Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Helle Sterne, dunkle Nacht
The Stars are Dying von Chloe C. Peñaranda
Astraea lebt in einer Welt mit Vampiren und Magie. Sie selbst kann sich aber nur an ihre Vergangenheit der letzten fünf Jahre erinnern und das auch nur teilweise.
Es gibt fünf Reiche, einen grausamen Herrscher und dann natürlich noch die Vampire, die Nacht für Nacht auf Jagd gehen.
Dann lernt Astraea Nyte kennen, ein mächtiger Vampir, von dem sie träumte und dessen Schatten sie auch tagsüber spürt.
Obwohl sie weiß dass sie ihm nicht trauen darf, fühlt sie sich von ihm angezogen.
Also das Cover bzw. das gesamte Buch ist schon ein Hingucker, der Klappentext, vor allem das Versprechen für LeserInnen von Sarah Maas und Rebecca Yarros hat mich schon sehr neugierig gemacht.
Es ist der Auftakt einer Trilogie, daher ist das Ziel noch ein bisschen unklar, auch das Worldbilding ist etwas undurchsichtig gewesen, es hat mir aber trotzdem sehr gefallen. Ein guter Schreibstil, interessante Charaktere, wobei ich mit Astraea zu Beginn meine Sympathieprobleme hatte. Dennoch fand ich es ein gelungener Auftakt und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.
Besondere Brieffreundschaft
P. S. I Hate You - Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe von Donna Marchetti
In der fünften Klasse müssen sich Naomi und Luca Briefe schreiben. Naomi macht es gerne, Luca nicht. Aber Trotzdem schreiben sie sich jahrelang, wenn es auch keine netten Briefe sind.
Nach einer längeren Pause bekommt Naomi plötzlich wieder einen Brief von Luca. Aber ohne Adresse. Also versucht sie zusammen mit ihrer Kollegin und Freundin Luca zu finden.
Und nebenbei lernt sie ihren neuen Nachbarn näher kennen.
Cover und Kurzbeschreibung haben mich sehr angesprochen, ich war neugierig. Und ich habe mich ganz wunderbar unterhalten. Auch wenn ich schon früh einen Verdacht hatte, fand ich es dennoch gut geschrieben und hatte viel Spaß beim Lesen. Vor allem die Briefe waren sehr amüsant, die "Wünsche" die sie sich gegenseitig an den Kopf geworfen hatten waren schon lustig. Erzählt wird abwechselnd von Naomi und Luca, so bekam man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden. Hat definitiv Spaß gemacht.
Süße Sportsromance
Mismatch von Laura Willud
Austin ist der neue Star der College-Basketballmannschaft, aber er möchte auch gerne vergessen und mit seiner Vergangenheit abschließen. Aber da hat er die Rechnung ohne die angehende Sportjournalistin Joyce gemacht. Joyce hat das Problem, dass sie als Frau in ihrem Job nicht ernst genommen wird, sie muss sich ständig beweisen.
Da kommt ihr der neue Spieler gerade recht, denn er scheint ein Geheimnis zu haben, das sie der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Dabei kommen sich die beiden näher als geplant.
Ich muss zugeben, das Cover finde ich jetzt nicht so toll, es ist mir zu kindlich, passt aber ganz gut zum Inhalt, aber nicht das der kindlich wäre, nicht falsch verstehen. Es ist immer noch ein New Adult Roman, der nicht von Kindern gelesen werden soll.
Ich mochte allerdings die Story sehr, ich mag es, wenn es Geheimnisse gibt, wenn sich die Protagonisten langsam nähern, wenn es etwas Tiefgang gibt, der hier allerdings ein wenig zu kurz kam. Trotzdem eine wunderschöne Story, die mich sehr gut unterhalten hat. Sportromance geht immer zu lesen, auch wenn der Ausgang von vornherein klar ist. Ich mochte es sehr.
Es hat mich sofort berührt
Someday I'll heal von Carolin A. Steinert
Ari verliert ihren Zwillingsbruder, er ist an Krebs erkrankt und überlebt diese Krankheit leider nicht.
Um Sams letzten Wunsch zu erfüllen, zieht Ari nach England zu ihrem Vater. Dort trifft sie auch zum ersten Mal auf ihre Stiefbrüder, die über den unerwarteten Familienzuwachs nicht erfreut sind.
