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Rezensionen von Iomarmi:

Searching Lucy

Searching Lucy von Christina Stein

Ab der ersten Seite ist man sofort mittendrin. Die Erzählung beginnt einige Wochen nach dem Verschwinden von Lucy und Ambers Vater. Da die Polizei leider keine Fortschritte macht und die Chance ihre Familienmitglieder zu finden immer kleiner wird, beschließt Amber sich selbst auf die Suche nach Hinweisen zu machen und bricht kurzerhand bei ihren Nachbarn ein.

Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Ambers Sicht erzählt. Da unsere Protagonistin selbst noch eine Jugendliche ist, hat die Autorin auch dementsprechende Jugendsprache verwendet. Obwohl der Schreibstil der Autorin sehr flüssig zu lesen ist und man bei den kurzen Kapiteln sehr schnell durch ist, hat mich die gewählte Jugendsprache oft aus der Bahn geworfen und war mir auch ab und an zu viel. Begriffe wie fucking, really, cute, Alter, Digger etc. kamen sehr häufig vor, was ich sehr gewöhnungsbedürftig fand.

Besonders gut gefallen hat mir die düstere Grundstimmung: Ambers Mutter ertränkt ihre Sorgen in Alkohol, sodass sich Amber selbst um ihren jüngeren Bruder kümmern muss. Die Wohnung entwickelt sich zu einem Saustall. Amber sucht verzweifelt nach Hinweisen während ihr die Zeit entrinnt. Jeder Freund könnte genauso gut Fein sein.

Die Nebencharaktere sind sehr vielschichtig und authentisch. Jamie hat sich mit seiner Art im Laufe des Buches zu meinem Liebling entwickelt. Seine Geschichte ging mir unter die Haut.

Die Story hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen – es gibt Spannung, Gänsehautmomente und auch ein solides Ende mit interessanter Auflösung.

Fazit
Searching Lucy ist ein interessanter Jugendbuchthriller mit unerwarteten Wendungen und spannender Handlung. Die Altersempfehlung (ab 14) finde ich sehr passend. Meinen Geschmack hat es leider nicht hundertprozentig getroffen, dennoch war es eine gute Abwechslung für Zwischendurch.

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Malady Wayward - Band 1 der Malady Reihe

Malady Wayward von D. C. Odesza

Da ich vor kurzem die GLOW-Reihe von D.C. Odesza gelesen habe, freute ich mich umso mehr auf die neue Reihe. Bereits nach der Leseprobe war ich Feuer und Flamme für Malady. Der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm, locker und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei verschiedenen Sichten in der Ich-Form erzählt.

Ich bin nach wenigen Seiten schon komplett in der Geschichte versunken und habe mir anschließend gleich den zweiten Band bestellt.

Madeira wurde so wundervoll beschrieben, dass ich am Liebsten sofort meine Koffer gepackt hätte um einen spontanen Urlaub auf der Insel zu verbringen. Durch den bildlichen Schreibstil konnte ich mir auch die Quinta, in der die Familie Almeida wohnt, sehr gut vorstellen.

Malady gefällt mir als Protagonistin sehr gut. Anfangs dachte ich noch sie ist das amerikanische, süße, unscheinbare Au-pair Mädchen – doch hier wurde ich schnell vom Gegenteil überzeugt. Malady ist stark, aufgeschlossen, taff und vor allem schlagfertig. Sie hat aber auch ein Talent dafür, sich in brenzlige Situationen zu bringen, daher wird es mit unserer Protagonistin nie langweilig.

Neben Malady gibt es noch zwei weitere wichtige Figuren in der Story: Die Brüder Jupiter und Amilcar. Jupiter ist der Ältere der Almeida-Bruder. Auf seine Kinder soll Malady aufpassen, da Jupiters Frau vier Jahre vorher verstorben ist. Jupiter ist ein schwieriger Mensch. Er hat einen harten Schicksalsschlag erlebt und hat seine Trauer und Wut noch nicht richtig verarbeitet. Er ist sehr düster, geheimnisvoll und verschlossen. Trotzdem ist er ein stolzer Mann und verteidigt und liebt was ihm gehört. Ob Malady es schafft seine Kälte zum Schmelzen zu bringen?

Amilcar ist hingegen das exakte Gegenteil von Jupiter. Er ist von Anfang an aufgeschlossen, liebt es Malady zu necken und zu provozieren, zeigt Emotionen und ist (fast) für jeden Blödsinn zu haben. Ich muss zugeben, dass Amilcar mein heimlicher Favorit ist, da er auch die anfängliche düstere Grundstimmung aufgelockert hat.

Die Autorin hält bis zum Schluss die Spannung und lässt einen auch oft im Dunkel tappen. Mehrmals habe ich überlegt wer nun zu den Guten gehört und wer zu den Bösen. Alles in Allem war der erste Band der Malady-Reihe ein perfekter Auftakt, der keine Wünsche offen lässt.

