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Rezensionen von Iomarmi:

DAS BUCH DER VERSCHOLLENEN NAMEN

Das Buch der verschollenen Namen von Kristin Harmel

Kristin Harmel hat wieder eine faszinierende und mitreißende Geschichte auf zwei Zeitebenen geschrieben, wobei Evas Leben im zweiten Weltkrieg den größeren Teil ausmacht. Eine junge und mutige Frau, die trotz ihrer Rückschläge nicht die Hoffnung verliert und alles Mögliche tut, um jüdischen Kindern die Flucht aus Frankreich zu ermöglichen.

Das erste Drittel beinhaltet einen tollen Einstieg in die Geschichte, der sofort die Neugier auf mehr weckt. Auch mit den (meisten) Charakteren konnte man schnell warm werden. Durch den angenehmen und leichten Schreibstil kann man direkt in die Geschichte eintauchen und einen spannenden Lesefluss genießen.

Das erste Kapitel spielt im Jahr 2005. Hier lernen wir Eva kennen, deren Leben sich aufgrund eines Zeitungsartikels auf den Kopf stellt und sie über sechzig Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt. Ab dem zweiten Kapitel geht es auch schon los mit der Geschichte im Jahr 1942: Die Belagerung Paris’ durch die Deutschen. Die Verhaftung von Evas Vater. Ihre Flucht in ein kleines Bergdorf südlich von Paris, wo Eva mit Remy im Auftrag der Résistance in einer kleinen Kirchenbibliothek Dokumente für jüdische Kinder fälscht, um ihnen eine Flucht aus Frankreich zu ermöglichen.

Der mittlere Teil war etwas ruhiger – hier ist nicht allzu viel passiert. Eva perfektioniert ihre Arbeit als Fälscherin. Remy, für den Eva inzwischen Gefühle entwickelt hat, verlässt Aurignon um seine Kenntnisse an der Front zu nutzen. Gleichzeitig können wir Evas inneren Konflikt und ihre Schuldgefühle miterleben und mitfühlen, denn Eva und ihre Mutter distanzieren sich immer mehr voneinander. Faiga wirft ihrer Tochter vor, dass sie ihre jüdischen Wurzeln verleugnet, die Sicherheit der Flüchtlingskinder über die Rettung ihres Vaters stellt und mit ihrer Verliebtheit in Remy ihre Zukunft aufs Spiel setzt. Anfangs konnte ich hierfür absolut kein Verständnis aufbringen, doch im Laufe der Geschichte habe ich realisiert, dass das Faigas Ausdrucksweise für ihre Verzweiflung, Trauer und Hilflosigkeit war. Eva war unglücklicherweise der perfekte Sündenbock für alles Schlechte, was in dieser Zeit passiert ist.

Die letzten hundert Seiten hatten es dann in sich. Die Spannung, die im mittleren Teil ein bisschen gefehlt hat, kam um ein Vielfaches wieder zurück. Das Risiko erwischt zu werden, wird immer größer. Nach eineinhalb Jahren in Aurignon wird die Wiederstandszelle verraten und alle, die involviert waren, müssen flüchten. Je näher ich dem Ende des Buches kam, desto angespannter war ich und musste die letzten Seiten mit angehaltenem Atem lesen, während immer wieder meine Augen feucht wurden. Es gab mehrere Twists, die ich nicht kommen sah und die mich wie vom Blitz getroffen zurückließen.

Das Buch der verschollenen Namen hat mich unglaublich berührt und zum Nachdenken angeregt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für dieses besondere Buch. Es gibt einen einzigen Kritikpunkt, den ich erwähnen muss: Da dieses Buch von einer wahren Geschichte inspiriert worden war, hoffte ich im Nachwort auf ein paar Hinweise zu dem historischen Hintergrund. Zumindest eine Quellenangabe wäre schön gewesen, damit man Weiteres zu der Geschichte nachlesen kann. Leider war aber nach dem letzten Satz Schluss und es gab keinerlei weiterführenden Informationen, wie es bei solchen Büchern normalerweise üblich ist. Sieht man jedoch davon ab, kann man hier mit Sicherheit das nächste Jahreshighlight in den Händen halten.



