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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Witziges Kinderbuch, zum Nachdenken und tot lachen

3 Streuner und der sprechende Berg von Anja Fröhlich

Die drei Streuner sind spanische Straßenhunde, die von einer deutschen Familie adoptiert wurden. King Kerl, Big Ben und Flirty lerben nun mit Joy und ihren Eltern in einem deutschen Einfamilienhaus mit Garten, Zaun und einer Schildkröte.

Das Buch habe ich zusammen mit meinem Kind gelesen und sehr genossen.

Die Geschichte ist absolut witzig, und es gibt immer wieder lustige Kommentare, die die Leser auch zum Nachdenken anregen können. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines der Hunde, der immer wieder Anmerkungen über das komische Verhalten von den Menschen macht. Zum Beispiel, dass in der Schule jeder auf einem Stuhl wie beim Essen sitzen muss, nur gibt es nichts zu futtern.

In diesem Sinne finde ich den Erzählstil richtig gelungen. Es ist bewundernswert, wie die Autorin die Perspektive der Hunde so realitätsnah darstellen kann. 

Das Buch hat uns richtig gut gefallen.

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Rezensionen von Jacky:

Enttäuschend

Anima Daemonis von Mandy Rauch

Zu Anfang dachte ich, dass ich das Buch sicher noch mögen würde, doch ich habe mich getäuscht,

Ich fand zwar das Cover und auch den Farbschnitt wirklich schön, allerdings fand ich die Haptik des Buches sehr unglücklich, ich empfand den Buchrücken als viel zu hart was es schon schwierig zu lesen machte.

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Des weiteren fand ich zwar die Idee der Geschichte wirklich toll. Die junge Änlin ,die durch die Hölle reist um ihren geliebten Mephisto wieder zu sehen und auf der Reise dorthin verschiedene Hürden überwindet. Doch das Potential wurde meiner Meinung nach hier nicht richtig ausgeschöpft. Mir hat oft die Tiefe gefehlt.
Den Schreibstil der Autorin Mandy Rauch fand ich an sich sehr angenehm, allerdings haben mich die ein oder andern altbackenden Wörter einfach irritiert. Dementsprechend konnte mich Anima Daemonis leider nicht überzeugen..

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Rezensionen von Claudia R.:

anders

In meiner Welt von Sabine Bohlmann

Klappentext / Inhalt:

Ein poetisches Bilderbuch über die großen Fragen des Lebens für Kinder ab 5 Jahren von Bestseller-Duo Sabine Bohlmann und Simona Ceccarelli.

„Warum müssen Menschen sterben? Was wäre, wenn wir die Welt selbst erfinden könnten?“ Der kleine Bruno hat darauf eine klare Antwort: In seiner Welt wäre alles anders!

Doch während er mit seinem Großvater über das Leben, die Vergänglichkeit und die Natur der Dinge philosophiert, erkennt er: Vielleicht ist die Welt genau richtig, so wie sie ist.

Mit viel Feingefühl und kluger Tiefe erzählt Bestsellerautorin Sabine Bohlmann (Frau Honig, Der kleine Siebenschläfer, Ein Mädchen namens Willow) eine warmherzige Geschichte über das Leben und den Verlust – illustriert von Simona Ceccarelli, der Künstlerin hinter dem erfolgreichen Bilderbuch MOMO.

Ein einzigartiges Gedankenexperiment: Was wäre, wenn ein Kind die Welt erfinden könnte?
Berührender Dialog zwischen Kind und Großvater – über Verlust, Leben und Dankbarkeit
Perfekt für gemeinsame Gespräche über Tod, Veränderungen und die Schönheit des Moments
Ein philosophisches Bilderbuch, das Kinder und Erwachsene zum Nachdenken einlädt.

