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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kalligrafin :

Bildhafte Sprache

The Artist von Lucy Steeds

Der Roman "The Artist" von Lucy Steeds ist eine Symphonie an Farben, bildhafter Sprache und der Liebe zur Malerei.

Bereits der Prolog zieht einen in den Bann und begleitet den Leser von der Gegenwart im Jahr 1957 in London in die 1920er Jahre in der französischen Provence, wo Ettiie als Mädchen für alles ihrem schroffen Onkel und dem berühmten Maler zur Hand geht.

Wie bei einem Gemälde legt sich Schicht für ein Schicht ein Geheimnis dar, das tiefer geht, als zunächst vermutet.

Besonders angetan hat mir die Liebe zur Malerei, die die Autorin auf sanfte und gemächliche Weise vorträgt. Namhafte Künstler wie Van Gogh oder Cézanne werden kurz angerissen und untermauern die Affinität zum Spiel mit den Farben, die in der von Lavendelfeldern geprägten Provence wichtig für die Malerei im frühen 20. Jahrhundert waren.

Fazit: Der Roman ist vielschichtig, unterhaltsam und auf eine positive Art belehrend. Er deutet auf die Rolle der Frau und die Schwierigkeiten als Malerin im 20. Jahrhundert hin. Das Cover lädt dazu ein, zu träumen und sich auf das Farbenspiel der bildhaften Sprache einzulassen. Absolut empfehlenswert!

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Entgegen aller Vorurteile

Tom Tauber - Ratte der Lüfte von Hannah Schenk

Das Kinderbuch "Tom Tauber" handelt von zwei Tierarten, die sich nicht gerade großer Beliebtheit erfreuen. Das Buch stellt die Rattenfamilie im Keller so liebevoll dar, die das aus dem Nest gefallen Taubenküken Tom bei sich aufnehmen. Als Ratte der Lüfte oder Luftratte, wie es später heißt, wächst Tom im Keller auf und erfährt draußen an der Sonne, wie sich eine Freundschaft unter Gleichgesinnten anfühlt.

Das Buch entstigmatisiert und stellt die beiden Tierarten auf angenehme Weise vor. Familie, Freundschaft und Anderssein stehen im Mittelpunkt des Kinderbuches, das größer als gedacht bei uns zu Hause ankam. Die Zeichnungen untermalen das Gelesene, sind jedoch sehr dunkel gehalten. Die Texte sind humorvoll geschrieben, aber aufgrund der langen und verschachtelten Sätze m. E. für Kinder im Alter vom 4 Jahren noch nicht unbedingt zu empfehlen.

Am Ende gibt es noch tolle Informationen über Stadttauben und den Taubenschutz.

Fazit: Schöne Themen, gute Haptik, etwas anspruchsvoller und eher für den Nachmittag als für den Abend zum Vorlesen.

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Forbidden Lovestory

Don't let me fall von Kelsie Rae

Wie gut kann ein College-Roman schon sein? Oftmals handelt es sich um immer dieselbe Story, die ich erwartet und gerne gelesen hätte. Aber mit "Don't let me fall" hat mich die amerikanische Autorin Kelsie Rae völlig überrascht. Alleine schon der Titel ist so eine schöne zweideutig Metapher, wenn man an die Gefühle und das Spielen auf dem Eis bedenkt.

Die Forbidden Lovestory ist mal so ganz anders geschrieben, was mir persönlich gut gefallen hat. Abwechselnd schreibt die Autorin aus der Sicht von Ash (Ashlyn), die mit Büchern unter jeder Kapiteleinführung präsentiert wird, und Colt, der Eishockeyschuhe als Markenzeichen hat.

Anfangs empfand ich Ash ein wenig zu naiv, aber mit der Zeit ändert sich das. Auch Colt sowie die Nebencharaktere Kate und Theo habe ich als hervorragend ausgearbeitet empfunden.

Fazit: Der lockere Schreibstil und die realistischen Charaktere haben mir von Beginn bis zur letzten Seite so gut gefallen, dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte. Überraschend anders und für Fans der Off-Campus-Serie empfehlenswert!

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Gefühlvoll

Zeit für meine Träume von Tessa Randau

Der Roman "Zeit für meine Träume" von der SPIEGEL-Bestsellerautorin Tessa Randau ist ein gefühlvoller Ausschnitt aus dem Leben der 38-jährigen Protagonistin, die aus der Ich-Perspektkve berichtet. Ihren Namen lernt der Leser nicht kennen, jedoch ihre aktuellen Probleme nach einer Trennung.

