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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Fake-News verständlich zusammengefasst

Angriff der Killerunterhosen von Elise Gravel

Dieses Kinder-Sachbuch über Fake-News erklärt in kindgerechter Art und Weise alle wichtigen Aspekte des Themas. Das Buch ist im Comic-Format umgesetzt, mit lustigen "Blob"-artigen Figuren. Das finde ich gut gelungen und bringt eine Menge Humor zu diesem sonst ernsten (und vielleicht auch trockenen) Thema.

 

Das Buch befasst sich mit allen Fragen, die man sich über Fake-News stellen kann: Was sind Fake-News? Warum gibt es sie? Warum werden sie verbreitet und was passiert, wenn das getan wird? Warum wird ihnen geglaubt? Und das wichtigste: wie kann man echte von falschen Nachrichten unterscheiden? 

Die Erklärungen sind klar und gut verständlich. Ganz in die Tiefe wird nicht gegangen. Die Texte sind kurz und quasi in Stichpunkten zusammengefasst, sodass man schnell das Buch durchlesen und eine gute Übersicht des Themas bekommen kann.

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Selbstreflexion, Selbstentdeckung und Selbstsicherheit

It's me oder Wie mein Leben plötzlich glitzerte von Mara Andeck

Die Suche nach der eigenen Identität ist DIE Beschäftigung für junge Teenager und dieses Buch geht das Thema direkt an. Gwinny, die Protagonistin, hat das Gefühl, dass ihr Leben eine Prüfung ist, für die sie nicht richtig gelernt hat. Viele Jugendromane befassen sich mit dem Thema. Während die üblichen Romane lieber die Leser in ausgedachte Welten entführen, wo die Protagonisten quasi neue Identitäten entdecken und wo ihre Fähigkeiten durch Abenteuer "geprüft" werden, bietet dieses Buch eher Selbstreflexion an.

Gwinny hat keine Zauberkräfte. Sie ist nicht besonders, keine Auserwählte. Die ist ein ganz normales Mädchen, der etwas besonderes passiert: von einem Fee-Jungen bekommt sie plötzlich drei Wünsche angeboten. Sie wünscht sich, dass sich ihr Leben weniger wie ein Test anfühlen soll. Dafür muss sie dann relativ banale Aufgaben ausführen. Das ganze ist aber spannend erzählt und mit dem Geheimnis des Fee-Jungen verwoben. Der Schreibstil ist lebendig und das Buch lässt sich gut lesen. Das Tagebuch-Format erlaubt es den Lesern, sich gut in die Hauptfigur hinein zu versetzen. 

Eine tolle Geschichte für junge Teens.

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Biographie trifft Sachbuch

Über Leben und Tod von Florian Klenk

Es gibt Leute, die eine bestimmte Leidenschaft haben. Wenn sie auch den passenden Beruf haben, kann man so einiges lernen. Wenn man das Glück und das Privileg hat, so eine Person zu treffen, sollte man unbedingt zuhören. 

Christian Reiter ist Gerichtsmediziner. Auf dem Cover sieht er freundlich und lebhaft aus.

Also nicht wie jemand, der täglich mit toten Menschen zu tun hat. Doch die Geschichten, die er erzählt, sind makaber und absolut faszinierend. 

Das Buch entführt den Leser in die Welt des Gerichtsmediziners, wie ein Spaziergang in einem düsteren Ort. Das Spektrum von Themen ist überraschend breit. Natürlich geht es um den Tod, aber das Sterben ist im echten Leben viel vielfältiger, als was man im Fernsehen sieht. Die Geschichten sind meisterhaft von Florian Klenk wiedergegeben. Die Mischung von Wissenschaft und Soziologie, Biographie und Sachbuch, macht das Thema lebendig. Als Krimi-Fan finde ich das Buch absolut fesselnd.

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Tolles Wimmelbuch mit Klappen

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Tiere und ihre Kinder von Susanne Gernhäuser

Dieses Wimmelbuch finde ich wirklich sehr schön gestaltet. Das Cover zeigt die üblichen Bauernhof-Tiere, doch im Buch werden viele unterschiedliche Ökosysteme abgebildet: Wald, Savanne, Dschungel, Meer, Nord- und Südpol. Die Vielfalt finde ich besonders gut, da Kinder viele Tiere kennen lernen können, die nicht so oft vorkommen.

