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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Austrian Bookaholic :

Hollywood feeling

My Lucky Star von Jacqueline Firkins

Ich habe tatsächlich etwas gebraucht, um mich an den Schreibstil der Autorin zu gewöhnen. Vermutlich hat das daran gelegen, dass eine Erzählperspektive in 3.Person gewählt wurde. Ich lese meist Bücher in 1.Person und hab mich darauf einstellen müssen.

Trotzdem bin ich dann ganz gut reingekommen, was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass die Charaktere allesamt natürlich und lebendig wirken.

Die Autorin versteht sich darauf, beim Leser Emotionen auszulösen, egal ob das positive, oder negative sind. So wie es notwendig ist, dass die Protagonisten sympathisch erscheinen, braucht es manchmal Charaktere, die man mal „hassen“ kann.

Die Handlung wird in einer angenehmen Geschwindigkeit erzählt, sodass man sich nicht Seitenweise mit Banalitäten langweilen muss und das Buch ungern aus der Hand legt.

Auch die Romantik der Geschichte ist gut eingearbeitet und nicht zu aufdringlich. Alles in allem war die zwischenmenschliche Beziehung zwischen den Protas nicht zu lebensfremd und glaubwürdig. Ich finde es immer wichtig, dass man der Autorin die Story auch halbwegs „abkaufen“ kann.

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Rezensionen von Petra Sch.:

eine Zeitreise durch Donald Ducks Leben

Donald Duck - Bitte lächeln! von Walt Disney

Zum 90jährigen Jubiläum des beliebten Erpels aus Entenhausen hat Egmont Comic Collection ein Buch mit kurzen Strips aus Donald Ducks Leben herausgebracht.
Zu Beginn werden alle Bewohner aus Entenhausen vorgestellt, und danach sind auf jeder Seite zwei kurze Strips, die das Leben sämtlicher Einwohner des Entendorfs kurz beleuchtet.

Für Leseanfänger oder -muffel sind die kurzen Comicstrips bestens geeignet, weil man nicht nur durch die Illustrationen, sondern auch durch die Kürze der Storys am Ball bleibt und es eben keine längere zusammenhängende Geschichte gibt. So kann man zwischendurch schnell immer ein paar der Kurzgeschichten lesen.

Die Kurz-Strips sind gewohnt humorvoll, und man wird, wie man es aus den Original-Comics kennt, gut unterhalten.
Allerdings sind viele Strips über die anderen Bewohner Entenhausens, meiner Tochter und mir hätte es besser gefallen, wenn der Fokus mehr nur auf Donald gelegen hätte.
Weiters hätten wir lieber "ganze" Geschichten gehabt, aber auch diese Kurz-Comics sind wunderbar unterhaltsam - wie man es aus Entenhausen gewohnt ist!


Fazit:
Geschichten aus Entenhausen, wie man sie kennt, in kurzen, nicht zusammenhängenden Comic-Strips. Wir hätten gerne mehr Fokus auf Donald gehabt.

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Rezensionen von LeserinLu :

Lust auf Italien

Die Spaghetti-vongole-Tagebücher von Stefan Maiwald

„Die Spaghetti-vongole-Tagebücher“ sind ein charmantes Sachbuch, das den Leser auf eine kulinarische Reise durch die oberitalienische Adriaküste mitnimmt. Das außen und innen hübsch gestaltete, kleine Büchlein ist ein Genuss für alle, die eine Leidenschaft für Italien und seine Küche haben.

Die erzählten Anekdoten schildern lebendig und authentisch italienische Lebensfreude. So trifft der Erzähler viele verschiedene Persönlichkeiten und stellt so ihre jeweilige kulinarische Spezialität vor, wobei er eigene Geschichten und kulinarischen Weisheiten einbringt, was das Buch zu einem Fundus an Geschichten und kleinen, einfachen Rezepten macht. Man spürt förmlich die Atmosphäre der kleinen Trattorien und Bars, die Herzlichkeit der Menschen und den Geschmack der Gerichte.

