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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Ein wunderschönes Buch über Mythen rund um Sternen

Astrologica von Suki Ferguson

Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich schon immer für Mythen und Sagen interessiert, und dieses Buches passt thematisch perfekt zu meinen Interessen.

Mir gefällt besonders, dass die Autorin das Thema Astrologie aus einer kulturellen Perspektive betrachtet: Alle Kulturen haben zu den Sternen aufgeschaut und Geschichten über Götter, Menschen und Geschöpfe erzählt, die den Nachthimmel bewohnen. Dieses Buch ist praktisch ein Sachbuch über diese Mythen. Es enthält Geschichten zu den Sternzeichen, sowie Erzählungen über die Planeten und Sterne. Da unsere Sternzeichen von der griechischen, bzw. römischen Mythologie stammen, liegt der Fokus natürlich auf diesen Sagen. Es werden jedoch auch Geschichten von der Inka und Maya, sowie aus einigen anderen Kulturen erzählt. Es gibt auch ein paar Seiten, die dem chinesischen Tierkreis gewidmet sind. (Eine Kleinigkeit, die mich irritiert hat, sind die chinesischen Charakter für Affe und Hahn, die auch versehentlich bei Hund und Schwein erschienen. )
Die Astrologie als Praxis zur Zukunftsvorhersage wird nur beiläufig erwähnt, und zwar im Zusammenhang damit, dass sie entstand, weil die Menschen  glaubten, die Sterne würden ihr Leben beeinflussen. 

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Sprache, Kultur und Geschichte

Berlinerisch von Lea Streisand

Dieses Büchlein ist ein Must-Read für alle neu zugezogenen Berliner. Als Nicht-Muttersprachlerin finde ich dieses Buch unglaublich hilfreich um nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschichte Berlins besser zu verstehen.
Dieses Buch bietet nicht nur einen Überblick über die im Berliner Dialekt verwendeten Begriffe und Ausdrücke, sondern auch über die Geschichte und Kultur, die ihn geprägt haben.

Das längste Kapitel führt durch die Geschichte Berlins und erklärt, wie die verschiedenen Wellen jüdischer und französischer Einwanderung die Sprache beeinflusst haben. Selbst stereotype Zuschreibungen gegenüber der Berliner (z.B. der Berliner Unwille) haben einen historischen Ursprung, die erläutert wird.
Die Leser erfahren außerdem viel über den geschichtlichen Hintergrund verschiedener Berliner Stadtteile sowie über die Darstellung des Berlinerisch in den Medien.
Eine kurzweilige Lektüre für alle, die sich für Berlin interessieren.

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Wunderschöne Bilder, kindgerechte Handlung, perfekt zum Miträtseln

Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume von Kristyna Litten

Das Cover ist einfach wunderschön und ich war erstaunt, als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, dass es innen genauso entzückend aussieht. Die Geschichte wird im Comicformat erzählt und die Illustrationen sind in einem zauberhaften Stil und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.

Die Handlung ist kindgerecht und vermittelt eine schöne Botschaft über Selbstvertrauen. Da sich die Geschichte auch um Bienen dreht, erfahren die Leser ganz nebenbei viel Wissenswertes über diese Tiere.
Das Buch hat nur 75 Seiten, aber es passiert richtig viel, und die 15 Rätsel/Aufgaben sind abwechslungsreich und machen großen Spaß. Besonders gut gefällt mir, dass die Rätsel eng mit der Handlung verknüpft sind. So haben die Leser wirklich das Gefühl, mitte in der Geschichte zu stecken.
Ich finde, es ist ein ideales Buch für unterwegs, z.B. für eine lange Zugreise.

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Liebevolle, herzerwärmende Mutmachgeschichte

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans

Was für ein schönes Buch! Diese Mutmachgeschichte finde ich richtig gelungen.
In diesem Buch geht es um ein kleines Gespenst, das eine Party organisieren will, weil es sich einsam fühlt. Doch keiner scheint kommen zu können, bis es am Ende doch klappt.
Die Botschaft gefällt mir besonders gut: Manchmal klappt etwas, und manchmal nicht, aber wichtig ist es, es zu versuchen.

Manchmal sieht alles ganz schlecht aus, und plötzlich wird doch wieder alles gut. Es gibt keine Schuldzuweiaungen, und vor allem keine Andeutung, das man sich einfach nur mehr anstrengen müsste.
Besonders gut gefällt mir, dass das Gespenst bei jedem Freund unsicher ist, ob es ihn überhaupt einladen darf. Einen hat es erst vor ein paar Tagen kennengelernt, einen anderen schon lange nicht mehr gesehen... Doch immer wieder nimmt es all seinen Mut zusammen und fragt, auch wenn es zunächst immer wieder nicht klappt. Diesen Teil finde ich eigentlich am Wichtigsten: dass man seinen eigenen Zweifel überwinden sollte.

