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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Zauberhafte Geschichte

Das riesengroße Durcheinander von Riccardo Bozzi

Der orange-schwarz gestreifte Elefant und der rosa Pinguin zeigen schon auf dem Cover, von welchem Durcheinander es in diesem Buch geht.
Der Pfau sitzt gemütlich auf dem Schaukelstuhl um ihn herum sitzen viel andere Tier, die sich der Abendstunde eine Geschichte erzählen lassen. Das Bild stahlt so viel Ruhe aus, man möchte es sich fast aufhängen.

Die Geschichte spiel schon vor sehr langer Zeit, an einem „sonnigen, windigen Morgen.“ Im Hintergrund geht die eidottergelbe Sonne auf und die Vögel fliegen über den Himmel. Und schon taucht das erste verwandelte Tier auf, aber ich bin nicht ganz sicher, ob es ein Krokodil ist, auf jeden Fall trägt es die rote Farbe und die schwarzen Punkte des Marienkäfers. Gepard und Flamingo haben die Kleider getauscht und der Löwe trägt die Streifen des Zebras. Mit dem Aussehen wurde aber auch ihr Benehmen anders, so war „der Tiger auf einmal nachdenklich und verträumt.“, denn er trug das Fell einer Kuh.
Eine wunderbare fantastische Geschichte, die uns da erzählt wird und es macht richtig Spaß die Tiere im falschen Fell anzuschauen und zu sehen, wie sie sich jetzt ungewöhnlich verhalten. Ganz im Geheimen lernen wir dadurch einiges über diese Tiere. Die Bilder machen das Buch natürlich zu etwas ganz Besonderem.

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Selbstwert lernen

Wer hat Angst vor Toto Troll? von Frances Stickley

Da steht er der kleine Troll und hält ein Megafon in der Pfote. Auf der nächsten Seite reiß er sein Maul auf und schreit laut ins Megafon.
Die Tiere sind unterwegs und wir sehen viel Warnschilder in der Landschaft stehen, „Oh, niemand ahnt, wer das wohl ist, und niemand weiß, ob er uns frisst“ gibt ganz klar die Ängste der Tiere wieder.

Wenn sie sich nähern, hören sie das lautes Geschrei wie „Verschwindet! Weg!“ Keiner traut sich mehr über die Brücke zu gehen. Nur ein kleines weißes Häschen glaubt das nicht „Zum Spaß ist keiner fürchterlich.“ Und das kleine Tier wagt sich vor zu dem gefürchteten Troll und der fühlt sich „klein, mickrig und kummervoll“ als er dem Hasen gegenübersteht. So erfährt Toto Troll, dass man sich nicht vor ihm fürchten muss, sondern, dass man die anderen als Freunde gewinnen kann.
Ja, zu Anfang muss man sich vor der bösen Schreierei des Trolls fürchten, aber ein kleiner weißer Hase kann ihn überzeugen, dass er mit Freundlichkeit viel besser klarkommen wird. Die gereimten Texte sind schon etwas länger, lassen sich aber sehr schön lesen. Die bunten Illustrationen zeigen sehr gut sie Gefühle von Toto und den anderen.

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Schüchternheit überwinden

Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär von Duncan Beedie

Ich finde, der Bär schaut etwas ängstlich mit großen Augen zu uns, aber wahrscheinlich starrt er uns vom Cover aus an.
Denn der Bär starrt gerne andere an, so am Morgen die Marienkäferfamilie, die auf dem Blatt frühstückt. Da er auf die Frage, warum er so starrt, nicht antwortet, weil er so schüchtern ist, suchen sich die Marienkäfer einen anderen Platz.