Vielen Dank an die Tyrolia Buchhandlung in Innsbruck für das Rezensionsexemplar!

Auszug aus dem Buch:

Die vier Kinder, die Eva heute gesehen hatte, waren nur ein winziger Bruchteil der Waisen, denen ihre Eltern entrissen worden waren. Was würde aus ihnen werden? Würde ihr Leben je wieder normal? War es möglich, etwas wiederaufzubauen, wenn einem nichts geblieben war?
„Wie retten wir sie alle?“, fragte sie schließlich flüsternd.
„Mit Mut, Eva“ seine Antwort kam prompt „Und ein bisschen Glaube.“

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Everything We Had

Everything We Had von Jennifer Bright

Ich glaube ich habe mein Wohlfühlbuch 2021 gefunden! Jennifer Bright hat einen wundervollen Roman über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Vergebung geschrieben. Everything We Had hat nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch Einiges zu bieten (für mich gehört es zu den schönsten Buchcovern, die ich dieses Jahr gesehen habe).

Beginnen wir beim Setting. Im charmanten London erfüllt sich Kate den Traum vom eigenen Café, jedoch muss sie sich die Geschäftsfläche mit Aidan teilen. Kurzerhand entsteht das Büchercafé Cosy Corner – der Traum vieler Buchliebhaber mit Hang zu übermäßigem Kaffeekonsum. Hier habe ich mich, durch die detaillierte und liebevolle Beschreibung der Autorin, sofort wohlgefühlt.

Wo zunächst ein harter Konkurrenzkampf herrscht, entwickelt sich langsam, aber sicher eine gewisse Anziehung. Die Chemie zwischen Aidan und Kate war nicht zu übersehen. Nichtsdestotrotz steht nicht nur die Liebesgeschichte im Vordergrund, sondern auch Kate’s Vergangenheit und Trauma, mit dem sie tagtäglich zu kämpfen hat.

Durch den wundervollen Schreibstil bin ich sofort in der Geschichte versunken. Die ersten Kapitel werden aus Kate’s Sicht erzählt und im Laufe der Story dann auch aus Aidan’s Sicht. Anfangs war Aidan noch der unnahbare Badboy. Unfreundlich. Arrogant. Unausstehlich. Bald merkt man jedoch, dass das nur eine Fassade ist, die zum Selbstschutz dient und das der Kern doch nicht so hart ist, wie die Schale.

Nicht nur die Hauptcharaktere, Kate und Aidan, sondern auch die Nebencharaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Vor allem der Paradiesvogel Archer, die liebevolle Tante Cora und die fleißigen Bienchen Hope und Mora, haben es mir angetan.

Everything We Had hat den perfekten Spannungsbogen, obwohl die einzigartige Geschichte auch ohne viel Tamtam auskommt. Ich hätte mir an manchen Stellen allerdings etwas mehr Tiefgang gewünscht – zum Beispiel in Bezug auf Kate’s Trauma. Hier hätte die Geschichte etwas mehr vertragen.

Zusammenfassend war Everything We Had eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr. Ich habe von Anfang an Seite für Seite genossen, mich ins Cosy Corner verliebt, die Charaktere ins Herz geschlossen und zufrieden die letzten Zeilen gelesen. Bald möchte ich auch den Debütroman von Jennifer Bright lesen ( The Right Kind of Wrong) und euch natürlich davon berichten.

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REALITY SHOW

Reality Show von Anne Freytag

Puuh, was für ein Buch! Reality Show ist topaktuell, gesellschaftskritisch und unfassbar intelligent. Die Idee ist grandios, jedoch gibt es meiner Meinung nach bei der Umsetzung ein paar Mankos.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt – erstmal kein Problem. Jedoch verliert man den Überblick, noch bevor man richtig in die Story eintauchen kann.

