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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tonton:

Ein bisschen gruselig aber absolut kindgerecht

Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert

Meinem Sohn (sieben Jahre alt) hat dieses Buch richtig gut gefallen!
Er liebt Rätsel, und in diesem Buch gibt es ein Rätsel auf jeder Doppelseite, der eng mir der Geschichte verknüpft ist. So hat man wirklichden Eindruck, an der Handlung mitzuteilen. Mit gefällt es besonders, dass man in der Regel dem Text lesen muss, um die Rätsel lösen zu können.

Da musste mein Sohn, der dazu neigt, einfach zu den Rätseln zu springen (auch bei Comicbüchern), tatsächlich das Buch lesen.
Die Aufgaben sind sehr gelungen und konzentrierten sich auf Beobachtung, was ich für ein Krimibuch für angemessen halte. Es gibt Labyrinthe, Sachen suchen, Fehler finden, Codeknacken, und Aufgaben, wo man keine Details oder Hinweise merken muss.
Die Geschichte ist kindgerecht: der Anfang mag etwas gruselig wirken, aber die Figuren sind freundlich und das Ende herzerwärmend.
Ein perfektes Buch für kleine Sherlocks!

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Süße Geschichte mit schöner Botschaft

Hilfe, zu viele Zaubereulen! von Mars-Leo Frei

Das Cover finden wir sehr süß und auch die Geschichte hat uns gut gefallen. Der Schreibstil ist lebendig und für die Zielgruppe gut verständlich. Viele kleine schwarz-weiße Illustrationen lockern den Text zusätzlich auf.
Das Buch erzählt die Geschichte von Zoa, die plötzlich ganz viele Veränderungen erlebt: ihre geliebte Oma zieht ins Ausland und Zoa muss umziehen und die Schule wechseln.

Damit kommt sie überhaupt nicht klar! Noch schlimmer: immer wieder tauchen um sie herum seltsame Eulen auf. Haben sie etwas mit Zoa und dem Eule-Schlüsselanhänger zu tun, den Oma ihr geschenkt hat? Und wie kann sie die Eulen wieder loswerden?
Das Buch greift das Thema Gefühle auf und behandelt es auf einer altersgerechte Weise. Die Botschaft, "Mach aus dem Hässlichen was Schönes", finde ich besonders relevant für die Zielgruppe. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass genauer beschreiben wird, wie Zoa die Eulen konkret loswird, damit das Buch für die Kinder noch etwas lehrreicher wäre.
Insgesamt ist das aber ein unterhaltsames Buch für Kinder ab etwa 8 Jahren.

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Süße Geschichte, aber mühsam zum Lesen

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Ich mag Marc-Uwe Kling als Kinderbuchautor und der erste Klugscheißerchen-Band hatte meinen Kindern und mir auch gut gefallen.
Mir diesem Band bin ich leider nicht ganz zufrieden. Die Geschichte and sich ist süß: das Klugscheißerchen trifft das Fehlerteufelchen -- ein kleines Wesen, das den Kindern in der Schule falsche Antworten zuflüstert.

Gegensätze ziehen sich an, und das Klugscheißerchen ist schockverliebt! Doch wie kann ein Klugscheißerchen ein Wesen leben, das Spaß daran hat, Fehler zu machen?
Dieser zweite Band ist originell und witzig, und die Figuren sind unkonventionell und liebenswert. Mein Kind hatte viel Spaß daran, die Fehler zu entziffern; das war für ihn wie Rätsel zu lösen.
Mir persönlich hat dieser Band aber leider nicht so gut gefallen. Die Sprachfehler des Fehlerteufelchens sind meiner Meinung nach etwas übertrieben, und treten so häufig auf, dass sie den Lesefluss eigentlich erschweren. Als Lektüre finde ich dieses Buch also nicht optimal.
Die Botschaft ist aber ganz süß: man sollte keine Angst vor Fehlern haben, und es ist nicht nötig, immer perfekt zu sein.

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Ein wunderschön illustriertes Buch mit liebenswerten Figuren

Tom Tauber - Ratte der Lüfte von Hannah Schenk

"Tom Tauber" ist ein herzerwärmendes Bilderbuch über über ein kleines Taubenbaby, das unter den Ratten geschlüpft wurde. Es wächst mit den Ratten auf, als Teil ihrer Familie. Bis es eines Tages den Drang verspürt, hinauszugehen und die Welt zu sehen.
Die Bilder im Buch sind atmosphärisch, detailreich und wunderschön gemalt.

