Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Julia :
nspirationen für die traditionelle Küche als Vegetarier (teilweise sogar für Veganer)
Österreichische Küche. Vegetarisch von Martina Enthammer
Das Buch hat mich angesprochen, weil es mir als Vegetarierin oft schwer fällt bei der “klassischen”, traditionellen Küche Rezepte zu finden, die fleischlos sind.
Das Kochbuch ist so aufgebaut, dass neben einem sehr großen Foto des Gerichts das Rezept und die Zubereitung angegeben ist. Es gibt nur ein Bild, kein Bild der einzelnen Zubereitungsschritte.
Ich habe direkt nach Veröffentlichung mit dem ausprobieren einiger Rezepte begonnen. Die Mengenangaben waren für uns immer passend. Wir haben ca. 10 Rezepte probiert und wir waren überrascht über deren Vielfalt. Geschmeckt hat das Essen meistens sehr gut, wobei ich bei den Hauptgerichten den Linsenbraten hervorheben möchte. Sowohl beim Kochen (nicht aufwendig) und vor allem beim Geschmack. Bei den Nachspeisen hat der Backofen Palatschinken überzeugt, da das Gericht so schnell geht und dabei sehr lecker ist. Den gab es jetzt schon mehrmals als schnellen Kuchenersatz am Nachmittag.
Was allerdings stört, wenn man die Gerichte zum ersten Mal kocht: es finden sich keinerlei Angaben über die Zubereitungszeit im Rezept. Daher haben wir schon mal sehr spät gegessen, da das Essen sehr lange gebraucht war, bis es fertig war. Das Feld “so wird es besonders gut” müsste auch nicht bei jedem Rezept rein. Manche Tipps waren hier sinnlos, manche aber obligatorisch, so dass sie auch direkt in den Zubereitungsschritten aufgeführt werden sollten.
Alles in allem eine gelungene Rezeptsammlung, die auch durch das dekorative Titelbild optisch was her macht und daher nicht im Regal versteckt werden muss. Zumal man das Kochbuch so auch öfter wieder in die Hand nimmt und die Gerichte nicht nur einmal kocht.
Frankls Werk - erklärt durch Praxisbeispiele und Austausch zweier Expert:innen
Es ist nie zu spät für ein sinnerfülltes Leben von Elisabeth Lukas; Valentin Opll
Das Buch ist eine Hommage an das Werk von Viktor Frankl. Leser, die von ihm noch nichts gehört haben, bekommen einen Eindruck über dessen Art der Psychotherapie. Dadurch dass das Autoren-Duo seit Jahren bzw. im Fall von Frau Lukas, mehrere Jahrzehnte Praxiserfahrung zu Frankls Theorie haben, können sie mit vielen Beispielen aus ihren Erfahrungen mit Patienten berichten.
Das reicht von Sitzungen aus der Suchtklinik bis hin zur Therapie einer bisweilen „gelangweilten, gut situierten Hausfrau“. Dieses Spektrum zeigt, wie vielfältig Frankls Logotherapie Anwendung finden kann.
Den Untertitel fand ich persönlich etwas irreführend, da von einem „Dialog“ zweier Frankl Kenner die Rede ist. Vielmehr ist es eher eine Abwechslung von kurzen Essays, die meist eine kurze Meinung zum vorangegangenen beinhalten. Im Laufe des Buches erfährt man auch einiges über den Werdegang der Autor/innen- das sie aus unterschiedlichen Generationen (40
Jahre Altersunterschied) stammen. Daher gehen die Meinungen manchmal auseinander, wobei das konstruktiv ist und nicht in einem Generationen- Bashing endet.
Ein Buch für Interessierte an der Psychotherapie- keine stumpfe Theorie, sondern anwendungsbezogen. Auch für Menschen, die sich mit Achtsamkeit beschäftigen und noch nie etwas von Frankl gehört haben. Es zeigt, wie wichtig auch hier das Leben im gegenwärtigen Moment ist.



