Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Minigini:
Traumprinz, wie aus dem Buche....
Traumprinz von David Safier
Nachdem privat alles schief läuft, zeichnet sich Nellie kurzerhand ihren Traumprinzen "Retro" selbst. Am nächsten Morgen steht ein Mann vor ihr und behauptet Retro, der Prinz aus Amanpour zu sein, und bittet Nellie ihm den Weg nach Hause zu zeigen. So nach und nach dämmert ihr, dass es sich wohl um den gezeichneten Prinzen handelt, der irgendwie Wirklichkeit geworden ist.
Aber natürlich ist es für einem Prinzen aus einer Phantasiewelt nicht einfach, sich in der wirklichen Welt zurückzufinden. Und dann gibt es noch den Besitzer des Buches, der es gerne haben möchte, aber nichts Gutes damit vor zu haben scheint.
Wieder einmal schafft es David Safier etwas ganz Neues zu schreiben. Man muss allerdings bereit sein, sich auf seine - zugegebener Maßen sehr schrägen - Geschichten einzulassen, die zwar in unserer Zeit und Welt spielen, aber überhaupt nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben. Seine Geschichten bringen mich jedes Mal zum lachen, und haben trotzdem immer eine Moral.
Die zweiten Hälfte des Buches hat mich allerdings teilweise etwas enttäuscht - der Abschnitt in der Schneekugel war ziemlich schnell abgehandelt (wahrscheinlich hätte allein dieser Abschnitt ein ganzes Buch füllen können), dafür hätte ich die Szene mit dem schwarzen Loch nicht unbedingt gebraucht (Ich hätte Moore gleich in ein Baguette verwandelt).
Die witzigen Zeichnungen haben die Geschichte wunderbar untermauert und passen perfekt zur Geschichte- leider sind sie auf dem Reader ziemlich klein dargestellt - Details lassen sich auch auf dem Computer schlecht erkennen. Das ist eben der Nachteil am elektronischen Lesen.
Der 8. Roman mit Rosa, Rudi und Henner
Wenn Wattwürmer weinen von Christiane Franke; Cornelia Kuhnert
Beim Joggen am Strand findet Henner den Tourismusmanager Ulfert Johannsen tot im neuen Übernachtungsstrandkorb. Wegen der Hitzewelle wird zunächst auf Herzversagen getippt, schnell stellt sich jedoch heraus, dass der Manager vergiftet wurde. Dass er durch innovative Ideen viele Urlauber nach Ostfriesland gelockt hat, ruft nicht bei allen Zustimmung hervor.
Soll man den Mörder beim Heimatverein suchen, oder handelt es sich um eine Beziehungstat? Rudis Kollege Schnepel springt von einem Motiv zum nächsten und hat wieder einmal halb Ostfriesland in Verdacht.
Unterdessen tut sich auch privat einiges bei dem Trio. Während Rosa noch immer glücklich mit Holger ist, kommen sich Rudi und Schnepels Noch-Ehefrau näher. Henner scheint indes zu bemerken, dass Rosa auch eine Frau ist und ist ein wenig eifersüchtig auf Holger.
Auch der achte Band hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen - ein netter Cosy-Krimi eben. Da ich schon alle vorherigen Bände gelesen habe, ist es wie ein Wedersehen mit den Bewohnern von Neuharlingsiel, aber auch ohne die anderen Bände gelesen zu haben, ist die Handlung verständlich.
Die Möwe auf dem Cover zieht sich durch alle Bände und ist ein gewisser Erkennungsfaktor.
Sehr schöne Geschichte
Kleine Wunder überall von Katrin Lankers
Als Charlotte gerade in der Küche steht und versucht Milchreis für ihre jüngste Tochter zu kochen, um danach mit ihrem Mann Markus zu einem wichtigen geschäftlichen Termin zu gehen, passieren zwei Dinge auf einmal: ihre Babysitterin sagt ab und Barbara, Charlottes Mutter zu der sie in den letzten zwanzig Jahren kaum Kontakt hatte, steht plötzlich vor der Tür und möchte ein paar nette Stunden mit ihrer Familie verbringen.
