Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Eine wunderschön illustrierte Mutmach-Geschichte für Leseanfänger
Olympiade der Tiere - Auf die Tatzen, fertig, los von Tina Schilp
Wie alle Mutmach-Geschichten ist der Anfang etwas unangenehm. Das kleine Lowenkind Lenni wird zur Tierolympiade geschickt und zwar ganz alleine: Er muss seinen Vater vertreten, da letzterer sich verletzt hat. Lenni muss die Ehre der Löwen verteidigen und der erste Löwe sein, der den Wettlauf gewinnt.
Also ganz schön viel Druck auf ein so kleines Lowenkind. Diesmal sind die Chancen aber gut, da die Antilope, die bisher immer gewonnen hat, verletzt ist. Der kleine Lenni macht sich also widerwillig auf den Weg zur Olympiade und gibt sich viel Mühe zu trainieren. Doch sein Trainer ist ein Faultier, das scheinbar nur komische Weisheiten hat und die Antilope ist trotz Verletzung immer noch schneller beim Training als er.
Die Geschichte hat ein herzerwärmendes Ende, doch die Botschaft, dass gewinnen nicht das wichtigste ist, kommt etwas schwach rüber, da Lenni trotzdem gewonnen hat.
Wunderschönes Pappbuch um die Welt zu entdecken
So bist du - Wähle das, was zu dir passt von Marisa Hart
Ich finde dieses Buches absolut gelungen. Erstens ist die Idee wirklich gut: auf 15 Doppelseiten werden Kleinkinder eingeladen, ihre eigenen Meinungen und Vorlieben zu äußern. Jede Doppelseite stellt eine Alltagsszene dar, wo eine süß illustrierte Figur (Stinktier, Nilpferd, Schildkröte, Fledermaus, Katzenbär und "Fantasietier") etwas wählen soll.
Dabei wird das Kind gefragt, was seine eigene Präferenz ist.
Die Aufmachung ist wunderbar. Die Bilder sind so schön gemalt und super detailliert. Für die jüngeren Kinder kann man das Buch einfach als Wimmelbuch benutzen, da es so viel zu entdecken gibt. Auf dem ersten Blick hatte ich das Gefühl, dass es zu viel Text gibt. Nach dem Lesen finde ich den Text genau richtig. Er bezieht sich konkret auf die Illustrationen und läd die Kinder zum entdecken und mitmachen ein. Der Text zeigt auch vorbildlich, wie man Bilderbücher mit Kleinkindern lesen sollte: beobachten, beschreiben und Fragen stellen. So ein Buch hätte ich gerne früher gehabt!
Ein phantasievolles Buch für Erstleser!
Nikki King: Verfuchst noch mal! von Mascha Matysiak
Niki King ist ein ganz normales Mädchen, bis sie eines Tages mitten im Schulunterricht merkt, dass ihre Ohren flauschig und orange geworden sind und sie plötzlich lust hat ihren Hamster mit Ketchup zu essen... Nach und nach verwandelt sie in einen Fuchs! Mit dem Nachbarkind Jaro, der sich in eine Elster verwandeln kann, versucht Niki herauszufinden, was diese Verwandlung auf sich hat.
Ein tolles Phantasie-Buch für Erstleser! Die Geschichte ist spannend und in einfacher Sprache erzählt. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und die Satzstruktur ist richtig simpel. Dadurch eignet sich das Buch meiner Meinung nach eher fürs Selberlesen, da es beim Vorlesen gefühlt an Gliederung fehlt.
Das Buch ist wunderschön illustriert. Große, bunte Bilder auf jeder Seite lockern den Text auf und haben viele lustige Details, die man beim genaueren Betrachten bemerkt.
Ein sehr tolles Buch für Erstleser!
Interessante Geschichte elegant umgesetzt
Emmas Herzdilemma von Stefanie Gerstenberger
"Emmas Herzdilemma" ist ein Liebesroman mit einer Wendung: statt einem Handlungsstrang werden zwei parallele Stränge erzählt, die jeweils eine Möglichkeit für Emmas Leben darstellen.
Emma, die Protagonistin, ist 16 Jahre alt. Sie wird von ihren Eltern gegen ihren Willen nach Rom geschickt.
