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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von buchina:

Interessantes Thema

Systemfehler,2 Audio-CD, 2 MP3 von Wolf Harlander

Dies ist mein erster Roman von Wolf Harlander. Die Geschichte um den Ausfall des Internets fand ich sehr spannend.
Der Roman erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, die immer wieder wechseln. Im Mittelpunkt steht der IT-Experte Daniel Faber, der in einer Software Firma für Spiele arbeitet.

Plötzlich treten überall in Europa Internetausfälle auf und Daniel Faber kommt in die Schusslinie des BND.
Die einzelnen Erzählstränge sind gut herausgearbeitet, die Charakterbeschreibung findet genug Raum. Die Entscheidungen, vor allem von Daniel Faber waren für mich nicht immer nachvollziehbar, vor allem die er als Vater fällt. Gelungen ist dem Autor die vielfältigen Auswirkungen des „Systemausfalls“ darzustellen, allein anhand einer Familie. Das wirkte zum Teil etwas konstruiert, aber es war unterhaltsam und spannend.
Was mich nicht so richtig überzeugt hat, war das Ende des Buches. Es hat sich schnell alles aufgelöst. Für mich hätte da ruhig etwas mehr offenbleiben können und auch mehr bleibende Auswirkungen des ganzen dargestellten Problems.
Insgesamt ein unterhaltsamer Thriller mit einem spannenden Thema, der etwas mehr Tiefgang haben könnte, bei der Geschichte und zum Teil auch bei seinen Charakteren.
Uve Teschner als Hörbuchsprecher war wieder grandios. Ich mag seine Stimme sehr und auch wie er die unterschiedlichen Charaktere spricht, ist sehr gelungen.

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Ein sehr guter erster Teil, der Lust auf mehr macht

Die Stadt ohne Wind 1 - Arkas Reise von Éléonore Devillepoix

Bei diesem Buch hat mich eindeutig das Cover gefangengenommen. Das Schwarz7weiß Konzept mit den goldfarbenen Details gefällt mir sehr gut. Die Stadt in den Bergen, abgeschottet dazu die einsame Reiterin sagt schon viel über den Roman aus. Das Cover passt perfekt zum Inhalt.
Die Protagonisten sind sehr verschieden.

Da ist zum einen die 13jährige Arka, die ganz neu in die Stadt unter der Kuppel kommt, kein Zuhause und keine Familie mehr. Und zum anderen der Magier Lastyanax, ein junger Mann, der es gesellschaftlich von ganz unten nach ganz oben geschafft hat und dennoch nicht so richtig angekommen ist. Durch Zufall oder auch nicht treffen diese beiden aufeinander und müssen zusammen ein Rätsel lösen und die Stadt vor dem Untergang bewahren.
Der Roman wird hauptsächlich aus den Blickwinkeln der beiden Protagonisten erzählt. Dazu kommen immer wieder Einschübe weiterer Akteure, vor allem Gegenspieler, die nochmal ein anderes Licht auf das Geschehen werfen und es dadurch noch interessanter machen.
Mich hat der Roman sogleich gefangen, das lag zum einen an der starken Protagonistin, die nicht perfekt ist und auch ihre Fehler haben darf, zum anderen der Handlungsort ist besonders: eine Stadt unter einer Kuppel, auf mehreren Ebenen, die sogleich auch die Ebenen des sozialen/gesellschaftlichen Aufstiegs wiederspiegeln. Auch das System der Magier, dass zum einen wie ein langweiliges Beamtentum wirkt, zum anderen wunderbare Magie zeigt, aber auch ein König, dessen Macht alles zerstören kann. Dazu eine Geschichte, die immer wieder neue Wendungen aufzeigt und deshalb spannend bleibt und überrascht. Neben der dramatischen Handlung, gibt es auch immer wieder Passagen zum Lächeln, was vor allem an den Dialogen zwischen Arka und Lastyanax liegt, die einfach vollkommen verschieden sind. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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„Das Buch schenkt mir viel Wissen“

Der Ravensburger Dinosaurier-Atlas - eine Zeitreise zu den Urzeitechsen von Anne Rooney

Es gibt viele Dinosaurierbücher auf dem Markt, aber dieses sticht allein schon durch seine farbenfrohe Gestaltung und sein Format auf. Es hat ein Querformat und das besondere ist, dass jede Seite nochmal nach außen hin ausklappbar ist. Dementsprechend ist es aufgeklappt über ein Meter breit. Neben den kompletten Seiten gibt es immer wieder kleiner Klappen zu entdecken.