Danach steigt Bär auf einen Baum und starrt die Vögel an, Da er wieder nicht reagiert, jagd ihn die Vogelmama weg. Der Dachs, den Bär sogar in seiner Höhle anstarrt, beißt ihn sogar in die Nase. Auf einem Baumstamm sitzend überlegt Bär, dass er die anderen nicht ärgern will, sondern dass er nur neugierig und schüchtern ist. Da starrt ihn ein leuchtend grüner Frosch ebenfalls an und der erklärt ihm, dass angestarrt werden den meisten nicht gefällt. Da sieht Bär sein grünes Spiegelbild im Teich, ein Tier, dass ihn auch anstarrt. Dieser Anblick lässt ihn lächeln und natürlich grinst das „Tier“ zurück. So gibt ihm Frosch den Rat „Manchmal reicht es einfach nur zu lächeln.“ Und als Bär diesen Rat befolgt, findet er Freunde im Wald.
Die Illustrationen beschränken sich auf einfache Formen, trotzdem drücken sie sehr genau die Gefühle des Bären aus. Besonders beeindrucken ist die Doppelseite, die nur seine Augen zeigen, die starren. Der kurze Text erklärt gut das Dilemma von Bär und was ein Lächeln alles bewirken kann.

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Weniger Spielzeug

Aquila von Ulrike Marten-Öchsner


Auf dem türkisen Cover sehen wir Aquila, die kleine Qualle, um die es in dieser Geschichte geht.
Zunächst werden wir aber in die Tiefen des Meeres geführt. In knappen Sätzen wird uns vom Überfluss, der hier herrscht, berichtet. Dann sehen wir die Quallen, die hier in sehr menschlichen Verhältnissen mit Möbeln und Einkaufswagen leben.

Dann endlich lernen wir Aquila kennen, die bei einer Freundin eingeladen ist und sich nicht entscheiden kann, was sie alle mitnehmen soll. Sie hat massig Spielzeug und der Beutel, den sie packt, ist schon sehr groß und schwer geworden. So hat sie bald Schwierigkeiten damit weiterzukommen. Als sie eine Pause einlegt, flüstert ihr der Octopus zu „Weniger ist manchmal mehr.“ Er erklärt ihr, dass sie durch den langsamen Transport zu viel Spielzeit verliert. Er rät ihr ihre Sachen dort zu parken und sich für ein Teil zu entscheiden, dass sie mitnimmt. Aquila ist verwundert, dass ihre Freundin nur wenige Spielsachen hat. Die Erklärung leuchtet Aquila ein und auch sie denkt um.
Die Lebensverhältnisse der Quallen wurden sehr vermenschlicht, so werden sich die Kinder mehr mit den Quallen identifizieren. Die Geschichte ist mir aber insgesamt zu moralisch und mit erhobenen Zeigefinger erzählt. Natürlich haben die Kinder viel zu viele Spielsachen in ihren Zimmern und die Idee immer etwas weg zu sortieren ist sicher umsetzbar und einleuchtend.

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Mut zur Blamage

Mut tut gut von Ulrike Marten-Öchsner

Auf dem Cover sehen wir den kleinen Mäuserich Anton, der seinen Fuß auf deinem Zeitungsstapel gestellt hat. Schon hier fällt auf, dass die Figur sehr starr ist, was sich im Buch leider fortsetzt.
Anton ist auf dem Weg zu einen Großeltern und wir sehen ihn über kleine Hügel laufen, ein paar Pflanzen eine winzige Eidechse und eine Biene sind zu sehen, dagegen ist Anton riesig.

Das kleine Häuschen der Großeltern steht unter einem Baum, sie beiden sitzen auf der Terrasse und lesen die Waldzeitung. Der Text berichtet von einer herzlichen Begrüßung, die wir uns vorstellen müssen. Oma serviert Anton „sein Lieblingsgetränk in seiner Lieblingstasse und dazu Lieblingskekse“. Auch hier ist Anton nicht zu sehen, nur Oma mit den Lieblingssachen. Als Opa die Zeitung davonfliegt, saust Anton gleich los sie wieder einzufangen. Das ist nicht so einfach, denn der Wind treibt die Seiten immer wieder fort. Anton tut sein Bestes und es tauchen immer mehr Zuschauer auf, die sich über ihn lustig machen. „Nachbar Langohr hält sich vor Lachen den Bauch.“ Aber Anton gelingt es die Zeitung einzufangen und so sehen wir das Coverbild mit dem ganzen Stapel. Opa lobt Anton für seinen Mut und erklärt ihm, dass die anderen nur Angst haben sich zu blamieren.
Die Illustrationen sind sehr statisch und zeigen wenig Bewegung. Der Text ist lang und Anton hat Opas Lob, was der ihm allerdings noch erklären musste, sicher genossen. Ich befürchte, dass es die Kinder wenig animieren, vielleicht sogar abschrecken wird.