Ari wird stark Depressiv und hat ihren Lebensmut verloren. Kann ihr irgendwer noch helfen?
Ich mochte das Cover, wusste aber nicht, dass ich mich auf ein so schwermütiges Buch eingelassen habe. Es hat mich von Beginn an sehr berührt und mitgenommen, ich hatte großes Mitgefühl mit Ari und ihrem Schicksal. Ein gut zu lesender Schreibstil, wichtige, aber auch schwere Themen gut verpackt. Ich mochte Ari sehr und konnte gut mitfühlen, was sie schlimmes erlebt hat und dass ihr der Neuanfang ohne ihren Zwillingsbruder Sam schwerfällt. Die Themen werden sensibel angesprochen und ich habe das Buch trotz seiner Schwere sehr gerne gelesen.
Ein besonderes Café
Das kleine Café der zweiten Chancen von Shiori Ota
Himari lebte als Kleinkind in Sapporo,als sich ihre Eltern trennten zog ihre Mutter mit den zwei Töchtern zu ihren Eltern. Dort stand ein Klavier und Himari lernte schnell, das Instrument zu spielen. So kam sie ins Ausland um dort bessere Chancen zu haben. Aber sie hatte einen Unfall, ihre Hand wurde verletzt und sie konnte nicht mehr Klavier spielen.
So kam sie zurück nach Japan, sie zogen nach Sapporo und ein neues Leben begann. In dem fand sie ein besonderes Café.
Das Café schließt bei Sonnenuntergang, es ist sehr leise dort, es gibt keinerlei HintergrundGeräusche und es wird von zwei Personen betrieben, mit den Namen gebe ich mich jetzt nicht ab, die konnte ich mir eh nicht merken.
Aber das Café hatte eine Besonderheit, wenn die Barista ihre Frenchpress rausholen, hatte die Person, die den besonderen Kaffee bekommen soll, eine einmalige Chanve für 4 Minuten 33 zurück in die Vergangenheit zu reisen und den größten Fehler rückgängig zu machen. Mancher nutzt die Chance, mancher nicht.
Ein schönes Buch, angenehm zu lesen, auch wenn ich mit den japanischen Namen meine Schwierigkeiten habe, aber die sind auch nicht wirklich wichtig. Die Idee fand ich jedenfalls sehr schön und ich habe es gerne gelesen.
Cosy Krimi
Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann
Björn Kopernikus ist ein ehemaliger Schauspieler, der auf dem Campingplatz Himmelreich in seinem alten Camper Otto angekommen ist. An seinem ersten Morgen stolpert er über eine Leiche, die unter einem StandUp-Board befestigt wurde. Da seiner Meinung nach die Polizei unfähig ist, zu ermittelt undes sein größter Traum war als Tatortkomissar eine Rolle zu bekommen, nimmt er kurzerhand die Ermittlungen in die Hand.
Ich kenne von Andreas Winkelmann eher das er Thriller schreibt und die nicht gerade harmlos sind, daher war ich auf den Cosy Krimi schon sehr gespannt. Im Buchvorsatz findet man eine Karte von Himmelreich, so kann man auf die Spuren von Björn und seiner liebreizenden Helferin Annabelle, eine ortsansässige Künstlerin und dreifache Witwe folgen. Es macht schon Spaß. Björn ist so herrlich schrullig und Annabelle so das ganze Gegenteil. Auch die Randfiguren, die eine kleinere Rolle spielen, sind gut getroffen. Es war unterhaltsam und teilweise auch sehr humorvoll. Hat Spaß gemacht.
Bewegende Geschichte
Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind
Die kleine Steffi wird direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter abgegeben und kommt in ein Kinderheim. Im Alter von drei Jahren wird sie von einer Familie als Pflegekind aufgenommen, die zu jedem eigenen Kind ein Pflegekind auf ihrem Bauernhof aufnimmt.
Erzählt wird von Hera Lind Steffis wahre Geschichte und das ist keine schöne.