Cover:

In recht grauen, blassen färben sieht man hier einen Jungen mit seinem Grossvater und einem Strauß Blumen in der Hand. Das Cover hat eine gewisse Traurigkeit und vom Alter geprägte Stimmung und dennoch schwingt auch eine gewisse Leichtigkeit und schöne Stimmung mit. Die Farben sind eher blass und knallige oder bunte Farben wäre hier auch unangemessen, denn so bekommt es eine ganz eigene und besondere Stimmung und Atmosphäre, welche gut zur Geschichte passt.

Meinung:

Der kleine Junge erzählt seinem Opa, was in seiner Welt alles anders wäre und wie er diese gestalten würde. Die kindliche Leichtigkeit kommt hier sehr gut zum Ausdruck. Der Opa mit seiner Reife und seinen Erfahrungen greift dies auf und gibt Impulse, was bei den kindlichen Ansichten zu bedenken oder zu berücksichtigen ist. Auf poetische Weise wird hier auf das Leben und Veränderungen geschaut.

Zu viel vom Inhalt sei hier jedoch nicht verraten, da ich nicht Spoilern oder zu viel vorweg nehmen möchte.

In kurze Sätzen wird hier auf verschiedene Dinge und Ansichten eingegangen. Der Enkel überlegt, was man vielleicht besser oder anders machen könnte. Der Opa zeigt auf, dass es meist dabei auch nicht nur positives sondern auch eine Kehrseite gibt. Das Leben hat seinen schönen Momente, die man genießen sollte. Träumen und die Welt verbessern ist aus kindlicher Sicht toll, jedoch ist es auch wichtig, das Leben zu genießen und es zu nutzen, wie es kommt.

Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und passend umgesetzt. Die Stimmung und Atmosphäre wird sehr gut eingefangen. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und veranschaulichen dies auch sehr gut.

Die Textlänge ist angemessen und zudem ist auch gut erkennbar, was aus Sicht des Jungen bzw. vom Opa erzählt wird, aufgrund der unterschiedlichen Schriftarten.

Die Geschichte gibt zum Nachdenken aus und berührt und bewegt gleichermaßen. Mir hat dies sehr gut gefallen. Auch die Charaktere finde ich sehr gut umgesetzt und die Entwicklung ist sehr gut herausgearbeitet. Ein tolles Kinderbuch mit poetischen und berührenden Ansätzen.

Fazit:

Ein tolles Kinderbuch mit poetischen und berührenden Ansätzen.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Süß

Falling Like Leaves von Misty Wilson

Das Buch sieht richtig schön aus und verspricht eine tolle, herbstliche Geschichte mit viel Romantik. Genau das war es dann auch.
Die Geschichte war richtig toll und schön erzählt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Die Handlung an sich war ebenfalls toll. Das Thema mit dem Herbstfestival war mal was ganz anderes und konnte mich komplett überzeugen.

Dadurch wurde die Geschichte abwechslungsreich und es kam eine herbstliche Stimmung auf. Seit dem Buch habe richtig Lust darauf, einen Kürbis zu schnitzen und Äpfel zu pflücken. Das Café mit den Katzen fand ich auch eine tolle Idee und von mir aus hätten noch viel mehr Katzen eine Rolle spielen dürfen. Auch die Romantik kam nicht zu kurz.
Auch wenn mir das alles sehr gut gefallen hat, kann ich dem Buch leider keine fünf Sterne geben. Das liegt an Ellis. Sie hat eine sehr schnelle und eher unglaubwürdige Entwicklung durchgemacht und war meiner Meinung nach ein sehr anstrengender und naiver Charakter. Auch Cooper hat eine viel zu schnelle Entwicklung gemacht, war aber deutlich sympathischer als Ellis.
Insgesamt aber ein sehr gutes Buch, das sich perfekt im Herbst lesen lässt.

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Rezensionen von lesende_zitrone:

Tolle Geschichte mit ernstem Thema

Der Schlaf der Anderen von Tamar Noort

Das Buch mit einer wichtigen Message für Personen, die im Leben sich selbst vergessen haben.

