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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von beavielleser :

Die Geschichte von fünf Menschen

FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Ein Bahnsteig am frühen Morgen. Die verschiedensten Menschen warten hier auf ihren Zug. Einer dieser Menschen wird in den nächsten Minuten sterben. Die Frage ist nur: Wer?

Die Leben von fünf Menschen werden uns in fünf Kapiteln erzählt. Fünf Kurzgeschichten, in denen schwierige Kindheiten und Familienverhältnisse erzählt werden.

Zwischen diesen Kurzgeschichten kehren wir immer wieder auf dem Bahnsteig zurück. Die Szenen dort sind verwirrend. Es passiert viel, die Ereignisse überschlagen sich, es bricht Panik aus. Neben den Hauptpersonen sind auch noch andere Personen involviert, die aber nicht namentlich erwähnt werden.

Der Schreibstil ist flüssig, aber für mich hat sich aus den einzelnen Geschichten kein geschlossener Roman ergeben. Die Idee zu dem Buch ist gut, aber irgendwie nicht rund. Es sind zu viele lose Enden.

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Nette Geschichte mit feinsinnigem Humor

Vor dem großen Tag von Eva Ibbotson

Anna eine verarmten russische Adelige, arbeitet in einem englischen Herrschaftshaus, um etwas zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Die Stelle ist nur für ein paar Wochen, um das Haus für die Ankunft des einzigen noch lebenden Sohnes vorzubereiten.
Sie gewöhnt sich schnell ein und ist bei allen im Haus beliebt.

Und dann kommt alles, wie es eben kommen muss.
Auch wenn vieles voraussehbar ist, hat mich das Buch gut unterhalten. Es hat viel feinsinnigen Humor, nette Charaktere und war auch in einem gewissen Maße spannend, weil ich natürlich neugierig war, ob ich mit meiner Vorahnung recht habe.

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Freundschaft kennt kein Alter

Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Eva nimmt eine Stelle in einem entlegenen Dorf an, um einen seltenen Käfer zu finden. Diese Stelle ist eine Flucht vor ihrem bisherigen Leben und dem Verlust ihres Baby's. Sie richtet sich in ihrem neuen Zuhause ein und macht sich an die Arbeit.
Ihre Nachbarin, eine schrullige, alte Frau, ist nicht begeistert ist von Eva's Anwesenheit und das bekommt Eva deutlich zu spüren.

Doch schon bald entdecken die beiden Frauen, dass sie ein ähnliches Schicksal verbindet. Und auch der Unmut über den geplanten Tagebau um den Larvikit-Stein abzubauen, eint die beiden Frauen.

Eva ist manchmal ein bisschen übergriffig und egoistisch, aber ihre Liebe zur Natur und ihr netter Umgang mit Olga machen sie sehr sympathisch.
Auch Olga mit ihrer eigenbrötlischer Art mochte ich sehr.

Ein vielschichtiges Buch über ein Familiengeheimnis, Trauerbewältigung und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur.


Eva nimmt eine Stelle in einem entlegenen Dorf an, um einen seltenen Käfer zu finden. Diese Stelle ist eine Flucht vor ihrem bisherigen Leben und dem Verlust ihres Baby's. Sie richtet sich in ihrem neuen Zuhause ein und macht sich an die Arbeit.
Ihre Nachbarin, eine schrullige, alte Frau, ist nicht begeistert ist von Eva's Anwesenheit und das bekommt Eva deutlich zu spüren.
Doch schon bald entdecken die beiden Frauen, dass sie ein ähnliches Schicksal verbindet. Und auch der Unmut über den geplanten Tagebau um den Larvikit-Stein abzubauen, eint die beiden Frauen.

Eva ist manchmal ein bisschen übergriffig und egoistisch, aber ihre Liebe zur Natur und ihr netter Umgang mit Olga machen sie sehr sympathisch.
Auch Olga mit ihrer eigenbrötlischer Art mochte ich sehr.

Ein vielschichtiges Buch über ein Familiengeheimnis, Trauerbewältigung und den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur.

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Nicht mein Fall

Frag nach Susan von Souvankham Thammavongsa

Ning hat früher als Boxerin gearbeitet und führt nun ein Nagelstudio. Sie selbst lebt bescheiden in einem kleinen Apartment über dem Nagelstudio. Ihre Mitarbeiterinnen heißen alle Susan, weil es so einfach praktischer ist, auch das Studio trägt den Namen "Susan's".

Inhaltlich ist es eine Aufzählung von Kunden und den Arbeiten, die an ihnen vorgenommen werden.

Von den Menschen selbst erfährt man nur wenig. Es passiert nicht wirklich etwas. Ich weiß nicht was uns die Autorin mit diesem Buch sagen will.

Mir hat dieses Buch nichts gegeben. Es ist oberflächlich und ich konnte mit den Charakteren nichts anfangen. Ich hatte mir mehr Tiefe und mehr Inhalt erhofft. Schade, denn die Idee zu dem Buch fand ich nicht schlecht.

Souvankham Thammavonska schreibt in kurzen Sätzen. Dieser Schreibstil kommt ein bisschen hart rüber, ist aber flüssig zu lesen.

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Nicht nur ein Thriller

Keine Angst, Darling von Vera Buck

Paulas Schwester Lea lebt in Amerika. Die beiden haben kaum noch Kontakt. Nur über Leas Videos, die sie als Influenzerin postet, erfährt Paula etwas von deren Leben. Doch als auf einmal keine neue Videos mehr erscheinen, macht sich Paula Sorgen. Zumal ihre Schwester auch telefonisch nicht erreichbar ist.

