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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Wunderschöne England-Reise

OTTO fährt los - Eine Reise nach England von Madlen Ottenschläger

Meine Kinder waren absolut begeistert, ein neues Otto-Buch zu bekommen. Sie lieben den kleinen VW-Bus und seine tollen Abenteuer. 
Diesmal reist Otto in den Sommerferien mit Freda und Arthur nach England und besuchen viele aufregende Sehenswürdigkeiten: Tower Bridge, Buckingham Palace, Big Ben, Stonehenge, Sherwood Forest.

.. Wie immer sind die Bilder absolut traumhaft, und die Figuren wirken sehr sympathisch.
Diesen Band finde ich deutlich besser als die vorherigen: Die Erzählung ist strukturierter und die Übergänge von Ort zu Ort machen das Lesen auch flüssiger, zumindest in der ersten Hälfte. Besonders gut gefallen hat mir die Karte, wo alle Anhaltspunkte eingezeichnet sind, und die Packliste, mit allen Gegenständen. Auch der kleine Handlungsstrang mit Sherlock Holmes finde ich süß, auch wenn meine Kinder die Figur noch gar nicht kennen.
In der zweiten Hälfte wirkt der Schreibstil leider schon wieder ein bisschen abgehakt, und auch die besuchen Orte sind nicht mehr so gut dargestellt (Tintagel Castle, Bedruthan Steps).
Insgesamt: schönes Buch mit tollen Bildern. Hat meinem Vierjährigen gut gefallen.

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Toll illustriert, Geschichte etwas oberflächlich

Nico & Daimon - Verflammt gute Freunde von Katja Brandis

Das Cover sieht sehr cool aus und auch die Illustrationen im Buch sind richtig toll. Es gibt viele Stellen, wo die Geschichte als Comic dargestellt wird, was den Text schön auflockert.
Handlung: Der junge Nico kommt an eine neue Schule, hat aber leider keine Freunde und wird gemobbt. Sogar ein Lehrer macht ihm das Leben schwer.

Nach einer mysteriösen Begegnung taucht plötzlich ein Drache in seinem Zimmer auf, mit dem Nico sich schnell anfreundet.
Die Geschichte klingt vielversprechend, allerdings ist der Schreibstil weniger aufregend als die Illustrationen und fühlt sich manchmal etwas langatmig an. Als Erwachsene finde ich die Handlung insgesamt etwas oberflächlich und es wird nicht ganz klar, wohin die Ereignisse führen. Es passiert zwar viel, aber der rote Faden ist nicht ganz klar zu erkennen.
Für eine Zielgruppe ab 10 finde ich, dass das Buch an Tiefe fehlt. Jüngere Kinder dürfte das aber weniger stören.

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Cosy, aber für meinen Geschmack zu langsam

The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie so langatmig war.

Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt.

Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.

Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.

Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.

Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.

Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.

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Spannend vom Anfang an!

Witch of the Wolves: Halbmond Erbe von Kaylee Archer

Dieses Buches Ist viel spannender, als ich erwartete und hat mich von Anfang bis Ende in Atem gehalten!
Handlung: Cordelia ist eine hexe und wurde von ihrer Tante großgezogen. Eines Tages wird sie von ihrer Vater entführt und zu seinem Rudel gebracht, da dieser ein Werwolf ist. Dort wird von ihr erwartet, dass sie der Nachfolger ihres Vaters, Bishop Danvers, heiratet.

Die Handlung ist spannend und ziemlich komplex. Es gibt viele Ebenen von Konflikten und Verschwörungen, die die Heldin im Laufe des Buches aufdeckt. Die Wendung am Ende fand ich sehr unerwartet und eigentlich auch etwas unnötig traurig.
Der Schreibstil war im Großen und Ganzen in Ordnung, obwohl ich fand, dass die ersten Kapitel etwas zu viele Erklärungen enthielten. Es wirkt, als ob der Autor den Lesern nicht zutraute, die richtigen Schlüsse zu ziehen, und deshalb alles klarstellen musste. Das Buch lässt dem Leser keinen Raum zum Nachdenken, auch wenn es die perfekte Geschichte wäre, um über Machtdynamiken und den Kontrast zwischen den frauenzentrierten Hexen und den patriarchalen Werwölfen zu reflektieren.
Die Liebesgeschichte finde ich eher "unschuldig": Bishop ist ein weißer Ritter, der perfekte Partner, und es gibt keine düsteren (dark) Untertöne, die in den meisten Werwolfgeschichten vorhanden sind. 
Spice: open door, explizite Szenen, auch wenn sie ihre Beziehung nicht komplet vollziehen.

