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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _ich.lese_:

Bewegende Geschichte

Im Namen der Barmherzigkeit von Hera Lind

Die kleine Steffi wird direkt nach ihrer Geburt von ihrer Mutter abgegeben und kommt in ein Kinderheim. Im Alter von drei Jahren wird sie von einer Familie als Pflegekind aufgenommen, die zu jedem eigenen Kind ein Pflegekind auf ihrem Bauernhof aufnimmt.

Erzählt wird von Hera Lind Steffis wahre Geschichte und das ist keine schöne.

Steffi und ihre Pflegegeschwister werden ausgebeutet, sie müssen die ganze Arbeit tun, müssen auf dem Feld, im Stall und im Haushalt helfen, müssen in einer Kammer schlafen, bekommen wenig zu essen und Kleidung nur die gebrauchte, abgenutzte der eigenen Kinder. Während die Kinder der Familie nicht helfen müssen, dürfen die Pflegekinder gerade mal so zur Schule und werden ausgenutzt. Steffi hat noch ein ganz schreckliches Schicksal, sie wird vom Bauer mehrfach missbraucht.
Die Autrin erzählt die Geschichte eines so großen Missbrauch, gegen den niemand etwas unternommen hat. Es ist unglaublich, es macht einen traurig und wütend. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen, und schreckliches Mitgefühl mit den Kindern. Ein bewegendes Buch, welches noch lange nachhallen wird.

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Eine gelungene Fortsetzung

Grace von Ruby Braun

Es handelt sich um Buch zwei einer Dilogie, man muss den ersten Band lesen um alles zu verstehen.

Nemesis von Winther hat es geschafft, sie darf an der Universität studieren, an der ihr Bruder ums Leben kam und versucht das nachzuvollziehen.

Die Story geht nahtlos weiter. Wie schon erwähnt, muss man das erste Buch gelesen haben, um alles nachvollziehen zu können.

Ein schöner Schreibstil, eine sehr berührende Story, mit den sensiblen Themen wird gut umgegangen, für mich war es ein wahres Leseerlebnis. Ich mochte die Dilogie sehr gern, spannend, fantasievoll und gut erzählt. Dazu ist die Dilogie auch noch optisch ein echtes Highlight. Unterhaltsam, das Thema der Träume war auch gut erzählt. Auch die Liebe kam nicht zu kurz. Ich mochte auch die Protagonisten, die mir während der Geschichte doch sehr ansprechend Herz gewachsen sind. War schon ein Lesehighlight und ich kann die Dilogie allen Fantasy LeserInnen nur empfehlen.

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Magischer Auftakt

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme von R. L. Ferguson

Lucys Großmutter wurde vor ihren Augen entführt und sie hat an diese Tat keine Erinnerung. Aber Lucy hat auch ein besonderes Talent, sie ist eine Spellcrafterin und kann Mithilfe ihrer magischen Kräfte bzw. kann sie Gegenstände Magie einhauchen. Doch die Suche ist nicht ungefährlich, in London scheint die Magie außer Rand und Band.

Ein gelungener Auftakt, eine spannende Story und vielseitige Charaktere.
Mit dem Begriff Spellcrafterin konnte ich vor dem Lesen des Buches nichts anfangen, aber es wird gut erklärt, so das man als LeserIn eine gute Vorstellung der Kraft bekommt. Lucy ist eine sehr sympathische Protagonistin, die einem ans Herz wächst. Ein gut zu lesender Schreibstil, angenehme Kapitellänge, ein spannende, unterhaltsame Srory, sie einfach Spaß macht. Ich mochte die Welt, die Beschreibung war sehr plakativ. Für mich ein gelungener Auftakt in eine spannende Reihe. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen, auf die wir aber noch eine ganze Weile warten müssen. Auf jeden Fall sehr lesenswert.

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Topp Abschluss

Dark Venice. Silent Haze von Antonia Wesseling

Achtung: Band zwei einer Dilogie, man muss Band eins gelesen haben.

Die Filmvorführung des Unfalls von Tino sorgt für Erschrecken und dafür das Matteo und seine Freunde sich vor Gericht verantworten müssen. Für Merle ist der Schreck groß und sie leidet darunter. Aber eins sei gesagt, nicht ist so, wie es scheint.

