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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daniela S:

Wertvolles Buch über ein Problem, das zu selten thematisiert wird

Nur ein Wort mit sieben Buchstaben von Ava Reed

Eine fiktive Geschichte, die für zu viele Kinder leider Realität ist
Ich hatte das Glück in einer behüteten Familie aufzuwachsen, aber hatte als Jugendliche einige Bekannte, die häusliche Gewalt erlebt haben. Das Buch hat ihre Gedanken und Gefühle sehr gut widergespiegelt. Gleichzeitig zeigt es auch, wie sehr solche Kinder im richtigen Umfeld auch wieder aufblühen, was ich bei der Arbeit mit Pflegekindern selbst beobachten konnte.

Beim Lesen habe ich geweint und musste das Buch mehrmals kurz zur Seite legen, weil mich Sätze so berührt haben oder ich wütend war, dass das die Realität für einige Kinder ist (unbedingt Triggerwarnung lesen!). Es gab aber auch so viele liebevolle und sanfte Momente, die mein Herz erwärmt haben. Ich werde das Buch definitiv noch einmal lesen!

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Netter Weihnachtsroman für Zwischendurch :)

Der Markt der Weihnachtswunder von Felicitas Kind

Meine Meinung (Achtung: Spoiler): Ich fand die Idee eines Weihnachtsmarkts für einen guten Zweck eine schöne Idee. Es klang nach so viel Gemeinschaft und Selbstlosigkeit. Obwohl es das auch hatte, bin ich nicht so ganz warm geworden mit den Charakteren (eventuell wegen der vielen Perspektivenwechsel), weshalb ich es auch in der Mitte etwas schleppend fand.

Ich konnte einfach nicht verstehen, wieso das Nachbardorf so einen Aufstand macht und sogar aktiv gegen den Weihnachtsmarkt vorgeht. - Aber vielleicht bin ich dafür auch einfach zu wenig in Traditionen auf dem Land eingebunden ;)
Gut gefallen hat mir die Beziehung zwischen Johann und Antea. Zu sehen wie sie und dann auch die ganze Gemeinde sich engagiert, damit Johann nicht gehen muss, hat mir ein Gefühl von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft gegeben.
Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert, auch wenn die Passung zwischen Buch und mir am Ende nicht ganz perfekt war.

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Man bekommt richtig Lust auf Zimtschnecken :)

Zimtlieben von Katrina Verde

Ich habe das Buch ursprünglich gekauft, weil in manche Rezensionen vorkam, dass man beim Lesen richtig Lust auf Zimtschnecken bekommt. Als Zimtliebhaberin war das Buch für mich also ein definitives Muss. Fazit: Ich bin auf meine (kulinarischen) Kosten gekommen.

Meine Meinung (Achtung Spoiler):
Das Buch hat als typisches Weihnachtsbuch angefangen: Frau, die sich voll ihrer Karriere verschrieben hat, kehrt aus der Großstadt in ihr kleines Heimatsdorf zurück und verliebt sich.

Was mir neben den ganzen Zimtschnecken gefallen hat, war die Gemeinschaft, vor allem in Bezug auf Emily. Da es mein erstes Buch der Autorin war, kannte ich die Charaktere noch nicht, aber ich hab mich total gut in die Gemeinschaft „eingelebt“ („Hier war man miteinander bekannt, konnte in keiner anonymen Masse verschwinden. Hier kümmerte man sich umeinander“). Im letzten Drittel gab es dann ein paar Wendungen/Ereignisse, die von der typischen Weihnachtsstory, die ich zu Beginn des Buches erwartet hatte, abweichen. Darin führt Julia ein ehrliches Gespräch mit ihrer Mutter, sie macht Emily ein wunderbares „Geschenk“ und muss sich der Frage stellen, was sie nun eigentlich wirklich in ihrem Leben machen möchte.
Es ist ein wirklich netter Weihnachtsroman mit einem guten Verhältnis von Weihnachtskitsch und Neuem. Ich werde das Buch nächstes Jahr gerne wieder auskramen, um mich auf die Weihnachtszeit einzustimmen :)

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Eine warme Umarmung

Die Mitternachtsbibliothek Roman. Gebunden. von Haig Matt

Was würdest du verändern, wenn du jeden Misserfolg, jeden Streit und jede verpasste Chance "ungeschehen" machen könntest?

Zum Inhalt (enthält kleinen Spoiler):
Im Buch wird man mit der Frage konfrontiert, was es im Leben braucht, um glücklich zu sein. Während die Protagonistin diverse Leben ausprobiert, erkennt sie immer mehr, dass ein Erfolg oder positiver Ausgang eines Ereignisses nicht bedeutet, dass auf magische Art und Weise alles im Leben grandios läuft.

Alles hat eben seine Vor- und Nachteile...

Meine Meinung:
Ich habe das Buch vor über einem Jahr gelesen und muss noch immer öfters daran denken. Ich fand die Idee einer Bibliothek mit all den Versionen eines Lebens total nett und wurde absolut nicht enttäuscht. Allerdings sollte an der Stelle gesagt werden, dass es weder einen hohen philosophischen Gehalt hat, noch einen Adrenalinrausch verursacht. Es ist viel mehr ein ideales Buch, wenn man sich manchmal fragt, wie das Leben gelaufen wäre, wenn X anders gewesen wäre, oder wenn man (wie ich es damals war) vor einer größeren Entscheidung steht. Dann holt es einen genau da ab, wo man ist. Denn es enthält die ein oder andere "Lebensweisheit/Erkenntnis", die man irgendwo in sich schon weiß, aber viel zu oft im Alltag vergisst (siehe Inhaltsteil). Ich war gespannt, wie sich die Protagonistin schlussendlich entscheidet und war vom Ende berührt. Das gesamte Buch hat sich einfach wie die warme Umarmung angefühlt, die ich gebraucht habe!

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