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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von danislesestube:

Eine düstere Anthologie für einen gemütlichen Abend

Dunkle Wesen, stille Schatten von Mika M. Krüger

Am 1.9.25 habe ich bei dem Cover Reveal dieser Anthologie mitgemacht und nun durfte es auf meinem E-Book-Reader einziehen. Binnen weniger Stunden habe ich diese zu Ende gelesen. Hat es sich gelohnt? Immerhin erwarten uns düstere Geschichten mit ausreichend Stoff für Albträume. Ist es wirklich so gruselig? Manche Geschichten definitiv, andere wiederum überlassen sehr viel der eigenen Fantasie.

Manchmal möchten die Protagonisten auch nicht wissen, was in den Schatten lauert. Und da gibt es einiges, wie die erste Geschichte eindrucksvoll gezeigt hat.

Was mir gut gefallen hat, waren die Bezüge zu Wesen aus verschiedenen Sagen und Mythologien. Diese beiden Themen mag ich sehr, daher ist es nicht verwunderlich, dass mir besonders jene Geschichten gefallen haben, in denen diese vorgekommen sind. Die Handlungen selbst waren logischerweise, da es sich ja um Kurzgeschichten handelt, recht kurz gehalten, dennoch hatten sie alles, was eine gute Geschichte braucht. Interessante Charaktere, eine spannende Idee, einen Auslöser (um die Geschichte ins Rollen zu bringen) und natürlich eine gute Umsetzung.

Insgesamt eine tolle Zusammenstellung und ein großes Lob an die Autoren, die bei diesem Projekt mitgemacht haben. Es wurde im Übrigen auch darauf geachtet, Trigger-Warnungen einzubauen, denn manche Geschichten können durchaus unter die Haut gehen. Habe ich etwas vergessen? Achja. Das Cover. Es gefällt mir auch nach über zwei Monaten immer noch gut.

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Grundsolider Liebesroman mit Gaming Bezug

Unplayed Love (Unwritten, Bd. 2) von Teresa Sporrer

Dieses Buch habe ich bei einem Gewinnspiel der Tyrolia Buchhandlung gesehen und gewonnen. Sonst hätte ich nie von diesem Buch oder der Autorin erfahren. Dem Zufall sei Dank. Dieses Buch bietet einem auf den ersten Blick recht viele Gründe für einen Kauf an. Queere Liebesbeziehung, Einblick in den Gaming-Bereich, etwas Drama zwischendurch, Konkurrenzkampf und vieles mehr.

Vorausgesetzt, ihr mögt diese Art von Liebesroman. Mir persönlich ist die Umsetzung wichtiger als das Umherwerfen von Begrifflichkeiten. Also, wie siehts aus?

Der Anfang wurde recht einfach gestaltet. Gleiches gilt für ihr Umfeld und natürlich auch Serenity. Kein großes Tam Tam oder zu lange Leerläufe. Dinge wie die Vergangenheit der beiden Protagonistinnen und deren Vorlieben werden fein säuberlich über die Zeit aufgedeckt. Alles schön entspannt, bis Serenitys Konkurrent die Bildfläche betritt und ein paar Aussagen vom Stapel lässt, die sich unsere Gamerin nicht gefallen lässt. Ihre Schlagfertigkeit mochte ich sehr. Sie ist keine Frau, die gerettet werden muss. Sie macht ihr Ding und das ist toll. Heidi wirkt zunächst unschuldig und unsicher, aber sie bietet zum Glück noch weit mehr als das. Die Nebencharaktere voran Julian waren dagegen etwas blass. Das empfand ich als nicht so schlimm, jedoch ging er mir etwas auf die Nerven. Sein Verhalten war zwar nachvollziehbar, aber etwas „erwachsener“ hätte er sich durchaus geben können. Der queere Anteil im Buch hielt sich in Grenzen und wurde zum Glück nicht zum Hauptthema gemacht. Es gab immer irgendwo einen logischen Grund für bestimmte Konstellationen.

Richtig gut haben mir die Verweise auf bestimmte Video- und Kartenspiele, die ich selbst spiele oder gespielt habe, gefallen. Musste jedes Mal grinsen, vor allem bei der Erwähnung von Persona 5. (Liebe die Reihe) Das gab der Handlung etwas mehr Detailreichtum. Spannend war diese natürlich auch. Es gab zwar ein paar kleinere Dramen und ein größeres zum Schluss, jedoch hielt sich das Ausmaß zum Glück in Grenzen. Genauso wie die intimen Momente von Heidi und Serenity. Ihr Kennenlernen und das Eingestehen der Liebe am Ende fanden in einem angenehmen Tempo statt.

Alles in allem ein grundsolider Liebesroman, den man sich durchaus näher anschauen kann.

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(Bild)Gewaltiger dritter Teil

Die Legende der Nathril von Asna Chiron

Seit Band 1 bin ich großer Fan der “Die Legende der Nathril" -Reihe. Der Rollenspiel-Aspekt gepaart mit dem wunderschönen Design der Bücher ist bislang einzigartig. Nach dem Ende von Band 2 konnte ich Band 3 kaum erwarten.

Wird es so weitergehen wie bisher? Kann die Autorin die Ereignisse aus den ersten beiden Büchern toppen? Ja.

Aber anders als ihr denkt. Denn …

… dieses Buch konzentriert sich, nach den vergangenen Ereignissen, die einige Fragen aufkommen lassen, mehr auf die Hauptcharaktere. Mit Fokus auf Vincent und Alexander, inklusive derer, die in ihre Geschichte verwickelt sind. War das nötig? Ja. Unbedingt. Die beiden Kollegen sind mir einfach ans Herz gewachsen. Sehr sympathisch. Spätestens jetzt ist klar, dass die beiden Schürzenjäger ein Auge auf Luscinia geworfen haben. Nun. Es kommt nicht nur einmal zu bestimmten Szenen, in denen die beiden ihre Messerchen im Schrittbereich schärfen und dabei um die Gunst ihrer Geliebten kämpfen. Wobei der “Kampf” eher ein gemächlicher Spaziergang ist. Kein Machogehabe, keine Lügen, Betrug. Typen mit Hirn und Herz am rechten Fleck. Und eine Geliebte, die nicht nur einen für sich haben möchte. ;)

Und sonst so? Astrum und Stella sind auch wieder mit von der Partie. Beide bekommen genauso wie Vincent und Alexander etwas mehr Tiefe spendiert. Die beiden schlagen sich, während sich die drei anderen ein paar “entspannte” Stunden gönnen, durch Stock und Stein in der Hoffnung, irgendwann am Ziel anzukommen.

Die Gruppe an Nebencharakteren ist auch diesmal wieder etwas gewachsen. Die schon bekannten wurden inhaltlich sinnvoll ausgebaut und sorgten für einige Überraschungen.

Auch mit diesem Buch hat es Asna Chiron wieder geschafft, mehrere Handlungsstränge, Charaktere und die daraus resultierenden Perspektiven sinnvoll im Buch zu verteilen und vor allem kurzzuhalten, sodass man die anderen Fäden nicht wieder im Sand suchen muss. Der Schreibstil war wieder ein Träumchen. Alles schön klar und verständlich formuliert. Die Eigennamen verursachen keinen Knoten in der Zunge.

Zum Ende. Ich brauche einen weiteren Teil. Das war der Wahnsinn. Super, dass die Handlung am Ende noch einmal einen ordentlichen Schub bekommen hat. Am Ende finden alle Fäden an den richtigen Stellen zusammen. Hut ab. Gute Arbeit.

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