Fazit
Der Auftakt hat Einiges zu bieten: vieeel Spannung, eine geheimnisvolle Vorgeschichte, vielschichtige und authentische Charaktere, ein wundervolles Setting, eine gute Portion Erotik, schockierende Thriller-Elemente und natürlich einen unglaublichen Cliffhanger.

Was ich auch unbedingt erwähnen muss, ist dieses wundervolle Cover und der farbige Buchschnitt in Marmor-Optik. Malady Wayward ist von A bis Z ein absoluter Hingucker! Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Das Reich der sieben Höfe

Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis von Sarah J. Maas

Wow! Ich glaube um dieses Buch zu beschreiben, müsste ich ein Buch schreiben. Obwohl mich der erste Band der Reihe bereits aus den Socken gehauen hat, hat der zweite Band noch mal eine Schippe draufgelegt. Die vielen Ideen der Autorin, die magische Welt und die Charaktere haben mich in den Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen.

Sarah J. Maas‘ Schreibstil ist flüssig, bildhaft und poetisch. Ich habe jedes einzelne Wort aufgesaugt, mir viele besondere Stellen markiert und einige Sätze rausgeschrieben. Die detailreiche Beschreibung von Prythian, der Höfe und Städte erweckt Fernweh. Vor allem die atemberaubende Stadt Velaris hat es mir angetan.


In diesem Band lassen uns viele Charakter hinter die Fassade blicken. Wir lernen Rhysand’s inneren Kreis kennen. Er offenbart Geheimnisse und zeigt Emotionen. Feyre hat in diesem Teil die stärkste und größte Charakterentwicklung durchgemacht. Anfangs ist sie verschlossen, tieftraurig, hat Gewissensbisse und wird von fürchterlichen Albträumen verfolgt. Mit der Zeit und auch durch Rhysand’s Hilfe lernt sie zu Lesen, ihre neuen Gaben zu kontrollieren und findet wieder zu sich selbst. Sie entwickelt sich zu einer unvergleichbaren High Fae, einer starken Kriegerin und einer leidenschaftlichen Unsterblichen.

In diesem Band lernen wir auch neue Figuren kennen wie zum Beispiel Morrigan, Cassian, Azriel und viele mehr. Mor hat sich mit ihrer offenen und herzlichen Art langsam, aber sicher zu einer meiner Lieblingscharaktere entwickelt.

Die Geschichte selbst hat mich immer neugieriger gemacht. Es sind so viele unvorhersehbare Dinge passiert, dass man gar nicht dazu kommt durchzuatmen. Vor allem die letzten hundert Seiten waren eine Zerreißprobe für meine Nerven. Man will unbedingt wissen wie es weitergeht, jedoch steht eines bereits fest: Es wird Krieg geben und Amarantha war verglichen zu dem was noch kommt, harmlos.

Die Fortsetzung hat alles was man braucht, um den Leser glücklich zu machen: eine vielschichtige und packende Story, schockierende Plottwists (die man absolut nicht kommen sieht), dramatische Kampfszenen, große Gefühle, und vieles mehr. Ich bin absolut hin und weg!

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Das Reich der sieben Höfe

Das Reich der Sieben Höfe - Flammen und Finsternis von Sarah J. Maas

Wow! Ich glaube um dieses Buch zu beschreiben, müsste ich ein Buch schreiben. Obwohl mich der erste Band der Reihe bereits aus den Socken gehauen hat, hat der zweite Band noch mal eine Schippe draufgelegt. Die vielen Ideen der Autorin, die magische Welt und die Charaktere haben mich in den Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen.

Sarah J. Maas‘ Schreibstil ist flüssig, bildhaft und poetisch. Ich habe jedes einzelne Wort aufgesaugt, mir viele besondere Stellen markiert und einige Sätze rausgeschrieben. Die detailreiche Beschreibung von Prythian, der Höfe und Städte erweckt Fernweh. Vor allem die atemberaubende Stadt Velaris hat es mir angetan.


In diesem Band lassen uns viele Charakter hinter die Fassade blicken. Wir lernen Rhysand’s inneren Kreis kennen. Er offenbart Geheimnisse und zeigt Emotionen. Feyre hat in diesem Teil die stärkste und größte Charakterentwicklung durchgemacht. Anfangs ist sie verschlossen, tieftraurig, hat Gewissensbisse und wird von fürchterlichen Albträumen verfolgt. Mit der Zeit und auch durch Rhysand’s Hilfe lernt sie zu Lesen, ihre neuen Gaben zu kontrollieren und findet wieder zu sich selbst. Sie entwickelt sich zu einer unvergleichbaren High Fae, einer starken Kriegerin und einer leidenschaftlichen Unsterblichen.