Die Geschichte geht um Sina und Janis, die beide bemerken, dass sie gerade in ihrem Leben unzufrieden sind. Die beiden treffen sich in einem Schlaflabor, wo Janis mittlerweile arbeitet, da ihr vorheriger Beruf ihre wichtigen Momente genommen hat.

Schließlich kommen die beiden ins Gespräch und haben eine Nacht zusammen, die beide mit vielen Fragen zurücklässt. Das Treffen der beiden im Schlaflabor ist eine interessante Kulisse und hat sehr echt gewirkt. Während die ersten Kapitel mich leider eher gelangweilt haben, fand ich die nächsten Kapitel, wo die beiden sich näher kommen, sehr interessant.

Janis und Sina könnten unterschiedlicher gar nicht sein, zumindest auf den ersten Blick. Beide teilen das Schicksal, dass sie ihr Leben gar nicht so leben, wie sie es einmal gedacht hatten. Janis hat zunächst nicht wie ein tiefsinniger Charakter gewirkt, hat aber im Laufe der Geschichte einen guten Blick in ihr Handeln gegeben. Sina wurde von allen missverstanden, während sie doch eigentlich genau gezeigt hat, was sie bedrückt. Dementsprechend war für mich Sina eine sehr realitätsnahe Protagonistin, die eine sehr wichtige Nachricht in der heutigen Gesellschaft aufzeigt.

Es war mein erstes Buch dieser Autorin und finde den Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist kein Buch für zwischendurch, sondern eins, wie ich finde, wo noch ein paar Wochen darüber nachgedacht wird. In der Geschichte werden viele kleine Details beschrieben sowie die Gedanken und Träume der beiden.

Das Buch ist eine Empfehlung für jeden, der das Gefühl hat, seine Träume verloren zu haben und nicht mehr weiß, ob man so ist, wie sein Umfeld es von einem erwartet.

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Rezensionen von lesende_zitrone:

Schönes Buch über introvertierte

Der Garten der kleinen Wunder von Patricia Koelle-Wolken

Ein schönes Buch über die introvertierten Menschen in dieser Gesellschaft.

In dieser Geschichte geht es um die Bedürfnisse von introvertierten Menschen. Man begleitet Bär und Toja in einem Haus voller schöner Kleinigkeiten und tollen Geschichten. Ebenso wie Sie der Nachbarstochter helfen, sich selbst zu finden und ihrem Vater beizubringen, offener zu sein.

Toja ist eine tolle Figur und hat fast immer die passenden Worte zur Hand. Sie bleibt gerne unter Gleichgesinnten und verbringt am liebsten Zeit mit kreativen Aktivitäten. Ich habe mich sehr verstanden gefühlt und kann ihre Gedanken nachvollziehen. Wie sie mit Vica umgegangen ist und ihr geholfen hat, war sehr schön zu lesen. Nicht nur Toja, sondern auch Bär ist eine tolle Figur, die etwas eigen ist, aber trotzdem sehr liebenswürdig!

Es wurde sehr viel detailreich beschrieben, aber das in einer angenehmen, einfachen Art. Für mich allerdings persönlich teils etwas zu viel. Ansonsten war das Buch eine kleine Reise, in der man sich viel von den Handlungen der Figuren inspirieren lassen kann.

Das Buch ist eine Empfehlung für alle, die gerne mehr über Introvertierte erfahren wollen oder die sich gerne etwas besser verstanden fühlen wollen.

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Rezensionen von lesende_zitrone:

Eine Achterbahn der Gefühle

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas von Jay McLean

“Loving Lucas” ist ein absolutes Gefühlschaos und lässt es einen bis zur letzten Seite nicht mehr aus den Händen legen!

Ich habe die beiden Charaktere lieben gelernt und mit ihnen gelitten, gekichert und mitgefiebert (Und vielleicht teilweise sogar etwas gehasst). Beide haben sehr viel Tiefe verliehen bekommen und ebenso alle Familienmitglieder beider Seiten.