Eine kleine Schwäche des Buches ist das abrupte Ende. Ich hätte mir gewünscht, mehr weitere lustige Anekdoten, die beim gemeinsamen Essen entstanden sind, zu erfahren. Dennoch bleibt „Die Spaghetti-vongole-Tagebücher“ ein durchweg unterhaltsames und kurzweiliges Buch. Es bietet eine perfekte Mischung aus Reisebericht, Kochbuch und persönlicher Erzählung, die Lust auf Italien und seine wunderbare Küche macht. Wer sich nach einer Auszeit an der Adria sehnt oder einfach nur sein Repertoire an italienischen Rezepten oder Anekdoten erweitern möchte, wird dieses Sachbuch mögen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Unerwartet und besonders

Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland von Sarah Brooks

„Handbuch für den vorsichtigen Reisenden durch das Ödland“ ist ein Roman, der Elemente des Abenteuerromans, der Fantasy und des Entwicklungsromans verbindet, was ich vor dem Lesen so nicht erwartet hätte. Eingebettet in die Kulisse des späten 19. Jahrhunderts, nimmt der Roman seine Leser mit auf eine Reise durch das geheimnisvolle und gefährliche Ödland, das zwischen China und Russland liegt.

Diese riesige, verlassene Wildnis wird nur vom Transsibirien-Express durchquert, einem Symbol für Fortschritt und Zivilisation, der jedoch in jüngster Zeit durch düstere Gerüchte überschattet wird.

Der Roman folgt drei Hauptfiguren, die alle aus verschiedenen Gründen den riskanten Weg durch das Ödland antreten und die man schnell näher kennenlernt. Aufgrund der Fantasyelemente, ein für mich ungewohntes Genre, ist es mir dennoch erst schwergefallen, in den Text zu finden. Im Laufe des Romans wurde die Atmosphäre dann jedoch dichter und packender. Das Ödland, eine fast mythologische Landschaft, wird durch lebendige Beschreibungen zum Leben erweckt. Auch die Fahrt des Zuges, war so beschrieben, dass ich sie während des Lesens fast selbst spüren konnte. Insgesamt ist der Roman ruhig erzählt, man muss sich Zeit nehmen, um sich auf die Welt des Zuges und des Ödlands einzulassen.

Aus meiner Sicht beleuchtet der Roman die Auswirkungen des Reisens auf die menschliche Psyche und den veränderten Blick auf die Welt. Die Charaktere entwickeln sich durch ihre Reise, werden mit ihren Ängsten und Hoffnungen konfrontiert. Darüber hinaus wird der Umgang des Menschen mit seiner Umwelt dargestellt und die Hybris, zu glauben, man könne sich die Welt Untertan machen und sei nicht mit ihr verbunden, ziehen sich als roter Faden durch die Erzählung. Das hat mich tatsächlich auch sehr berührt, weshalb ich den Roman allen empfehlen kann, die offen sind für ein ungewöhnliches, besonderes Leseerlebnis.

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Rezensionen von Lesemama:

Platz für einen Garten ist überall

Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen! von Gina Mayer

Zum Buch:

Toni und ihre Mama brauchen dringend eine neue Wohnung. Dann wird eine in dem Haus frei, in dem auch Tonis Freund Adam wohnt und noch viele andere Kinder. Mama Lise ist aber nicht so glücklich mit der neuen Wohnung und möchte gerne aufs Land ziehen, da hätten sie dann auch einen Garten.

Aber da hat sie die Rechnung ohne Toni gemacht.


Meine Meinung:

Das Cover ist so schön bunt und einladend, gefällt mir sehr. Von der Autorin Gina Mayer las ich schon einige andere Kinderbuchreihen, so war ich auch neugierig auf die Stadtgärtnerin und ob sie diesmal so ganz ohne Magie auskommt.
Die Geschichte ist toll geschrieben, große Schrift, viele Illustrationen, da macht es auch geübten Leseanfängern ab acht schon Spaß das Buch zu lesen.
Die Geschichte ist aus dem Alltag, sehr verständlich und für Großstadtkinder bestimmt normal. Was mir noch sehr positiv aufgefallen ist, sind die Notizen von Toni, die alles ums Gärtnern gehen und, mit Hilfe von einem Erwachsenen, auch alle gut umsetzbar sind. Auch wenn man keinen Garten auf dem Dach zur Verfügung hat.
Ein sehr gelungener Auftakt in ein neue Reihe, hat mir gut gefallen.

