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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Tolle Aufmachung, schöne Geschichte, liebenswerte Figuren

Keine Panik - wir stellen die Schule auf den Kopf von Ilona Einwohlt

Dies ist unser erstes Buch vom Südpol Verlag und wir müssen unbedingt erwähnen, wie wunderbar die Seitengestaltung ist. Auf jeder Seite finden sich farbenfrohe Bilder und der Zeichenstil ist witzig und ansprechend. Der text ist so formatiert, dass einige Wörter durch eine andere Schriftgröße, -art oder -farbe hervorgehoben sind, was das Lesen interessanter macht.

Die Handlung ist ziemlich geradlinig: Die Grundschule ist in einem desolaten Zustand und es wird geplant, das Grundstück, wo sich ihr derzeit ungenutzter Garten befindet, zu verkaufen, um Renovierungen zu finanzieren. Die Schüler sind natürlich damit überhaupt nicht einverstanden und finden einen Weg um den Verkauf zu stoppen.
Die Geschichte ist abwechslungsreich, auch wenn nicht besonders abenteuerlich. Der Schreibstil ist lustig und lebendig, perfekt für Lesemuffel. Mein Sohn, der gut lesen kann, sich aber lieber für Comics interessiert, hatte viel Spaß beim Lesen.
Die Figuren sind alle sehr liebenswert, leider sehe ich die Spitznamen für den Schuldirektor (Herr Schildkröte) und den Hausmeister (Fauli) nicht besonders positiv. Die Geschichte ist ansonsten kindgerecht und spannend.
Insgesamt: 5 Sterne

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Alles, was man über Geld wissen muss... und mehr!

Von Geld, Gold und Guppys von Andrea Schwendemann

Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden Konzepte erklärt: Was ist Geld? Warum gibt es Geld? Was sind Zinsen? Was ist eine Börse? Aber auch: Was sind Bitcoins? Wie berechnet man Zinsen? Warum spricht man ungern über Geld?
Die Erklärungen sind kurz und klar, und auch die komplexere Themen sind für Kinder leicht verständlich aufbereitet.

Der Schreibstil richtet sich zwar an ein jüngeres Publikum (ab etwa 8 Jahre), aber es gibt so viele nützliche Informationen, dass dieses Buch auch für ältere Kinder interessant sein kann.
Es gibt viele lustige Mitmachaufgaben, zum Beispiel einen Geldschein zu entwerfen, einen Sparplan zu erstellen oder Quizzes zu beantworten.
Das ganze wird sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger erklärt. Auch politischere Themen wie "ist es gerecht, dass manche Millionen verdienen?" werden neutral behandelt und die Kinder werden dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Eltern darüber zu sprechen.
Die Aufmachung finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Buch ist größer, als ich erwartet hatte (A4) und das Softcover sowie das Papier fühlen sich ein bisschen an wie bei Malbüchern oder Mitmachheften.

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Unterhaltsam genug, ein bisschen tragisch, mit Happy Ending

Verrat der Schwäne von A. B. Poranek

Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der Magie in Trümmern liegt. In dieser Geschichte muss Odile ihrem Ziervater Regnault helfen, die magische Krone des Königs zu stehlen, um die Magie ins Königreich zurückzubringen.

Dazu nimmt sie die Gestalt von Marie d'Odette an, um die Verlobte des Prinzen zu werden.
Die Handlung ist relativ geradlinig, und die Hintergrundgeschichte des Königreichs und der Figuren ist zwar ausreichend, aber nicht besonders komplex oder detailliert. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge, die die Geschichte spannender machen: der Diebstahl der Krone und die Suche nach dem Monster, das den König getötet hat.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Atmosphäre ist düster und erinnert an ein Märchen. Für mich entwickelt sich die Geschichte allerdings etwas zu langsam.
Die Charaktere wirken nicht besonders tiefgründig, und es hat mich gestört, dass Odile sich nicht an den Plan halten kann. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ihr blindes Vertrauen in Regnault mit mehr als nur „er hat mich großgezogen“ begründet worden wäre, zumal sie immer das Gefühl hat, dass er Dinge vor ihr verbirgt.
Die Liebesgeschichte bleibt meist im Hintergrund und entwickelt sich sehr langsam. Es gibt ein paar Küsse, aber mehr auch nicht.
Insgesamt: eine unterhaltsame Geschichte, dass ich jedes Mal daran denken werde, wenn ich Schwanensee sehe.