Die Handlungen waren zu einem sehr großen Teil für mich nachvollziehbar und haben sich realistisch angefühlt. Laney war für mich die ganze Zeit eine sehr starke Frau, obwohl sie mit einigen Problemen zu kämpfen hatte und bin sehr begeistert, was für eine sehr schöne Entwicklung sie in diesem Buch erlebt hat. Ebenso ist Lucas zu einem sehr starken Mann entwickelt, der sich seinen Gefühlen und Ängsten nach und nach stellt.

Es wurden einige ernste Themen in dieser Geschichte behandelt, die sehr gut ausgeschrieben wurden und ihre Ernsthaftigkeit beibehalten haben, was ich sehr beachtlich finde. Nichts wurde nebenbei erzählt und alles hat die perfekte Menge an Aufmerksamkeit erhalten.

Der Schreibstil ist wirklich klasse und hat mich so gut unterhalten, dass ich nicht einmal gemerkt habe, dass es fast 500 Seiten sind, die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die Vergangenheit Abschnitte, da mir die Figuren teilweise älter rüber kamen als sie wirklich waren. Ist aber nur eine Kleinigkeit und hindert nicht den Lesefluss.

Alles in einem empfehle ich dieses Buch jedem, der gerne romantische Bücher liest und nicht nur immer die Bilderbuch-Beziehung haben möchte in einer Geschichte. Der gerne eine Achterbahn von Gefühlen in nur einem Buch erleben möchte und gerne über eine enge große Familie liest und sich darin verliebt.

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Rezensionen von lesende_zitrone:

Perfekt für lesende F1 Fans!

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1) von Carolin Wahl

Ein Buch voller Formel 1 und eine langsam aufbauende Liebesbeziehung.

Der Sport wurde sehr gut umgesetzt und mit vielen sehr liebevollen Details geschildert und realistisch erzählt. Ich selbst hatte bis zu dem Zeitpunkt keine großartige Erfahrung mit F1, muss aber sagen, dass mich das Buch sehr interessant werden lassen hat, für diesen extrem gefährlichen aber auch spannenden Sport.

Die Locations wurden sehr schön erzählt, sowohl die F1-Umgebungen als auch andere Schauplätze.

Fiona war wirklich ein nachvollziehbarer Charakter die sich selbst aus einem Loch hievte und zu einem extrem starken Charakter wurde. Sie hatte mit einigen harten Rückschlägen zu kämpfen, aber sie schaffte es doch, diese mit viel Mut zu überwinden und schlussendlich für sich selbst einzustehen. Duncan hatte ebenfalls viele Schicksalsschläge und keine einfache Vergangenheit, obwohl er viel Hilfe von außen bekam, war es dennoch Fiona, die es schaffte, ihn zu einem besseren Fahrer sowie Mann werden zu lassen. Die wichtigen Nebencharaktere waren alle gut beschrieben und man hat einen sehr guten Draht ebenso zu ihnen gefunden.

Carolins Schreibstil ist sehr detailreich und entspannend zu lesen. Leicht wird man in die Geschichte hineingezogen und bekommt viele tiefe Einblicke in das Universum der Charaktere des Buches sowie zum Sport.

Auch sehr toll fand ich, dass der zweite Teil in diesem Buch schon erwähnt wurde und bin sehr gespannt, ob der zweite Teil genauso spannend wird wie der erste.

Ich empfehle dieses Buch besonders für Formel 1 Fans oder die an diesem Sport interessiert sind und gerne eine kleine Sports Romance Story lesen möchten!