Damit Marcus und Charlotte ihren Termin wahrnehmen können, erklärt sich Barbara spontan bereit auf die beiden Mädchen Merle und Finja aufzupassen. Während Marcus begeistert ist, lässt Charlotte ihre Mutter nur ungern mit ihren Kindern alleine, da sie befürchtet dass ihr Haus im Chaos versinken würde. Die nächsten Tage werden schwierig für Charlotte. Während bei ihr alles im voraus geplant und möglichst perfekt sein muss, ist ihre Mutter eher eine Künstlernatur, die im Jetzt lebt und mit ihren Enkeltöchtern Modeschauen und Bastelnachmittage veranstaltet. Charlotte zählt die Tage, bis ihre Mutter wieder abreist und wieder Ruhe einkehrt – aber es kommt alles anders. So nach und nach erfährt man, warum Charlotte zu Perfektionismus neigt und Schwierigkeiten hat Hilfe anzunehmen. Barbara ist nach Lanzarote gezogen als ihre Tochter dreizehn Jahre alt war und diese hat aus Loyalität zu ihrem Vater den Kontakt zu ihrer Mutter ziemlich schnell abgebrochen.
Als Barbara wegen eines Notfalls ins Krankenhaus muss, stellt sich heraus, dass sie Krebs im fortgeschrittenem Stadium hat und nach Deutschland gekommen ist, um noch Zeit mir ihrer Tochter und Enkeltöchtern zu verbringen.. So nach und nach nähern sich die beiden wieder an und Charlotte erfährt den wahren Grund weshalb ihre Mutter damals so plötzlich abgereist ist. Und sie lernt, dass sie auch einmal delegieren und um Hilfe bitten kann und nicht immer alles alleine schaffen kann und muss. Auch die Beziehung zur ihrer pubertierenden Tochter verbessert sich unter Barbaras Einfluss.
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen und ich finde es immer noch wunderschön. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Charaktere sind gut beschrieben. Vor alle Charlotte macht im Laufe der Geschichte eine enorme Veränderung durch. Besonders schön finde ich, dass es zwischendurch viele kleine Nebencharaktere gibt, die den Verlauf der Handlung nicht unmittelbar beeinflussen, dem Buch aber den besonderen Charakter geben. Vieles im Buch – vor allem das Ende - war vorhersehbar. Ich fand es aber nicht weiter störend, denn es war gerade der Tiefgang der Geschichte und die Auseinandersetzung mit Leben und Tod, die den Reiz ausgemacht haben.
Humorvoller Ratgeber für Reisen in die Vergangenheit
Handbuch für Zeitreisende von Kathrin Passig; Aleks Scholz
Wer hatte noch nicht den Wunsch einmal in die Vergangenheit zu reisen, um bei einem bestimmten Ereignis live dabei zu sein, oder um einfach in das tägliche Leben der Vergangenheit hineinzuschnuppern? Genau dafür wurde dieses Buch geschrieben. Dabei muss man aber im Vorfeld einiges beachten.
Kann man die Vergangenheit beeinflussen? Welche Gefahren erwarten einem? Klima, Gesundheitsvorsorge, Ernährung, Krieg, Krankheiten und gefährliche Tiere - je nach Zeitpunkt und Ort muss man auf andere Dinge achten.
Auch die Gesetzeslage hat sich in den letzten 500 Jahren stark verändert. Sogar die Themen Toilette und Menstruationshygiene der Vergangenheit werden humorvoll in diesem Buch behandelt.
Nett, kurzweilig und humorvoll und mit einem Schuss Quantenphysik gespickt.
Neuauflage von "Ein kleines Stück vom Himmel nur"
Die Pilotin von Amelia Carr
Das Buch beginnt in der Gegenwart und widmet jedem Protagonisten ein Kapitel:
Nancy - ehemalige Pilotin in England während des zweiten Zweiten Weltkriegs, die mit ihrem bereits verstorbenen Ehemann Joe (ebenso Pilot in England) ein Flugunternehmen/eine Flugschule aufgebaut hat und noch immer offizielle Geschäftsführerin ist.