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Rezensionen von Jule:

Das war nichts

Weißglut von Tobias Quast

„Weissglut“ von Tobias Quast ist ein Buch, von dem ich mir wesentlich mehr erhofft habe. Von Anfang bis Ende gab es keine Stelle, die mich vollkommen überzeugen konnte. Dabei klingt der Klappentext sehr interessant und spannend.
Doch ich wurde enttäuscht.

In keiner Szene kam richtige Spannung auf, außer vielleicht ganz am Anfang.

Alles wurde einfach heruntergeschrieben und die Geschichte ist so dahin geplätschert. Wobei ich sagen muss, dass der Schreibstil an sich, recht angenehm war und keinerlei Verständnisprobleme aufgetaucht sind.
Dies ändert allerdings nichts daran, dass die Handlung immer wieder ziemlich abstrus und undurchdacht gewirkt hat.

Auch die Protagonisten waren gleichbleibend uninteressant und zum Großteil unsympathisch für mich.
Besonders Sarah ist mir auf die Nerven gegangen, wie sie perfekt gestylt mit Highheels durch die finnischen Wälder gestapft ist.
Witzig oder lustig war das Ganze auch nicht wirklich. Es war einfach nur wirr.
Dabei gab es so viel Potenzial, gerade mit dem Setting. Ein schöner See in Finnland, mit kleinen Ferienhäusern drumherum, umgeben von einem tiefen Wald. Zwischendurch ist in diesem Buch die Atmosphäre tatsächlich herübergekommen. Aber leider auch eher selten.

So bleibt mir nur zu sagen, dass dieses Buch, für mich, Zeitverschwendung war und ich deshalb keine Empfehlung aussprechen kann.

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Rezensionen von manu63:

Interessantes Staffelende

Flüsterwald - Eine neue Bedrohung. Der letzte Funken Magie (Flüsterwald, Bd. II - 4) von Andreas Suchanek

Der letzte Funken Magie ist der vierte Band der zweiten Staffel der Flüsterwald Serie des Autors Andreas Suchanek.

Lukas, Ella und ihre Freunde aus dem Flüsterwald stehen vor einer großen Herausforderung, sie müssen die Flüsterwälder vor der bösen Zauberin retten.

Die Geschichte wird spannend und interessant weiter erzählt.

Die Einführung der neuen Charaktere der weiteren Beschützer der anderen Flüsterwälder erfolgt auf gute Weise und die Charaktere fügen sich positiv in das Gesamtbild ein. Die einzelnen Aktionen zur Rettung der Wälder sind spannend und ich finde es jedes Mal wieder gut wie der Autor auch sehr kniffelige Situationen glättet und die Akteure aus ihrer misslichen Lage herausschreibt.

Wieder ein gelungener Band der Reihe.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Ein fantastisches Finale

Der ewige Fluch der Götter von Karen A. Moon

Liam weiß nicht, wo er sich befindet und was passiert ist, als er in einem dunklen Raum erwacht.
Doch dann erinnert er sich. Das letzte Bild, dass er vor Augen hat, ist Valea, wie sie leblos neben dem Bett liegt.
Die Trauer droht ihn zu übermannen, doch er ist nicht alleine, denn Batman hat sich entschlossen, ihn zu begleiten.

Als Liam erfährt, wer ihn entführt hat und warum, schöpft er neuen Mut. Doch zuerst muss er lernen, sich zu verteidigen und sich im Schwertkampf, Bogenschießen und Nahkampf üben.

Band 2 schließt nahtlos an den ersten Teil an und daher ist es erforderlich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung sich die Geschichte weiter entwickeln würde und welche Rollen Liam und der Untote spielen. Voller Spannung habe ich daher den finalen Teil der Reihe erwartet.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Er ist leicht, unbeschwert und sehr lebendig und mit ihrer bildhaften Erzählweise hat sie mich wieder innerhalb weniger Zeilen in den Bann gezogen.
Da ich den ersten Teil vor nicht allzu langer Zeit gelesen hatte, fiel es mir nicht schwer, wieder in die Geschichte einzutauchen.
Hätte ich etwas mehr Zeit gehabt, hätte ich das Buch wahrscheinlich an einem Tag beendet.