Identitätsfragen tauchen auf, die sie zu nehmen lernt, als sie das Rentner-Trio kennen lernt. Jeder erzählt von seinen eigenen Erfahrungen mit dem Leben und so tritt langsam eine Veränderung bei der Protagonistin ein, die den Leser selbst zum Nachdenken anregt.

Das Buch ist so gefühlvoll und mit einer Leichtigkeit geschrieben, dass es sich wie eine warme Umarmung anfühlt. Es passieren keine großen Wendungen, doch im Groben und Ganzen betrachtet sind die kleinen Momente die wahren Helden des Romans.

Das Cover verströmt mit seinem sonnengelben Farbton und den magentaroten Zeichnungen, die auch im Buch auftauchen, eine angenehme Atmosphäre.

Fazit: Der Roman lässt sich leicht lesen, nimmt einen auf eine nachdenkliche, nicht anstrengende Reise mit und hat einiges an Achtsamkeit zu bieten, die uns lehrt, das Leben trotz Höhen und Tiefen zu genießen.

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Romantisch mit englischem Touch

Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin

Der Roman "Ein Zuhause im Frühling" von Julie Caplin sorgt für die richtige Frühlingsstimmung! Der Roman hat alles, was das romantische Herz verlangt: ein tobender Anfang, eine alte Liebesgeschichte und einen Neuanfang. Ella, die Protagonistin, flieht nach einem dramatischen Ereignis ins fiktive englische Dorf Wilsgrave, um das Haus ihrer Patentante zu hüten.

Dabei läuft ihr auch die süße Labradorhündin Tess über den Weg, mit der sie zu Beginn eigentlich nichts anfangen kann. Und dann ist da noch der örtliche Tierarzt, der so ganz anders ist als ihr Ex-Freund Patrick...
Der Schreibstil der Autorin, die mir bis dato unbekannt war, empfand ich als humorvoll, liebevoll und erfrischend. Die Erzählperspektive nimmt ein neutraler Erzähler ein, was ich am liebsten lese. Die Briefe mit Ellas Tante verleihen dem Ganzen mehr Abwechslung. Positiv fand ich auch die gezeichnete Karte zu Beginn, die die wichtigsten Orte gekennzeichnet.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und ziert unter anderem die Hündin, die genau wie die Bank auf dem Cover und die Frühlingsblumen auf der Rückseite mit Glitzer hervorstechen.
Fazit: Da es sich um den Auftakt der Country-Escape-Reihe handelt, bin ich schon gespannt auf die kommenden Werke. Denn dieser Roman hat mein Herz getroffen und meine Reisesehnsucht gestillt.

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Fantasievolles Träumen

Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel

Mit "Tale of Sun and Night" hat Magdalena Gammel einen vielversprechender Auftakt zu ihrer Fantasy-Trilogie geschaffen. Die Autorin entführt die Leserinnen und Leser in eine von Krieg, Magie und düsteren Geheimnissen geprägte Welt, in der Träume mehr sind als bloße Einbildung. Das einzigartige Magiesystem rund um Traumstaub und Traumweber bildet dabei das Herzstück der Geschichte und sorgt für eine besondere Stimmung, die mich fast schon an ein Märchen erinnert hat.

Die Protagonistin Lio ist eine junge Frau ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit, die sich in einer grausamen Realität behaupten muss. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig und nachzuvollziehen. Besonders spannend fand ich die Begegnung mit Izan, einem geheimnisvollen Traumweber, der nicht nur neue Gefahren, sondern auch eine romantische Dynamik in die Handlung bringt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich nicht fordernd und schnell, sondern ergänzt die Haupthandlung auf stimmige Weise.

Der Schreibstil ist bildhaft und flüssig, wodurch ich leicht in die Geschichte eingetaucht bin. Zu Beginn wirken die vielen neuen Begriffe und Konzepte noch etwas überwältigend, doch nach und nach fügt sich alles zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.

Aufgrund des Covers habe ich mich für das Buch entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Fazit: Insgesamt ist "Tale of Sun and Night" ein gelungener Aufktakt einer Reihe, der Lust auf die weiteren zwei Bände macht.

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Vielschichtig

Real Americans von Rachel Khong

Der Roman "Real Americans" von Rachel Khong wurde als einer der besten unserer Zeit, vor allem in den USA, gehandelt und dem würde ich auch zustimmen.