Damit ist die Neugier sofort geweckt und meine Tochter hat sich gleich an das Buch gesetzt.
Mir gefiel besonders die moderne und bunte Gestaltung des Buches. Es ist kein typisches realistisch gezeichnetes Wissenschaftsbuch, sondern die Dinosaurier wirken manchmal etwas abstrakt und kantig gezeichnet. Dennoch kann man sehr viel Lernen im Buch. Es gibt neben „trockenen“ Fakten immer wieder lustige Anekdoten. Meiner Tochter gefiel am besten die Zeichnungen, wo Körperteile in ihrer Originalgröße abgebildet waren, z.B. ein riesiger einzelner Zahn. So wurde ihr mehr bewusst wie groß die Tiere waren, auch wenn sie sie auch schon mal im Museum gesehen hatte.
Insgesamt ein großartiges Buch, gestalterisch und auch inhaltlich. Meine Tochter meinte als Fazit: „Das Buch schenkt mir viel Wissen“. Ich kann mich da nur anschließen. Ein Buch nicht nur für Saurierfans, sondern für alle interessierten Kinder. Wobei man sich da nicht so streng an die Altersangabe halten muss. Auch kleine Kinder haben schon Spass an den Klappen und Bildern der Saurier. Für ältere Kinder gibt es dazu viele Informationen zu den Sauriern. Ein Buch, bei dem die meisten Kinder sicher jahrelang Freude haben, auch weil sie immer wieder neue Sachen entdecken können.

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Gute Charakterstudie von „Kolonialmenschen“

Dein ist das Reich von Katharina Döbler

Die Autorin hat sich anhand ihrer eigenen Familiengeschichte ein spannendes Thema für ihren Roman gesucht. Ihre Familie, Eltern, Großeltern sind aus einer Missionarsfamilie. Ihre Geschichte erzählt sie. Als Ich-Erzähler, der die Familiengeschichte anhand von Erzählungen, Fotos. Es die Geschichte einer kleinen Missionsgesellschaft in Bayern.

Sie haben Missionare in Neuguinea, welches teilweise und kurzzeitig deutsche Kolonie war.
Zu Beginn sollte man wissen, dass der Roman keine schnulzige Liebesgeschichte ist und auch keine Abrechnung gegen den Kolonialismus. Es ist eine Familiengeschichte, die vor allem zeigt, welche sehr unterschiedlichen Charaktere in dieser abgeschlossenen Welt gelebt haben. Die Autorin mahnt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, die Untaten des Kolonialismus an, sie erzählt eher nüchtern, aber auch kritisch in Form der Ich-Erzählerin, die in einer ganz anderen Zeit lebt als die Großeltern.
Für mich hat sie ein sehr realistisches Bild der Kolonialmenschen gezeigt, auch wie sie die Indonesier sehen: als Kinder, die Führung brauchen. Das ist rassistisch, aber so war und ist leider zum Teil das Denken bis heute. Die Missionstätigkeit beruht auf diesem Denken, ansonsten wäre Mission unnötig.
Sehr hilfreich war der Ahnenstammbaum am Anfang des Buches, denn ich kam durch die Handlungs- und Zeitsprünge sehr durcheinander, aber das zurückblättern zum Stammbaum hat mir dann geholfen. Interessant fand ich, dass sie keine alten Fotos abgebildet hat, sondern diese sehr detailliert beschrieben hat. Das war anfangs etwas anstrengend, aber als ich mich mehr darauf eingelassen hatte, konnte ich mir in meiner eigenen Vorstellung die Menschen sehr gut vor mir sehen und auch ihre Häuser etc.
Mir hat der Roman sehr gefallen, gerade weil er nicht kitschig ist und auch nicht mit erhobenem Zeigefinger den Rassismus anprangert. Dennoch zeigt der Roman, rassistische Vorstellung von Menschen, die glauben Gutes tun. Und das hat sich bis heute wenig verändert, wenn man mal genauer schaut bei den sogenannten „Entwicklungshilfeprojekten“. Die Autorin hat differenziert geschrieben und sehr gut die Charaktere der Großelterngeneration eingefangen. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, über die Zeit auch nach dem Zweiten Weltkrieg. Vielleicht gibt es ja noch einen Teil, denn das Leben der Missionarsfamilien würde noch mehr Stoff hergeben.