Ich mag, dass die Bilder den Text nicht nur illustriert sondern auch ergänzt: Im Text ist es zum Beispiel nicht so klar, ob der Hauseinwohner weiß, dass die Ratten im Keller leben, aber im Bild sieht man es deutlich, dass der alte Mann sie beobachtet.
Der Schreibstil ist für Kinder gut verständlich und die Geschichte lässt sich leicht vorlesen. Die Handlung ist nicht besonders abenteuerlich, aber vermittelt tolle Botschaften über Freundschaft und Familie. Es gibt keine Guten oder Bösen; nur eine kleine Taube, die ihren eigenen Weg sucht. Alle Figuren sind liebevoll dargestellt, insbesondere die Ratten, die Tom aufnehmen und großziehen.
Meinem Kind (4 Jahre alt) hat die Geschichte ok gefallen, aber leider nicht besonders begeistert.
Daher 4 Sterne: ein richtig schönes Buch, aber nicht aufregen genug für mein Kind.

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Cosy... und langweilig

The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Für ein Buch mit über 600 Seiten passiert es überraschend wenig.
Der Klappentext klang spannend, doch das Buch erfüllt keines seiner Versprechen.
Der Protagonist, Finlay Ashowan, ist zwar insgeheim eine Haushexe, aber hat keinen Gespür für Menschen, auch wenn er das Herz am richtigen Fleck trägt.

Er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist brutal ehrlich. Dies macht ihn zwar bei der königlichen Familie beliebt, doch dadurch schafft er trotzdem nichts großes zu bewirken.
Es gibt einen vielversprechenden Handlungsstrang, der leider im Hintergrund bleibt und bis zum Ende des Buches nicht einmal einen Höhepunkt erreicht. 
Diese Geschichte bleibt durchgehend ruhig und besteht aus einer Kette lose verbundener häuslicher Szenen, die Fins leben im Schloss darstellen.
Es gibt mehrere Handlungsstränge, die aber nur sehr langsam und gefühlt ziellos vorangehen. Es gibt sogar 2 Kapitel, wo wir Fins Katze Kraken folgen... hier auch ohne wirklich zu wissen, wäre alles zur Handlung passt.
Ich habe das Buch bis zur Ende gelesen und es passiert wirklich kaum was.

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Bunt und abenteuerlich

Phineas und Ferb - Monstermarathon von Disney

Mein Kind hat dieses Buch sofort nach Erhalt mitgenommen, daher vermute ich, dass ihm das Cover sehr gut gefallen hat. Er liebt Comics und hat dieses Buch an einem Abend durchgelesen.
Dieses Buch enthält zwei Geschichten. Die erste spielt in einem Paralleluniversum, in dem Phineas und Ferb gegen riesige Monster kämpfen müssen, wie in klassischen Horrorfilmen.

Die zweite Geschichte folgt der Struktur der üblichen Phineas-und-Ferb-Cartoons, in denen die Jungen ein Abenteuer erleben, während Candace versucht, ihnen Ärger zu machen, und Perry das Schnabeltier gegen Doofenschmirtz kämpft. Beide Geschichten sind recht geradlinig und leicht verständlich.
Mein Kind kannte Phineas und Ferb nicht und konnte die Geschichten trotzdem genießen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Leser, die die Figuren nicht kennen, etwas verwirrt sein könnten, da die Hauptchatacter nie vorgestellt werden und in den beiden Geschichten sehr unterschiedliche Rollen spielen.
Die Illustrationen sehen genauso aus wie in den Zeichentrickfilmen und der Comic ist leicht zu verstehen. Das Einzige, was mir nicht gefallen hat, ist die Schriftgröße. Ich fand sie etwas zu klein, aber vielleicht werde ich einfach alt.

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Unterhaltsam, aber hat an Energie gefehlt

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! von Silke Schellhammer

"School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!" ist ein unterhaltsamer ,Kinderroman für geübte Leser ab ca. 8 Jahren.
Ich kannte die "Schools of Talents"-Reihe bisher nicht. Diese "Mission"-Reihe ist ein Spin-Off davon, in dem zwei Figuren auf einen Einsatz geschickt werden.

Auch ohne Vorkenntnisse bin ich gut in die Geschichte hineingekommen.
Die Handlung finde ich allerdings nur OK. Alva und Elwin, zwei Kinder aus der School of Talents, werden auf eine Sternwarte geschickt. Dort verbringen sie Zeit mit "normalen" Kindern aus dem Ferienprogramm und lösen einen Fall. Leider wirkt die "Mission" ziemlich Ziellos: Es ist nicht so klar, was genau Alva und Elwin in der Sternwarte eigentlich tun sollen, und sie bummeln zunächst eher herum.
Selbst angesichts des Rätsels, das eigentlich im Mittelpunkt der Geschichte stehen sollte, scheinen die Kinder nicht sonderlich daran interessiert zu sein, es zu lösen, bis ihnen praktisch alle Hinweise in den Schoß fallen.
Die Geschichte bleibt trotzdem unterhaltsam, da es doch einiges passiert und die Handlungsstränge  am Ende zusammengeführt werden. Richtig packen konnte mich dieses Buch jedoch nicht.

