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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Klassikfan:

tolle geschichte mit überzeugender Protagonistin

Little Hollywood von Inga Hanka

" Little Hollywood" von Inga Hanka war für mich eine kleine Reise zurück in die Vergangenheit. " Little Hollywood " ist eine Videothek in die sich die Protagonistin dieses Buches , Leo, flüchtet, um ihren Alltagsproblemen zu entfliehen und die sind nicht ohne. Ein Schlägervater und weitere Probleme in der Familie , erinnern und das ist hier schon öfter erwähnt worden, ein wenig an " 22 Bahnen".

Ich finde es immer etwas schwierig, da Vergleiche anzustellen, denn Probleme sind immer individuell.
Trotzdem ist solch ein https://www.instagram.com/phijudas_buchwelt/ergleich legitim und sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen, handelt es sich doch bei deiden um junge Protagonisten, die ihren Weg, trotz schlechter Startbedingungen finden müssen.
UNd so ist dieses wirklich atmosphärisch geschriebene Buch auch eine Geschichte über Neuanfang, Sinnsuche und Freiheit, die mir, abgesehen davon, dass sie mich in meine Jugend zurückgeführt hat, was mir ausnehmend gut gefallen hat, lange im Gedächtnis bleiben wird.
Dicke Leseempfehlung.

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Stigmatisierung

Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Die Diagnose ADHS ist heute keine Seltenheit, im Gegenteil und so fand ich es sehr erfrischend, ein Buch über dieses Thema zu lesen das ein wenig aufzeigt, wie Menschen sich mit dieser Diagnose fühlen, auf wie viele Vorurteile und Unverständnis sie stoßen, nur weil sie nicht in die Regeln und Strukturen unserer Gesellschaft passen, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Verständnis benötigen, um sich anpassen zu können.

Wieviel Kraft kostet es auch Angehörige, sich ständig gegen dieses Schubladendenken zustimmen, dass ihnen immer wieder begegnet. Kein Wunder, dass dann auch das eigeneNervenkostüm auf der Strecke bleibt.

Birgit Birnbacher greift dieses Thema in ihrem Roman“ Sie wollen uns erzählen“ auf und ich finde es ist ihr ein einer sehr emphatisch hin Art und Weise gelungen die Gefühle und Gedanken der Betroffenen zu transportieren.

Oh war jemand für mich, dem ich mich sehr nahe gefühlt habe, aber auch seine Mutter hatte mein volles Verständnis.

Wie weit soll das Unverständnis und Schubladendenken noch gehen, dass feinfühlige Menschen damit nur weiter stigmatisiert.

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sprachlos

Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

Das Buch „Ich, die ich Männer nicht kannte“von Jacqueline Harpmann ist ein mehr als eindrückliches Leseerlebnis das einen teilweise sprachlos, aber auf jeden Fall nachdenklich zurücklässt.

Ein Raum in einem dunklen Keller, der eingesperrt 39 Frauen und ein junges Mädchen, bewacht von drei Wärtern, die jegliche Kommunikation, jegliche Berührungen oder Kontaktaufnahmen verbieten und mit Strafen sanktioniert.

Gerade das junge Mädchen leidet sehr darunter, da sie nicht ,wie ihre älteren Mitgefangenen, Erfahrungen aus der Vergangenheit hat. Als die Eingesperrten frei kommen wird klar, dass sie diese Freiheit nicht sinnvoll nutzen können.

Puh, das Lesen dieses Buches macht etwas mit dem Leser. Es wird klar, dass wir die Summe unserer Erfahrungen sind und wenn wir diese Sozialisation nicht erfahren, unserer Identität beraubt sind.
Die Atmosphäre dieses Buches ist düster bis beklemmend, der Schreibstil prägnant und die Figuren gut getroffen.

Ein Buch das mir sicherlich in Erinnerung bleibt.

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gäbe es doch mehr solcher Bücher

Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Dieses Buch von Christian Huber " Solange ein Streichholz brennt" ist ganz großes Kino.
Eine Liebesgeschichte und ein Leben am Rande der Gesellschaft werden so emphatisch beschrieben, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Bohm ist 36 Jahre alt und lebt mit seinem Freund Fox, der im zugelaufen ist , seit 5 Jahren auf den Straßen Kölns.

Ein Schlafsack, eine Isomatte, ein Rucksack mit seinem Hab und Gut, mehr hat und braucht er nicht.

Alina arbeitet als Fernsehjournalistin bei einem Kölner Sender. Ihre Karriere läuft nicht rund, die Konkurrenz ist hart und sie rechnet, als sie zum Programmdirektor gerufen wird, mit ihrer Entlassung. Doch man gibt ihr eine letzte Chance. Eine Reportage, zusammen mit ihrem Kollegen Jacob, über ein Leben am Rande der Gesellschaft. Hier lernt sie Bohm kennen und bietet ihm Geld, um einen Film über ihn zu drehen, doch Bohm lehnt ab. Doch als sein Hund Fox verletzt wird und eine kostspielige Operation benötigt willigt er ein und so lernen Alina und Bohm sich im Laufe der Zeit immer besser kennen und fühlen sich zueinander hingezogen.
Warum Bohm auf der Straße lebt, erfährt der Leser erst am Ende der Geschichte, einer Geschichte, die fantastisch erzähl twird und einen nicht loslässt.

