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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lili-Marie:

Ein Außenseiter mit Superkräften

Felix Green – Geisterseher und Geheimagent von Rachel Morrisroe

Das Buch „Felix Green“ ist ein wilder Mix aus Geisterjagd, Geheimagenten-Action und Internatsleben mit magischen Kids. Felix, der Hauptcharakter und ein Außenseiter, hat eine ziemlich schräge aber sehr interessante Gabe: Er kann Unglücke vorhersehen. Blöd nur, dass ihn alle dafür verantwortlich machen sobald er die Betroffenen warnen möchte.

Aber dann kommt er an diese geheime Schule mitten in London, und plötzlich wird alles anders.

Die Story ist schnell, spannend und hat ein paar richtig coole Ideen. Manchmal ein bisschen viel auf einmal, aber hey, langweilig wird’s nie. Ich mochte besonders, wie Felix sich entwickelt und wie das Buch zeigt, dass man auch mit „komischen“ Fähigkeiten was richtig Gutes bewirken kann. Viele Nebenfiguren blieben dagegen aber sehr blass und sind nur oberflächlich beschrieben.

Die magische Welt ist toll beschrieben und wird einem Stück für Stück nähergebracht. Das macht den Einstieg und das Verständnis einfacher. Dennoch bleibt die Geschichte stets spannend.

Insgesamt ein tolles Buch, das auch einen altersgerechten Schreibstil bietet sowie Spannung und Action. Auch die Länge der Kapitel ist ideal für die Zielgruppe.

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Jahrmarkt in der Vergangenheit

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall von Lena Hach

Liv ist Tochter eines Schaustellerpaares und zieht von Kirmes zu Kirmes. Ihre Familie betreibt ein wunderschönes Karussell, dessen Kristall plötzlich gestohlen wird. Liv macht sich auf die Suche nach dem Dieb und ihr fällt ein ungewöhnlich gekleideter Junge auf, der wie von Zauberhand verschwindet.

Also legt sie sich auf die Lauer und gerät unwissentlich in eine Zeitmaschine. Dort geht ihre Spurensuche weiter.

Der Auftakt dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist locker, leicht,flüssig zu lesen und sehr bildreich. In die Geschichte reinzukommen war für mich kein Problem. Liv ist ein aufgewecktes junges Mädchen, dass ihr Leben auf den verschiedensten Jahrmärkte zusammen mit ihren Freunden verbringt. Sie haben eigene Rituale, um sich über ihren langen Kirmestag auszutauschen und auch einige lustige Spielchen und Wetten am Laufen.

Der Switch zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mir ebenfalls gut gefallen. Es war nicht verwirrend und immer klar, wann man sich wo befindet. Zusammen mit Liv konnte man miträtseln, wer den Kristall nun gestohlen hat.

Das Ende ist fies und der Cliffhanger macht wirkich neugierig auf den nächsten Band.

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Zwischen Tinte und Illusionen: Ein magischer Auftakt

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder

„Palace of Ink & Illusions“ von Sabine Schoder bildet den packenden Auftakt einer neuen Urban-Fantasy-Reihe, die griechische Mythologie, eine verbotene Liebesgeschichte und jede Menge Spannung miteinander verwebt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig, lebendig und mit einem lockeren Einstieg, der es mir einfach machte, in die Geschichte einzutauchen.

Liv, unsere Hauptfigur, überzeugt mit ihrer sympathischen, klugen und kreativen Art. Zunächst nimmt sie nur am Wettbewerb teil, um ihren Online-Kartoon bekannter zu machen, ohne zu ahnen, worauf sie sich tatsächlich einlässt. Als sie weiterkommt und an den Spielen und Aufgaben teilnehmen darf, zeigt sich ihre kreative Art als sehr hilfreich, um heil aus dem Abenteuer herauszukommen und dem Fang der Musen entkommen zu können.



