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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kuhasi:

Echt schön blumig

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam von Annabel French

Nachdem ich selber noch nie in Amsterdam war kann ich zu den Sehenswürdigkeiten, die im Roman erwähnt werden, nichts beisteuern aber es hat meinen Erwartungen entsprochen. Die Liebegeschichte sowohl an das Leben als auch an die Menschen ist sehr nett und kurzweilig zu lesen und hat mich gut unterhalten.

Rosie ist Optimistin, hat aber immer noch nicht ihren Job des Lebens gefunden. Immer wieder kommen ihr spontan interessante Ideen und meistens landet sie dann dabei im Chaos. London ist ihr zu trüb und hektisch und spontan beschließt sie, in die botanischen Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und als Floristin in Amsterdam neu anzufangen. Sie mietet sich in einem Hausboot ein und lernt schon in den ersten Tagen ihren mürrischen Nachbarn Max kennen. Rosie mietet sich einen Ministand am berühmten Blumenmarkt und legt los mit ihren Ideen.
Auch Max kommt sie schön langsam näher, auch wenn der durch die vorherige Beziehung etwas zurückhaltend ist.
Schön langsam entwickelt sich alles nach Plan, da kommt Rosies Vermieter mit schlechten Nachrichten. Dringende Renovierungsarbeiten am Boot sind fällig und die kann sich keiner der beiden leisten. Kurz bevor sie aufgibt kommt unserer Protagonisten aber eine Idee, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte.
In der Geschichte geht e auch um Zusammenhalt und Freundschaft und der fröhliche Charakter von der Hauptdarstellerin entspricht auch ganz meinem Naturell, daher hat mir der Roman außerordentlich gefallen und ich freue mich schon auf die anderen Bücher dieser Reihe. Nur das Ende war mir etwas gar zu kitschig, aber so ist das halt bei dieser Art von Literatur manchmal.

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Protagonistin etwas überzeichnet

Botanic Hearts von Melanie Sweeney


Der Roman startet sehr nett und mir gefallen sowohl die Aufmachung des Buches, als auch die umfangreicher Grafik wie der botanische Garten aufgebaut ist (auf der Buchklappe).
Was mir hingegen gar nicht gefällt, was dann auch einen Punkteabzug bedeutet, ist, dass im Roman gegendert wird und das ohne Vorankündigung.

Beim ersten Mal dachte ich noch an einen Druckfehler (statt der dey) bis ich im Laufe des Romas darauf gekommen bin, dass das Absicht ist und hier in groben Stil vorkommt. Ich denke, das wäre vor allem fein für das ältere Publikum das vorher zu wissen, wenn auf einmal andere Pronomen als sie und er im Text auftauchen. Immerhin ist nicht jede Generation mit mehreren Geschlechtern aufgewachsen. Zudem finde ich, muss so ein Thema nicht in einer liebenswerten Geschichte breitgetreten werden.
Zum Inhalt: Ein Hurrikan trifft die Gegend um Houston, die Flüsse steigen über Wasser und zerstören nicht nur private Gebäude, sondern auch den örtlichen botanischen Garten und die Bibliothek.
Die Bibliothekarin Tansy kämpft darum eine neue (vorübergehende) Unterkunft zu erhalten, was dann auch tatsächlich eintritt. Ihr wird ein kleiner reparaturdürftiger Schuppen im nahegelegenen Park angeboten. Der neue Leiter des Gartens Jack, kämpft am Anfang ordentlich gegen das neue Publikum an. Wie die Geschichte dann ausgeht kann man sich ja denken.
Die Figur der alleinerziehenden Tansy finde ich etwas „überzeichnet“, sie ist mir zu starr, herrisch und klebt förmlich an Ihrer Tochter, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, obwohl ich selbst Mutter zweier Töchter bin.
Die Handlung selber hat mir jedoch sehr gefallen und auch wurde die Geschichte nett erzählt.

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Kein Highlight aber ganz nett

Lass uns noch bleiben von Saskia Luka

Das Buch gefällt mir von der Aufmachung und auch in die Geschichte bin ich gut hinein gekommen. Was aber aus der Vorschau nicht hervorgeht, dass Annas verschwundene Freundin Vinka mehr als eine Freundin ist. Mir persönlich ist das ja egal, aber vielleicht ist der Roman daher nicht für jedermann geeignet.