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Lustiger Kinderroman mit überraschend viel Tiefe

Freiheit für die Waldwiesel von Stepha Quitterer

Ein Kinderroman mit sprechenden Tieren für Kinder ab 10? Absolut!
Ich weiß nicht was für ein Buch ich erwartete. Vielleicht eine gewöhnliche Kindergeschichte mit einem tollen, spannenden Abenteuer. Dies gibt es auch, aber es werden auch ernsten Themen aufgegriffen.
Parallel zur abenteuerlichen und manchmal absurden Handlung bietet das Buch einen Einblick in die Mechanismen von Unterdrückung und sozialen Strukturen.

Piet, ein Waldwieselkind, nimmt an einem Wettbewerb teil, um einen begehrten Ausbildungsplatz zu gewinnen, und ignoriert dabei die Warnung, dass es sich um eine Falle handelt. Nachdem der gesamte Wald "ent-wieselt" wurde, stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass alle anderen Tiere wussten, was vor sich ging, und niemand etwas dagegen unternommen hatte. Verzweifelt und verletzt begibt sich Piet auf eine Reise in die großse Stadt, um die Wiesel aus der Wieselfabrik zu retten.
Auf seinem Weg begegnet er freundlichen und weniger freundlichen Charakteren und Situationen, die mal absurd, mal beängstigend, aber immer unerwartet sind.
Die ersten beiden Kapitel fand ich etwas langatmig, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Mir gefällt, dass sich die Geschichte auf die Rettungsaktion konzentriert und die Sozialkritik im Hintergrund bleibt. Es gibt viele kleine Kommentare und Bemerkungen, die man, wenn man möchte, tiefer analysieren kann, die aber nicht auffällig sind, wenn das Kind noch nicht bereit ist, diese Themen zu verarbeiten.
Fazit: Ein spannender Kinderroman mit viel Tiefe!

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Dieses Buch hat meine Seele berührt

The Poet Empress von Shen Tao

Dies ist keine Liebesgeschichte. Dies ist eine Tragödie. Es ist eine Geschichte über verlorene Unschuld. Über das, was stirbt, und das, was man bereit ist zu opfern, um in einer Welt zu überleben, die das Schlimmste von uns erwartet.  Über die Frauen, die in den Trümmern zerbrochener Männer leben.

Es ist eine tiefgründige und berührende Coming-of-Age-Geschichte, in einer Hülle die so aussieht, als wäre ihre einzige Aufgabe, hübsch im Regal auszusehen. Ein bisschen wie die Protagonistin in der Geschichte.
Erwarte keine Liebesgeschichte, auch wenn die Zusammenfassung vertraut klingt.
Ja, es gibt einen mächtigen dunklen Prinzen, der gefährliche Magie einsetzt, und eine Heldin, die ihn schließlich liebt. Aber die Grausamkeit des Prinzen ist sehr real, und die Inhaltswarnung am Anfang des Buches sollte wirklich genauer sein. Der Prinz quält sie aktiv: Er zwingt sie, so viel zu essen, bis sie sich übergeben muss, und zwar, mehrmals hintereinander. Er zwingt sie, sich selbst zu erstechen. Er zwingt sie, jemandem die Zunge abzuschneiden.
Es gibt keine sexuelle Anziehungskraft, keine kleinen Aufmerksamkeiten, die mit Fürsorge verwechselt werden könnten, wie es in solchen Geschichten oft der Fall ist. Dennoch ist dies eines der wenigen Bücher, in denen sich die Entwicklung der Gefühle natürlich anfühlt und nicht wie das Stockholm-Syndrom oder wie Menschen, die sich eigentlich nur gegenseitig ihre Zuneigung verweigern.
Die Geschichte wirkt sehr chinesisch geprägt. Es geht nicht nur um das Setting, die Handlung mit dem Kaiser und den Konkubinen oder das magische System, das auf Gedichten und Segen basiert. Sondern auch die Selbstaufopferung, die Wahl des kleineren Übels, das Wissen, dass man niemals seinem Herzen folgen kann, und das unvermeidliche Ende, wo das Überleben sich trotzdem wie Versagen anfühlt.
Ich habe geweint.

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Endlich ein Buch, das praktisch umsetzbar ist!

Cooking for Family von Julia Lanzke

Als Mutter von zwei jungen Kindern, die auch Vollzeit arbeitet, ist das Kochen für mich ein täglicher Kampf. In diesem Buch habe ich endlich ein System gefunden, das zu mir passt. Das Format des Buches ist perfekt für Eltern, die nicht viel Zeit oder Energie haben: keine lange Einleitung, keine komplizierte Anleitungen oder theorischen Prinzipien.

Stattdessen gibt es nur das Wichtigste, in klaren, übersichtlichen Kacheln dargestellt: Sicherheits- und Küchentipps für Kinder, das 3-2-1-Prinzip mit übersichtlichem Wochenplan und Tipps zur Resteverwertung.
Ich bin froh, dass dieses Buch nicht dem "Meal Prep" Trend folgt. Stattdessen wird Batch Cooking empfohlen: eine größere Menge einer Zutat vorzubereiten, die später in der Woche verwendet wird.
Im Buch gibt es ca. 60 sehr einfache Rezepte. Die meisten sind ziemlich bekannte Gerichte, wie Tomatensuppe oder Kartoffelsalat, und auch die exotischeren Optionen bleiben relativ unabenteuerlich, wie Shakshuka oder Süßkartoffelcurry. Das ist perfekt für wählerische Kinder wie meine, die ungern neues Essen probieren.
Ich finde dieses Buch auf jeden Fall hilfreich. Es bietet einen guten Startpunkt für die "Kerngerichte" in unserem Haushalt. Ich kann meine Kinder einfach eine Option aus dem Kochbuch auswählen lassen ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass es zu kompliziert ist oder die Zutaten schwierig zu finden sind.
Insgesamt ein gelungenes Buch für Familien mit wenig Zeit zum Kochen.