Nachdem Buch eins mit einem diesen Cliffhänger endete, war ich schon sehr gespannt auf das zweite Buch der Dilogie. Und zum Glück musste ich nicht lange warten.
Die Geschichte geht weiter, es bleibt spannend. Man muss meiner Meinung nach Teil eins unbedingt gelesen haben um der Story folgen zu können. Mir hat es wieder sehr viel Lesefreude bereitet, es war ein auf und ab der Gefühle, ich konnte sehr mitfühlen. Es ist aber schon sehr bedrückend, fast schon depressiv, unbedingt Trickerwarnung beachten. Es war für mich ein Topp Abschluss einer gelungenen Dilogie, die ich absolut empfehlen kann. Antonia Wesseling schreibt tolle Romane, aber keine Wohlfühlbücher.

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Zurück nach Hause

Where Hearts Are Melting von Fabienne Lily

Lesehoernchen99s avatar
Lesehoernchen99vor 9 Minuten
Sadies Traum war eigentlich eine Olympiateilnahme im Eiskunstlauf. Aber sie kehrt dem Sport den Rücken und landet wieder in ihrer Heimatstadt. Dort unterstützt sie ihre Schwester, die von ihrem Mann verlassen wurde.

Colin hat einen Kochkanal bei Youtubeund träumt von einem eigenen Restaurant.

Die beiden waren früher beste Freunde und er ist sehr überrascht, als Sadie auf einmal wieder vor ihm steht.





Mir hat die Story von Sadie und Colin sehr gefallen. Abwechselnd erzählen die beiden in der Ich-Perspektive von ihrem Leben in Winterfields, von ihrem erneuten aufeinandertreffen und von einer zweiter Chance, wieder beste Freunde zu werden. Sadie ist voller Zweifel, stellt ihr eigenen Licht gerne etwas zurück und, obwohl sie viel für Colin empfindet, kann sie sich nicht auf eine Beziehung einlassen.

Ich mochte auch das Setting sehr gerne und die Slow-Burn-Romance, die die beiden miteinander verbindet. Hat mir sehr gut gefallen, ich würde gerne nochmal zurückkehren nach Winterfields, vielleicht mit Felix oder April.

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Was passierte in der Nacht wirklich

Dem Sturm entgegen von Cecelia Ahern

Die Ärztin Enya kommt in einer stürmischen Nacht zu einem Unfall dazu. Ein Junge, im gleichen Alter wie ihr Sohn, liegt auf der Straße. Sie rettet ihm das Leben, er kommt ins Krankenhaus und findet langsam zurück ins Leben. Aber für Enya ändert diese Nacht alles. Sie trennt sich von ihrem Mann, fängt im Landesinneren einen neuen Job an.

Die Geschichte beginnt mit der stürmischen Nacht und dem Unfall zu dem Enya hinzu kommt. Enya hat Probleme mit ihrem Leben und immer wieder kommen Kolumnen ihrer verstorbenen Mutter vor. Es ist ein wenig esoterisch und der Baum in ihrem Garten hat magische Kräfte. Ich fand es unterhaltsam und auch spannend, Enya hatte Schwierigkeiten wieder in ihr Leben zu finden, es war alles gut nachvollziehbar. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und ich habe kurzzeitig den Faden verloren. So ganz nachvollziehbar bzw. zufriedenstellend fand ich das Ende nicht. Aber alles in allem ein lesenswertes Buch mit einer berührenden Story.

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Ein Klassiker

Carmilla von Sheridan Le Fanu

Ein abgelegenes Schloss in Österreich in dem ein Vater alleine mit seiner Tochter lebt. Dann kommt eines Nachts ein Kutsche und in der eine junge Frau, Carmilla. Laura möchte gerne mit Carmilla befreundet sein, sie ist ihr von Beginn an ergeben. Während Carmilla immer stärker wird, wird Laura immer schwächer.

