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Rezensionen von PeWie:

Heile Welt

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach von Julia Mattera

Robert und Elsa führen zusammen einen Gasthof mit Übernachtung im Elsass. Sie ist für die Gäste und er für die Küche zuständig. Seine Küche ist sehr beliebt denn er verwendet nur Produkte aus dem heimischen Garten. Er ist etwas verschroben und redet lieber mit seinem Gemüse und den Tieren als zu den Menschen.

In diesem Sommer ändert sich etwas. Maggie aus England nimmt eine Auszeit in diesem Gasthof und interessiert sich für Robert. Auf einmal empfindet er dieses Interesse als nicht unangenehm. Wird sich dadurch Roberts Leben ändern?
Robert ist ein älterer grantiger Charakter, ein Einsiedler. Seine Schwester das totale Gegenteil, dazu kommen ihre Zwillinge zwei kleine wilde aber liebenswerte Kobolde. Maggie dagegen ist eine Frau mit Welterfahrung und viel Charme. Egal welche Figur man in diesem Roman betrachtet, sie ist einzigartig. Sehr detailliert beschrieben bis in die kleinsten Einzelheiten. Dazu kommen die Angewohnheiten, die entweder als schrullig oder einfach nur als gefühlvoll bezeichnet werden können.
Die Beschreibung dieser heilen Welt ist wie eine Malerei mit Worten. Zu jedem Satz könnte man ein Bild malen. Wunderschönes Gemüse, ein alter Zausel, zwei kleine Wichtel, Ziegen und Hühner. Es ist Poesie die etwas zu sehr die Ansicht vermittelt, das es nur eine richtige Art zu leben gibt. Wobei jeder der Hauptfiguren natürlich denkt seine sei die Richtige. Letztendlich muss der für uns ungewöhnliche Lebensstil dem angeblich Normalen weichen. Eine Kernaussage ist wichtig; der Umgang mit Lebensmitteln muss umsichtig geschehen, zwar nicht so wie dargestellt aber schon sorgfältig.
Am Ende des Buchs gibt es ein paar der Rezepte für die Robert so berühmt ist und für die seine Gäste weit reisen.
Im Großen und Ganzen war es ein unterhaltsamer Roman, leider wurde ab der Hälfte das Tempo der Geschichte derart beschleunigt, so das die Geschichte viel an Qualität verloren hat.

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Wofür Rache?

Rachejagd - Gequält von Nica Stevens; Andreas Suchanek

Anna ist vor drei Jahren zusammen mit einer Freundin von einem Stalker entführt worden. Sie hat schwer verletzt überlebt, ihre Freundin nicht. Nun ist der Typ wieder da. Er meldet sich bei ihr, verfolgt sie und ist auch für ihre Familie, Freunde und Kollegen eine Gefahr.
Gemeinsam mit dem FBI Agenten Nick, der Profilerin Lynette und dem IT Spezialisten Zane nimmt sie den Kampf für ihre Freiheit und ihr geistiges Überleben auf.

Es ist ein Autoren Duo das hier einen spannenden Thriller geschaffen hat. Ihn kenne ich schon von einer Jugendbuch Reihe. Sie war für mich neu, aber sie haben mich überzeugt. Es gibt keine Stelle an der man merkt, das hat jemand anders geschrieben als die vorherigen Seiten. Es ist spannend und flüssig geschrieben, ich habe das Buch weg gesuchtet. Nach der Hälfte hatte ich einen Verdacht, ich war überzeugt das ist logisch und richtig. Dann gab es einen Twist und das Gedankenspiel fing wieder von vorne an.
Am Ende hatte ich teilweise recht aber unter ganz anderen Voraussetzungen.
Es war eine gelungene Mischung aus einer taffen jungen Frau, Menschen die ihr bei Seite standen und Pschychopathen die aus noch unbekannten Gründen ihr und ihrem Freund Schaden zufügen wollen.
Zum einen ist das Buch zu Ende, aber der Strippenzieher ist noch nicht gefasst und das wissen nur wir Leser. Gönnen wir Anna und ihren Freunden ein paar ruhige Wochen bevor es mit dem nächsten Band weiter geht.

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