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Wieder ein schönes Thema in der Reihe

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 71 - Turnen, tanzen, Musik machen von Constanza Droop

Meine Kinder und ich sind große Fans der Wieso Weshalb Warum Reihe, von den großen Büchern und auch den kleinformatigen wie hier. Gerade für die Kleinen ist das Format optimal. Die Seiten sind fest und die Bindung hält auch die etwas ruppige Art meines Sohnes aus. Beim ersten Mal sind die Klappen etwas schwierig, aber wenn sie einmal offen waren, funktioniert es super.

Das Thema ist diesmal turnen, tanzen und Musik machen meist in der Gemeinschaft. Das Ansehen der ersten Seiten hat mich richtig wehmütig gemacht, denn zum Kinderturnen oder Tanzen war mein Sohn noch nie und auch im Kindergarten fällt Kinderturnen seit über einem Jahr aus. Es ist also etwa mit dem mein Kleiner nicht so viel anfangen konnte, aber dennoch schaute er sehr interessiert unter die Klappen und freute sich an den fröhlichen Kindern im Umkleideraum und der Turnhalle. Sehr gut hat uns die Seite zum Yoga gefallen, denn das versuchen wir schon seit einiger Zeit zusammen. Das Rad zum Drehen für die verschiedenen Yogafiguren finde ich sehr praktisch. Diese Übungen kann man wenigstens auch gut zu Hause machen.
Insgesamt hat uns das Buch sehr gut gefallen, auch wenn es ein Thema ist, welches im Moment leider so nicht möglich ist. Aber vielleicht inspiriert es auch jetzt zu Hause mehr Sportübungen und Musikinstrumente auszuprobieren. Und das Yogarad bietet gute Übungen für Yogaänfänger. Also eine schöne bunte Mischung für Abwechslung im Alltag.

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Spannend, aber nicht mein Lieblings-Ackerman

Die Stimme der Rache von Ethan Cross

Dies ist nun der zweite Teil der Reihe um Francis Ackerman. Dem humorvollen Serienkiller, der die Seiten gewechselt hat und nun erfolgreicher Ermittler beim FBI ist. In diesem Teil geht es um seine neue Partnerin Nadia Shirazi. Sie war das erste Opfer des Black Rose Killers in ihrer Jugend. Er ist der Grund für ihre Berufswahl und auch für ihre Dämonen in der Nacht.

Nun schlägt der Black Rose Killer wieder zu. Und Ackerman sieht es als eine persönliche Herausforderung diesen bis jetzt ungeschlagenen Killer zur Strecke zu bringen.
Bei diesem Teil steht nicht so sehr die Ermittlungsarbeit im Vordergrund, sondern eher die persönliche Entwicklung von Ackerman und seinen Dämonen. Auch die Entwicklung des Black Rose Killers wird viel Aufmerksamkeit geschenkt. Für mich war es weniger Thriller als psychologische Studien. Dennoch wie auch schon in den anderen Thrillern von Ethan Cross gibt, es hier viel Spannung und Action. Die Kapitel sind kurz und gut zu lesen. Die Handlungsort und Zeitwechselsprünge sind gekonnt gesetzt, so dass ich immer das Gefühl hatte unbedingt weiter lesen zu müssen.
Vor ausschmückenden Beschreibungen menschlicher Qualen und Brutalität schreckt Ethan Cross nicht zurück. Er ist dabei auch sehr fantasievoll. Aber manchmal hatte ich das Gefühl, die Spielchen des Psychopathen zu beschreiben, war wichtiger, als die Geschichte voran zu bringen. Vor allem hatte ich zum Teil das Gefühl, dass er bestimmte Szenen unbedingt im Buch haben wollte, diese aber weder zu dem Killer noch zur Story richtig passten. Das Ende passt dann gut zu Ackerman, er liebt ja große Showdowns.
Insgesamt ein spannender und unterhaltsamer Thriller, aber für mich nicht der beste Ethan Cross Roman. Vielleicht ist der Charakter Ackerman einfach schon zu sehr ausgespielt, obwohl ich ihn wirklich mag.