Der Erzählstil plätschert so vor sich hin, ich fand es sehr angenehm zu lesen.
Anna tut sich schwer mit Freundschaften so hat sie sich vollkommen auf Vinka konzentriert, die von einem auf den anderen Tag verschwindet. Da tritt der männliche Protagonist Alex in ihr Leben, der Barbesitzer und lebenslustig ist. Langsam kommen die Beiden sich näher.
Um mit dem Verlust von Vinka klar zu kommen, beschließt sie, diese für ein Abschlussgespräch zu suchen. Sofort erklärt sich Alex bereit mitzukommen.
Tatsächlich finden sie Vinka und nach der ganzen Aufregung machen Anna und Alex noch spontan ein paar Tage Urlaub.
Der letzte Teil des Romans ist meiner Meinung nach nicht so gut unterteilt wie der Beginn und ich habe mich etwas schwer getan, die einzelnen Teile der Geschichte zeitlich einzuordnen.
Der Roman kommt ohne jegliche Unruhe daher, ich fand ihn, wie erwähnt nett, aber auch nicht mehr.

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Zu viele komische Gedichte, sonst schön.

Ein Herz aus Papier und Sternen von Cecelia Ahern

Mit einem Buch von Cecelia Ahern kann man ja nie etwas falsch machen, allerdings hat es diesmal ziemlich lange gedauert, bis der Roman mich "abgeholt" hat.
Vielleicht lag es an der von meiner Seite aus nicht ganz nachvollziehbaren Situation, oder an den Origami-Gedichten, die ich so etwas von komisch fand, auf alle Fälle bekommt die Autorin von mir diesmal nicht die volle Punkteanzahl.

Irgendwo finde ich das in der heutigen zeit alles etwas realitätsfremd.
Das Cover ist wunderschön und auch die Liebesgeschichte selbst ist einfallsreich und positiv anders.
Pip wohnt mit 32 Jahren immer noch zu Hause, weil sie als Teenager einen Fahler mit Folgen gemacht hat. Dieser "Ausrutscher" ist Tochter Isabella, der das Leben der Familie damals gehörig durcheinandergebracht hat.
Von den Eltern wird Pip sehr klein gehalten und erinnert vom Verhalten eher an einen Teenager, sogar die eigene Tochter begehrt mehr auf und beharrt auf ihre Rechte im Gegensatz zu ihr. Für Pip gibt es nur ihre Arbeit, den Haushalt und geheim in ihrem Zimmer ihre Origamifaltereien und Gedichte.
Wenn die Eltern und vor allem Mutter Josephine nicht gewesen wären, hätte Jamie, der Vater von Isabella (Bella) wohl bei weitem besseren und qualitativen Kontakt zu seiner Tochter, da er sich das selber auch immer wieder gewünscht hat. Nur in dieser Geschichte gibt es das nicht, weil die Beiden voneinander ferngehalten wurden.
Warum auch immer bricht Pip plötzlich aus der strikten Ordnung aus und lernt dadurch auch neue Bekanntschaften kennen. Unter anderem Io, ein Astronom, der hier angeblich nach wichtigen Signalen sucht. Auch Jamie kommt wegen familiärer Umstände wieder in die Kleinstadt zurück und es knistert zwischen dem ehemaligen Paar wieder gewaltig.
Das Ende ist schön, wie meist bei Cecelia und daher bekommt das Buch auch noch 4 von 5 Punkten von mir.

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Netter Liebesroman für zwischendurch

Die kleine Inselbibliothek von Savannah Carlisle

Wie schon öfters kundgetan, sprechen mich Bücher über Bücher oder Bibliotheken einfach an. Das Buch hat meine Erwartungen nicht enttäuscht und war luftig leicht zu lesen.
Lucy lebt den Großteil ihres Lebens in ihrem Geburtsort an der Küste von Florida. Dort hat sie nachdem die Bücherei aus Kostengründen schließen musste eine Tauschbibliothek eingerichtet, in der man auch Nachrichten zu den Büchern hinterlassen kann.

Nachdem die Stadtkasse leer ist, soll der Hafen lukrativer werden und es wird ein externer Stadtplaner hinzugezogen. Seit Wochen schon, und da stimmt meiner Meinung nach das Zeitverhältnis nicht im Buch, schreibt Lucy über die Tauschecke mit einem Unbekannten. Logan der Stadtplaner, Achtung Spoiler, (der, wie wir später erfahren die Nachrichten schreibt) tritt aber erstmals kurz vor der Versammlung seine Rolle im Roman an Spoiler 2 (somit frage ich mich, wo er sich in dem kleinen Ort, wo fast jeder jeden kennt zuvor versteckt haben mag, um die Nachrichten zu hinterlassen und doch von keinem gesehen zu werden)

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Geschichten zum Nachdenken

Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen habe, dachte ich mir dass das etwas sein könnte.
Nun ja, nach der ersten Geschichte war ich hin und hergerissen.

