Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Linelovesreading :
Absolut genial
OTTO fährt los - Eine Reise nach England von Madlen Ottenschläger
Dieses Bilderbuch erzählt mal wieder eine tolle Reise mit Otto dem Bus.
Die Geschichte erzählt viele Dinge, die in England sehr wichtig sind und gibt einen guten Einblick in die britische Kultur. Auch Personen und Geschichten, die für England eine große Rolle spielen, werden erwähnt.
Die Texte sind relativ lang, aber gut verständlich. Durch die Aufgaben, die zum Mitmachen und nachdenken anregen, wird die Geschichte aufgelockert.
Die Gestaltung ist wunderschön. Direkt innen im einband erwartet eine Karte die Kinder. Diese zeigt grob, welche Orte in der Geschichte vorkommen.
Die Zeichnungen sind sehr bunt und kindgerecht. Es gibt auf jeder Seite viel zu entdecken, was das Buch immer wieder aufs Neue spannend macht.
Ich persönlich fand es auch gut, dass die Familie, die die Reise unternimmt, nicht der typischen Konstellation entspricht, die oft in Büchern noch gezeigt wird und nicht der Realität vieler Kinder entspricht. Durch die getrennten Eltern in der Geschichte können sich Kinder, die ebenfalls getrennte Eltern haben, sich besser damit identifizieren.
Ich mochte es, dass in dieser Geschichte eine Tante und ihr Hund auftauchen. Tiere in Büchern sind immer ansprechend für Kinder.
Auch das Lied, das in der Geschichte verändert wird, ist gut gewählt. Viele Eltern kennen das Original und können es ihren Kindern vorsingen. Das Original kann man auch gemeinsam anhören, wodurch erneut eine Verknüpfung zu England entsteht.
Für mich eine sehr tolle Geschichte, nicht nur, wenn der nächste Urlaub nach England gehen soll.
Ziemlich wirr
Aftermyth - Penelope und die Prüfung der Götter von Tracy Wolff
Diese Geschichte konnte mich leider gar nicht überzeugen.
Die Geschichte klang sehr interessant, aber leider wurde ich enttäuscht.
Die Handlung begann zunächst gut, aber ab der Brücke war alles nur noch wirr. Ich musste erst mal nachschauen, ob das Buch nicht eine Reihenfortsetzung ist.
Die Handlung war irgendwie durcheinander und nichts wurde so richtig erklärt. Nach 150 Seiten wusste ich ungefähr so viel wie nach 10 Seiten. Die Szenen wurden nur aneinandergereiht und es blieb alles sehr undurchsichtig und wirr. Teilweise hatte ich das Gefühl, es würden Teile der Geschichte fehlen.
Auch die Charaktere waren sehr blass und ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitfiebern. Penelope war mir einfach nur unsympathisch und ich konnte ihre Verhaltensweise nicht nachvollziehen. Paris war auch nicht sonderlich sympathisch.
Insgesamt war dieses Buch absolut nichts für mich, auch wenn ich bisher die Bücher von Tracy Wolff immer geliebt habe. Das ist definitiv eine Reihe, die ich nicht weiterlesen werde.
Sehr süß
Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff
Dieses Bilderbuch hat mir sehr gut gefallen.
Die Zeichnungen sind sehr süß gemacht und vor allem das Kätzchen fand ich sehr niedlich. Die Farben sind sehr toll gewählt und für Kinder sehr ansprechend. Die Zeichnungen sind auch sehr realitätsnah, was ich bei Bilderbüchern immer sehr gerne mag.
Die Texte sind gut geeignet zum Vorlesen, da sie eine gute Länge haben. So können sich die Kinder gut auf die Geschichte konzentrieren, werden aber gleichzeitig auch dabei trainiert, ein bisschen länger zuzuhören und bei der Sache zu bleiben. Das bei der Sache bleiben wird durch die hübschen Bilder erleichtert, die Kinder sehr ansprechen.
Die Botschaft und das Thema des Buches haben mir sehr gut gefallen, da das Nein sagen etwas sehr wichtiges für Kinder ist, was sie lernen müssen und sollen.
Für mich ein absolut gelungenes Bilderbuch.
Einfach toll
The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh
Ich liebe die Bücher von Kyra Groh einfach und wurde auch bei diesem nicht enttäuscht.
