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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von xdeano:

Erwartung nicht ganz erfüllt

Auris von Vincent Kliesch

Nachdem ich die Geschichte rund um Matthias Hegel in einer Audible-Werbung gesehen hatte, wurde meine Neugier geweckt – spontan habe ich mich dazu entschieden, das Buch einfach mal mitzunehmen und ihm eine Chance zu geben.

Der Schreibstil hat mir durchaus gut gefallen – er erinnert stellenweise an Sebastian Fitzek, was für mich definitiv ein Pluspunkt ist.

Flüssig zu lesen, spannend aufgebaut, handwerklich gut gemacht. Leider konnte mich die Handlung selbst dann aber nicht ganz so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Ich hatte erwartet, dass sich die Geschichte stärker auf die Figur Matthias Hegel konzentriert und man mehr über ihn und seine Vergangenheit erfährt. Doch genau das blieb für meinen Geschmack etwas zu sehr im Hintergrund. Die eigentliche Story war zwar keineswegs schlecht – sie hatte ihre spannenden Momente –, aber insgesamt hat sie mich leider nicht vollständig überzeugen können.

Auch die Charaktere wirkten auf mich zum Teil etwas unausgereift oder blass, als hätten sie noch mehr Tiefe vertragen können. Besonders interessant fand ich tatsächlich die Nebenhandlung rund um Jula und ihren Bruder – diese Stränge haben mich am meisten angesprochen und mein Interesse geweckt.

Alles in allem war es kein schlechtes Buch, aber es hat mich auch nicht so gepackt, dass ich den Drang verspüre, die Reihe weiterzulesen. Momentan sehe ich keinen Anlass, die nächsten Teile anzugehen.

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Ein Meisterwerk des Nervenkitzels

The Surf House von Lucy Clarke

Bereits zuvor bin ich in den Genuss der Bücher von Lucy Clarke gekommen, und auch ihr neues Werk hat mich wieder restlos begeistert.

In der Welt der Thriller gibt es viele Bücher, die für Spannung und Nervenkitzel sorgen, aber 'The Surf House' hebt sich durch seine komplexe Handlung und seine vielschichtigen Charaktere wirkungsvoll von der Masse ab.

Von der ersten bis zur letzten Seite wird der Leser in ein Netz aus Intrigen und unerwarteten Wendungen hineingezogen, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Die Charaktere sind nicht nur hervorragend ausgearbeitet, sondern auch sympathisch, so dass man leicht mit ihnen mitfiebert und miträtselt, wer denn nun wirklich die Wahrheit sagt. Jeder von ihnen hat Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden, und genau das macht die Spannung so greifbar. Oft gerät man in Situationen, in denen man nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann - ein wesentliches Merkmal eines spannenden Thrillers.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig, was das Lesen zu einem wahren Vergnügen macht. Besonders hervorzuheben ist der geschickte Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, der der Handlung nicht nur Tiefe verleiht, sondern auch geschickt Informationen und Fragen aufwirft. Immer deutlicher wird, dass nichts so ist, wie es scheint.

Unvorhersehbare Ereignisse halten den Leser in ständiger Alarmbereitschaft und die Spannung wird bis zum fulminanten Ende gekonnt aufrechterhalten. Dieses Schlusskapitel hat mich völlig überrascht, mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Dennoch ist das Ende logisch und schlüssig, was es umso beeindruckender macht.

Zusammenfassend kann ich 'The Surf House' jedem Thriller-Fan wärmstens empfehlen - aber auch Neulinge des Genres werden auf ihre Kosten kommen. Es ist ein fesselndes Werk, das ich nicht aus der Hand legen konnte und das mir einige der spannendsten Lesemomente beschert hat, die ich in letzter Zeit erlebt habe. Ein absolutes Muss für jeden, der sich gerne in der Welt der Thriller verliert!

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Fesselnder Auftakt: Ethan Cross überzeugt mit Baxter Kincaid

Racheritual von Ethan Cross

Bei Ermittler-Thrillern bin ich oftmals recht skeptisch, da sie mir oft einfach alle zu eintönig und wiederholend sind, doch wie schon mit seinen vorherigen Reihen konnte mich Ethan Cross auch mit diesem Auftakt begeistern.
 
Während wohl niemand jemals an meinen persönlichen Lieblingscharakter (Francis Ackerman Jr.

