichkeiten so spannend und klar zu erzählen, dass ich nach jeder Seite begierig weiterlese. Erst nach einiger Zeit begreife ich die Unfassbarkeit des Gelesenen.
Gleichzeitig schafft es die Autorin ohne erhobenen Zeigefinger, die vielfältigen Probleme und Schönheiten Afrikas und seiner Bewohner aufzuzeigen.

Die Trophäe ist für mich das gelungenste, spannendste und interessanteste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

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Rezensionen von yellowdog:

MeToo in Dublin

Service von Sarah Gilmartin

Das Thema in Sarah Gilmartins Roman Service ist ein MeToo-Vorfall in einem Dubliner-Restaurant. Die Autorin hat die gute Idee, das ganze aus Sicht von drei verschiedenen Leuten zu erzählen, der Kellnerin Hannah, dem Restaurantbesitzer und Koch Daniel und seine Frau Julie. Alle haben ihre individuellen Stimmen, daher funktioniert das gut und die Beziehungen der 3 Figuren zueinander werden wahrnehmbar.

Daniel muss sich wegen dem Vergewaltigungsvorfall vor Gericht verantworten. Seine Frau Julie zweifelt insgeheim an ihn und Hannah weiß mehr über Daniel. Die Gerichtspassagen sind gut gemacht.
Das Buch wird immer intensiver. Der Romanverlauf ist überzeugend.

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Rezensionen von Claudia R:

stimmig...

Mission Hollercamp Band 4 - Die verschwundene Schlange von Hach

Klappentext / Inhalt:

Nanu, was liegt denn da am Strand vom Hollersee? Ist es eine riesige Schlangenhaut, die Leon, Jakub und Emily in ihren Ferien am Ufer entdecken? Doch wo steckt das Tier dazu? Eine entkommene Tigerpython versetzt den Campingplatz und alle Urlauber in helle Aufregung. Die drei Freunde begeben sich sofort auf Suche nach dem vermissten Tier.

Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Zirkus …
Die drei Detektive vom Zeltplatz Hollercamp sind zurück – mit einem tierischen Abenteuer im Gepäck
Schmelzende Marshmallows, Stockbrot-Grillen und Schlangen-Panik – alles was ein Lagerfeuer aufregend macht
Freundschaftsgeschichte mit Nervenkitzel und Lesespaß zum Miträtseln – ideal für Fans von “Die drei ???-Kids“
Im Tagebuchstil verfasst, mit witzigen, handgeletterten Randnotizen
Inklusiv & vielseitig: Reflektion von Alltagsrassismus und offensiver Umgang mit Behinderungen
Integriert Alltagsprobleme wie Geldsorgen, Familienstreit und Pubertät

Cover:

Das Cover wirkt spannend und abenteuerlich. Man erkennt drei Kids in einem sumpfigen Gebiet und auf einem Stock kann man eine Schlangenhaut erkennen. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt. Es passt von der Gestaltung auch gut zu den Covern der anderen Bände der Reihe.

Meinung:

Dies ist bereits der vierte Band dieser Reihe. Da die jeweiligen Fälle bzw. Abenteuer in sich geschlossen sind, kann an die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen. Wenn man aber auch sind in die Kids und deren Entwicklungen gut hineindenken möchte und diese mitverfolgen möchte, ist ein Lesen in Reihenfolge jedoch schon sehr empfehlenswert.

Mir waren die vorherigen Bände bekannt und auch wenn diese schon ein Weilchen her waren, so kam ich doch wieder schnell in die Charaktere und auch in die Geschichte hinein. Es wird spannend und interessant.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen.

Leon, Jakub und Emily erleben auch diesmal wieder einiges Spannendes. Die drei Freunde ermitteln in einer interessanten Angelegenheit und als Leser ist man nah dabei. Die kurzen Kapitel ermöglichen einen guten Lesefluss. Und schnell wird so auch Spannung erzeugt. Durch die Ich-Perspektive und die Tagebuchform findet man sich gut in Leon, aber auch die anderen und den Ablauf der Handlungen hinein.

Die Geschichte wird spannend und interessant erzählt und man wird hier sehr gut unterhalten. Die Ermittlungen machen viel Freude und es gibt tolle Lesemomente.

Die Kapitelanfänge sind deutlich und gut erkennbar. Witzig und interessant sind auch die Einschübe und Notizen an den Rändern. Diese machen es zusätzlich interessant. Diese Randnotizen sind ein tolles Stilmittel.

Mir hat auch dieser Fall der Drei sehr gut gefallen und ich mag diese Reihe wirklich sehr gern und empfehle sie gern weiter.

Fazit:

Spannend und sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist toll gemacht und alles in allem stimmig.

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