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Besser kann es nicht erklärt werden

Das Parlament der Tiere von Sophie Schönberger

Auf dem Cover sehen wir den Baum mit den leckeren reifen Pfirsichen. Auf seinen Ästen sitzen die unterschiedlichsten Tiere, nur das Wildschwein steht trotzig daneben.
Erstaunlich schnell wächst der Baum und trägt Früchte und schon sitzt die kleine Wühlmaus Wim im Baum und lässt sich den Pfirsich schmecken.

Die anderen Tiere kommen gelaufen und wollen auch sofort die saftigen Pfirsiche für sich. Doch da ruft das Eichhörnchen Emily laut „Stopp!“. Dann sie hat eine Idee und spricht vom Parlament der Tiere. Jede Tierart soll Vertreter wählen, die sich dann miteinander einigen, wie man die Früchte aufteilt. So kommt es zu einem Kompromiss, den alle Tiere, bis auf die Wildschweine, tragen.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll und leicht verständlich, wie Demokratie funktioniert. Da werden Vertreter gewählt, mit der Eule einigt man sich auf eine Vorsitzende, Vorschläge werden diskutiert, die Wildschwein pöbeln gegen die Waschbären und letztlich findet man eine Lösung, die für alle annehmbar ist. Am Ende sitzen die Tiere zusammen und essen Pfirsichkuchen, dessen Rezept man herunterladen kann. Am Ende des Buches gibt es noch einen kurzen Sachtext zu den wichtigsten begriffen. Jetzt noch kurz ein paar Worte zu den schönen bunten Illustrationen, sie gefallen und erklären.

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Eine tolle Tochter

Wie ein Fisch im Wasser von Maike Harel

Auf dem Cover sehen wir die drei Kinder und den Papa mit ihren Schwimmnudeln. Der Papa wirkt nicht so, als mache ihm das Wasser Spaß.
Mia, die uns diese humorvolle Geschichte erzählt, liebt das Wasser genauso wie ihre Mama. Wenn sie am See vorbei radeln, halten sie gerne an und springen ins Wasser.

Mia braucht allerdings noch Schwimmflügel und deshalb geht sie ins Hallenbad zum Schwimmkurs bei Igor. Max springt einfach mutig ins Becken, Mia ist noch etwas zögernd und traut sich dann doch mit der Nudel ins Wasser. Wassim hält erstmal nur die Füße ins Wasser. Nur Mias Papa blockt immer ab wenn er mit ins Wasser soll. Erst durch eine Bemerkung von Oma Marianne wird Mia klar, dass ihr Papa nie einen Schwimmkurs besucht hat. Da meldet sie ihn kurzerhand bei Igor an. Nachdem er sich zunächst sträubt, lernt Jan dann doch schwimmen und so sitzt am Ende die ganze Familie am Strand.
Die ganze Peinlichkeit des Nicht-Schwimmen-Könnens wird in dem Buch wundervoll dargestellt, die vielen entsetzten „Neins“ von Jan und dazu die lesensnahen gefühlvollen Illustrationen, für mich ist da einfach perfekt getroffen. Nebenbei gefällt es mir, dass die Mutter keine Modelfigur hat. Mias Idee ihren Papa im Schwimmkurs anzumelden ist einfach bombastisch. Meine Enkelin und ich haben das Buch mit viel Spaß gelesen.

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Liebenswerte Geister

Die Schiffsgeister (Band 1) - Die geheimnisvolle Flasche von Bettina Göschl

Das Cover zeigt Luna und Jonte zusammen mit den beiden frechen Geistern, alle schauen uns fröhlich an. Alle werden uns zu Beginn des Buches vorgestellt. So heißt der Geisterpirat Faugaz, eine Abkürzung für faulster Geist aller Zeiten, das grünhaarige Klabautermädchen nennt sich Fregaz, für frechster Geist aller Zeiten.