Die japanischen Namen gepaart mit einer Story rund um einen Fuchs(halb)geist namens Kogetsu wusste ich zuerst nichts damit anzufangen. Zum Glück habe ich dann mit dem zweiten Kapitel begonnen. Die ersten 5 Kapitel sind in sich geschlossene Geschichten, deren komplette Schlüssigkeit sich dann aber mit dem letzten Teil (6) ergibt.
Es steckt sehr viel Wahrheit hinter den Fabeln und für die japanischen Ausdrücke gibt es am Ende des Buches auch ein Glossar.
Der rätselhafte Kogetsu betreibt eine Confiserie in der Mondlichtgasse. Das Besondere daran ist, dass diese nur von Menschen betreten werden kann, die große Probleme haben. Man findet die Gasse hinter einem japanischen Schrein, wo gläubige Shintoisten hingehen um Opfergaben zu machen und zu beten. Er verkauft dort Zaubersüßware, die bei richtiger Dosis den Käufern hilft.

In der ersten Geschichte geht es um die Schülerin Kana, deren Freund sich von ihr distanziert und die sich extrem einsam fühlt.
Kapitel zwei handelt von dem Makler Koguma Ayuma, dessen Name übersetzt kleiner laufender Bär heißt. Da er auch etwas rundlich ist, fühlt er sich oft verspottet, weil die Menschen bei Erwähnung seines Namens meist lachen.
Geschichte drei ist zum Thema Freundschaft. Yui ist eher ruhig und erzählt nicht so viel, weil sie denkt, dass sie für ihre Freundinnen uninteressant ist, doch was ist, wenn das plötzlich umgekehrt ist und man offenherzig durchs Leben geht?
In Kapitel vier dreht sich alles um Risa und Ayaka, die beide Trompetenspielerinnen sind und in der Schule in Konkurrenz stehen.
Story fünf bringt uns in eine junge Familie, bei der im Alltag die Liebe verloren gegangen ist. Im Laden verkauft Kogetsu einen Zauberschein-Liebesapfel um zu helfen.

Wie schon oben erwähnt führt uns der Schluss an den Anfang der Geschichte, wie es zu dem Laden in der Mondlichtgasse kam. Eine Geschichte über Freundschaft.
Rückblickend schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen für das Buch. Es ist wirklich wunderschön und wen japanische Erzählungen nicht abschrecken, sollte sich wirklich überlegen, den „Roman“ zu lesen.

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Wieder sehr nett

Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Wieder sehr nett
Nachdem ich die anderen Bücher von Satoshi Yagisawa schon gelesen hatte und mir die sehr gefielen (klar Buchladen und so...) dachte ich das könnte etwas für mich sein und wurde nicht enttäuscht.
Auch wenn ichkeine Kaffeetrinkerin bin, konnte ich mich gut in das Buch einfühlen.

Übrigens trinkt die Hauptprotagonistin Shizuku auch keinen Kaffee.
Ab Seite 20 dachte ich vorerst der Roman wäre doch nichts für mich. Ging es doch auf einmal um ein Leben vor dem "Jetzt".
Zumindest ging es auf einmal um das Thema Wiedergeburt und grosse ehemalige Liebe, was in diese Geschichte so gar nicht gepasst hätte. Zum Glück hab ich weiter gegeben, denn es stellte sich heraus, dass das nur Ablenkung war.
Im Buch selbst geht es um verschiedene Liebende und das Leben. Sehr schön geschildert sind die Geschichten der unterschiedlichen Charaktere.
Ich hoffe, dass es auch hier einmal eine Fortsetzung geben wird. Dee Roman hat mir echt gut gefallen auch wenn es natürlich für uns Europäer recht ungewöhnliche Namen sind, die in der Geschichte vorkommen.

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Traurig, aber wunderschöne Romanze

Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Dani Atkins ist bekannt für Herzschmerz und was sie verspricht, hält sie auch.
Habe ein Farbschnittexemplar erhalten, ziemlich viel rosa, aber sehr stimmig.
Zum Roman:
Lilys Mann ist vor einem Jahr an Krebs verstorben und Lily fühlt den Schmerz immer noch extrem. Sie hat sich in die Arbeit gestürzt und ihr Unternehmen, eine Kuchenmanufaktur, erfolgreich "groß" gemacht.