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Kein Buch, das ich meinen Kindern geben würde

Logbuch einer Himmelsstürmerin von Frauke Angel

Hin und wieder stoße ich auf ein Buch mit einer an sich guten Geschichte, die der Autor aber irgendwie komplett ruiniert. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen: Das Cover ist süß, die Hauptfigur, die Roboter baut und Astronaut werden will, hätte meinem Kind super gefallen. Die Geschichte an sich ist auch kindgerecht: Mini ist traurig, weil ihre beste Freundin plötzlich ihre Zeit mit neuen Freundinnen verbringt, anstatt mit ihr einen Roboter zu bauen.

Mini unternimmt jedoch nichts dagegen und verbringt etwa die Hälfte des Buches damit, sich über die "Topmodels" zu beschweren -- die Freundesgruppe, der sich ihre Freundin Silla angeschlossen hat. Mini nennt sie ständig dumm, während sie selbst im Vergleich so intelligent ist: Sie mag Naturwissenschaften und baut Roboter. 
Die herablassende Kommentare finde ich schade: "meine beste und klugste Freundin will ein ferngesteuerter Kleiderständer werden", "viel schlimmer wäre es, wenn ich immer schon die Dümmste gewesen wäre und auch dumm bliebe", "ich persönlich finde zwar, sie sollten erstmal an ihrer Intelligenz arbeiten"...
Ich hätte das als normale Reaktion eines verärgerten Kindes akzeptiert, wenn da nicht all die anderen Sachen wären, die ich in einem Buch für Achtjährige absolut unangebracht finde:
- Erwähnungen von Methoden zum Abnehmen, wie Fasten, literweise Wasser trinken anstatt Essen, sich operieren lassen...
- Schminken, Maniküre (mit Fake Nägeln), Lashes, Ganzkörper-Make-Up mit Sprühdosen,
- die Topmodels bekommen plötzlich Brüste (BH gestopft... sie sind ca. acht Jahre alt)
- Schönheitsideale wie: mit einer Narbe kann man nicht Topmodel werden, Oberschenkel dürfen sich nicht berühren
Auch wenn diese Sachen herablassende erwähnt werden, finde ich nicht, dass sie zu einem Buch für Achtjährige gehören.
Irgendwann taucht der alte Kitafreund Erik auf, der jetzt "Erika" heißt,  ohne, dass diese Begegnung irgendwas zur Handlung beiträgt.
Darüber hinaus gibt es 4x "Kackscheiße", 2x "Scheiße", einmal "Behindi-Bonus", dann klingt "hässlicher Giftzwerg" nicht mehr so schlimm.

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Tolle Aufmachung, schöne Geschichte, liebenswerte Figuren

Keine Panik - wir stellen die Schule auf den Kopf von Ilona Einwohlt

Dies ist unser erstes Buch vom Südpol Verlag und wir müssen unbedingt erwähnen, wie wunderbar die Seitengestaltung ist. Auf jeder Seite finden sich farbenfrohe Bilder und der Zeichenstil ist witzig und ansprechend. Der text ist so formatiert, dass einige Wörter durch eine andere Schriftgröße, -art oder -farbe hervorgehoben sind, was das Lesen interessanter macht.

Die Handlung ist ziemlich geradlinig: Die Grundschule ist in einem desolaten Zustand und es wird geplant, das Grundstück, wo sich ihr derzeit ungenutzter Garten befindet, zu verkaufen, um Renovierungen zu finanzieren. Die Schüler sind natürlich damit überhaupt nicht einverstanden und finden einen Weg um den Verkauf zu stoppen.
Die Geschichte ist abwechslungsreich, auch wenn nicht besonders abenteuerlich. Der Schreibstil ist lustig und lebendig, perfekt für Lesemuffel. Mein Sohn, der gut lesen kann, sich aber lieber für Comics interessiert, hatte viel Spaß beim Lesen.
Die Figuren sind alle sehr liebenswert, leider sehe ich die Spitznamen für den Schuldirektor (Herr Schildkröte) und den Hausmeister (Fauli) nicht besonders positiv. Die Geschichte ist ansonsten kindgerecht und spannend.
Insgesamt: 5 Sterne

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Alles, was man über Geld wissen muss... und mehr!