Kurz entschlossen fliegt Paula nach Amerika. Doch als sie in der Community ankommt, in der Lea mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter lebt, trifft sie Lea nicht an. Angeblich ist sie in einem Retreat zur Erholung. Wo genau weiss Matt, ihr Mann nicht. Paula kommt bald dahinter, dass die scheinbar heilen Welt ein Trugbild ist.
Vera Buck hat ein Buch geschrieben, dass sehr vielschichtig ist. Es werden Themen wie der Tradewife-Trend, toxische Beziehung und häusliche Gewalt behandelt.
Eine großartig aufgebaute Story, mit hohem Spannungsgehalt. Grosse Leseempfehlung!

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Ich hatte etwas anderes erwartet

Wie die Hasen von Anna Silber

Oma Paula ist eine der letzten Zeitzeugen, die über das Naziregime und der sogenannten "Hasenjagd" berichten kann.
Lisa, ihre Enkelin hat ein besonders inniges Verhältnis zu ihr und begleitet ihre Großmutter zu jeder Veranstaltung, bei der sie von der Vergangenheit erzählt.
Als Oma Paula an Demenz erkrankt, ändert sich alles.

Es geht in diesem Buch hauptsächlich um die Demenz der Grossmutter und Lisas Schwangerschaft. Ich hatte mir mehr über Oma Paulas Rolle als Zeitzeugin erhofft.
Die Entwicklung der Krankheit von Oma Paula und wie diese das Leben aller verändert, ist gut und ausführlich geschildert, war mir aber oft zu langatmig.

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Was für ein Buch

Die Wahrheit über Ruby Cooper von Liz Nugent

Rubrik Cooper ist ganz anders als Sally Diamond. Soviel schon mal zum Anfang.
Ich war hin und her gerissen zwischen gefällt mir ganz gut, Ruby nervt mich und wow, was für ein tolles Buch.
Der Schreibstil vin Liz Nugent ist besonders, sie hat es wieder geschafft eine Geschichte zu schreiben, die psychologisch und intensiv ist.

Um so weiter ich in dem Buch voran kam, um so schwieriger war es, es aus der Hand zu legen.
Ruby ist kein sympathischer Charakter. Sie ist von Egoismus geprägt. Um ihre Ziele erreichen, ist ihr jedes Mittel recht.
Fazit:
Ein Buch mit Höhen und Tiefen, das ich jedem empfehlen kann, der mit den Themen Sucht und sexuellem Missbrauch keine Problem hat.

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Eine schreckliche Vorstellung

Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis

Was für ein schreckliches Szenario.
Kinder werden mit 11 Jahren in ein bewachtes Champ geschickt, um dort täglich viele Stunden lang die Blüten von Obstbäumen zu bestäuben. Sie haben kaum Freizeit, keine Privatsphäre und bekommen nur das nötigste zu essen.
Sobald sie ihre Periode bekommen, werden sie zwangsverheiratet, um Kinder in die Welt zu setzen.

Wie die Welt außerhalb des Champs aussieht, erfährt man nicht, man kann es nur erahnen. Es gibt aber das Gerücht, dass es im Norden einen besseren Platz zum Leben gibt.

Jeff mit ihrem Mut zum Aufbegehren habe ich besonders gemocht. Aber auch ihre Freundinnen sind starke Charaktere, die zeigen das Resignation keine Option ist.

Ein erschreckender, düsterer Roman, der eine unheilvolle Zukunft aufzeigt, die nicht unrealistisch erscheint. Mich hat das Buch jedenfalls sehr nachdenklich gemacht.

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Schwester sein, ist nicht immer leicht

All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Juna ist siebzehn Jahre alt und weiß seit kurzem, dass sie wahrscheinlich in einem halben Jahr blind ist. Sie leidet an einer seltenen, unheilbaren Krankheit.
Sie ist eine begeisterte und talentierte Malerin und möchte unbedingt an die Kunstakademie. Nun scheint ihr grosser Traum zu platzen.

Martha ist Junas jüngere Schwester und muss immer zurückstecken, da sich alles um die Krankheit ihrer Schwester zu drehen scheint. Dass ihre gemeinsame Mutter bei Marthas Geburt gestorben ist, belastet Martha zusätzlich.

Schwestern, die sich aneinander reiben, aber wenn es darauf ankommt zusammenhalten. Dieses Hin und Her zwischen Schwesternliebe und Schwesternhass ist sehr authentisch geschildert. Wobei mir Martha beim Lesen deutlich älter vorgekommen ist als Dreizehn.
Ich hatte für beide Verständnis und konnte gut nachvollziehen wie schwer es für den Vater sein muss Beiden gerecht zu werden.

Ein glaubwürdiger Roman ohne Kitsch, der sich flüssig lesen lässt.

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Die Geschichte einer Schriftstellerin

Die Wahrheit über Rachel Lehrer von Toni Jordan

Caddie ist fasziniert von der verstorbenen Schriftstellerin Ida Wolff. Sie starb 1939 bei einem Brand, bei dem auch ihr Verleger ums Leben kam und alle Exemplare ihres zweiten Buches, ebenso die Druckfahnen.
Auf einer Ausstellung über Ida Wolff trifft Caddie eine ältere Frau, die eine Bemerkung zu Ida Wolff's zweiten Buch macht, die Caddie nicht mehr aus dem Kopf geht.

Eine spannende Geschichte über ein verschwundenes Manuskript, deren Schriftstellerin und die Kraft von Büchern.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und hat mich mehr gefesselt, als ich es erwartet habe.
Das Cover finde ich nicht schlecht, kann es aber nicht mit dem Buch in Zusammenhang bringen.

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