 

Das Format entspricht den üblichen "Sachen suchen"-Büchern von Ravensburger, und zwar, mit einer Spalte auf der linken Seite wo sich ein Text und einige Suchbilder befinden. Besonders in diesem Buch sind die vielen Klappen, was meinen Kindern immer sehr gut gefällt. 

Ich finde allerdings, dass das Buch sich mehr auf die Tierkinder fokussieren könnte. So wie es umgesetzt wurde, sind die Tierkinder eher zweitrangig. Die Texte sind zwar hilfreich und erzählen über einige Arten, die sich in den Doppelseiten befinden, doch viele Tierkinder sehen fast gleich aus wie die Eltern und sind dann weniger interessant für die Kinder.

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Süß illustriert und mit Reimen!

Tierisch krank von Kathrin Lena Orso; Jens Ohrenblicker

Das lustige und farbenfrohe Cover finde ich sehr süß. Es wirkt ein bisschen als würden die Tiere Doktor spielen. Der Inhalt ist ebenfalls sehr süß. Auf elf Doppelseiten werden unterschiedliche Tiere für allerlei Krankheiten und Auas behandelt. Auf der Linken Seite wird das kranke oder verletzte Tier gezeigt und auf der rechten Seite, wie das Tier behandelt wird.

Der Text ist in Reimen geschrieben (vier Zeilen auf jeder Seite) was mir sehr gut gefällt. Ich finde, die Reime machen das Vorlesen kurzweilig und interessant. Die Bilder sind sehr süß illustriert.

Ich finde, dass ist das perfekte Buch zum Vorlesen, wenn die kleinen Kinder krank sind. Im Buch sind so viele Situationen abgebildet (Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Verletzungen), dass es zu fast jeder Krankheit passt. Am Ende des Buches wird das Kind direkt von den Tieren angesprochen, um ihm viel Mut zu schenken. 

Ein tolles Buch, auch für gesunde Kinder!

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Lustige, freche, spannende Kindergeschichte

Die wilden Robbins (Band 1) von Nina Weger

Das farbenfrohe Cover zeigt die wilden Robins: Rieke, Minna, Strick-Liesl, Bretti und Hund Murkel. Die Figuren werden am Anfang des Buches vorgestellt, was sehr praktisch ist, da alle Figuren auf einmal in der Geschichte erscheinen. Der Stadtplan am Anfang ist ebenfalls sehr praktisch.

Die Geschichte ist unterhaltsam und lustig geschrieben.

Es gibt im Buch schöne Illustrationen, die den Text auflockern. 

Die Handlung ist in der Kategorie "Kinder gegen Erwachsene", welche oft bei Büchern für die Altersgruppe auftaucht. In dieser Geschichte müssen zwei feindlichen Kinderbanden zusammen arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Auch wichtig im Buch ist das Bedürfnis der Kinder, einen eigenen Ort zu haben, fern von Erwachsenen, wo sie einfach "wild" sein dürfen. In diesem Sinne beschreibt die Geschichte einen quasi (für Kinder) idyllischen Ort, wo sowas tatsächlich möglich ist.

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Internatgeschichte trifft Pferdemädchen

Forever 1: Forever. Mein Wildpferd und ich von Usch Luhn

Anni geht auf ein sehr besonderes Internat: eine Schule, wo die Pflege von Tieren, insbesondere Pferden, im Mittelpunkt steht. Anni ist glücklich in ihrer Schule, doch sie vermisst auch ihren Wildpferd-Freund Ponyherz. 

In diesem Buch wird die Geschichte durch eine Mischung von Tagebuch und Roman erzählt.

Eine Handlung gibt es nicht wirklich, zumindest nicht, wie in üblichen Internat-Fantasy-Abenteuer Romanen. Dieses Buch erzählt Annis Schullalltag und was sie mit ihren Freunden macht. Nebenbei erfährt der Leser viel über Tierhaltung. 

Der Sprachstil ist passend für die Zielgruppe (ab 9 Jahren). Die Autorin verwendet auch jugendsprachliche Anglizismen, was ich für das Zielalter nicht besonders wünschenswert finde, es aber auch akzeptabel ist. 