Zu Beginn dauerte es ein wenig, bis ich in die Story reingekommen bin, aber dann hat es mich schon gepackt. Ein Klassiker, der schon einige Male in Buchform erschien, angeblich schon vor Dracula.
Erzählt wird in Ich-Perspektive und ich brauchte lange bis ich erkannte wer Carmilla ist. Erst nach einem Drittel wurde die Geschichte lebendiger und spannender, das Carmilla ein Vampir ist, erfährt man sogar noch später. Vorher ist es eine Geschichte über ein einsames Mädchen, dass sich dringend eine Freundin wünscht. Mit heutigen Vampirbüchern nicht vergleichbar, aber dennoch eine lesenswerte Story.

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Monster und Magie

Tage einer Hexe von Genoveva Dimova

Kosara ist eine Hexe und hat viel Übung mit dem Umgang mit den Monstern, die ihr in der Neujahrsnacht das Leben schwermachen. Um Magie zu wirken braucht sie ihren Hexenschatten und den hätte sie fast verspielt. Denn ein Monster, Zmey, ist auch für die Hexe nahezu unbesiegbar und Zmey hat jetzt Jagd auf Kosora eröffnet.

Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer mit der Story, wurde wohl von dem Cover und Klappentext ein wenig irregeleitet. Aber nach dann anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch gut rein und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Spannend, magisch und fesselnd war die Geschichte von Korsara und den Monstern. Zu Beginn gab es halt sehr viele Namen und Wesen, wie aber bei Fantasy üblich. Es muss ja erst eine Welt geschaffen werden.
Nach und nach wurden die Geheimnisse von Kosara aufgedeckt, auch das mit Zmey, ihrem größten Feind.
Ich fand es absolut lesenswert und es konnte mich sehr gut unterhalten. Auch wenn ich zu Beginn anderes erwartet hatte, hat es mir sehr gefallen.

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Unglaublich berührender Abschluss

Shine Like Midnight Sun (Strong Hearts 2) von Sarah Stankewitz

Band zwei einer Dilogie. Man sollte dringend Buch eins gelesen haben.

Rezension enthält Spoiler zu Band eins.

Lilly hat Island Hald über Kopf verlassen, sie konnte es Aron nicht verzeihen, das er sie in einer so wichtigen Angelegenheit angelogen hat, die ganze Zeit. Zurück zu ihren Eltern kann sie aber auch nicht,so landet sie völlig verzweifelt und immer noch voller Trauer auf Sylt bei ihrer Oma.

Langsam erkennt sie das sie ihr Herz in Island gelassen hat, sowohl in dem Land als auch bei Aron und sie kehrt zurück.


Mich hat der erste Band schon so unglaublich berührt und ich konnte es kaum abwarten bis ich Buch zwei endlich in den Händen hielt. Und es ist genauso emotional, genauso zerstörend und hat mich von der ersten Seite an so berührt, es hat mich mitten ins Herz getroffen. Ich konnte so mit Lilly mitfühlen, aber auch das wunderschöne Setting von Island kam nicht zu kurz. Ich lachte, ich weinte, ich habe mitgefiebert. Alles in einer Dilogie, die mich sehr unterhalten aber auch emotional sehr berührt hat. Die Aurorin hat es einfach drauf. Absolute Leseempfehlung. Beide Bücher ein Highlight.

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Merle in Venedig

Dark Venice. Deep Water von Antonia Wesseling

Merle macht gegen den Willen ihrer Eltern ein Auslandssemester in Venedig und hat prompt Probleme. Als sie ankommt wird ihre Unterkunft storniert, aber sie hat auch Glück. Sie lernt Giulia kennen, die sie in Casa Nera unterbringen. Dort scheint es aber Geheimnisse zu geben. Und die hat Merle auch.

Venedig, die Stadt meiner Sehnsucht. Ich war dort schon, aber wie Merle in meiner Kindheit und viel ist nicht hängengeblieben, trotzdem fühlte ich mich in dem Setting wohl. Auch mochte ich Merle und Matteo, die die Geschichte aus wechselnder Perspektive erzählen. Beide haben ihre Geheimnisse, beide fühlen sich voneinander angezogen. Es ist spannend, es ist zum wohlfühlen, es ist unterhaltsam und auch ein bisschen romantisch. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne, es liest sich flott, die Kapitel sind so wunderbar kurz und man spürt in der Story ihre Liebe zu Venedig. Allerdings endet es mit einem sehr fiesen Cliffhänger, zum Glück erscheint bald das zweite Buch der Dilogie.

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