Die beiden Geister sitzen seit Jahrhunderten eingesperrt in einer Flasche zusammen, das führt schon zu einigen Streitereien. Als die Geschwister eine Flasche am Strand finden, nehmen sie sie mit in Omas Haus. Bald sehen sie ein Licht in der Flasche und versuchen sie zu öffnen. Das ist allerdings nicht so einfach. Als es endlich gelingt, entweichen der Flasche die beiden Geister. Doch leider sind sie damit nicht frei, sondern ihre Freiheit ist an einen Zeitwürfel gebunden. Doch Faugaz macht sich auf die Suche nach seiner Cousine und damit beginnt das Abenteuer.
Die 22 kurzen Kapitel in großer Schrift lassen sich leicht lesen und die zauberhaften bunten Bilder machen das Buch zu einer besonderen Geistergeschichte. Als Leserin der Ostfriesenkrimis trifft man hier auf alte Bekannte, auch Ostfrieslandurlauber werden einiges wiedererkennen. Ich bin gespannt, welche Abenteuer die vier noch erleben werden.

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Total witzig

Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen von Carola Becker

Mäc Mief ist ein Schaf, dass eine besonders gutes Verhältnis zu Finn hat. Finn ist der Bauernsohn, der auf dem Cover seine stinkbesondere Unterhose mit dem Superschaf trägt. Die beiden lieben die Serie im Fernsehen und schauen sie sich gerne gemeinsam an.
Nun wurde gerade diese schöne Unterhose mit anderen von der Leine gestohlen.

Da macht sich Mäc Mief gemeinsam mit der Hündin Bonnie an die Ermittlung. Leider ist Bonnie, wenn ihre Spürnase anschlägt, sehr schnell und so ein Schaf, das meist auf der Wiese herumsteht, tut sich da schwer mitzuhalten. De beiden Tiere sprechen miteinander und können natürlich auch die Menschen verstehen, aber nicht mit ihnen sprechen. Trotzdem kann sich Mäc Mief sehr gut mitteilen.
Die witzige Geschichte liest sich sehr, die 12 Kapitel sind nicht zu lang und die bunten Bilder sind wirklich köstlich. Das Superschaf ist eine schöne Alternative zu den menschlichen Superhelden und das es eine Unterhose ziert macht diese zu einer Stinkbesonderen. Eine ungewöhnliche Detektivgeschichte.

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Spannende Zeitreise ins Mittelalter

Ein Fall für die Forscher-Kids 10. Spuk auf der Ritterburg von S. J. King

Auf der Rückseite des Buches sehen wir die ganze Gruppe der Forscherkids. Kinder aus aller Welt, die besondere Begabungen und Vorlieben haben. Auf dem Cover sehen wir Gustavo aus Brasilien, der Geschichtsexperte und Kiki aus Ghana, die sich gut mit Technik auskennt.
Diese beiden sind in dieser Geschichte die, die mit dem Kolumbus, dem wandelbaren Mobil, dass sie durch Zeit und Raum reisen lässt, unterwegs sind.

Diesmal geht es nach Europa, allerdings ins Mittelalter. Die Kleidung der beiden passt sich an und so werden sie zu Knappen für einen Ritter. Die Burg, in der das Turnier stattfindet, möchte sich der fiese Bruder des Kaisers aneignen. Doch das nette Ehepaar, der die Burg gehört, hat tolle Einfälle, wie sie mit Hilfe eines Geistes, den Ritter verschrecken können. Die Kinder unterstützen die beiden dabei mit ihrem Wissen.
Bisher ging es für die Forscherkids immer in ferne Länder oder sogar auf den Mond, diesmal geht es in die Vergangenheit und das Abenteuer, was die beiden erleben, ist auch mit vielen interessanten Informationen gespickt. Das beide Kinder eine dunkle Hautfarbe haben verwundert niemanden, allerdings muss Kiki zu Walther werden, damit sie als Knappe auftreten kann. Die Schrift ist gut zu lesen und die vielen Bilder lockern das Lesen zusätzlich auf. Am Ende gibt’s noch Informationen und ein Quiz für aufmerksame Leser*innen.

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