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Eine einfühlsame, lustige und abenteuerliche Geschichte über Freundschaft und Mut.

Herwig und Elsie - Wo ist der große Zauberer? von Ute Krause

Uns hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist eine schön illustrierte Geschichte voller Magie und Freundschaft, über das Heranwachsen und den Mut, sich in die Welt hinauszuwagen.
Die Handlung: Eines Morgens merkt der kleine Hase Herwig, dass sein Zauberer Hokus van Pokus verschwunden ist. Als Herwig den Abschiedsbrief von Hokus liest, versteht er nicht, dass der Zauberer verstorben ist.

Stattdessen ist er entsetzt und fest entschlossen, ihn wiederzufinden. Nachdem ein Zauber schiefgeht und er einen Elefanten herbeizaubert, begeben sich die beiden gemeinsam auf der Suche nach dem Zauberer.
Der Schreibstil ist bildhaft, einfühlsam und witzig. Die Angst des Hasen, als plötzlich ein Ungeheuer im Wohnzimmer erscheint, ist auch für Kinder deutlich spürbar... gleichzeitig aber auch lustig, da die Leser natürlich wissen, dass es sich nur um einen Elefanten handelt.
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich. Es zeugt von dem Können des Autors, dass sich selbst einen Ausflug in die Stadt und zurück wie ein großes Abenteuer anfühlt.
Der Tod des Zauberers wird nur indirekt erklärt: Der Zauberer ist "fort, dort, wo für immer Frieden herrscht", "im Himmel für Zauberer". Eventuell brauchen jüngere Kinder eine zusätzliche Erklärung. Ich finde es eigentlich gut, dass dies dem Vorleser überlassen ist.
Fazit: Eine einfühlsame, lustige und abenteuerliche Geschichte.

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Tolles Sachbuch für die Kleinen

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran von Andrea Erne

"Wieso? Weshalb? Warum? Junior - Der Kran" ist ein tolles Sachbuch für kleine Bauarbeiter. Mein Kind (vier Jahre Alt) liebt große Fahrzeuge, und das Buch hat ihm sehr gut gefallen.
Die Aufmachung entspricht den üblichen "Wieso? Weshalb? Warum? Junior"-Büchern: kleines Format, dicke Seiten und viele Klappen.

Die Illustrationen sind klar, realitätsnah und detailreich, sodass Kinder können gut nachvollziehen können, wie die Kräne eingesetzt werden.
Die Texte sind kurz und verständlich. Die Menge and Text finde ich genau richtig für das Zielalter. Mein Kind hat oft nur wenig Geduld und bei diesem Buch schaffe ich es zumindest alle Texte vorzulesen, bevor es schon umblättern möchte.
Die Themen sind richtig vielfältig, auch wenn das Buch nicht besonders Tief ins Detail geht. Für das Zielalter finde ich das aber völlig in Ordnung. Ich war positiv überrascht, welche Aspekte besprochen angesprochen werden. Zum Beispiel, dass Kräne auch außerhalb von Baustellen eingesetzt werden oder dass unterschiedlichen Arten Kränen existieren.
Insgesamt: ein tolles Sachbuch für die Kleinen.

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Kam als Vorlesebuch besser an

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen von Sarah Dalitz; Anne Johannsen

Ich liebe den Film Lilo und Stitch und finde das Cover richtig schön. Auch die Bilder im Buch sehen genauso aus wie im Film.
Die Geschichte ist kurz gehalten und bildet einen Teil des Films ab.
Der Schreibstil ist extrem einfach: Die Sätze bestehen meist aus drei bis sechs Wörtern. Es gibt keine farbliche Silbenmarkierung, nur die Namen der Figuren sind farbcodiert, was ich ziemlich clever finde.

Das hilft besonders, da die Namen relativ ungewöhnlich sind.
Ein Minuspunkt sind die englischen Begriffe wie "Alien", "Surfboard" oder sogar "Stitch". Für Kinder, die gerade Deutsch lesen lernen, ist das nicht besonders zielführend.
Insgesamt finde ich, dass es zu wenig Text gibt und dass die Phase, in der dieses Buch für Erstleser relevant ist, ziemlich kurz ausfällt.
Bei uns kam dieses Buch dafür als Vorlesebuch für meinen Kleinen (4) sehr gut an. Er hatte den Film schon gesehen und hört die Geschichte gerne immer wieder. Anhand der Farben konnte er auch die Namen "mitlesen", was ihm viel Spaß gemacht hat.

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