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Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! von Silke Schellhammer

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.

Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Ein niedliches modernes Märchen mit einer sehr schönen Botschaft.

Mentha von Iva Procházková

Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt retten, indem sie die Menschen davon überzeugt, sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern.

Die Handlung ist für Kinder leicht verständlich und relativ ruhig.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und es gibt keinen Bösewicht. Es gibt nicht viel Charakterentwicklung, und die Geschichte dreht sich hauptsächlich um den Auftrag selbst.

Schreibstil: Die Geschichte ist wie ein Märchen geschrieben, was ich sehr charmant fand. Allerdings gab es ein paar Stellen, die mich überrascht haben, weil der Schreibstil vermuten lässt, dass die Geschichte in einer Märchenwelt spielt, doch plötzlich werden Autos, Radios und Tiktok erwähnt.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die ersten Kapitel eine Geschichte aufbauen, die dann plötzlich in eine andere Richtung abbiegt. Es wird zwar erwähnt, dass Mentha außergewöhnlich ist, aber das trägt nicht wirklich zur Auflösung der Handlung bei.

Ich habe die Geschichte dennoch genossen, auch wenn ich sie nicht umwerfend finde.

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Ein wunderschönes Buch über Mythen rund um Sternen

Astrologica von Suki Ferguson

Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich schon immer für Mythen und Sagen interessiert, und dieses Buches passt thematisch perfekt zu meinen Interessen.

Mir gefällt besonders, dass die Autorin das Thema Astrologie aus einer kulturellen Perspektive betrachtet: Alle Kulturen haben zu den Sternen aufgeschaut und Geschichten über Götter, Menschen und Geschöpfe erzählt, die den Nachthimmel bewohnen. Dieses Buch ist praktisch ein Sachbuch über diese Mythen. Es enthält Geschichten zu den Sternzeichen, sowie Erzählungen über die Planeten und Sterne. Da unsere Sternzeichen von der griechischen, bzw. römischen Mythologie stammen, liegt der Fokus natürlich auf diesen Sagen. Es werden jedoch auch Geschichten von der Inka und Maya, sowie aus einigen anderen Kulturen erzählt. Es gibt auch ein paar Seiten, die dem chinesischen Tierkreis gewidmet sind. (Eine Kleinigkeit, die mich irritiert hat, sind die chinesischen Charakter für Affe und Hahn, die auch versehentlich bei Hund und Schwein erschienen. )
Die Astrologie als Praxis zur Zukunftsvorhersage wird nur beiläufig erwähnt, und zwar im Zusammenhang damit, dass sie entstand, weil die Menschen  glaubten, die Sterne würden ihr Leben beeinflussen. 

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Sprache, Kultur und Geschichte

Berlinerisch von Lea Streisand

Dieses Büchlein ist ein Must-Read für alle neu zugezogenen Berliner. Als Nicht-Muttersprachlerin finde ich dieses Buch unglaublich hilfreich um nicht nur die Sprache, sondern auch die Geschichte Berlins besser zu verstehen.
Dieses Buch bietet nicht nur einen Überblick über die im Berliner Dialekt verwendeten Begriffe und Ausdrücke, sondern auch über die Geschichte und Kultur, die ihn geprägt haben.

Das längste Kapitel führt durch die Geschichte Berlins und erklärt, wie die verschiedenen Wellen jüdischer und französischer Einwanderung die Sprache beeinflusst haben. Selbst stereotype Zuschreibungen gegenüber der Berliner (z.B. der Berliner Unwille) haben einen historischen Ursprung, die erläutert wird.
Die Leser erfahren außerdem viel über den geschichtlichen Hintergrund verschiedener Berliner Stadtteile sowie über die Darstellung des Berlinerisch in den Medien.
Eine kurzweilige Lektüre für alle, die sich für Berlin interessieren.