Wir verfolgen die Handlung wieder aus den Perspektiven von Liam, Valea und des Untoten.
So bekam ich von mehreren Seiten Einblicke in die Geschichte und die Gedanken und Gefühle der Protagonisten und lernte sie nach und nach immer besser kennen.
Richtig toll beschrieben hat Karen A. Moon die widersprüchlichen Gefühle, mit denen Valea zu kämpfen hat.
Besonders überrascht und fasziniert hat mich auch der Untote. Er bietet viel Potenzial und ist ein ganz besonderer Charakter. Oft ist er emotional überfordert und man hat das Gefühl, dass er nicht weiß, wie er mit dem Gefühlschaos umgehen soll.
Auch Liam ist eine tolle Figur. Er tut alles für Valea und wächst über sich selbst hinaus.
Und Batman? Muss ich dazu noch etwas sagen? Ich liebe den kleinen Kerl einfach!
Doch es gibt auch noch andere Charaktere, die mich unheimlich überrascht haben. Ich möchte jedoch nicht Spoilern, deshalb kann ich hier nicht mehr dazu sagen.

Es gibt viele Plot-Twists, die einen immer wieder in den Bann ziehen und dafür sorgen, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt. Erst ganz zum Schluss ist der Groschen bei mir gefallen und ich ahnte, in welche Richtung es sich ungefähr entwickeln könnte.

Diese Dilogie hat wirklich alles, was ein gutes Fantasybuch braucht.
Wenn Du also Vampire, Götter, Dämonen und Hexen liebst und Geschichten magst, die magisch, geheimnisvoll, spannend und spicy sind, dann bist Du hier richtig.
„Tale of Curses“ ist eine spannende und mitreißende Romantasy-Dilogie ab 16 Jahren zum Mitfiebern und Genießen.
Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Anna625:

Zeitreisen

Das andere Tal von Scott Alexander Howard

Die Welt hat Grenzen, denn jenseits des Tals gibt es nichts - der Zaun ist gut bewacht, die Flucht nahezu unmöglich. Es gibt keine anderen Kontinente oder Länder oder auch nur fremde Städte, die sich besuchen ließen. Und doch stimmt das so nicht ganz, denn an den Rändern des Tals fällt man nicht ins Nichts, endet das Universum nicht einfach plötzlich, im Gegenteil: Es erstreckt sich bis ins Unendliche nach Osten und nach Westen.

Würde man, könnte man, entlang dieser Achse reisen, dann käme man immer und immer wieder ins selbe Tal, dieselbe Stadt am See im Wald - nur jedes Mal 20 Jahre mehr in der Zukunft oder der Vergangenheit. Wie Perlen an einer endlos langen Kette reihen sich so die Täler aneinander, und in jedem leben dieselben Menschen (oder deren Urahnen oder Nachkommen).

Doch, wie gesagt: Der Zaun ist gut bewacht, und wer ihn überqueren will, muss einen Antrag stellen und hoffen, dass dieser bewilligt wird. Besuche in anderen Tälern sind in seltenen Fällen erlaubt, etwa, um Verstorbene noch einmal zu sehen. Doch sie sind immer eine Gefahr, und zwar für alle, denn was, wenn man etwa in der Vergangenheit erkannt wird oder absichtlich oder unabsichtlich den Lauf der Dinge ändert, sodass plötzlich Gegenwart und Zukunft ausgelöscht und durch neue Realitäten ersetzt werden?

Odile steht fast am Ende ihrer Schulzeit. Für sie entscheidet sich nun, welchen Lebensweg sie weiter gehen wird, und sie bewirbt sich mehr aus dem Ehrgeiz ihrer Mutter heraus denn aus eigenem Antrieb für eine Ausbildung beim Conseil. Und tatsächlich, Odile hat Glück und darf das strenge Auswahlverfahren antreten. Jede Woche werden Teilnehmer*innen ausgesiebt, während sie alle um eines kämpfen: bis zum Ende ausgebildet zu werden, um in alle Geheimnisse der Täler eingeweiht zu werden und fortan die Entscheidung darüber treffen zu dürfen, wessen Reiseanträge genehmigt werden.

