Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Julia Glück:
Originell und witzig
Ein Araber und ein Deutscher müssen reden von Hans Rath; Hamed Abdel-Samad
Das Buch enthält einen Schriftwechsel zwischen einem arabischen Politikwissenschaftler, der in Deutschland lebt und einem mit ihm befreundeten deutschen Drehbuchautor. Es handelt von der deutschen Mentalität, der Flüchtlingskrise und warum sich Deutsche oft schwer tun, Grenzen zu ziehen und häufig ziemlich unlocker und besserwisserisch rüberkommen.
Die Antworten auf den jeweils anderen offenbaren kulturelle Unterschiede, die oft zum Lachen anregen.
Spannend, lehrreich und mit überraschenden Wendungen
69 Stunden ins Paradies von Gerhard Blaboll
Spannend, lehrreich und mit überraschenden Wendungen führt der Autor den Leser auf den Spuren eines Europäers nach Afrika. Er beschreibt aber nicht nur den Senegal mit offensichtlicher Orts- und Sachkenntnis, sondern auch Lissabon, Málaga, Köln, Wien und Addis Abeba. Ein Buch zum mehrmals lesen.
Spannend
The Paris Apartment von Lucy Foley
In diesem Buch beschreibt die Autorin die Erlebnisse einer Engländerin, die ihren in Paris lebenden Halbbruder besuchen will. Bei ihrer Ankunft in Paris stellt sie fest, dass er verschwunden ist. Keiner im Haus weiß etwas darüber, aber irgendwie scheinen alle in die Sache verwickelt zu sein. Immer wieder wendet sich das Blatt und am Schluss kennt sie die Wahrheit.
Spannend geschrieben.
Darauf muss man erst einmal kommen
Wien entdecken mit der Bim von Beppo Beyerl; Thomas Hofmann
Darauf muss man erst einmal kommen, sämtliche Wiener Straßenbahnlinien stationsweise zu erwähnen. Bei eingen Stationen liest man kurze Beschreibungen, bei anderen bloße Erwähnungen deren Existenz. Für manche Wiener sicherlich eine interessante Idee. Nichtwiener fangen mit dem Buch allerdings nichts an.
Auch die Grafik ist nicht gerade ansprechend.
Recht nett
Wir vom Jahrgang 1979 - Kindheit und Jugend in Österreich von Christian Teissl
Die 80er Jahre des 20. Jahrhunderst waren eine spannende Zeit, in der sich die Welt ziemlich verändert hat. Das beschreibt der Autor in diesem Buch recht anschaulich. Allerdings nimmt er zu wenig auf die 60er und 70er Jahre Bezug und tut beinahe so, als wären die 80er Jahre vom Himmel gefallen. Dabei wären sie ohne ihre Vorgängerdezennien undenkbar.
Ansonsten: Recht nett.
Bestenfalls leichte Strandlektüre
Tee für Beethoven von Stradal Michael
Der Autor schreibt mit Vorliebe Kriminalromane, die er in reale Umgebungen einpasst. Die Handlung bleibt dabei leider auf der Strecke. Aber als leicht Strandlektüre kann man dieses Buch schon nehmen. Muss man aber nicht.
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