Das Cover ist schon ein absoluter Blickfang und hat mich sofort überzeugt. Die Farben finde ich einfach wunderschön und sehr passend zur Geschichte.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr locker und leicht erzählt, passend dazu, wenn es draußen wieder wärmer wird.
Die Charaktere sind sehr sympathisch, vor allem die Protagonistin mochte ich direkt.
Ein absolutes Highlight war für mich aber der Schreibstil. Kyra Groh schreibt einfach wahnsinnig toll und humorvoll. Sie beschreibt viele Szenen sehr lustig und schafft es auch, ernste Themen auf eine lockere Art anzusprechen. Das liebe ich sehr an ihren Büchern.
Für mich war das Buch ein absolutes Jahreshighlight und ich war richtig enttäuscht, als ich es beendet hatte.
Sehr einfühlsam
The Night We Met von Abby Jimenez
Ich mag die Bücher von Abby Jiménez sehr gerne, so auch dieses.
Das Cover ist sehr hübsch und ansprechend und auch der Klappentext konnte mich direkt überzeugen, das Buch zu lesen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin sehr angenehm schreibt und die Charaktere, ihre Handlungen und Gefühle sehr einfühlsam beschreibt.
Das mag ich immer besonders an ihren Büchern. Jede Person hat ein Päckchen zu tragen, was gut beschrieben wird, ohne es zu sehr zu dramatisieren.
Die Handlung ist sehr schön, da man Larissa bei ihrer Suche nach der großen Liebe beziehungsweise dem richtigen Partner begleiten kann. Man bekommt einen schönen Einblick in ihre Gefühlswelt und ich konnte mich gut in Larissa hineinversetzen, obwohl ich noch nie in einer ähnlichen Situation war.
Für mich mal wieder ein sehr gelungenes Buch der Autorin.
Leider nicht meins
Obacht! von Kerstin Hau
Dieses Bilderrbuch hat mir nicht so gut gefallen.
Die Bilder sind relativ eintönig durch die wenigen Farben und die sehr ähnlichen Szenen auf vielen Bildern. Für Kinder wirkt das Buch dadurch wenig ansprechend und es nimmt auch die Motivation, der Geschichte zu folgen. Vor allem jüngere Kinder sprechen besser auf bunte Bilder an, die klar gezeichnet sind.
Die Handlung fand ich auch nicht so gut, weil nicht aufgelöst wurde, worum genau es geht. Das soll zwar die Fantasie der Kinder anregen, wirkt aber eher demotivierend. Ich verstehe zwar die Absicht dahinter, finde die Umsetzung aber nicht gut.
Die Charaktere waren sehr schwammig gehalten und man konnte nicht gut nachvollziehen, warum sie sich so verhalten, wie sie es eben tun. Das wirkt auf Kinder sehr schnell sehr langweilig.
Die Texte sind angenehm kurz, was gut für jüngere Kinder ist, die sich noch nicht so lange konzentrieren können.
Die Botschaft des Buches finde ich sehr gut gewählt und empfinde das Thema Zusammenhalt auch als sehr wichtig. Die Umsetzung konnte mich aber leider gar nicht überzeugen.
Nicht gelungen
Das NEINhorn-ABC von Marc-Uwe Kling
Mir hat das Buch leider nicht gefallen. Ich mag die Bücher vom Nein-Horn eigentlich sehr gerne und nutze sie auch oft für die Schule. Aber dieses konnte mich nicht überzeugen. Die Darstellungen der Tiere sind lustig gezeichnet, was für Kinder auch ansprechend ist. Für mich waren die Zeichnungen das einzig gute am ganzen Buch.
Auf jeder Seite wird ein Tier vorgestellt, kombiniert mit einem Buchstaben. Die Idee ist lustig, die Umsetzung eher schlecht gelungen. Die Namen der Tiere werden verändert, was jüngere Kinder noch nicht verstehen. Sie lernen die Namen dann eventuell falsch. Auch für Kinder, die deutsch als Zweitsprache haben, ist das schlecht, weil sie sich die Bezeichnungen falsch merken. Leseanfänger könnten die falschen Schreibweisen übernehmen.
Für erwachsene Leser wäre das Buch sicher lustig, wenn es nicht so sehr an die Buchstaben gebunden wäre. Für Kinder ist es aber einfach absolut ungeeignet.
Fantastisches Abenteuer
Storm Singer. Die schwebende Stadt von Sarwat Chadda
Das Buch hat mir gut gefallen.