) kommen wird, fand ich Baxter Kincaid doch recht interessant. Nicht allzu düster, dennoch bewegt er sich in einer moralischen Grauzone, hat seine Eigenheiten und Probleme, die ihn zu einem lebendigen, glaubwürdigen, und auch recht sympathischen Charakter machen.
 
Generell kann ich sagen, dass mir eigentlich alle Figuren gut gefallen haben. Cross hat ein bestimmtes Talent, seine Protagonisten und Antagonisten real wirken zu lassen, ohne dass es übertrieben scheint.
 
Der Schreibstil war – wie ich es schon gewohnt bin – hervorragend. Keine ellenlangen, unnötigen Beschreibungen, und dennoch kann man sich die Szene gut vorstellen. Man fühlt mit den Charakteren mit, kann sich in sie hineinversetzen, ihre Emotionen und Gedanken nachvollziehen. Zudem schafft er es, auch immer mal wieder einige lockere, witzige Momente mit einzubauen.
 
Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Bisher hatte ich noch keinen Thriller gelesen, der die nordische Mythologie aufgegriffen hat, somit war es eine interessante Erfahrung. Persönlich finde ich, dass das Thema gut aufgegriffen wurde und auch verständlich war. Bei manchen Thrillern mit religiösen Themen habe ich manchmal das Problem, dass alles zu ausschweifend erklärt wird, wodurch sich die Handlung ziehen kann. Hier war dies jedoch zum Glück nicht der Fall.

Da die Kapitel nie sonderlich lang sind, konnte der Spannungsbogen meiner Meinung nach sehr gut gehalten werden. Kein Kapitel oder Abschnitt hat sich gezogen, die Handlung verlief in einem angenehmen Tempo. 

Natürlich war das Ende, woran ich die meisten Erwartungen gesetzt hatte. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Mir erschien alles logisch und gut durchdacht, Fragen blieben bei mir keine offen. Auch war es mit nervenzerreißender Spannung gefüllt, wodurch ich mich zwingen musste, nichts zu überfliegen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, wie es wohl ausgeht.


Somit kann ich abschließend sagen, dass Ethan Cross mich auch mit dem Auftakt zu seiner neuen ‚Baxter Kincaid‘-Reihe absolut begeistern konnte und ich mir die nächsten Bücher definitiv vorbestellen werde! 
Eine klare Empfehlung, und dies nicht nur für Fans von Ackerman!

Als kleine Randnotiz möchte ich außerdem hinzufügen, dass mir das Buch auch optisch sehr gut gefallen hat. Endlich mal kein langweiliger, einfärbiger Farbschnitt. Und auch das Cover sieht top aus. Schlicht, aber dennoch ein Blickfang.

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Macht neugierig auf mehr

Dorn. Hotel der Angst von Jan Beck

Jan Beck's Thriller „Dorn“ entführt die Leser in eine Welt voller Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Die Geschichte beginnt mit einem dramatischen Mord, der sofort fesselt und die Spannung schnell anzieht. Der flüssige Erzählstil sorgt dafür, dass man tief in die Handlung eintaucht, während Rückblenden und gut ausgearbeitete Charaktere die Beweggründe der Figuren nachvollziehbar machen.

Die Hauptfiguren, Simon Dorn, ein gebrochener ehemaliger Kriminalpsychologe, und die junge Polizistin Lea Wagner, bilden ein interessantes Ermittlerduo. Dorn, der in einem alten Familienhotel lebt und mit seiner Vergangenheit kämpft, bringt zusätzliche Tiefe in die Geschichte. Auch wenn die ersten Kapitel etwas verwirrend sind, nimmt die Spannung schnell zu, und die Puzzleteile setzen sich zusammen.

Becks Schreibstil ist bildhaft und temporeich. Kurze Kapitel und spannende Schauplätze wie das verfallene Hotel oder die Städte Wien und Hamburg halten das Tempo hoch. Auch die Nebenfiguren sind gut in die Handlung eingebunden.

Trotz der vielen Stärken gibt es einige Schwächen: Manchmal wirken die Charakterhandlungen unnatürlich, und das Finale ist etwas überladen. Trotzdem bleibt die Grundidee vielversprechend und lässt Raum für weitere Entwicklungen in den Folgebänden.

„Dorn“ ist ein gelungener Auftakt einer neuen Thrillerreihe, die sowohl Spannung als auch interessante Charaktere bietet. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte von Dorn und Wagner weiter entfaltet. Ein vielversprechender Start mit Potenzial nach oben!

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