Das umfangreiche Werk ist in drei Teile gegliedert, die sich mit den Lebensphasen von Lily, ihrem Sohn Nick und ihrer Mutter befassen. Wir begleiten zunächst Lily, eine unbezahlte Praktikatin in New York mit chinesischen Wurzeln, in den Jahren 1999 bis 2005, die den reichen Unternehmenssohn Matthew kennen und lieben lernt.

Bis dahin könnte man meinen, es handle sich um einen Liebesroman, doch die Liebe steht mitunter von Lilys Zweifeln unter einem schlechten Stern.

So verheimlicht sie ihrem Sohn Nick, um den es sich im zweiten Teil dreht, die Herkunft seines Vaters. Nick hat keine chinesischen Züge und ist daher besonders an seinem Vater interessiert. Wir begleiten ihn im Jahr 2021, in dem er sich mit seinem besten Freund Thimothy um Colleges bewirbt und nach seinem Vater sucht. Eine Szene mit Austern, die auf dem Cover zu finden ist, spielt eine zentrale Rolle in dem Werk.

Im Jahr 2030 erfahren wir mehr über Lilys Mutter May und ihre bewegende Geschichte. Am Ende fügen sich alle Puzzleteile, insbesondere für Nick, zusammen.

Fazit: Der Schreibstil ist leicht und packend zugleich in dem Roman, der sich viel mit Identitäten, Angst vor Generbfolgen und der Frage nach der eigenen Herkunft befasst. Daher ist der Roman kein reiner Identitäts-, Geschichts- oder Familienroman, sondern vielmehr eine gelungene Mischung aus allem.

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Sommerroman

Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden von Lynn Painter

Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden ist der erste Kinderroman der Bestseller-Autorin Lynn Painter, die es geschafft hat, einen humorvollen, leicht zu lesenden und dennoch nachdenklich machenden Roman herauszubringen.
Das Cover, das in hellen Farben gehalten ist, macht Lust auf den Sommer, der der beste in Emmas Leben werden soll.

Nachdem sie sich von ihrer Oma abgeschaut hat, wie sich ihre vier Wünsche erfüllen können, ist sie erstaunt, dass es am Ende nicht ganz so für sie klappt. Für Jackson, der neu in der Klasse ist, hingegen schon.
Der Roman ist witzig, zeitgemäß und behandelt die Themen Freundschaft, Wünsche und das Erwachsenwerden. Das Buch sorgt mit den verschiedenen Schriftarten für jede Menge Abwechslung, sodass mal eine Textnachricht oder mal eine erstaunte Reaktion grafisch hervorgehoben wird.
Die Kapitel sind für das empfohlene Lesealter von 10 Jahren nicht zu lang und mit kurzen Überschriften versehen. Am besten haben uns die magischen Symbole ober- und unterhalb des Textes gefallen.
Fazit: Ein schöner Sommerroman, insbesondere für Mädchen, die lernen, dass Träume auch auf andere Weise in Erfüllung gehen können.

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Magisch und kreativ

Die Aufnahmeprüfung Element High von Manuel Neff

Der erste Band der "Element High" von Manuel Neff führt in die zweite Welt der Kinder ein, die neben ihrem normalen Leben an einer Schule für Magie lernen. Die vier Elemente spielen neben magischer Schulfächer eine wichtige Rolle.

Da es sich um den ersten Band handelt, wird der Leser zusammen mit dem schüchternen Jungen Philipp in die Welt der Magier eingeführt.

Die Kapitel sind nicht zu kurz oder lang, sodass man kurze Pausen machen kann und wieder gut hineinfindet. Es dauert jedoch eine Weile, bis eine gewisse Spannung aufkommt – mit einem viel zu schnellen Ende von Band 1. Dies ist also der Aufbau und ein Wegweiser für die kommenden Bände. Eine Leseprobe für Band 2 ist im Abspann zu finden und bereitet Lust, weiterzulesen.

Der Autor kreiert eine fantasievolle Welt, die einen immer wieder sprichwörtlich verzaubert. Magische Glühbirnen, heftige Regenfälle, die nur Magier sehen können, oder ein nie endendes Labyrinth sind nur einige davon.

Fazit: Der Schreibstil ist flüssig, kreativ und packend. Manche Dinge, die einem Erwachsenen klar sind, werden noch einmal erklärt (Was bedeutet Intuition oder was ist ein Anagramm?). Daran erkennt man, dass es eher für Kinder ab 10 Jahren geschrieben ist.

Wer gerne Bücher über Magie liest und sich auf eine fantasievolle Reise begeben will, ist mit dem ersten Band gut beraten.

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