Die Idee war mal etwas ganz Neues und ich habe eine Geschichte wie diese noch nie gelesen. Die Idee hat mich vollständig überzeugt.
Die Handlung war sehr spannend und ich konnte richtig mitfiebern, was wohl als Nächstes passiert und wie die Geschichte ausgeht.
Die Charaktere dagegen konnten mich nicht so ganz überzeugen. Sie waren zwar alle sehr authentisch angelegt und ich konnte mich auch gut in die Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Aber irgendwie hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Was genau gefehlt hat, kann ich gar nicht sagen, aber die Personen haben sich für mich nicht zu 100 Prozent stimmig angefühlt.
Der Schreibstil war sehr gut lesbar und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer, das hoffentlich ganz bald von mir gelesen werden kann.
ganz nette Geschichte
Marie und die Woche ohne Donnerstag von Elke Michel
Das Buch verspricht eine spannende Geschichte rund um das Thema Zeitreisen. Meiner Meinung nach konnte das Buch dieses Versprechen aber nicht ganz einlösen.
Die Geschichte erzählt von Marie, die mit T-Shirts durch die Zeit reisen kann. Dabei geht aber einiges schief und sie erlebt immer wieder die gleiche Woche.
Diese Idee klang sehr gut, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Es wird sehr lange berichtet, wie Marie immer wieder die gleichen Situationen erlebt, was irgendwann langweilig wurde, da stellenweise keine neue Handlung vorkam. Auch die Auflösung, um aus der Zeitschleife zu kommen, hat mir nicht so gut gefallen. Diese war sehr kurz und auch was danach noch passiert ist, hat mir nicht gefallen.
Marie als Charakter war auch eher flach, sogar für ein kurzes Kinderbuch. Man hat zwar einiges von ihr erfahren, aber so wirklich viel über ihre Gedanken und Gefühle wurde für mich nicht rübergebracht. Die anderen Charaktere sind eher Nebenfiguren und man lernt sie nicht wirklich kennen. Nur über Theo und Maries Papa erfährt man ein bisschen mehr. Maries Papa war mir von allen Charakteren am meisten sympathisch, weil er sich kritisch mit dem Thema Zeitreise auseinandersetzt und immer wieder für lustige Situationen sorgt.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und auch immer wieder sehr humorvoll. Für Kinder ist das auf jeden Fall ansprechend.
Die Illustrationen haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und man bekommt einen guten Überblick über die Handlung, wenn man sich die Bilder anschaut.
Für mich ein ganz nettes Kinderbuch für zwischendurch, den zweiten Band werde ich aber nicht mehr lesen, da die Handlung für mich abgeschlossen ist und ich keine weiteren Abenteuer von Marie brauche.
Schöne Zeichnungen
Der Comic-Club von Scott McCloud
Der Comic hat mir gut gefallen.
Ich fand die Idee super, mal zu zeigen, wie so ein Comic eigentlich aufgebaut ist und welche Fachbegriffe es gibt. Auch die Umsetzung fand ich gut.
Die Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen, wie eigentlich immer bei Raina Telgemeier. Die Handlung dagegen hatte für mich ein paar Schwächen.
Die Geschichte war meiner Meinung nach teilweise sehr unzusammenhängend, weshalb der Lesefluss nicht so gut aufkam. Immer wieder war ich kurz davor, den Faden zu verlieren.
Die Charaktere mochte ich teilweise. Vor allem Lynda und Art fand ich toll. Die Hintergründe zu Lynda haben mich sehr berührt und auch ein bisschen nachdenklich gestimmt. Art fand ich auch super, der Charakter ist sehr vielseitig und ich fand es gut, wie mit dem Thema Diversität umgegangen wurden. Die Pronomen wurden kurz erwähnt, dann wurde das aber nicht weiter thematisiert, sondern als Tatsache einfach in die Geschichte eingebunden. Für mich der perfekte Umgang mit dem Thema. Makayla dagegen mochte ich gar nicht. Ich fand den Charakter sehr übertrieben und auch egoistisch dargestellt. Da hätte meiner Meinung nach eine Persönlichkeit wie Lynda besser als Protagonistin gepasst und wäre sympathischer gewesen.
Den Schluss mit dem Interview und den Erklärungen fand ich sehr gut, weil man so nochmal einen Überblick und bessere Einblicke in das Thema Comic zeichnen bekommt.