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Danke für die Zeitreise

Hard Land von Benedict Wells

Diesmal hat sich Benedict Wells eine interessante Zeit und Ort ausgewählt: Missouri, 1985. Er erzählt die Geschichte eines pubertierenden jungen Mannes, der in diesem Sommer 1985 viel durchmachen muss, gleichzeitig aber auch eine neue bunte Welt der Freundschaft und Liebe kennenlernt.
Der Roman ist wie einer der großartigen Filme aus den 80ern z.

B. „The Breakfast Club“, einer meiner Lieblingsfilme. Empfehlen zu dem Buch sind die zwei Musikplaylist, die Benedict Wells zusammengestellt hat. Die Titel kommen in verschiedener Form auch im Buch vor. Die Musik unterstützt das Buch, denn sie hat mich in die richtige Stimmung gebracht.
Benedict Wells gelingt es wie auch schon in seinen vorhergehenden Roman sehr authentisch darzustellen. Sie haben Ecken und Kanten und ich kann mich gut in ihre Entscheidungen reinfühlen. Auch die Beschreibung des kleinen Ortes in Missouri ist gekonnt. Ich habe mich in den Film „Stand by me“ zurückgesetzt gefühlt. Ich denke auch dass Benedict Wells genau das wollte, denn es fühlt sich genau so an wie eine Hommage an die Coming of Age Filme und auch die Musik der 80er.
Vielen Dank Benedict Wells, vielen Dank, dass du mich mit deinem Buch wieder in meine Kindheit zurückgebracht hast. Auch wenn ich erst 1980 geboren bin, haben mich die 80er stärker geprägt als die Neunziger, vor allem was Musik und Film angeht, deshalb hat mich dieses Buch so sehr an meine Jugend erinnert. Ich habe das Buch einfach genossen.

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Guter Auftakt mit Potential nach oben

Die siebte Zeugin von Florian Schwiecker; Michael Tsokos

Dies ist mein erster Roman von Michael Tsokos, weswegen ich ihn auch nicht mit seinen anderen Romanen vergleichen kann. Der Plot des Romans hat mich sehr neugierig gemacht: Ein Familienvater und unauffälliger Beamter fährt mit dem Fahrrad zu einem Bäcker, schnappt sich die Pistole eines Polizisten und schießt beim Bäcker um sich.

Danach lässt er sich festnehmen und schweigt. Durch Zufall wird Rocco Eberhardt sein Anwalt. Er ist der eigentliche Protagonist des Romans. Ein sympathischer Charakter, der neugierig geblieben ist und sich auch für seinen Mandanten einsetzt. Unterstützt wird er vom Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer, der als nett und freundlich beschrieben wird, aber irgendwie blass und im Hintergrund bleibt. Insgesamt fehlten mit den Charakteren ein wenig die Ecken und Kanten. So wird auch der gegnerische Staatsanwalt als arrogant und zum Teil einfältig dargestellt. Während natürlich Rocco das genaue Gegenteil ist. Ich hoffe für die Folgebände, dass die Charaktere nicht so schwarz/weiß bleiben und Dr. Jarmer mehr Anteil an den Geschichten trägt.
Als Leser ist man nun bei der Aufklärung dabei und bis auf die kurzen Gedanken des Täters am Anfang, weiß man genauso wenig wie ein Anwalt. Die Richtung des Falls wird schnell klar, für mich ein wenig zu schnell, aber dennoch bleibt es spannend. Dazu tragen vor allem auch die sehr kurzen Kapitel bei und dementsprechenden Szenenwechsel. Der Roman liest sich gut und schnell. Alle Kapitel sind mit Datum und Uhrzeit versehen, so dass ich einen guten Überblick über den Zeitverlauf hatte.
Der Titel des Buches hat mich erst in eine andere Richtung gedrängt, wobei ich dachte, dass mit der 7. Zeugin überraschende Geheimnisse enthüllt werden, aber eigentlich war der Fall vorher schon klar.
Insgesamt habe ich das den Roman sehr gerne gelesen, aber gerade bei der Charakterzeichnung gibt es noch Potential nach oben. Gerne wäre ich auch länger im Unklaren über das Motiv des Täters geblieben. Auch das Ende war etwas langweilig und zu viel heile Welt, aber gut das ist auch Geschmackssache. Aber dennoch ein spannender Justizkrimi, der mich auch ein wenig die Arbeit im Gericht besser verstehen lassen hat.

