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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kuhasi:

Etwas mau und übertrieben

Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

Der Titel und Klappentext sowie die Aufmachung haben mir Großes versprochen. Leider war ich tatsächlich etwas enttäuscht.
Erstmal wusste ich nicht, dass es schon ein Vorgängerbuch gibt, was nicht so schlimm wäre, da der Band an und für sich einzeln lesbar ist.
Aber die Protagonistin ist Yogalehrerin, womit ich auch kein Problem habe.

Hingegen ein Problem sind für mich die Yogaausdrücke, die sich über das ganze Buch erstrecken. Hier ein Beispiel (Achtung Spoiler)
....beginne ich mit meinem morgendlichenAwakening-Sonnengruß. Berghaltung. Tadasana. Ich führe die Hände vor der Brust zusammen ins Nameste und komme mit der Einatmung in die Streckung. Urdhva Hastasana.
Die Handlung: Vicky und Liliane sind auf Lüttesand angekommen und bauen die geerbte Frittenbude der Tante wieder auf. Nach einer Partynacht wacht Liliane neben einer Leiche auf. In Band 1 gibt es übrigens auch eine. Die Neugier ist geweckt und die Beiden ermitteln auf eigenen Faust. Im ganzen Buch Kürbisse, Kürbisse, Kürbisse, wobei die Zählung in den einzelnen Kapitelüberschriften wirklich eine gute Idee ist.
Handlung sehr übertrieben. Also alles in allem nicht meins. Habe nur fertig gelesen, weil mich interessiert hat, wie sich der Mordfall aufklärt.

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Traurig, regt zum Nachdenken an

72 Stunden mit dir von Darianne Schramm

Das Teenager Mädchen Sydney ist nicht glücklich im Leben. Doch warum, das weiß niemand. Die traurige Gewissheit ist, dass sie eine Gabe hat, leider aber keine wirklich positive.
Wenn für einen Menschen die letzten 72 Stunden seines Lebens anbrechen, dann sieht Sydney eine pinke Uhr über dem Kopf des Betreffenden.

Das ist bei Fremden schon schwer zu verdauen, aber als es dann ausgerechnet bei ihrer Lieblingslehrerin eintritt, verliert sie komplett die Fassung. In dieser schweren Phase lernt sie den Mitschüler Peter besser kennen.
Mit Peter lässt sie erstmals Gefühle zu und hat plötzlich auch etwas Spaß in ihrem Leben.
Der Roman ist sehr tiefgründig geschrieben und erzählt gekonnt von Gefühlen und einer gewissen Oberflächlichkeit im Leben. Doch leider ahnt man es ja schon, weil im Klappentext eine Andeutung gemacht wird: Der Countdown der wichtigsten 72 Stunden in Syds Leben beginnt.
Ich will hier nicht vorgreifen, aber nur so viel. Diese letzten 72 Stunden sind traurig, berührend aber auch schön zugleich. Und das Ende ist nicht das Ende, denn es gibt das Kapitel das Hoffnung macht: 11 Monate danach….
Absolute Leseempfehlung an alle, die nicht vor trauriger Lektüre zurückschrecken.

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INTERESSANT UND LEHRREICH

Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm

Das Sachbuch hat schon einmal eine sehr schöne Aufmachung und der Preis überzeugt tatsächlich.
Gerade jetzt in den Sommermonaten, wo man sich auch abends viel im Freien aufhält, kann man nebenbei noch mit Kindern einiges bestaunen und lernen.
Besonders gelungen finde ich die Unterteilung in Jahreszeiten, da der Sternenhimmel ja immer wieder anders aussieht und man manche Bilder nicht immer entdecken kann.

Sehr interessant, weil auch die Milchstrasse und die Tierkreissternbilder gut beschrieben werden. Auch die wichtigsten Volkssternwarten im deutschsprachigen Raum sind im Buch ANGEFÜHRT.
zu jedem der im Buch abgebildeten Sternbilder gibt es auch ganz kurze Sagen und Geschichten, damit auch bei jüngeren Kindern keine Langeweile aufkommt. Ich persönlich kann das Werk aber auch Erwachsenen als Einstieg in die Sternenkunde ans Herz legen, da es wirklich auf wenigen Seiten das Nötigste zusammenfasst.

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Dankbar dass ich es vorab lesen durfte

Nächstes Mal für immer von Lucien Marant

Der Roman handelt von einer "verpatzen" Liebesgeschichte im Jahr 1999 in Paris und der Rückkehr in die Stadt der Liebe im Jahr 2019.

Die Hauptprotagonistin Mona genießt in den 90er Jahren eine Auszeit in Paris, beziehungsweise hat sich dort für den Studiengang Romanistik eingeschrieben.

Noch bevor sie ihre Unterkunftgeberin Louise kennenlernt, stoßt sie im Cafe, das nahe der Wohnung liegt auf den zweiten Hauptdarsteller im Buch Thibauld. Schnell stellt sich heraus, dass zwischen dem Frauenheld und Mona eine besondere Verbindung zustande kommt, aber einige Faktoren spielen mit, dass sich hier erst langsam etwas entwickelt.

Die Geschichte hat abwechselnde Kapitel, mal im Jahr 1999 und mal im Jahr 2019 und nach und nach lernt man die Hauptfiguren, aber auch die Vorgeschichte und Beziehung vom Jahr 1999 gut kennen.

Zeitweise ist das Buch traurig, da leider das Thema Krebs eine tragende Rolle spielt, aber es wird nicht so extrem in das Thema gegangen, dass das Buch trotz des traurigen Themas sehr nett zum Lesen ist.

Ich bin dankbar, dass ich das Buch vorab lesen durfte und es hat mir sehr gefallen.

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So unglaublich nett

Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota

Das Cover und der Klappentext haben mich angesprochen und ich kam endlich einmal weg vom klassischen Liebesroman, auch wenn natürlich eine kleine "Lovestory" mit dabei ist.
Nach einem Unfall, dem Tod der Großeltern und der Scheidung ihrer Mutter übersiedelt die kleine Familie bestehend aus Himari, Schwester Nanoka und der Mutter nach Sapporo um einen Neustart zu wagen.

In der Schule tut Himari sich schwer ein zu gewöhnen, bis sie ein Cafe am Rand des Parks findet, deren Besitzer ihr Halt und Zuversicht geben.
Eines Tages zeigen ihr die Beiden, dass sie durch die Zeit reisen können und Menschen somit helfen eine schlechte Vergangenheit zu verbessern. Auch Himari entdeckt, dass sie eine Zeitreisende ist.
Sie war noch nie eine Person gewesen, die viele Freunde hatte und so dauert es auch hier, bis sie Anschluss an Schulkameraden findet. In Tsukko findet sie endlich eine gleichaltrige Freundin, bis etwas Schreckliches passiert. Um das rückgängig zu machen probiert sie auch hier die mittels des Cafes durch die Zeit zu reisen, was auch gelingt. Allerdings verändert ein Eingriff in die Vergangenheit nicht unbedingt alles für jeden zum Besseren, das muss das Mädchen bitter lernen.
Bis auf die teils schweren japanische Wörter und Namen hat mir der Roman sehr gefallen. Und auch das Ende fand ich gut geschrieben.

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