Mir haben besonders die Illustrationen in Bleistift gefallen. Sie sehen so aus, als hätte Anni sie selber gezeichnet und gibt zusammen mit den Tagebucheinträge der Geschichte eine persönliche Note.

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Mutige Frauen werden nur bestraft

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

Das Cover spiegelt die im Buch beschriebene Welt von Ludwig XIV. wider: prächtig, sinnlich und leicht verdorben. Ein goldenes Seil hängt wie eine Drohung um dem Hals jeder metaphorichen Blume in der Geschichte. 

Laut Klappentext wird über "eine Gruppe von Frauen, die sich am Hof der Übermacht der Männer widersetzt" erzählt.

Ich habe also eine quasi feministische Geschichte erwartet. In der Tat fühlt sich das Buch an, wie genau das Gegenteil. Es ist ein Märchen, aber nicht im Disney's "Happily ever after"-Stil, sondern nach der ursprünglichen Version, wo Rotkäppchen vom Wolf gefressen und gar nicht gerettet wird. Märchen, die als abschreckende Beispiele dienen, um Mädchen zu warnen: gehorcht, sonst wird es euch schlecht gehen. 

Die Frauen der Geschichte (die alle irgendwie nebenrollen zu spielen scheinen) werden ermutigt, sich zu äußern und werden dann dafür bestraft. Selbst im engsten Kreis sind sie nicht sicher.

Die Autorin was großzügig genug, um uns ein Happy End zu geben. Doch es fühlt sich wie der rettende Jäger am Ende von Rotkäppchen: eine Ergänzung im Nachhinein, um den Leser zu trösten. Wer nicht mehr an Märchen glaubt, weiß, dass der Jäger nie kommen wird.

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Tolles Beschäftigungsbuch 

Das dicke Quatsch-Rätselbuch von Isabel Große Holtforth

Dieses Rätselbuch ist lustig und enthält viele wunderschön gemalte Bilder. Das farbenfrohe Cover spiegelt den Inhalt gut wider. 

Das Buch bietet eine kunterbunte Auswahl von Rätseln, Malvorlagen, Schwungübungen, Labyrinthen, usw. Es gibt auch Anregungen, um kreativ zu werden und seine eigenen Ideen zu zeichnen.

Jeder wird etwas für sich finden. 

Die Altersempfehlung für dieses Buch ist ab 4 Jahren. Das Angebot ist aber so vielfältig, dass auch etwas jüngere Kinder Spaß haben können. Mein Fünfjähriger findet die Rätsel spannend, während sein kleiner Bruder (drei Jahre alt) sich gerne die Bilder anschaut und die Zählen-Übungen mit mir zusammen macht. 

Es gibt auch viele Aktivitäten und Aufgaben, die Kinder auch unterwegs gut beschäftigen können. Die lustigen Quatsch-Rätselbilder sind, zum Beispiel, super geeignet für wenn man im Auto oder im Zug sitzt. Es gibt einfach viel zu entdecken. 

Also: ein tolles Buch um seine Kinder zu beschäftigen.

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Tolles Buch für die Einschulung

Mutmurmeln für den ersten Schultag von Sarah Welk

Lolle und Linus kommen bald in die Schule und fühlen sich ein bisschen verunsichert. Für den ersten Schultag brauchen sie eine extra Dose Mut. Lolle weiß genau, was zu tun ist: Sie machen Mutproben und speichern den Mut in einer Murmel. Danach kann die Murmel ihnen den Mut zurückgeben, wenn sie ihn brauchen.

 

Die Idee der Mutmurmeln finde ich hervorragend. Für mein Vorschulkind war dieses Buch perfekt, um sich für die Schule vorzubereiten, auch wenn er sich auf die Schule freut und nicht besonders ängstlich ist. 

Der Text ist einfach gehalten und lässt sich gut lesen, beziehungsweise vorlesen. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und haben satte Farben. Die Figuren sehen auch sehr freundlich aus. 

Mir hat besonders gut gefallen, dass die Lehrerin und die Klassenkameraden in der Geschichte so freundlich und nett sind. Das finde ich beruhigend für die Kinder, die doch ein bisschen Angst haben: es gibt nichts zu fürchten!

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