Grund dafür ist unter anderem, dass extrem viele Personen beziehungsweise Namen vorkommen: 42 Geiseln, die Geiselnehmer, die Drahtzieher der Show, mehrere Familien, die gebannt das Geschehen im Fernsehen, am Handy oder am Laptop verfolgen, und und und …

Die Kapitel sind kurz und knackig und lassen sich gut lesen. Der Schreibstil der Autorin ist klar, flüssig und verständlich. Sobald man akzeptiert, dass man sich nicht jeden Namen der Story merken kann/muss, tut man sich einen Gefallen und kann dann besser zwischen den Zeilen lesen und den Sinn hinter diesem Roman erkennen. Im Laufe der Geschichte merkt man allerdings nach und nach, wer schlussendlich eine wichtige Figur ist und wer nicht.

Anne Freytag wirft dem Leser von Anfang an kleine, erstmals nicht zusammenhängende, Puzzlestücke zu, die dann aber mit zunehmender Seitenanzahl das große Ganze ergeben. Mehrmals hatte ich das Gefühl, dass die Autorin dem Leser einen Spiegel vor das Gesicht halten möchte.

Nichtsdestotrotz muss ich zugeben, etwas ganz anderes erwartet zu haben. Das erste Kapitel spielt etwa eineinhalb Stunden nach Beginn der Geiselnahme und zeigt uns wie die Situation in einem der luxuriösen Häuser der Geisel eskaliert. Danach gibt es Zeitsprünge. Ein Teil spielt in der Gegenwart: Der Beginn der Reality Show und der Geiselnahme. Der zweite Teil spielt in der Vergangenheit: Hier bekommt der Leser einen Einblick in das Leben der klugen Köpfe, die diesen Plan ausgeheckt haben und sich monatelang auf Tag X vorbereiten, um etwas gegen die Ungerechtigkeit des Systems zu tun.

Anfangs dachte ich noch, dass sich das Buch größtenteils in der Jetzt-Zeit bewegt und wir die Show von Anfang bis Ende miterleben. Die Spannung war auch ab der ersten Seite zu hundert Prozent vorhanden, jedoch flacht dieser Spannungsbogen ab und tut sich schwer, wieder in die Höhe zu schießen. Mir persönlich war es zu viel Nebenstory und zu wenig davon, was der Klappentext verspricht.

Trotz der Kleinigkeiten, die mich gestört haben, konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand geben. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Volk entscheidet, was mit den Angeklagten passiert und was sich die Köpfe der Reality Show noch so überlegt haben.

PS: Teilweise dachte ich, dass ich bei Haus des Geldes gelandet bin (die erfolgreiche Netflix Serie wird im Buch sogar genannt). Maskierte Geiselnehmer, die von den Reichen nehmen und es den Armen geben, die nicht mehr nach den Regeln des Staates spielen möchten und sich Sympathie bei den Zuschauern und Bürgern Deutschlands verschaffen – denn sie sorgen endlich für Gerechtigkeit!

Zusammenfassend war Reality Show eine kluge und faszinierende Lektüre mit grandioser Grundidee, jedoch mit mehreren Schwachstellen. Mein Highlight war es leider nicht, trotzdem kann ich es als „Buch für Zwischendurch“ empfehlen.

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NUR WER LOSLÄSST, HAT DAS HERZ FREI

Nur wer loslässt, hat das Herz frei von Amy E. Reichert

,Nur wer loslässt, hat das Herz frei‚ ist eine Mutter-Tochter Geschichte über Trauer, Rätsel, Verantwortung und über das Loslassen. Es ist eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Mir hat es im Großen und Ganzen ganz gut gefallen, trotzdem gibt es einige Kleinigkeiten die mich gestört haben.