Dort soll sie in der Pension ihrer Tante arbeiten. Ein Ereignis spaltet die Handlung in zwei Stränge. Verbringt sie ihren Sommer in Rom oder in Köln? Beide Geschichten werden parallel aus Emmas Sicht erzählt.
Die Geschichte ist lebendig geschrieben und lässt sich gut lesen. Jedes Kapitel ist durch ein Piktogramm gekennzeichnet, damit die Leser immer wissen, zu welchen Handlungsstrang es gehört. In der Geschichte geht es nicht nur um die Liebe, sondern auch um Emmas persönliches Wachstum.
Ich finde diesen Roman besonders gut geeignet für das Zielalter. Die Teenager-Jahre sind eine Zeit, wo die Jugendlichen nach ihrer Identität suchen. Durch die zwei Handlungsstränge erfährt man, wie unterschiedliche Lebenserfahrungen uns beeinflussen.
Schöne Geschichte über Freundschaft
Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier
"Lua Luftwurzel" ist ein wunderschönes Kinderbuch, empfohlen für Kinder ab sechs Jahren.
Die kleine Lua ist eine Silberelfe, deren Aufgabe es ist, Tieren zu helfen. Eines Tages wird sie von einer Hexe gefangen, die sie verkaufen möchte. Lua versucht mehrmals zu Fliehen, doch der Zauber der Hexe bringt die Elfe immer wieder zurück.
Als die Hexe plötzlich Opfer eines bösen Zauberer wird, muss Lua ihre Freiheit riskieren, um ihr zu helfen.
Die Geschichte ist toll erzählt und wunderschön illustriert. Die Figuren sind gut abgerundet, auch wenn sie nicht besonders komplex sind (es ist ja ein Kinderbuch). Die Hexe ist nicht böse. Sie fängt Fabelwesen und verkauft sie, um Geld zu verdienen. Da die Fabelwesen eine andere Sprache sprechen weiß sie nicht, dass es sich um intelligente Wesen handelt. Die Botschaft, dass man die Natur respektieren sollte, wird dadurch auf subtile Art und Weise vermittelt. Es wird zum Beispiel erwähnt, dass es früher viel mehr Fabelwesen gab, welches sich auf die Verlust der Artenvielfalt bezieht.
Fazit: Eine schöne Geschichte für junge Leser!
Spannende Geschichte, seltsamer Unterton
Kola und Hops - Der Kaufhausdieb von Alan MacDonald
Kola und Hops sind ein Koala und ein Pinguin, die zusammen in einem Baumhaus wohnen. Als sie eines Tages ein Kaufhaus besuchen, treffen sie einen Dieb, der gerade Schmuckstücke geklaut hat. Da der freche Dieb daraufhin auch Kolas nagelneuen Umhang klaut, müssen Kola und Hops den Dieb finden.
Die Geschichte ist spannend und der Text eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum selber lesen.
Es gibt schöne Bilder auf jeder Seite, die vom Stil her ein bisschen altmodisch wirken. Das hat das Kind nicht gestört.
Was bei mir zu hochgezogen Augenbrauen geführt hat, ist die Beziehnung zwischen Kola und Hops. Hops kocht das Frühstück und Kola bedient sich einfach. Auf dem Tandemfahrrad tritt Hops allein, während Kola lenkt. Hops hat eine gute Idee und Kola erntet die Lorbeeren dafür. Mich hat es gestört, dass so eine unfaire Beziehung normalisiert wird. Ich habe auch bemerkt, dass die zwei weiblichen Figuren im Buch nur Zuschauer-Rollen haben.
Tolle Freundschaftsgeschichte
Tilda und Pony Törtchen von Ninka Reittu
Das Cover ist zuckersüß gemalt und hat mir sofort gefallen.
Die kleine Tilda lebt auf einem Bauernhof mit ihren zwei Großmüttern Omi und Oma. Dort leben auch viele Tiere, aber irgenwas fehlt: ein Pony. Eines Tages findet die Großmutter eine Annonce in der Zeitung: Pony zu verkaufen! Tilda hat endlich ihren neuen Freund gefunden!
Doch die Freundschaft läuft nicht wie geplant: Pony Tortchen hat keinen Bock zu machen, was Tilda will.