Flame wirkt geheimnisvoll, zugleich aber charmant, freundlich und hilfsbereit. Seine Zuneigung zu Liv wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher, und die Dynamik zwischen den beiden hat mich sehr berührt. Besonders sein Geständnis am Ende hat mich überrascht und sprachlos zurückgelassen.



Die Handlung war durchweg spannend und hat gerade zum Ende hin deutlich an Spannung zugenommen. Einzig mit den Jurymitgliedern und den Musen bin ich immer mal wieder durcheinandergekommen was mich etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, da ich erst nachschauen musste wer das war und welche Rolle er in der Geschichte spielt.



Mich konnte der Auftakt sehr mitreißen und ich bin schon sehr gespannt und neugierig auf den nächsten Band.

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Zuckersüß

Bella Karamella - Achtung, zauberhafte Freundin! von Gundi Herget

Bella Karamella ist eine Naschhexe und nascht heimlich die ganze Schokolade von Elfie weg. Als diese sie dabei erwischt ist sie sauer. Aber einer kleinen Naschhexe kann man nicht lange böse sein. Zusammen finden sie eine Lösung wie sie den Zauberstab von Bella Karamella herstellen können, denn ihren alten hat Bella Karamella einfach aufgegessen.

Doch Bianca, Elfies Mitschülerin die sie nicht leiden kann, kommt ihrem Geheimnis gefährlich nahe.

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es war magisch, humorvoll und die Freundschaft zwischen Bella Karamella und Elfie hat mir sehr gut gefallen. Denn die Freundschaft hat etwas holprig begonnen und sie somit gleich enger werden lassen. Auch die Nebencharaktere waren super in die Geschichte eingeflochten. Da haben wir einmal die fiese Bianca sowie die M&Ms, Michi und Murat, die Elfie immer ärgern. Aber auch die Besitzer des Bonbonladens, die Elfie und Bella Karamella in ihren Vorhaben unterstützen.

Mittendrin gab es ein paar Längen, die ich etwas langweilig fand aber insgesamt ist es eine sehr schöne und zauberhafte Geschichte.

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Süße Geschichte

Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Auf "Der Laden in der Mondlichtgasse" war ich sehr gespannt, da mich das Konzept sowie die Thematik interessiert hat. In der Mondlichtgasse führt Kogetsu, ein Fuchsgeist, seine einzigartige Confiserie in der er magische Süßigkeiten verkauft. Allerdings zeigt sich der Laden nicht jedem, sondern nur denen, die zu einer bestimmten Zeit Hilfe benötigen, ohne dies zu wissen.

Sie sind meist unzufrieden mit sich selbst oder ihrem Leben. Damit will Kogetsu nicht nur den Menschen helfen, er möchte sie dadurch auch etwas besser verstehen und versuchen herauszufinden, wie sie ticken.

Der Schreibstil ist flüssig und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Das Konzept aus mehreren Kurzgeschichten, die alle ihren roten Faden in der Confiserie finden, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings waren die einzelnen Geschichten sehr ähnlich und dadurch etwas weniger spannend als es hätte sein können. Doch jede dieser Geschichten beinhaltet eine Botschaft und regt zum Nachdenken über die eigenen Gedanken und das eigene Handeln an.

Insgesamt konnte mich das Buch trotz des interessanten Themas und Konzepts nicht ganz überzeugen.

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Ein cozy Herbstroman

Falling Like Leaves von Misty Wilson

Falling like leaves sieht nicht nur nach Herbst aus, es bietet die volle Ladung Cozy-Kleinstadt-Herbstfestival-Romance. Und ich habe es von Seite eins an sehr genossen.

Der Schreibstil ist sehr locker, bildhaft und flüssig zu lesen. Es hat Spaß gemacht und war kurzweilig. Die Charaktere mochte ich sehr gerne und sie wurden auch gut ausgearbeitet.