Von Geld, Gold und Guppys von Andrea Schwendemann

Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden Konzepte erklärt: Was ist Geld? Warum gibt es Geld? Was sind Zinsen? Was ist eine Börse? Aber auch: Was sind Bitcoins? Wie berechnet man Zinsen? Warum spricht man ungern über Geld?
Die Erklärungen sind kurz und klar, und auch die komplexere Themen sind für Kinder leicht verständlich aufbereitet.

Der Schreibstil richtet sich zwar an ein jüngeres Publikum (ab etwa 8 Jahre), aber es gibt so viele nützliche Informationen, dass dieses Buch auch für ältere Kinder interessant sein kann.
Es gibt viele lustige Mitmachaufgaben, zum Beispiel einen Geldschein zu entwerfen, einen Sparplan zu erstellen oder Quizzes zu beantworten.
Das ganze wird sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger erklärt. Auch politischere Themen wie "ist es gerecht, dass manche Millionen verdienen?" werden neutral behandelt und die Kinder werden dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Eltern darüber zu sprechen.
Die Aufmachung finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Buch ist größer, als ich erwartet hatte (A4) und das Softcover sowie das Papier fühlen sich ein bisschen an wie bei Malbüchern oder Mitmachheften.

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Unterhaltsam genug, ein bisschen tragisch, mit Happy Ending

Verrat der Schwäne von A. B. Poranek

Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der Magie in Trümmern liegt. In dieser Geschichte muss Odile ihrem Ziervater Regnault helfen, die magische Krone des Königs zu stehlen, um die Magie ins Königreich zurückzubringen.

Dazu nimmt sie die Gestalt von Marie d'Odette an, um die Verlobte des Prinzen zu werden.
Die Handlung ist relativ geradlinig, und die Hintergrundgeschichte des Königreichs und der Figuren ist zwar ausreichend, aber nicht besonders komplex oder detailliert. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge, die die Geschichte spannender machen: der Diebstahl der Krone und die Suche nach dem Monster, das den König getötet hat.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Atmosphäre ist düster und erinnert an ein Märchen. Für mich entwickelt sich die Geschichte allerdings etwas zu langsam.
Die Charaktere wirken nicht besonders tiefgründig, und es hat mich gestört, dass Odile sich nicht an den Plan halten kann. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ihr blindes Vertrauen in Regnault mit mehr als nur „er hat mich großgezogen“ begründet worden wäre, zumal sie immer das Gefühl hat, dass er Dinge vor ihr verbirgt.
Die Liebesgeschichte bleibt meist im Hintergrund und entwickelt sich sehr langsam. Es gibt ein paar Küsse, aber mehr auch nicht.
Insgesamt: eine unterhaltsame Geschichte, dass ich jedes Mal daran denken werde, wenn ich Schwanensee sehe.

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Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien! von Silke Schellhammer

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.

Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Ein niedliches modernes Märchen mit einer sehr schönen Botschaft.

Mentha von Iva Procházková

Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt retten, indem sie die Menschen davon überzeugt, sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern.

Die Handlung ist für Kinder leicht verständlich und relativ ruhig.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und es gibt keinen Bösewicht. Es gibt nicht viel Charakterentwicklung, und die Geschichte dreht sich hauptsächlich um den Auftrag selbst.

Schreibstil: Die Geschichte ist wie ein Märchen geschrieben, was ich sehr charmant fand. Allerdings gab es ein paar Stellen, die mich überrascht haben, weil der Schreibstil vermuten lässt, dass die Geschichte in einer Märchenwelt spielt, doch plötzlich werden Autos, Radios und Tiktok erwähnt.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die ersten Kapitel eine Geschichte aufbauen, die dann plötzlich in eine andere Richtung abbiegt. Es wird zwar erwähnt, dass Mentha außergewöhnlich ist, aber das trägt nicht wirklich zur Auflösung der Handlung bei.

Ich habe die Geschichte dennoch genossen, auch wenn ich sie nicht umwerfend finde.

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