Das Buch berührt, läd aber auch zum Nachdenken ein, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie man selbst zu den Menschen steht, die, aus welchen Gründen auch immer, dieses Leben gewählt haben und die wir doch gerne einmal übersehen.

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gelungenes Debüt

Schlaf von Honor Jones

"Schlaf" von Honer Jones ist das Debür der Schriftstellerin das eine Mutter-Tochterbezieheung beschreibt, die es in sich hat.
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit und ihre Auswirkung bis ins Erwachsenenleben, sind die zentralen Themen dieses Romans, der meines Erachtens eine Triggerwarnung haben sollte.

Der Leser erfährt auf verschiedenen Zeitebenen Margrets Geschichte, die mit einer distanzierten und gefühlskaten Mutter, einem chronisch untreuen Vater und einem Bruder aufwuchs.

Wir erfahren, was Margret in ihrer Kindheit widerfahren ist, die Reaktionen der Mutter darauf und ihre Probleme, die sich bis ins Erwachsenenalter ziehen.

Margeret, die sich gerade von ihrem Ehemann getrennt hat und nun mit ihren beiden Töchtern allein lebt, kehr in ihr Elternhaus zurück, als ihre Mutter erkrankt.

Ene Aufarbeitung ihrer Mutter-Tochter Beziehung und ihrer Traumata sind ihr nicht vergönnt und ließen mich als Leser geschockt zurück.

Die Auseinandersetzung Margrets mit ihren Traumata und dessen Auswirkung auf sie als Mutter und demzufolge auf die Erziehung hrer Töchter fand ich gut beschrieben. Der Schreibstil war flüssig und eindringlich und lässt mich diese Buch sicherlich nicht vergessen.

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hat mir gut gefallen

Pause von Lena Kupke

" Pause" von Lena Kupke ist ein Buch über Trauer, Achtsamkeit, Liebe in all seinen Faceltten und ein Buch mit hohrm Identifikationspotenzial, in dem sich vielleicht viele wiedererkennen, denn ein Situation, in der man am Ende ist und nicht mehr weiter weiß, kann sich sicher jeder vorstellen, oder hat sie sogar erlebt.

Lena elebt einen mentalen Zusammenbruch, der sie ins Krankenhaus bringen lässt. Da niemand von ihren Freunden, speziell ihr Freund in Berlin, wo sie lebt, willens oder fähig ist sie auds dem Krankenhaus abzuholen und ihr zu helfen. übernehmen diese Aufgabe ihre Eltern. Lena 36 Jahre alt, zieht wieder zu ihren Eltern nach Lüneburg in ihr ehemaliges "Kinderzimmer".Allein sich diese Situation vorzustellen ist sicherlich für viele eine fordernde Aufgabe.

Es wird beschrieben, wie Lena damit zurecht kommt, sich das Zusammenleben , aber auch ihre Genesungsphase mit ihren Eltern gestaltet, die damit total überfoirdert sind und wie Lena aus ihrer Situation herausfindet und wieder neuen Lebensmut schöpft.

Gut fand ich die Beschreibung der verschiedenen Arten von Beziehungen und Gefühlen zueinander, ob Eltern, Geschwister oder Partner.

Der Schreibstil war flüssig , locker und humorvoll trotz des Themas, das uns daran erinnert, dass wir nich endlos belastbar sind, auf unseren Körper hören sollen und auch auf unseren Lieben zu achten .

Tolles Debüt.

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dieses Buch sollte man gelesen haben

Pina fällt aus von Vera Zischke

„Pina fällt aus“von Vera Zischke ist ein Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte,weil es das Herz weit und lässt einen über sich selbst und das Leben nachdenken.

Pina ist allein erziehende Mutter eines autistischen Sohnes. Leo ist 20 Jahre alt und hat so seine Eigenarten, die mit unsererLebenswelt wenig kompatibel sind.

Pina versucht alles, um ihm so viel Sicherheit wie möglich zu bieten, in einer Welt in der seine Wahrnehmung ihn immer nur verunsichert und Angst macht. Dabei vergisst Pina sich selbst.

Eines Tages bricht sie auf einer Straßenkreuzung zusammen , fällt ins Koma und ist für lange Zeit außer Gefecht gesetzt.
Leo ist bei einer Nachbarin, der 86 jährigen Inge Russek untergebracht, wohin er öfter zum Fern sehen geht, wenn Pina einkaufen muss. Als Pina nicht wiederkommt, bekommt es Inge mit der Angst,denn sie kennt Leo nicht gut genug.Als sie erfährt, dass Pina im Krankenhaus ist und die nächsten Wochen nicht wiederkommt, schmiedet sie zusammen mit weiteren Hausbewohnern einen Plan, wie sie Leo betreuen können.
Was zu Anfang unmöglich scheint und den Dreien nach Belastung aussieht, stellt sich im Laufe der Zeit als Bereicherung heraus. Lebenssinn und Lebensfreude kehren für alle drei zurück.