Ritchie - Nancys Sohn, ist Fluglehrer und ist gerade dabei die Leitung des Familienunternehmens zu übernehmen. Nach drei Scheidungen hat er Geldprobleme und das Unternehmen wirft aufgrund von Konkurrenz nicht mehr so viel ab als früher
Sarah ist Nanys Enkelin von deren Tochter Ellen. Sie ist in England geboren und aufgewachsen, hatte aber immer eine sehr innige Beziehung zu ihren Großeltern und verbringt einmal im Jahr drei Wochen in Amerika, wo sie ihrer Leidenschaft des Fliegens nachgehen kann. Gegen Ende ihres Urlaubs bittet Nancy Sarah einen Engländer für sie ausfindig zu machen, und ihm etwas zurück zu geben.
Außerdem wird noch John erwähnt, der perfekte Sohn, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist und wie ein Schatten über der Familie zu schweben scheint.
Der zweite Teil des Buches spielt in der Vergangenheit und erzählt wie Nancy sich bei der ATA bewirbt und in England zur Transportpilotin ausgebildet wird. Dabei lernt sie Mac kennen, einen Engländer, in den sie sich verliebt. Obwohl Joe ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, und Mac theoretisch verheiratet ist, beginnen beide eine Beziehung miteinander.
Der dritte Teil des Buches spielt wieder in der Gegenwart und gibt neben Sarah jetzt Ellen (Sarahs Mutter) und Monica (langjährige Angestellte des Flugunternehmens) das Wort.
Im vierten Teil des Buches wird wieder zur Vergangenheit gewechselt, und einige der Geheimnisse der Familie beginnen sich zu lösen.
Im fünften Teil haben wird wieder aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt und der sechste Teil handelt von den Monaten bzw. Jahren nach dem Krieg.
Im siebenten und letzten Teil wird endlich alles aufgelöst - einiges war vorhersehbar, andere Dinge scheinen fast aus dem Hut gezaubert.
Fazit: Mir haben vor allem die Teile gefallen, die in der Vergangenheit gespielt haben, die Gegenwart fand ich manchmal etwas zu langatmig. Mit vielen der Reaktionen der einzelnen Personen konnte ich wenig anfangen und die ganze Geheimniskrämerei von Nancy wäre so nicht notwendig gewesen - auch nicht mehr in den 70er Jahren. Spätestens nach Johns Tod oder Ellens plötzlichem Rückzug von ihrer Mutter/Familie hätte Nancy versuchen müssen sich wieder anzunähern.
Am Ende des Buches haben sich viele Dinge zu einfach zum Guten gewendet und außerdem scheint niemand aus der Vergangenheit gelernt zu haben, denn das Ende des Buches ist wieder von Geheimnissen gekennzeichnet - obwohl gerade diese der Grund aller Probleme waren.
Die einzelnen Charakere waren gut ausgearbeitet, aber die Teile in der Gegenwart - vor allem die Wendungen im Leben von Monica und Sarah fand ich dann doch ein wenig zu einfach und auf sie zugeschnitten.
Trotzdem ganz interessant - vor allem die Teile, die während des Zweiten Weltkriegs in England und Frankreich gespielt haben.
Gelungene Fortsetzung der Reihe
Eragon - Der Auftrag des Ältesten von Christopher Paolini
Im zweiten Band werden Eragon und Saphira zu den Elfen geschickt um sich von ihnen ausbilden zu lassen. Begleitet werden sie vom Zwerg Orik und der Elfe Arya. Dort lernt Eragon die Magie besser zu nutzen und verschiedene Techniken der Meditation und des Schwertkampfes. Aber auch Saphira muss noch einiges lernen und die Bindung der beiden wird noch enger.
Währenddessen wird Carvahall von den Ra'zac angegriffen, die auf der Suche nach dem besonderen Stein sind. Roran kämpft mit widersprüchlichen Gefühlen Eragon gegenüber, der kurz vor Garrows Begräbnis mit Brom geflüchtet ist. Als die Ra'zac Katrina entführen und drohen alle zu töten oder zu versklaven, machen sich die Einwohner von Carvahall auf eine beschwerliche Reise nach Surda um sich den Varden anzuschließen und gegen Galbatorix zu kämpfen. Rorans Hauptziel ist es, Katrina aus den Fängen der Ra'zac zu befreien.