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Ein interessantes und spannendes Thema

Wieso? Weshalb? Warum? Band 47 - Alles über Roboter von Andrea Erne

Zuerst konnte ich mir nicht vorstellen, dass das Thema Roboter ein eigenes Wieso Weshalb Warum Buch bekommt. Meine Kinder und ich sind schon lange große Fans der Wissensbücher und das Thema Roboter schien mir für Kinder doch nicht interessant genug, dass man damit ein ganzes Buch spannend füllen kann.

Aber ich habe mich getäuscht.
Meine 8-jährige Tochter, die ja alterstechnisch schon aus der Lesempfehlung fällt, hat mir das Buch sofort aus den Händen gerissen und darin geblättert. Roboter sind für sie ein ganz neues Thema, sie hat kaum Vorwissen darüber. Als Roboter stellte sich meine Tochter und auch ich mir immer so etwas vor wie auf dem Titelbild und dachte das sei noch ferne Zukunft. Aber auch schon heute im täglichen Leben gibt es Roboter in allen erdenklichen Formen, nur das sie nicht immer sichtbar sind. Es wird aber auch geschaut, was es schon für Ideen für die Zukunft gibt, wo uns Roboter unterstützen können.
Es ist ein sehr abwechslungsreiches Buch, wo auch noch Erwachsene und ältere Kinder etwas lernen können. Die Illustrationen sind detailreich, bunt und realistisch. Die Klappen machen neugierig und der 3-jährige Bruder hat mit dem Buch auch seinen Spass und fand vor allem die Roboter mit Gliedmaßen sehr spannend.
Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen und würde die Alterspannen nach unten und oben erweitern, abhängig vom individuellen Interesse des Kindes.

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Wunderbares Buch nicht nur für Islandfreunde

Das Wörterbuch des Windes von Nina Blazon

Nina Blazon habe ich durch ihre bekannten Jugendbücher kennengelernt. Ich mochte ihre Bücher, die mich in ganz andere Welten entführt haben. Deshalb war ich sehr gespannt, als sie angefangen hat in einem neuen Genre zu schreiben. Bereits in ihrem Buch „Liebten wir“ zeigte sich ihre Liebe zu ungewöhnlichen, manchmal etwas schrulligen Charakteren und ihre Liebe zu nordischen Ländern.

War es in dem früheren Roman Finnland, entführt sie mich hier nach Island.
Protagonistin dieses Romans ist Swea, die mit ihrem Mann Urlaub in Island macht. Kurz vor der Abreise, erkennt sie, dass er sie betrügt und lässt ihn bei einem Ausflug stehen. Unterschlupf findet sie durch Zufall bei Einar. Dessen Haus in der einsamen Natur Islands liegt wunderschön, aber trägt auch ein Geheimnis.
Sweas Entwicklung zu einer selbstbewussten, eigeneständigen Frau steht im Zentrum des Romans. Besonders wurde der Roman für mich durch die Beschreibungen des Landes Island. Nicht nur die Natur findet hier viel Raum, sondern auch die Menschen, ihre Kultur, aber auch ihre wirtschaftliche Entwicklung. Die einzelnen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Sie sind sympathisch, haben aber auch ihre Ecken und Kanten.
Den Roman zu lesen ist einfach entspannend, ohne kitschig zu sein. Nina Blazon hat mich an die Hand genommen und mich durch dieses raue und doch wunderschöne Land geführt. Selten konnte mich ein Roman so aus der Realität entführen und mich als Teil einer Geschichte fühlen. Am Ende des Romans war ich sehr traurig meine Freunde verabschieden zu müssen.
Fazit: einfach ein sehr gut geschriebener Roman, der mich träumen ließ.

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