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Rezensionen von clematis:

Deutschenmädchen

Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel

Während des Zweiten Weltkriegs wird auch das norwegische Narvik von Deutschen besetzt, und – obwohl es natürlich verboten ist – kommt Laila dem sympathischen Josef näher und verliebt sich in ihn. Er sieht großzügig weg, wenn sie im Widerstand aktiv ist, verliebt sich umgekehrt in Laila. Bald nach seiner Versetzung an die Ostfront stellt Laila fest, dass sie schwanger ist.

Von ihrer Familie als Deutschenmädchen geächtet, sucht die junge Frau Hilfe in einem Heim für ledige Mütter und kommt dabei grausamen Machenschaften auf die Spur.

„Die verlorenen Kinder vom Fjord“ gliedert sich in drei große Abschnitte und besticht durch Realitätsnähe und Lebendigkeit, Helen Parusel gelingt es mit Leichtigkeit, die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren in Worte zu fassen und dem Leser näher zu bringen. Die Bedrohung durch die deutschen Soldaten, welche anfangs nur durch die Straßen patrouillieren, später Widerstandskämpfer und Juden festnehmen, ist spürbar, die angespannte Stimmung im Lebensborn-Heim greifbar, wer sich nicht anpasst, hat schon verloren. Historische Fakten hat die Autorin bestens recherchiert und großartig in einen bewegenden Roman verpackt. Auch wenn man das Thema Lebensborn schon kennt, ist es doch immer wieder unfassbar, wie die Lehre der nationalsozialistische Rassenhygiene hier dazu gedient hat, die Geburtenrate an „guten arischen“ Kindern zu steigern.

Kurzweilig vom Anfang bis zum Ende schreibt Helen Parusel diesen Roman ebenso spannend wie einen Krimi, man kann das Buch kaum aus der Hand legen, um so schnell wie möglich zu erfahren, wie es Laila wohl ergehen wird als unverheiratete norwegische Frau, die das Kind eines Deutschen unter dem Herzen trägt. Eine berührende und fesselnde Geschichte, die ich gerne all jenen empfehle, die sich für Frauenschicksale im Krieg interessieren, lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall.

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Rezensionen von Ryria:

Ein Café als Schauplatz des Lebens

Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Wer viel Spannung sucht, ist hier fehl am Platze - dafür überzeugt das Café Torunka mit einer schönen gemütlichen Grundstimmung, interessanten Persönlichkeiten und authentischen Emotionen.
Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, die jeweils andere Charaktere im Fokus haben, jedoch alle eine Verbindung zum Torunka aufweisen und dort auch oft ihren Handlungsort haben.

Zu Beginn hat es mich etwas gestört, dass es gar keine Unterkapitel gab und man quasi 100 Seiten "am Stück" vorfindet. Im Endeffekt habe ich das ganze Buch dann jedoch am Stück gelesen, sodass es doch kein Problem war.
Hierin liegt auch ein Pluspunkt, man fliegt quasi durch die Seiten und kann schnell auch mal eine ganze Geschichte lesen.

Generell erinnert das ganze Buch sehr an einen japanischen Slice of Life Anime, durch die ruhige und aufgeregte Stimmung, den episodischen Aufbau und natürlich die Japan-Vibes.
Einerseits erlebt man ganz nebenbei den Alltag, das Leben und die Kultur in Japan mit, andererseits lernt man das Personal und die Gäste besser kennen.
Hierbei sollte erwähnt werden, dass vieles nicht noch extra erklärt, sondern nur übersetzt wird. Mit ein bisschen Vorwissen über Japan versteht man daher Kleinigkeiten besser, dies ist aber eher nicht notwendig für das Grundverständnis.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und durch ganz verschiedene Umstände miteinander verbunden. Für mich waren die teilweise sehr tiefgründigen und berührenden Dialoge ein Highlight des Romans, auch fand ich es schön, die Charakterentwicklungen mitzuerleben.
Manchmal hätte ich mir jedoch gewünscht, noch mehr in eine Geschichte eintauchen zu können - dies ist wohl der Nachteil von den eher kürzeren Erzählungen.

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