Der zweite Band hat mir noch besser gefallen als der erste. Die verschiedenen Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter:
Aus dem naiven Bauernjungen wird im Laufe seiner Reise und Ausbildung ein mutiger junger Mann, der sich seiner Macht und Verantwortung durch seine besondere Stellung bewusst ist.
Auch Saphira wird durch ihre Ausbildung selbstbewusster - auch wenn sie zwischendurch so etwas wie eine Pubertät durchmacht und Eragon gegenüber zickig wird und ihn zwischendurch ausschließt und seine Ratschläge energisch zurückweist.
Roran lernt durch seine Flucht neue Seiten und Stärken an sich kennen. Plötzlich nimmt er eine Führungsposition ein und muss Entscheidungen treffen, da sich die Dorfgemeinschaft auf ihn verlässt.
Nasuada muss viel zu jung die Führung der Varden übernehmen und einen Krieg gegen das Imperium planen. Aus einem jungen Mädchen wird schnell eine Frau, die sich Respekt verschaffen kann und dabei immer versucht diplomatisch vorzugehen.
Fazit:
Eine sehr gelungene Fortsetzung des ersten Bandes. Auch wenn ich persönlich kein großer Fan von Roran bin, und die Kapitel über ihn gerne übersprungen hätte, sind sie für seine Entwicklung wichtig.
Themaverfehlung
Zu viel und nie genug von Mary L. Trump
Von einer Psychologin, die ein Buch über den Präsidenten von Amerika schreibt hätte ich mir ein wenig mehr erwartet. Vor allem, da sie ihn ihr ganzes Leben kennt.
Die ersten 177 Seiten handeln fast ausschließlich davon, wie gemein alle zu ihrem Vater waren. Ja, es war interessant etwas über die Kindheit von Donald und seinen Geschwistern zu erfahren, aber das hätte auch auf einen Bruchteil des Papieres gepasst.
Marys Vater war offenbar schwerer Alkoholiker - auch wenn Fred Trump pädagogisch eine Niete war, kann dies nicht als Entschuldigung für den Rest des Lebens gelten. Einem Alkoholiker eine wichtige Position in einem Unternehmen zu geben, kann ziemlich riskant sein. Vor allem, da Freddy unter Alkoholeinfluss offenbar auch unberechenbar sein konnte (Szene mit der Waffe als Mary noch ein Kleinkind war).
Der Rest des Buches handelt handelt davon, wie Mary und Fritz um den Großteil ihres Erbes gebracht wurden, und wie Donald immer und immer wieder von Geldgebern und Banken aufgefangen wurde. Auch dieser Teil ist leicht im Internet zu finden, wenn man recherchiert.
Die einzelnen Kapiteln sind teilweise ziemlich unübersichtlich und chaotisch aufgebaut. Sie beginnt in einem Jahr zu erzählen, springt dann ein paar Jahre weiter um dann wieder noch weiter in die Vergangenheit zurück zu gehen. Manche Absätze erzählen völlig ohne Überleitung eine Begebenheit, die mit dem vorherigen Absatz nichts gemein hat. Teilweise musste ich zurückblättern, weil ich gedacht habe, etwas überlesen zu haben.
Mein Fazit:
Ich habe den Eindruck, dass Mary Trump ziemlich verbittert ist, und den Tod ihres Vaters nicht verarbeitet hat. Der Großteil des Buches handelt davon, dass ihr Zweig der Familie benachteiligt wurde. Das mag im Hinblick auf den immensen Reichtum der Familie Trump unfair erscheinen, trotzdem hat sie weit mehr an finanzieller Unterstützung erhalten als der Durchschnittsamerikaner/-Europäer.
Das Buch hat sie nur geschrieben, weil es sich vor bzw. während des Wahlkampfes gut verkauft. Der Titel des Buches hat überhaupt nichts mit Inhalt zu tun, Das Buch liest sich zwar relativ leicht, ist aber sonst völlig ohne Zusammenhang. Deshalb nur 1 Stern.. Einzig das Cover fand ich ansprechend.