Der Schreibstil war zwar recht angenehm und flüssig, jedoch kommen einige Begriffe und „Markennennungen“ vor, die ich persönlich wahrscheinlich vermieden hätte (zum Beispiel Instagram, Facetime, Netflix).

Da es in dem Roman auch um die Ereignisse der Vergangenheit geht, gab es ab und zu einen Zeitsprung. Leider waren diese Zeitsprünge aber nur ein paar Absätze lang.

Nichtsdestotrotz hatte ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen und war mit dem Ende auch ganz zufrieden. Ein schöner Schmöker für Zwischendurch.

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PLÖTZLICH SHAKESPEARE

Plötzlich Shakespeare von David Safier

Da ich Mieses Karma bereits gelesen habe, wusste ich mehr oder weniger worauf ich mich hier einlasse. Solche Geschichten können wirklich nur David Safier einfallen. Es hat nicht lange gedauert, bis ich Tränen in den Augen hatte – vor Lachen!

Plötzlich Shakespeare ist sehr flüssig geschrieben und es gibt auch keine Stellen, an denen es langatmig wird.

Man möchte immer weiter lesen und wissen wie es mit Rosa und William ausgeht.

Der Humor ist auf jeden Fall nicht zu kurz gekommen. Sogar in ernsten Situationen, kann man sich das Lächeln nicht verkneifen.

Alles in allem ist es ein amüsanter und frischer Roman zum Abschalten.

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DAS REICH DER SIEBEN HÖFE - STERNE UND SCHWERTER

Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter von Sarah J. Maas

So fesselnd und schockierend wie der zweite Teil endet, geht es auch mit der Fortsetzung weiter. Während Feyre alle täuscht und als Spionin an den Frühlingshof zu Tamlin zurückkehrt, stiftet sie Unruhe, sammelt Kriegsinformationen und führt die gesamte Belegschaft des Frühlingshofs an der Nase herum.

Im ersten Band war Feyre noch ein unsicherer und unscheinbarer Mensch. Im zweiten Band macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch und wird eine starke High Fae, die man nicht unterschätzen sollte. Und jetzt? Jetzt ist Feyre ein absoluter badass. Die High Lady des Hofes der Nacht tut alles, um ihre geliebte Familie zu schützen und das Land vor dem bevorstehenden Krieg gegen Hybern zu stärken und zu verteidigen. Ihre Entwicklung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch wenn Feyre mir schon seit dem ersten Teil sympatisch war, konnte ich ihre Entscheidungen im dritten Teil noch besser nachvollziehen und mich durch und durch in ihren Charakter einfühlen.

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter: Roman: Romantische Fantasy der Bestsellerautorin (Das Reich der sieben Höfe-Reihe 3) eBook : Maas, Sarah J., Ernst, Alexandra: Amazon.de: Kindle-Shop
Rhysand … Ach, Rhysand ist einfach der Fels in der Brandung. Der Hoffnungsschimmer, wenn alles den Bach runter geht. Egal wie ernst die Lage ist, wie nah sie am Abgrund stehen und wie klein die Chance auf den Sieg auch ist – er schafft es immer mit einem Spruch die Stimmung zu lockern (und den Leser zum Schmunzeln zu bringen) und mit einem Ass im Ärmel das Blatt zu wenden.

Azriel, Cassian, Mor, Amren, Nesta und Elain – ohne sie würde das alles nicht funktionieren. In diesem Teil lernen wir die Nebencharaktere noch besser kennen und erfahren einiges aus ihrer Vergangenheit. Allen voran: Morrigan. Rhysand’s Cousine hat mich bereits im letzten Buch mit ihrer Art fasziniert. Auch Nesta’s Unnahbarkeit hat im Laufe der Geschichte nachgelassen.