Und Odile hat Talent, es läuft gut für sie. Dann jedoch kommt es zu einem Zwischenfall: Sie begegnet den Eltern ihres Schulfreundes Edme. Nicht etwa jenen der Gegenwart, sondern jenen der Zukunft. Und das kann nur eines bedeuten: Edme wird sterben.
"Das andere Tal" ist eine Mischung aus Jugendbuch und Dystopie, Coming of Age und Zeitreiseroman. Odile muss sich mit den klassischen Teenager-Problemen herumschlagen: Mobbing und Außenseitertum, sich langsam offenbarenden Gefühlen, der Frage nach dem, was die Zukunft bereithält. Das liest sich wunderbar, ist jedoch noch lange nicht alles. Denn nach und nach wird offensichtlich, dass diese so normal, ja beinahe idyllisch anmutende Welt so toll dann doch nicht ist: Grenzpatrouillen, Wachtürme und bewaffnete Gendarmen überall, wenn man nur genau genug hinschaut (was die meisten aber lieber nicht tun). Keine Gnade für jene, die kein Glück mit ihrer Ausbildungswahl hatten oder jene, die sich den Gesetzen entgegenstellen. Und zwischen alledem Odile, die weiß, dass die Grenzen zu Vergangenheit und Zukunft in greifbarer Nähe liegen; Odile, die weiß, dass der Junge, in den sie sich gerade verliebt, sterben wird.
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Howards Roman ist ein Gedankenexperiment, das die Frage danach stellt, was wäre, wenn ebendiese Grenzen zu Vergangenheit und Zukunft überwindbar wären. Dabei ist der Roman sehr nachdenklich und manchmal auch sehr verwirrend, und man muss beim Lesen sehr mitdenken, welche Ereignisse zeitlich wie durch andere bedingt sind und was kausal auseinander folgt oder eben nicht. Ob das tatsächlich an allen Stellen immer ganz logisch war, kann ich nicht mit abschließender Gewissheit sagen, aber eines war es auf jeden Fall: spannend. Und das nicht im Sinne dessen, dass sich auf jeder Seite die Ereignisse überschlagen, denn eigentlich ist der Roman die meiste Zeit über recht ruhig, etwa, wenn wir Odile dabei begleiten, wie sie im Wald sitzt und ihre Aussicht mit dem Messer auf einer Holzplatte verewigt. "Spannend" war für mich eher der nachdenkliche, philosophische, zum Mitdenken anregende Aspekt des Romans, und letztendlich ist es genau diese Mischung, die interessante Welt, das Sich-Selbst-Gedanken-Machen und das Ruhige, in Kombination mit der schönen Sprache, die mir an diesem Roman unglaublich viel Spaß gemacht hat.
Nach einem solchen Debütroman bleiben nur zwei Dinge zu sagen: 1. Leseempfehlung, und 2.: Ich bin sehr gespannt, was da noch so kommt!

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Rezensionen von Lesemama:

Topp Auftakt

Last Line of Defense, Band 1: Der Angriff. Die neue Action-Thriller-Reihe von Nr. 1 SPIEGEL-Bestsellerautor Andreas Gruber! von Andreas Gruber

Zum Buch:

Sofia ist investigative Journalistin und hat in einer Firma, in der sie Undercover unterwegs war, wichtige Beweise für einen Skandal gestohlen. Nun wird sie verfolgt und flieht in die britische Botschaft in Buenos Aires. Allerdings wird die Botschaft dann von außen bombardiert und sie gerät auch dort in Gefahr.

Zum Glück trifft sie auf den Junioragenten Jayden, der mit ihr gemeinsam versucht zu fliehen.


Meine Meinung:

Das Cover verspricht schon spannenden Lesegenuss und den bekommt man auch. Es beginnt mit der Flucht von Sofia in die Botschaft, dort treffen wir dann auf Jayden, der zu Beginn nur ein Mitarbeiter der Poststelle zu sein scheint. Durch Rückblicke erfährt man mehr über ihn und wie er zu einem Agenten in Ausbildung wurde.
Die Story ist spannend ohne brutal zu werden, es gibt aber auch Tote, aber alles so, dass es von Kindern ab zwölf hur verkraftet werden kann.
Ein spannender Kinder-Agenten-Krimi, der auch älteren LeserInnen noch gefallen wird. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß an dem Buch und bin gespannt auf die Fortsetzung.

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