In diesem Band lernen wir auch neue Figuren kennen wie zum Beispiel Morrigan, Cassian, Azriel und viele mehr. Mor hat sich mit ihrer offenen und herzlichen Art langsam, aber sicher zu einer meiner Lieblingscharaktere entwickelt.

Die Geschichte selbst hat mich immer neugieriger gemacht. Es sind so viele unvorhersehbare Dinge passiert, dass man gar nicht dazu kommt durchzuatmen. Vor allem die letzten hundert Seiten waren eine Zerreißprobe für meine Nerven. Man will unbedingt wissen wie es weitergeht, jedoch steht eines bereits fest: Es wird Krieg geben und Amarantha war verglichen zu dem was noch kommt, harmlos.

Die Fortsetzung hat alles was man braucht, um den Leser glücklich zu machen: eine vielschichtige und packende Story, schockierende Plottwists (die man absolut nicht kommen sieht), dramatische Kampfszenen, große Gefühle, und vieles mehr. Ich bin absolut hin und weg!

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Sag ihr, ich war bei den Sternen

Sag ihr, ich war bei den Sternen von Dani Atkins

Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen konnte ich es, zugegeben, kaum aus der Hand legen. Auch wenn es ab und zu etwas langatmige Stellen gab, wollte ich unbedingt wissen wie es ausgeht. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und gut und flüssig zu lesen.

Nachdem Maddie aus dem Koma erwacht, ist sie über das Verhalten ihres Verlobten verwirrt.

Er war distanziert geworden und für die junge Frau gab es dafür keine logische Erklärung. Ja, sie hatte durch ihre Unachtsamkeit fast ihr Leben verloren und sie wusste, dass es unverzeihlich war, was Ryan wegen ihr durchmachen musste – Aber warum war er so unglücklich? Etwas lag in der Luft.

Schnell findet der Leser heraus, was mit Ryan los ist und wieso er sich Maddie gegenüber so seltsam benimmt. Ich war absolut schockiert und gleichzeitig tief berührt, als endlich Licht ins Dunkel kam.


Im Verlauf des Buchs lernt man immer mehr über die verschiedenen Figuren. Der Roman wurde so aufgebaut, dass die Gedanken und Sichtweisen verschiedener Charaktere geschildert werden und man die komplizierte Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachten kann.

Fazit
Wie auch Die Achse meiner Welt, ist auch dieser Roman eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Alles in allem würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich auch mit den unschönen Seiten des Lebens auseinandersetzen möchte. Denn ganz egal wie gut es uns geht und wieviel wir haben, all das können wir mit einem Schlag verlieren, dafür ist nichtmal der Bruchteil einer Sekunde notwendig bzw. reicht genau dieser aus um das Leben eines Menschen völlig auf den Kopf zu stellen. Vielleicht sollten wir öfter daran denken, wenn wir uns wieder einmal über belanglose Kleinigkeiten den Kopf zerbrechen oder vergessen, die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen.

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LIEBE ANGST, ZEIT, DASS DU GEHST

Liebe Angst, Zeit, dass du gehst von Annett Möller

Nachdem ich in den letzten Jahren bereits einige Bücher zum Thema Angst und Panikattacken gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Annett Möller’s neues Buch, ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beinhaltet Einblicke in das Leben von Annett Möller.

Hier erzählt die Autorin von ihrem beruflichem Werdegang, von ihrer ersten Panikattacke und von ihrem Kampf zurück in ein normales Leben. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Die Art, mit der uns die TV-Moderatorin ihre Geschichte erzählt, ist absolut offen, authentisch und ungefiltert. Bereits im ersten Teil findet man, begleitend zur Erzählung der Autorin, Experteninformationen durch die man die Reaktionen des Körpers in den Stresssituationen besser verstehen kann.

Die Offenheit mit der Annett Möller ihre Geschichte der Welt offenbart, hat mich absolut in den Bann gezogen und fasziniert. Hierfür muss man eine große Portion Mut aufbringen!

Der zweite Teil bezieht sich auf den 10-Punkte-Plan zur Selbsthilfe. Hier findet man mehrere kleine Übungen, die man sowohl im Alltag einbauen kann, als auch Zuhause in Ruhe durchführen kann. Durch die diversen Übungen lernt man, wie man die Angst versteht, akzeptiert und loslässt. Sie sind verständlich erklärt und leicht durchzuführen, jedoch sollte man sich für die Übungen genug Zeit nehmen und nicht alles auf einmal machen.

Neben dem hilfreichem 10-Punkte-Plan, macht Annett Möller begleitend auch auf ihre Onlinecoachings aufmerksam, bei denen man lernt sich noch intensiver mit seiner Angst auseinanderzusetzen.

Alles in Allem kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Annett Möller hat einen authentischen, ehrlichen und motivierenden Wegweiser in ein angstfreies Leben geschrieben. Vielen Dank!

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