Als Leser spürt man von der ersten bis (fast) zur letzten Seite die Anspannung. Der Krieg steht vor der Tür und klopft nicht vorsichtig an, sondern zerschlägt alles mit der größten Brutalität. Sarah J. Maas hat uns mit einem zarten roten Faden auf den epischen Kampf vorbereitet. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit Figuren aus Band 1 und 2, dass ich absolut nicht erwartet habe.

Im Großen und Ganzen eine fantastische Fortsetzung. Der dritte Band steht dem zweiten in nichts nach. Ich habe die Lesestunden genossen und freue mich bereits sehr auf den vierten Band der #ACOTAR Reihe.

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DAS REICH DER SIEBEN HÖFE − STERNE UND SCHWERTER

A Court of Wings and Ruin von Sarah J. Maas

So fesselnd und schockierend wie der zweite Teil endet, geht es auch mit der Fortsetzung weiter. Während Feyre alle täuscht und als Spionin an den Frühlingshof zu Tamlin zurückkehrt, stiftet sie Unruhe, sammelt Kriegsinformationen und führt die gesamte Belegschaft des Frühlingshofs an der Nase herum.

Im ersten Band war Feyre noch ein unsicherer und unscheinbarer Mensch. Im zweiten Band macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch und wird eine starke High Fae, die man nicht unterschätzen sollte. Und jetzt? Jetzt ist Feyre ein absoluter badass. Die High Lady des Hofes der Nacht tut alles, um ihre geliebte Familie zu schützen und das Land vor dem bevorstehenden Krieg gegen Hybern zu stärken und zu verteidigen. Ihre Entwicklung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch wenn Feyre mir schon seit dem ersten Teil sympatisch war, konnte ich ihre Entscheidungen im dritten Teil noch besser nachvollziehen und mich durch und durch in ihren Charakter einfühlen.

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter: Roman: Romantische Fantasy der Bestsellerautorin (Das Reich der sieben Höfe-Reihe 3) eBook : Maas, Sarah J., Ernst, Alexandra: Amazon.de: Kindle-Shop
Rhysand … Ach, Rhysand ist einfach der Fels in der Brandung. Der Hoffnungsschimmer, wenn alles den Bach runter geht. Egal wie ernst die Lage ist, wie nah sie am Abgrund stehen und wie klein die Chance auf den Sieg auch ist – er schafft es immer mit einem Spruch die Stimmung zu lockern (und den Leser zum Schmunzeln zu bringen) und mit einem Ass im Ärmel das Blatt zu wenden.

Azriel, Cassian, Mor, Amren, Nesta und Elain – ohne sie würde das alles nicht funktionieren. In diesem Teil lernen wir die Nebencharaktere noch besser kennen und erfahren einiges aus ihrer Vergangenheit. Allen voran: Morrigan. Rhysand’s Cousine hat mich bereits im letzten Buch mit ihrer Art fasziniert. Auch Nesta’s Unnahbarkeit hat im Laufe der Geschichte nachgelassen.

Als Leser spürt man von der ersten bis (fast) zur letzten Seite die Anspannung. Der Krieg steht vor der Tür und klopft nicht vorsichtig an, sondern zerschlägt alles mit der größten Brutalität. Sarah J. Maas hat uns mit einem zarten roten Faden auf den epischen Kampf vorbereitet. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit Figuren aus Band 1 und 2, dass ich absolut nicht erwartet habe.

Im Großen und Ganzen eine fantastische Fortsetzung. Der dritte Band steht dem zweiten in nichts nach. Ich habe die Lesestunden genossen und freue mich bereits sehr auf den vierten Band der #ACOTAR Reihe.

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DAS REICH DER SIEBEN HÖFE - STERNE UND SCHWERTER

Das Reich der sieben Höfe - Sterne und Schwerter von Sarah J. Maas

So fesselnd und schockierend wie der zweite Teil endet, geht es auch mit der Fortsetzung weiter. Während Feyre alle täuscht und als Spionin an den Frühlingshof zu Tamlin zurückkehrt, stiftet sie Unruhe, sammelt Kriegsinformationen und führt die gesamte Belegschaft des Frühlingshofs an der Nase herum.