Steffi und ihre Pflegegeschwister werden ausgebeutet, sie müssen die ganze Arbeit tun, müssen auf dem Feld, im Stall und im Haushalt helfen, müssen in einer Kammer schlafen, bekommen wenig zu essen und Kleidung nur die gebrauchte, abgenutzte der eigenen Kinder. Während die Kinder der Familie nicht helfen müssen, dürfen die Pflegekinder gerade mal so zur Schule und werden ausgenutzt. Steffi hat noch ein ganz schreckliches Schicksal, sie wird vom Bauer mehrfach missbraucht.
Die Autrin erzählt die Geschichte eines so großen Missbrauch, gegen den niemand etwas unternommen hat. Es ist unglaublich, es macht einen traurig und wütend. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen, und schreckliches Mitgefühl mit den Kindern. Ein bewegendes Buch, welches noch lange nachhallen wird.
Eine gelungene Fortsetzung
Grace von Ruby Braun
Es handelt sich um Buch zwei einer Dilogie, man muss den ersten Band lesen um alles zu verstehen.
Nemesis von Winther hat es geschafft, sie darf an der Universität studieren, an der ihr Bruder ums Leben kam und versucht das nachzuvollziehen.
Die Story geht nahtlos weiter. Wie schon erwähnt, muss man das erste Buch gelesen haben, um alles nachvollziehen zu können.
Ein schöner Schreibstil, eine sehr berührende Story, mit den sensiblen Themen wird gut umgegangen, für mich war es ein wahres Leseerlebnis. Ich mochte die Dilogie sehr gern, spannend, fantasievoll und gut erzählt. Dazu ist die Dilogie auch noch optisch ein echtes Highlight. Unterhaltsam, das Thema der Träume war auch gut erzählt. Auch die Liebe kam nicht zu kurz. Ich mochte auch die Protagonisten, die mir während der Geschichte doch sehr ansprechend Herz gewachsen sind. War schon ein Lesehighlight und ich kann die Dilogie allen Fantasy LeserInnen nur empfehlen.
Magischer Auftakt
Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme von R. L. Ferguson
Lucys Großmutter wurde vor ihren Augen entführt und sie hat an diese Tat keine Erinnerung. Aber Lucy hat auch ein besonderes Talent, sie ist eine Spellcrafterin und kann Mithilfe ihrer magischen Kräfte bzw. kann sie Gegenstände Magie einhauchen. Doch die Suche ist nicht ungefährlich, in London scheint die Magie außer Rand und Band.
Ein gelungener Auftakt, eine spannende Story und vielseitige Charaktere.
Mit dem Begriff Spellcrafterin konnte ich vor dem Lesen des Buches nichts anfangen, aber es wird gut erklärt, so das man als LeserIn eine gute Vorstellung der Kraft bekommt. Lucy ist eine sehr sympathische Protagonistin, die einem ans Herz wächst. Ein gut zu lesender Schreibstil, angenehme Kapitellänge, ein spannende, unterhaltsame Srory, sie einfach Spaß macht. Ich mochte die Welt, die Beschreibung war sehr plakativ. Für mich ein gelungener Auftakt in eine spannende Reihe. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen, auf die wir aber noch eine ganze Weile warten müssen. Auf jeden Fall sehr lesenswert.
Topp Abschluss
Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2) von Antonia Wesseling
Achtung: Band zwei einer Dilogie, man muss Band eins gelesen haben.
Die Filmvorführung des Unfalls von Tino sorgt für Erschrecken und dafür das Matteo und seine Freunde sich vor Gericht verantworten müssen. Für Merle ist der Schreck groß und sie leidet darunter. Aber eins sei gesagt, nicht ist so, wie es scheint.
Nachdem Buch eins mit einem diesen Cliffhänger endete, war ich schon sehr gespannt auf das zweite Buch der Dilogie. Und zum Glück musste ich nicht lange warten.
Die Geschichte geht weiter, es bleibt spannend. Man muss meiner Meinung nach Teil eins unbedingt gelesen haben um der Story folgen zu können. Mir hat es wieder sehr viel Lesefreude bereitet, es war ein auf und ab der Gefühle, ich konnte sehr mitfühlen. Es ist aber schon sehr bedrückend, fast schon depressiv, unbedingt Trickerwarnung beachten. Es war für mich ein Topp Abschluss einer gelungenen Dilogie, die ich absolut empfehlen kann. Antonia Wesseling schreibt tolle Romane, aber keine Wohlfühlbücher.