Die beiden lernen aber, dass Kompromisse wichtig für ein gutes Zusammenleben sind und das Buch hat ein Happy End. Die Moral der Geschichte ist ziemlich deutlich erläutert: "Wahre Freundschaft bedeutet, dass jeder so sein kann wie er ist, und auch mal seine eigenen Wege gehen darf."
Das Buch ist lustig geschrieben und illustriert. Die Geschichte ist relativ kurz und lässt sich gut vorlesen. Auf jeder Seite gibt es schöne, farbenfrohe Bilder, perfekt für Kitakinder.
Schöne Geschichte mit tollen Illustrationen
Meck und Schneck. Spaß hat, wer trotzdem lacht von Michael Engler
"Meck und Schneck: Spaß hat, wer trotzdem lacht" ist ein sehr süßes Bilderbuch für Kinder ab ca. vier Jahren. Das Buch ist wunderschön illustriert. Mir hat besonders gefallen, dass es aus der Perspektive der kleinen Schnecke darstellt wird. Also alles ist riesig. Sie begegnet zum Beispiel einem Zebra und wir sehen nur zwei Hufe, dann nur einen riesigen Kopf, als es sich beugt.
Der Schreibstil ist für junge Kinder passend. Den Einstieg finde ich aber etwas abrupt und ich habe mehrmals geguckt, ob ich eine Seite überblättert hatte. Auch verwirrend ist der "Salatbaum", der am Anfang wie ein Chinakohl dargestellt ist. Am Ende ist dort ein normaler (umgefallener) Baum. Oder vielleicht haben wir das Ende falsch verstanden, da mein Kind bemerkt hat, dass auf der Seite mit dem Sturm ein "fliegender Salat" abgebildet ist. Wurde der "Salatbaum" vom Wind weggeblasen und ist an dessen Stelle ein andrer Baum abgestürzt?
Naja, die Frage hat mein Kind gar nicht gestört und er hat die Geschichte trotzdem sehr genossen.
Lustiges und phantasievolles Kinderbuch
Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze von Maja Konrad
Lustiges und phantasievolles Kinderbuch
"Holly, Herbert und die Fleischfresserpflanze" ist eine lustige Geschichte, empfohlen für Kinder ab acht Jahren.
Die Protagonistin Holly bekommt auf einem Flohmarkt eine Fleischfresserpflanze. Eine vegetarische Fleischfresserpflanze, sogar.
Eine riesige Venusfliegenfalle, die sprechen und kochen kann. Und was sie auch besonders gut kann, ist rechnen. Rechnen kann Holly überhaupt nicht. Sie nimmt dann Herr Pula, die Fleischfresserpflanze, zur Schule und lässt sich von ihm bei Matheaufgaben helfen. Nachdem die Pflanze entführt wird, muss Holly und ihr neuer bester Freund Herbert sie finden und retten.
Die Geschichte ist lustig und phantasievoll und hat meinem Kind gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Handlung hat ein gutes Tempo. Die Freundschaftsgeschichte zwischen Holly und Herbert hat mir gut gefallen. Ich finde die vertrauensvolle Beziehung zwischen Holly und ihren Vater auch sehr schön, insbesondere in einem Kinderbuch.
Schöne, lehrreiche Geschichten
Die kleine Schnecke Monika Häuschen 5: Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit? von Kati Naumann
„Die kleine Schnecke Monika Häuschen – Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit?“ ist eine Art Geschichten-Sachbuch für Kinder ab 6 Jahren.
Im Buch sind vier Geschichten enthalten. Wir begleiten also die drei Hauptfiguren (die Schnecke Monika Häuschen, der Regenwurm Schorsch und der Graugänserich Günter) durch die vier Jahreszeiten und erfahren, was bestimmte Tiere (Reh, Feldhamster, Eichhörnchen und Blaumeise) zu der Jahreszeit machen.
Nebenbei lernen die Kinder auch über Kaulquappen, Vögel, Getreidearten, usw.
Auf einer unterhaltsamen Art und Weise wird Sachwissen vermittelt. Dies erfolgt nicht nur durch die Geschichten, sondern auch durch kleine grüne Kästchen mit Sachwissen, die immer wieder auftauchen.
Nur die Geschichte mit dem Rehbaby sorgte für einige hochgezogen Augenbrauen, da die Mutter das ältere Geschwister alleine lässt, um das neue Baby zu schützen.