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Detailreiches Worldbuiding, spannende Handlung, kompetente Heldin

We Who Will Die von Stacia Stark

"We who will die" ist der erste Band der "Empire of Blood"-Reihe. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Die Mischung aus Vampiren und Gladiatoren finde ich originell und interessant.
Die Handlung braucht zu Beginn ein paar Kapitel, um wirklich Fahrt auf zu nehmen, wird aber dann richtig spannend.

Der Schreibstil ist lebendig und flüssig, ohne sprachliche Verzierungen oder überflüssige Beschreibungen.
Das Worldbuiding ist sehr gelungen. Die Atmosphäre ist düster und dystopisch, die Welt bildhaft und detailreich beschreiben. Die Geschichte wird so erzählt, dass es sich tatsächlich anfühlt, als würden Leute wirklich in dieser Welt leben. Man spürt die Hilflosigkeit und Elend der Einwohner, die unter der Herrschaft der Vampire leiden. Es gibt auch zahlreiche gut ausgearbeitete Nebenfiguren, die für zusätzliche Tiefe sorgen.
Die Protagonistin gefällt mir besonders gut. Sie unterscheidet sich von der typischen Fantasy-Heldin: Sie ist zwar stark und fähig, aber nicht mehr ganz in ihren besten Jahren, auch wenn sie noch jung ist.
Mir gefällt es, dass die Liebesgeschichte eher im Hintergrund bleibt und der Fokus auf der Handlung liegt.

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Übersichtlicher Atlas mit vielen interessanten Informationen

National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Das "National Geographic Kids Weltaltlas" ist ein wunderschön illustriertes Sachbuch für Kinder.
Die Inhalte sind wirklich großartig und ich hätte mir einfach mehr Seiten gewünscht.
Das Buch beginnt mit allen Grundlagen zum Lesen und Verstehen eines Atlas sowie mit Informationen über die Erde: Zeitzonen, innere Strukturen und tektonische Aktivitäten.

Am besten gefällt mir der nächste Teil: Etwa 20 Weltkarten, die verschiedene Themen wie Vegetation, Entwaldung, Bevölkerungsdichte, Migration, Sprachen, Wasserverfügbarkeit und vieles mehr veranschaulichen. Meine Lieblingskarte ist die Karte, die den Internetzugang weltweit zeigt.
Es gibt natürlich Inhalte zu bestimmten Regionen, aber im Gegensatz zu den meisten gängigen Atlanten werden die Länder nicht einzeln vorgestellt, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen: Kanada und die USA. Russland erhält sogar zwei Abschnitte: einen für den europäischen und einen für den asiatischen Teil. Alle anderen Länder werden in größeren Regionen vorgestellt: Mexiko und Mittelamerika, Westeuropa, Osteuropa, der Balkan, usw.
Die Texte sind kurz und prägnant, aber bieten nur einen sehr groben Überblick jeder Region.
Ich finde, das Buch eignet sich sehr gut als erster Atlas für Kinder, die neugierig auf die Welt sind, aber es wird sicherlich mehr Fragen aufwerfen als beantworten.

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Lustige Geschichte, ungewöhnliche Protagonistin, spannendes Rätsel

Einfach Sunny von Maren Graf

"Einfach Sunny" ist ein absolut gelungene Detektivegeschichte mit einer ungewöhnlichen Protagonistin. Die Idee ist originell: ein blindes Mädchen, die sich als professionelle Sachen-Sucherin bezeichnet. In diesem Buch hilft sie Ben dabei, einen verlorenen Gegenstand wiederzufinden.
Die Hauptfiguren wirken sehr sympathisch.

Vor allem Sunny ist ein sehr außergewöhnliches Mädchen: Frech und selbstbewusst, sie lässt sich keineswegs von ihrer Blindheit einschränken.
Der Schreibstil ist flüssig und witzig, und das Buch macht einfach viel Spaß. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sunny und Ben erzählt und stellt sehr realistisch, wie blinde Menschen mit ihrer Umgebung umgehen. Die Szene, in der Sunny gar nicht bemerkt, dass sie und Ben sich in einem stockdunklen Schuppen befinden und dann das Lichtschalter sofort findet, war besonders einprägsam.
Die Handlung schreitet rasant voran, während die beiden von Ort zu Ort nach dem Gegenstand suchen, und ihn immer nur knapp verpassen.
Uns hat das Ende richtig gut gefallen. Das Storytelling ist sehr gelungen und die Handlung meisterhaft verwoben, was in Kinderbüchern nicht immer selbstverständlich ist.

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