Das kann uns keiner nehmen
Das kann uns keiner nehmen von Matthias Politycki
Hans aus Hamburg und "Der Tscharli" aus Bayern lernen sich unter sehr ungewöhnlichen Umständen in Afrika kennen. Beide wollten noch einmal den Kilimandscharo besteigen um den Verlust einer verlorenen Liebe zu verarbeiten, und beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Hans hat außerdem vor vielen Jahren Afrika schon einmal besucht, und möchte seine schlechten Erfahrungen von damals, gegen ein besseres Bild von Afrika austauschen.
Tscharli hat schon vor vielen Jahren beschlossen, in Afrika zu leben. Ihm sagt das Leben und die Einstellung der Einheimischen hier mehr zu, als das Leben in Deutschland.
In einer anderen Situation wären sich die beiden wohl aus dem Weg gegangen, ein Unwetter auf dem Berg und der Abstieg danach lässt sie einander besser kennen lernen. Trotzdem kann Hans mit dem sehr direkten und oft ziemlich rassistisch-peinlichen Aussagen des Tscharlis sehr wenig anfangen, während dieser von den Einheimischen respektiert und gemocht wird. Da es Tscharli gesundheitlich sehr schlecht geht, und dieser annimmt, dass er nicht mehr lange zu leben hat, bittet er Hans, die Woche mit ihm zu verbringen. In diesen Tagen zeigt Tscharli Hans ein ganz anderes Afrika, als er vor mehr als 20 Jahren kennen gelernt hat. Er zeigt ihm Orte, die außerhalb der Tourismusrouten liegen und lernt, was Familie in Afrika bedeutet und wie man in Afrika überlebt. Und schließlich erzählen sich beide die Geschichten ihrer verlorenen Liebe und revidieren ihre Meinung über den jeweils anderen.
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich mit dem Charakter "des Tscharlis" klar gekommen bin, aber auch Hans über korrekte Art fand ich anfangs ziemlich anstrengend, aber auch ich musste meine vorgefasste Meinung über die beiden und das Leben in Afrika ändern.
Das kann uns keiner nehmen von Matthias Politycki
Tiffy braucht eine neue Bleibe weil ihr Exfreund sie vor die Tür gesetzt hat, Leon braucht zusätzliches Geld, um seinen Bruder zu unterstützen, der im Gefängnis sitzt.
Leon ist Krankenpfleger und arbeitet nur im Nachtdienst; Am Wochenende ist er bei seiner Freundin. Deshalb kommt er auf die Idee seine Wohnung Abends/Nachts und am Wochenende zu vermieten.
Da Tiffy dringend eine neue Unterkunft braucht, nimmt sie das Angebot an. Der Deal ist, dass immer nur einer von beiden in der Wohnung ist. Da sie sich nie sehen, beginnen Tiffy und Leon über Post Its miteinander zu kommunizieren.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und Leon - auch beim Hörbuch gibt es zwei verschiedene Sprecher. Auch wenn das Ende mehr oder weniger vorhersehbar ist, und zu Beginn ein wenig an "Gut gegen Nordwind" erinnert, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist humorvoll und trotzdem werden auch ein paar ernstere Themen behandelt. Beide Sprecher haben eine angenehme Stimme und haben sich gut ergänzt.
Gelungener Auftakt einer Küstenkrimiserie
Taxi, Tod und Teufel - Fährfahrt in den Tod von Lena Karmann
Gemeinsam mit ihrem Exmann und zwei Freunden versucht die Taxifahrerin Sarah Teufel herauszufinden, wer der Tote auf der Fähre ist und warum er sterben musste.
Fährfart in den Tod ist ein unblutiger, kurzweiliger Küstenkrimi, aber trotzdem nicht langweilig. Die Charaktere sind sympatisch und gut beschrieben - ich freue mich schon auf ein "Wiedersehen" im zweiten Band.
Die Geschichte selbst ist leicht und flüssig zu lesen und durch den Einblick in Sarahs Privatleben ist man auch neugierig, wie es mit ihr und den anderen weiter gehen wird.