Ellis lebt in New York und macht alles um ihre Journalismuskarriere den Weg zu ebnen. Ihr Vater ist ein Hohes Tier und mit ihm lebt sie den Traum Journalistin zu werden. Doch plözlich trennen sich ihre Eltern und sie muss mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt zu ihrer Tante und Cousine. Ellis ist alles andere als begeistert und versucht das beste draus zu machen. Doch sie trifft Cooper, ein Freund aus vergangenen Sommern, der sie links liegen lässt und sich sehr abweisend verhält. Nach und nach erfährt man was zwischen den beiden vorgefallen ist bzw. wie beide Seiten diese Situation wahrgenommen haben. Das Hin- und Her zwischen den beiden war etwas anstengend und nervig aber alles zusammen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Eine schöne Cozy Herbst Romance mit Kleinstadtfeeling und einer Second Chance Lovestory.

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Ganz süß aber wenig Inhalt

Spookily Yours von Jennifer Chipman

Auf diese herbsliche Hexen-Dämonengeschichte hatte ich mich richtig gefreut, da sie spannend und zugleich cozy klang. Doch leider wurde ich hier sehr enttäuscht.

Das Cover gefällt mir wirklich gut und passt einfach in den Herbst. Es wird sofort klar um was es geht und passt zur Geschichte. Auch der Schreibstil ist flüssig lesbar und man kommt schnell durch die Seiten.

Allerdings fehlt dem Buch einiges an Handlung. Es passiert einfach fast gar nichts. Willow und ihre Schwester Luna leben in einem kleinen Ort, betreiben eine Bäckerei und haben ihren Hexenzirkel um sich herum. Dennoch ist Willow nicht ganz glücklich, sie fühlt sich alleine und als sie endlich eine neue Katze bekommt, scheint es ihr besser zu gehen. Die Katze entpuppt sich allerdings schnell als verfluchter Dämon. Weshalb Damien verflucht wurde bleibt unklar, generell erfährt man nicht viel von ihm und er könnte genauso gut ein normaler Mensch sein, der ab und an mal rote Augen bekommt. Er hat Fähigkeiten, die nie erklärt werden, die man nie mirbekommt. Welche das nun sind, weiß ich immer noch nicht genau. Zwar kann er sich nach Belieben wieder in eine Katze verwandeln, das war es dann aber auch schon. Willow hinterfragt auch nichts. Ihr kommt zwar mal der Gedanke weshalb Damien wohl verflucht wurde aber anstatt zu erfahren weshalb ihm das zugestoßen ist, ob er was böses im Schilde führt, hebt sie den Fluch blind auf. Und das geschieht sehr weit am Anfang. Danach fallen die beiden nur noch übereinander her und es geht sehr spicy zu. Handlung gibt es hier so gut wie gar nicht mehr. Es gibt zwar immer wieder Hinweise weshalb Damien in der Menchenwelt ist aber diese werde immer gewollt mittem im Satz unterbrochen, das hat mich beim Lesen wahnsinnig genervt. Das Ende war dann zwar vorhersehbar aber wenig spektakulär.

Mich konnte die Geschichte leider nicht überzeugen und ich hatte auch nicht viel Spaß beim Lesen des Buches. Den zweiten Teil werde ich wohl eher nicht in die Hände nehmen.

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Solide Ansätze, aber mit Schwächen

Glory of Broken Dreams von Ruby Braun

Nicht nur das wunderschöne Cover sondern auch die Grundidee von Glory of broken Dreams haben mich sehr neugierig gemacht. Ein Luxushotel in dem es Magie gibt und eine Protagonistin, die alles aufgibt um dort tanzen zu können.

Der Schreibstil ist schlicht und locker, es lässt sich einfach und schnell lesen.

Allerdings wirken viele Szenen etwas langgezogen und ich hatte das Gefühl, die Geschichte kommt nicht richtig voran. Zwischendurch hat sie mich auch etwas verloren. Die Nebenfiguren bleiben leider recht blass – man erfährt wenig über ihre Motivationen oder Entwicklungen, was es schwer macht, wirklich mit ihnen mitzufühlen. Auch mit der Protagonistin wurde ich nicht warm. Ihren Traum vom Tanzen kann sie nun nachgehen aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass sie das Tanzen wirklich so sehr liebt wie sie sich einredet. Auch die Magie konnte ich nicht richtig greifen und verstehen. Es wirkte an einigen Stellen willkürlich auf mich.

Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, aber es hat meiner Meinung nach Potential verschenkt. Ob ich den zweiten Band der Dilogie lesen werde, weiß ich allerdings noch nicht. Es konnte mich nicht genug packen.

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Auf der Suche nach Crime

Mörderisch verstrickt. Ein Strickclub ermittelt von Susanne Oswald

Über den Strickladen habe ich schon so vieles gehört und war nun sehr neugierig auf den Crime, der den Strickclub erwartet. Auch als Neuling, der die anderen Bücher des Strickclubs nicht kennt, findet man mühelos Zugang zur Geschichte. Die Figuren werden vorgestellt und auch das Setting wird bildreich dargestellt.

Der Ort wirkt idyllisch und die Bewohner sind einfach herzlich. Ein schöner Kleinstadtroman in dem man sich sofort heimisch fühlen kann.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, bildreich und locker. Die Strickanleitungen haben finde ich super, auch wenn ich selbst nicht stricke. Es passt aber sehr gut zu dem Buch und ist eine tolle Idee.

Die Story war eher seicht und der Krimianteil weniger ausgeprägt. Der besagte Mord ist erst Mitte des Buches passiert, was den ersten Teil etwas in die Länge gezogen hat. Es war mehr Cozy als Crime aber dennoch eine schöne Unterhaltung. Ich hätte mir aber etwas mehr Krimi gewünscht, trotzdem hat es Spaß gemacht dem Strickclub dabei zuzusehen, wie sie auf eigene Faust ermitteln.

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Zwischen Game-Over und Happy End

Novel Haven - Levels of Love von Anabelle Stehl

Novel Haven hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Es ist nicht nur ein Cozy-Romance Buch, es ist so viel mehr. Es geht neben Liebe um Selbstzweifel, das Überwinden innerer Ängste, füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen, Zusammenhalt und so viel mehr.

Das war mein erstes Buch der Autorin und ich war sehr positiv überrascht, wie sie mit den sensiblen Themen umgeht und sie umsetzt.

Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl hier würde etwas unter den Teppich gekehrt werden oder eine To-Do-Liste abgehakt werden wie ich das schon oft in anderen Büchern erlebt habe. Hier wurde sich Zeit genommen und auch die Charaktere mit all ihren Problemen und Zweifel authentisch und tiefgründig dargestellt.

Lara und Luca, die Protagonisten des Buches, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Lara steht sich oft mit ihren Ängsten selbst im Weg und macht sich kleiner als sie ist. Dennoch ist sie mutig und kämpft für das was sie liebt. Luca wirkt zunächst sehr selbstbewusst aber schnell wird klar, ihn verfolgen die Geschehnisse der Vergangenheit genau wie Lara. Die beiden harmonieren so toll miteinander und tun sich gegenseitig unglaublich gut.

Die Nebencharaktere sind ebenfalls gelungen und haben ihren eigenen Platz in der Geschichte bekommen. Sie standen nicht einfach nur am Rande, sie waren mittendrin und doch ging der Fokus der Geschichte nicht verloren.

Das Buch hat mich mit seinem Gaming-Thema fasziniert und mit seinem emotionalen und gemütlichen Inhalt umgehauen. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und freue mich schon so sehr auf den zweiten Band. Auch gestalterisch ist Novel Haven ein Highlight. Das Cover ist ein Traum, der Farbschnitt super passend und auch die Innengestaltung mit den Pixelgrafiken und Gaming-Tipps passend zum Kapitel waren klasse. Stilistisch haben mir die Chatverläufe extrem gut gefallen. Sie wurden super eingebettet und haben einem den Zeitsprung erleichtert und versüßt.

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