Im ersten Band war Feyre noch ein unsicherer und unscheinbarer Mensch. Im zweiten Band macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch und wird eine starke High Fae, die man nicht unterschätzen sollte. Und jetzt? Jetzt ist Feyre ein absoluter badass. Die High Lady des Hofes der Nacht tut alles, um ihre geliebte Familie zu schützen und das Land vor dem bevorstehenden Krieg gegen Hybern zu stärken und zu verteidigen. Ihre Entwicklung hat mir wahnsinnig gut gefallen. Auch wenn Feyre mir schon seit dem ersten Teil sympatisch war, konnte ich ihre Entscheidungen im dritten Teil noch besser nachvollziehen und mich durch und durch in ihren Charakter einfühlen.

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter: Roman: Romantische Fantasy der Bestsellerautorin (Das Reich der sieben Höfe-Reihe 3) eBook : Maas, Sarah J., Ernst, Alexandra: Amazon.de: Kindle-Shop
Rhysand … Ach, Rhysand ist einfach der Fels in der Brandung. Der Hoffnungsschimmer, wenn alles den Bach runter geht. Egal wie ernst die Lage ist, wie nah sie am Abgrund stehen und wie klein die Chance auf den Sieg auch ist – er schafft es immer mit einem Spruch die Stimmung zu lockern (und den Leser zum Schmunzeln zu bringen) und mit einem Ass im Ärmel das Blatt zu wenden.

Azriel, Cassian, Mor, Amren, Nesta und Elain – ohne sie würde das alles nicht funktionieren. In diesem Teil lernen wir die Nebencharaktere noch besser kennen und erfahren einiges aus ihrer Vergangenheit. Allen voran: Morrigan. Rhysand’s Cousine hat mich bereits im letzten Buch mit ihrer Art fasziniert. Auch Nesta’s Unnahbarkeit hat im Laufe der Geschichte nachgelassen.

Als Leser spürt man von der ersten bis (fast) zur letzten Seite die Anspannung. Der Krieg steht vor der Tür und klopft nicht vorsichtig an, sondern zerschlägt alles mit der größten Brutalität. Sarah J. Maas hat uns mit einem zarten roten Faden auf den epischen Kampf vorbereitet. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit Figuren aus Band 1 und 2, dass ich absolut nicht erwartet habe.

Im Großen und Ganzen eine fantastische Fortsetzung. Der dritte Band steht dem zweiten in nichts nach. Ich habe die Lesestunden genossen und freue mich bereits sehr auf den vierten Band der #ACOTAR Reihe.

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Dunkelkamme - der erste Bronski

DUNKELKAMMER von Bernhard Aichner

Man MUSS ihn lieben! Da ich bereits zu meiner Zeit als Buchhändlerin die Thriller-Reihe um Bestatterin Blum verschlungen habe und letztes Jahr auch Kaschmirgefühl lesen durfte, wusste ich auf was ich mich gefasst machen muss. Bernhard Aichner hat einen unverkennbaren Schreibstil, dem er strikt treu bleibt.

Rasant. Schockierend. Erbarmungslos. Kurz und klar wird die Geschichte aus verschiedenen Erzählperspektiven dargestellt. Ehe man sich versieht, ist man schon mittendrin.
Die Hauptfigur David Bronski wird anfangs von seiner Journalistenkollegin als emotionsloser und unverschämter Arsch beschrieben. Nichtsdestotrotz entwickelt man schnell Sympathie und auch Mitleid für den ehrgeizigen Pressefotografen. Nicht nur sein Schicksalsschlag, sondern auch sein Leid, das er zwanzig Jahre lang ertragen muss, lässt den Leser seinen Schmerz mitfühlen. Bronski ist anders. Er ist originell, authentisch und direkt. (Ich freue mich darauf seine Geschichte weiterzuverfolgen. Band 2 der Bronski-Reihe erscheint bereits im Juli 2021)

Ich persönlich finde es ganz toll und bemerkenswert, dass Bernhard Aichner seinen Wurzeln treu bleibt und unter anderem Innsbruck als Handlungsort der Geschichte gewählt hat (als Innsbrucker-Buchbloggerin hatte er mich damit praktisch schon in der Tasche). Auch die Tatsache, dass wahre Ereignisse in die Geschichte eingeflossen sind, finde ich bedeutend.

