Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sali:
Trauer und Schuld
Unter Wasser von Tara Menon
Als Marissa mit sechs Jahren ihre Mutter verliert, beschließt ihr Vater, ein Meeresbiologe, die Forschungsarbeit seiner Frau fortzuführen. Vater und Tochter gehen nach Thailand. Dort trifft sie Arielle, und eine geradezu märchenhafte Freundschaft entsteht. Unter der Woche leben die Mädchen in dem Resort von Arielles Eltern; an den Wochenenden verbringen sie ihre Zeit mit Marissas Vater auf einer nahe gelegenen Insel.
Gemeinsam entdecken die Mädchen die zerbrechlichen Wunder der Riffe, Wälder und Strände. Gemeinsam lernen sie, in die Tiefe zu tauchen und minutenlang den Atem anzuhalten. Sie bewegen sich ebenso mühelos im Wasser wie die Mantarochen, die sie mit Namen kennen. Gemeinsam lernen sie, aus Gefahren herauszuschwimmen. Doch dann kommt eine riesige Welle, der Arielle nicht entkommen kann.
Jahre später ist Marissa zurück in New York, orientierungslos und verfolgt von der Erinnerung an ihre Freundin, erneut bedroht durch eine Naturkatastrophe. Als im Laufe zweier schicksalhafter Tage die Vergangenheit zurückkehrt, entdeckt sie, wie sie sich in einer unsicheren Welt behaupten kann.
Final Countdown
Noch fünf Tage von Helena Falke
Spitzenköchin Lis bleiben noch fünf Tage zum Leben. Dann wird das Gift, was ihre Auftraggeber beim Festmahl in der Silvesternacht getötet hat, auch sie umbringen. Fünf Tage, um den wahren Mörder zu finden, ihre Unschuld zu beweisen (immerhin hatte sie das todbringende Mahl zubereitet, was sie für fie Polizei zur Hauptverdächtigen macht) und ihre Tochter zu schützen bzw.
für deren Zukunft zu sorgen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Allein der Ansatz, das hier nicht die Polizei ermittelt, sondern eins der Opfer vom Krankenbett aus. Die Frage, war Lis es vielleicht doch - sie war nicht unbedingt eine Sympathieträgerin. Auch ihre Beschreibungen aus dem Leben der Schönen und Reichen, mit mehr Schein als Sein und den ganzen Intrigen, die Lis für sich zu nutzen wusste oder wurde sie benutzt? Die Bemerkungen der Palliativschwester Esme geben dem Buch Tiefgang. Ich fand den atemlosen Schreibstil (5 Tage sind nicht viel) und die Idee grandios. Ich habe mit Lis gelitten, war fasziniert von der Welt, aus der sie berichtet hat und hab mitgerätselt. Ein sehr unterhaltsames Buch, mit einem völlig neuen Ansatz, was ich gern weiterempfehle.