Am Sterbebett hat die Frau ihrem Liebsten versprochen, die Aussprache mit ihrem ehemals besten Freund zu suchen, mit dem sie seit ihrer Hochzeit zerstritten ist. Laut ihm gibt es eine Sache, die nur mehr er ihr erklären kann. In ihrer Jugend ist Josh von den Nachbarn als Pflegekind aufgenommen worden und die Beiden haben viel Zeit im Baumhaus verbracht. Damals waren Gefühle im Spiel, die keiner der Zwei richtig zuordnen konnte.
Doch sie hat keine Ahnung wo er jetzt wohnt, also begibt sie sich, als die Zeit für sie persönlich reif ist, auf die Suche.
Als sie ihn dann mitten im Nirgendwo findet, kommt es wie es kommen muss, und ein Schneesturm ermöglicht keine nach Hause Fahrt mehr. Somit bleibt viel Zeit zu schweigen und später doch auch zum Reden. Da entdeckt sie im Wald ein Baumhaus, das Josh nach ihrer Jugendvorstellung selbst gefertigt hat.
Als Lily dann das Geheimnis erfährt ist sie erst völlig verstört. Wie konnte ihr verstorbener Mann gemeinsam mit Josh diese Sache verheimlichen.
Der Zeitsprung in Kapitel 41 ist extrem gut gelungen und mehr will ich auch nicht verraten, aber obwohl das Buch teils traurig war, konnte ich die wunderschöne Geschichte um Lily, Josh und Adam genießen.

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Wenn gesprochene Worte fehlen

Die Briefeschreiberin von Virginia Evans

Wenn gesprochene Worte fehlen
Nachdem ich selber eine Briefe Schreiberin bin, wollte ich das Buch unbedingt haben. Das Cover ist nicht so meins, jetzt wo ich das Buch gelesen habe, aber stimmig.
Ganz ehrlich gesagt habe ich den "Roman" oder besser gesagt die Briefe als sehr traurig empfunden.

Vielleicht liegt es daran, dass bei uns in der Familie selber gerade das Schicksal zugeschlagen hat, oder meine Erwartung war einfach eine andere, weil ich meist "gute" Briefe schreibe.
Die Geschichte von Sybil wird in den Briefen nach und nach sichtbar, ich brauchte aber viele Seiten, bis ich das System verstanden habe und mit den Charakteren vertraut war. Die Protagonisten kommuniziert mit ihrem Adoptivbruder Felix, Harry einem Teenager, Rosalie - ihrer Freundin, Theodor dem Nachbarn, Mick, Basam einem geflüchteten Syrer und zu guter Letzt Hattie - der Schwester.
Für nicht Briefe Schreiber glaube ich ist das Buch schwer zu lesen, aber durch die chronologische Reihung der Korrespondenz bekommt man eine Übersicht über das Leben von Sybil.
Leider kann ich nicht sagen, ob ich das Buch weiterempfehlen kann, da es mir zwar gefallen hat, aber dann doch wie bereits erwähnt teils sehr erschütternd war. Darum auch nicht die volle Punkteanzahl von mir.

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Oma Bergmann halt...lustig, unterhaltsam und aus dem Leben

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich von Renate Bergmann

Nachdem ich es momentan etwas stressig habe, habe ich mich über eine lustige Auszeit mit der Online Omi sehr gefreut.
Habe ja schon viele Bücher von ihr/ihm gelesen und finde immer wieder interessant, wie man Alltagsthemen so lustig und unterhaltsam aufbereiten kann.
Ich glaube jeder wird sich in dem Buch finden.

Mein Mann ist kein Leser, aber hin und wieder bekommt er eine Passage von mir vorgetragen und das gefällt ihm auch.
Nun aber zum Buch:
Renate Bergmann, mittlerweile 82, hat einen Zweitwohnsitz am Land in vorm einer Einliegewohnung im Dorf Spreeweide. Die Verwandtschaft dort braucht aufgrund eines Krankheitsfalls Hilfe im Haushalt und bei der Kinderbetreuung und Oma Bergmann hilft gerne aus. So sehr sie das Dorfleben auch mag, weil sie doch selber in einem aufgewachsen ist, so stört sie als Städterin auch das ein oder andere Manko und was liegt da näher, als bei der nächsten Gemeinderatswahl zu kandidieren und das Dorf attraktiver und lebenswerter zu machen. Denn eine Renate Bergmann packt an!!
Das Schöne am Dorfleben ist ja, dass man ungefragt über alles informiert wird, was wichtig ist!
Denn Politik sollte nicht nur von "oben" gemacht werden, meint die rüstige Dame. Nee, da sind viele Dinge nicht durchdacht.
Der momentane Bürgermeister Herr Brummer ist ob der neuen "Konkurrenz" nicht ganz so begeistert, als sich auch noch seine Tochter Renate anschließt, wird es denn ganz interessant.
Und dann ist er da der Wahltag, Renate erhält als Gemeinderätin die zweit meisten Stimmen aber ob sie das Wahlergebnis und die Aufgabe annimmt, darüber will sie eine Nacht schlafen.

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