Obwohl Zeit, Location und Figuren bei jedem Kapitel durchgemischt werden, gibt es immer diesen roten Faden, der sich unauffällig durch die ganze Geschichte zieht. Und wenn man denkt, man hat den Dreh raus, mischt Aichner die Karten nochmal neu und lässt uns wie vom Blitz getroffen zurück.

Nachdem ich gestern die letzten 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe, kann ich euch Dunkelkammer nur wärmstens empfehlen. Alle Erwartungen wurden erfüllt und übertroffen. Ja, sogar eine Liebesgeschichte hat Aichner eingebaut!

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Fly & Forget - Band 1 der Soho Trilogie

Fly & Forget von Nena Tramountani

Die Story beginnt mit einem dramatischen Beziehungsstreit zwischen Liv und ihrem (Ex)Freund Josh. Es gab keinen langweiligen Einstieg in die Story, nein. Bereits auf der ersten Seite sind die Fetzen geflogen und der Leser wird sofort unterhalten.

Nena Tramountani hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der einen direkt in die Geschichte versinken lässt.

Mir hat die Wortwahl und die Sprache sehr gut gefallen. Wir beobachten alles aus Olivias und aus Noahs Sicht. Es war spannend Noahs Gedanken mitzuverfolgen und hinter die Fassade, die er aufgebaut hat, zu blicken.
Sobald der Spannungsbogen abflachte, rückte das nächste Ereignis näher, sodass es nur selten langatmige Stellen gab. Ich hatte von der ersten bis zur letzten Seite Spaß mit der Geschichte und ihrem Verlauf, den wundervollen und liebenswerten Charakteren und auch dem traumhaften Setting.

Livs WG-Mitbewohnerinnen, Matilda und Briony, waren die Kirsche auf der Torte. Sie haben Liv durch ihre schwere Zeit geholfen, ihr ein Dach über dem Kopf angeboten und sich als wahre Freundinnen herausgestellt.

Obwohl die Geschichte an manchen Stellen vorhersehbar war, gab es doch kleine Wendungen, die ich nicht erwartet habe. Auch viele Klischees wurden erfüllt, wie es bei YA/NA-Büchern oft üblich ist. Ja, sogar die Story selbst kam mir ab und zu seeehr bekannt vor (Achtung kleiner Spoiler): Protagonistin schreibt Artikel über Protagonist, unmögliche Chefredakteurin, Artikel wird veröffentlicht, Drama Drama Drama, Happy End. Hört sich ein bisschen an wie in Wie werde ich ihn los in 10 Tagen.

Nichtsdestotrotz habe ich Fly & Forget Seite für Seite genossen und freue mich bereits auf die Fortsetzungen.

Fazit
Fly & Forget ist eine frische Lektüre über Freundschaft, Liebe, Zusammenhalt und Verzeihen. Die Charaktere, mit all ihren Ecken und Kanten, haben diese Geschichte zu etwas Besonderem gemacht. Vor allem habe ich Matilda ins Herz geschlossen. Sie ist ein richtiger Sonnenschein mit einer authentischen, humorvollen und frechen Art.

Liv und Noahs Geschichte hat mich berührt, jedoch freue ich mich noch mehr auf Matildas, Brionys und Anthonys Geschichte, die in den zwei Folgebänden (Try & Trust, Play & Pretend) erzählt wird.

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