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Wunderschöne Bilder, kindgerechte Handlung, perfekt zum Miträtseln

Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume von Kristyna Litten

Das Cover ist einfach wunderschön und ich war erstaunt, als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, dass es innen genauso entzückend aussieht. Die Geschichte wird im Comicformat erzählt und die Illustrationen sind in einem zauberhaften Stil und mit sehr viel Liebe zum Detail gezeichnet.

Die Handlung ist kindgerecht und vermittelt eine schöne Botschaft über Selbstvertrauen. Da sich die Geschichte auch um Bienen dreht, erfahren die Leser ganz nebenbei viel Wissenswertes über diese Tiere.
Das Buch hat nur 75 Seiten, aber es passiert richtig viel, und die 15 Rätsel/Aufgaben sind abwechslungsreich und machen großen Spaß. Besonders gut gefällt mir, dass die Rätsel eng mit der Handlung verknüpft sind. So haben die Leser wirklich das Gefühl, mitte in der Geschichte zu stecken.
Ich finde, es ist ein ideales Buch für unterwegs, z.B. für eine lange Zugreise.

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Liebevolle, herzerwärmende Mutmachgeschichte

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte von Gareth Ryans

Was für ein schönes Buch! Diese Mutmachgeschichte finde ich richtig gelungen.
In diesem Buch geht es um ein kleines Gespenst, das eine Party organisieren will, weil es sich einsam fühlt. Doch keiner scheint kommen zu können, bis es am Ende doch klappt.
Die Botschaft gefällt mir besonders gut: Manchmal klappt etwas, und manchmal nicht, aber wichtig ist es, es zu versuchen.

Manchmal sieht alles ganz schlecht aus, und plötzlich wird doch wieder alles gut. Es gibt keine Schuldzuweiaungen, und vor allem keine Andeutung, das man sich einfach nur mehr anstrengen müsste.
Besonders gut gefällt mir, dass das Gespenst bei jedem Freund unsicher ist, ob es ihn überhaupt einladen darf. Einen hat es erst vor ein paar Tagen kennengelernt, einen anderen schon lange nicht mehr gesehen... Doch immer wieder nimmt es all seinen Mut zusammen und fragt, auch wenn es zunächst immer wieder nicht klappt. Diesen Teil finde ich eigentlich am Wichtigsten: dass man seinen eigenen Zweifel überwinden sollte.

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Lustiger Kinderroman mit überraschend viel Tiefe

Freiheit für die Waldwiesel von Stepha Quitterer

Ein Kinderroman mit sprechenden Tieren für Kinder ab 10? Absolut!
Ich weiß nicht was für ein Buch ich erwartete. Vielleicht eine gewöhnliche Kindergeschichte mit einem tollen, spannenden Abenteuer. Dies gibt es auch, aber es werden auch ernsten Themen aufgegriffen.
Parallel zur abenteuerlichen und manchmal absurden Handlung bietet das Buch einen Einblick in die Mechanismen von Unterdrückung und sozialen Strukturen.

Piet, ein Waldwieselkind, nimmt an einem Wettbewerb teil, um einen begehrten Ausbildungsplatz zu gewinnen, und ignoriert dabei die Warnung, dass es sich um eine Falle handelt. Nachdem der gesamte Wald "ent-wieselt" wurde, stellt er zu seinem Entsetzen fest, dass alle anderen Tiere wussten, was vor sich ging, und niemand etwas dagegen unternommen hatte. Verzweifelt und verletzt begibt sich Piet auf eine Reise in die großse Stadt, um die Wiesel aus der Wieselfabrik zu retten.
Auf seinem Weg begegnet er freundlichen und weniger freundlichen Charakteren und Situationen, die mal absurd, mal beängstigend, aber immer unerwartet sind.
Die ersten beiden Kapitel fand ich etwas langatmig, aber danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Mir gefällt, dass sich die Geschichte auf die Rettungsaktion konzentriert und die Sozialkritik im Hintergrund bleibt. Es gibt viele kleine Kommentare und Bemerkungen, die man, wenn man möchte, tiefer analysieren kann, die aber nicht auffällig sind, wenn das Kind noch nicht bereit ist, diese Themen zu verarbeiten.
Fazit: Ein spannender Kinderroman mit viel Tiefe!

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