Vera Zischke hat mit diesem Buch eine Plädoyer für mehr Inklusion geschrieben und zeigt auf, dass wir allen voneinander lernen können und das Leben viele Chancen bereit hält.
Absolute Leseempfehlung für ein mit viel Empathie geschriebenes Buch das man nicht mehr vergisst.

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ein Buch das mich nicht ganz überzeugen konnte

Meeresdunkel von Till Raether

Mir fällt es immer sehr schwer ein Buch zu kritisieren, weil ich denke, dass der Autor sicherlich viel Arbeit und Herzblut in sein Projekt gesteckt hat und Geschmäcker sind ja auch bekanntlich verschieden. Bei dem Buch „Meeresdunkel“ von Till Raether, erschienen im @rowohltverlag ,habe ich beim Lesen aber wenig Wohlfühlmomente gehabt, im Gegenteil, ich war oft genervt, weil ich vieles unlogisch und nicht nachvollziehbar fand, aber das ist eine rein subjektive Meinung.

Zwei Familien buchen aus einem Buchungsfehler heraus ein und dasselbe Haus auf Mallorca. Die Villa ist heruntergekommen, aber groß genug, dass beide Familien dort unterkommen können, da kein Ersatz geboten werden kann.
Der Roman erzählt nun aus Sicht dreier Personen.Henrike, die Mutter der einen Familie, Samuel, der Vater der zweiten Familie und sein Sohn Juri.
Die Geschichte ist einfach, aber flüssig erzählt.An spektakulären Dingen passiert für einen Spannungsthriller relativ wenig. Die Handlung bezieht sich eher auf die Personen der zwei Familien, ihre Beziehungen untereinander und um Geheimnisse, die ans Tageslicht kommen. Dabei sind mache Dinge und Handlungen aber so abstrus und unglaubwürdig,dass mein logischer Verstand gestreikt hat.Und wenn ich Dinge nicht logisch einordnen kann, nervt mich das, was nicht unbedingt meiner Entspannung zuträglich ist.
Wir haben in diesem Buch zwar von Anfang an eine subtile Spannung, die sich auch durch das Buch zieht, aber die unglaubwürdigen Dinge die hier geschehen, verwirren so sehr,dass der Thrillergenuss auf der Strecke bleibt. Ich würde dieses Buch auch nicht unbedingt als Thriller, sondern eher als Familiendrama bezeichnen.

Alles in allem ein Buch das mich nur teilweise überzeugen konnte.

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eine etwas andere Liebesgeschichte

Eine Liebe ohne Sommer von Timothy Paul

Eigentlich sind Liebesgeschichten nicht so mein Ding, doch dieses Buch“Eine Liebe ohne Sommer“von Timothy Paul hat mir gefallen, vor allem weil sie zwar sehr emotional, aber nie kitschig war.
Ein Paar das sich kennenlernt und nicht weiß, dass ihm nicht viel Zeit vergönnt ist, deren Liebe aber nie aufhört, ein Paar, dass gar nicht die Möglichkeit hatte sich richtig kennen zu lernen und dann die Erkenntnis bei Rosa, Niklas erst richtig nach seinem Tod kennen zu lernen.

Für mich eine interessant gestaltete Geschichte.
Von Anfang an war eine melancholische Grundstimmung spürbar, die aber nicht runtergezogen hat, sondern neugierig gemacht hat, was wohlweiter passieren würde. Auch die Figuren waren meiner Meinung nach sehr gelungen dargestellt, genauso, wie der flüssige und emphatische Schreibstil ein Vergnügen war und meinen Lesegenuss gesteigert hat.

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ein spannender Thriller

Vega Varg - Das Schweigen der Insel von Åsa Hellberg

Vega Varg von ASA Hellberg ist ein spannender und wendungsreicher Thriller, der mir sehr gut gefallen hat.
Vega Varg ist eine sehr erfahrende Ermittlerin, deren Söhne auch bei der Polizei arbeiten.Als sie zu einem Mordfall gerufen wird, erkennt sie den Toten, den sie schon als Kind kannte.Auch erinnert sie der Fall an den Mord an ihrem Mann.

Als dann auch noch eine Zeugin verschwindet, kann nur noch ihr Freund Leopold Posse helfen, der Länder übergreifend arbeitet..

Die Spannung in diesem Buch steigert sich kontinuierlich, auch weil immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen.Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten sehr gut beschrieben.
Es gibt verschiedene Zeit,- und Handlungsebenen, in denen die Hintergründe der Akteure dargestellt werden, was das Ganze sehr spannend und interessant macht.Bis zum Schluß rätselt man mit wer der Mörder ist.

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