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Rezensionen von gaby2707:

Hier ist nichts mit Ruhe auf dem Friedhof

Es rappelt in der Kiste von Thomas Krüger

Als Konrad Leisegang, der seit vielen Jahren auf dem Kölner Melaten-Friedhof als Friedhofsgärtner arbeitet, beim abräumen eines alten Grabes eine zweite Leiche unter der ersten findet, ist es mit der Friedhofsruhe erst mal vorbei.
Zur gleichen Zeit bricht ein Passagier im Flugzeug von Bogotá nach Frankfurt tot zusammen.

Herzinfarkt? Aber warum wird er von zwei zwielichtigen Personen beobachtet?
Kräftig unterstützt von dem aufgeweckten 10-jährigen Schüler Martin Schmitz macht sich Konrad an die Aufklärung der beiden Fälle, die irgendwie zusammen zu hängen scheinen.

Für mich war es das erste mal, dass ich mit einem Friedhofsgärtner auf Ermittlungstour gegangen bin. Aber ich muss sagen, ich bin absolut begeistert. Vom Erzählstil des Autors Thomas Krüger, der die Welt im Kosmos Friedhof so genial beschreibt; wo ich die Ruhe beim Lesen spüren konnte und ich jetzt noch meine, kleine Mäusezähnchen an irgendetwas knabbern zu hören. Die Beschreibungen von den verschiedenen Orten des Friedhofs und der Gräber finde ich so interessant, dass ich den Melatenfriedhof bei meinem nächsten Köln-Aufenthalt bestimmt mal besuchen werde. Auch den Humor, der hier immer wieder mitschwingt, finde ich einfach köstlich. Und vor allem, die vielen Menschen, die ich hier kennenlerne. Seien es die „Fröblinger“ Oma Gitti, die sich ungefragt vernachlässigter Gräber widmet, der Köbes, der Paul, der Joschi, der dann plötzlich verschwunden ist und die Bernadette; oder Marlies von Törne mit ihrer Qigong-Seniorengruppe aus dem Wohnstift St. Ursula, die ihre Übungsstunden auf einer Wiese am Friedhof abhalten; Violinistin Amalia Schmitz mit ihrem >Sohn Martin, die nicht nur ich ins Herz geschlossen habe und die Forensiker Benedict Weiss, Josepha Roth und Renata Grabowsik, die hier ganz schön viel zu tun bekommen. Aber auch die Kommissare Heribert Rehbein, der kurz vor seiner Pensionierung steht und Jan-Philipp Freese, die bei den Ermittlungen auf Konrad Leisegang angewiesen sind. Ihn mag ich von allen am allerliebsten und habe ihn mit seiner Shadowhawk immer noch vor Augen. So, wie er sich in seiner Fantasie Geräusche zu Bildern übersetzt, pflege ich die Bilder, die hier beim Lesen in meinem Kopf entstehen in mein Kopfkino ein. Und das hat ganz schön viel Arbeit.
Thomas Krüger hat mich mit seiner Geschichte richtig gefordert. Dauernd springe ich von einem Schauplatz zum nächsten, versuche weitere Tote in den richtigen Kontext zu bringen und bei den vielen Wendungen nicht auf falsche Fährten reinzufallen. Die Auflösung zum Schluss hat mich dann doch überrascht. Aber alle Fäden laufen zusammen und ergeben dann ein großes Ganzes, was mich vollkommen überzeugt hat.

Ein ungewöhnlicher Handlungsort, teilweise originelle Charaktere, spezielle Mordfälle und ein außergewöhnlicher Humor – dieses Gemisch hat mir ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert. Sehr zu empfehlen!

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Ein tolles Buch – nicht nur für Kinder

Wenn wir ins Gras beißen - Das Buch vom Tod für große und kleine Menschen von Eric Wrede

Der Tod und die Trauer ist etwas über das in unseren Breiten nicht so gerne gesprochen wird. Dabei gehört es zu unserem Leben doch dazu.
Autor Eric Wrede, der als Bestatter und Trauerbegleiter genau weiß, wovon er schreibt, hat hier ein sehr umfassendes Buch für Kinder ab 5 Jahren erstellt. Schon das Inhaltsverzeichnis zeigt, wie umfangreich das Buch vom Sterben, der Trauer und der Bestattung handelt.

Nachdem im Vorwort die Großen, sprich die Erwachsenen oder Bezugspersonen, angesprochen werden, geht es dann kindgerecht mit den verschiedensten Themen rund um dieses wie ich finde, wichtige Thema los.
Besonders gut gefallen hat mir neben den Themen wie „Warum sterben wir“, „Beim Sterben begleiten“, „Warum sterben nicht nur alte Menschen“ und „Warum trauern wir“, dass auch auf die verschiedenen Formen der Bestattung und die Trauerfeiern in anderen Kulturen eingegangen wird. Auch der Blick ins Bestattungsinstitut hat mir sehr gut gefallen.
Die einzelnen Themen werden durch verschieden lange Texte, ausführliche Besprechungen und kleine Illustrationen von Emily Claire Völker richtig greifbar. In farbig unterlegten Kästchen bekommen die Bezugspersonen kleine Hilfestellungen, wie sie mit den Kindern auf dieses spezielle Thema noch besser eingehen können.
Am Ende des Buches gibt es ein Glossar, wo wichtige Begriffe nochmal ausführlicher erklärt werden. Und mit einem QR-Code komme ich zu einem Download mit Links zu weiterführenden Informationen.
Ein sehr interessantes, umfassendes Buch über das Sterben und die Trauer – nicht nur für Kinder.

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Tödlicher Malkurs auf Brandners Terrasse

Nur Norbert malte blauer von Dany R. Wood

Oma Käthe kann es nicht fassen. Gerade jetzt, wo die Bed & Breakfast Pension, die sie zusammen mit ihrem Nachbarn dem Brandner Karl-Heinz aufgebaut hat, endlich mal ausgebucht ist, lässt der sie im Stich. Ihr Schwiegersohn, Dorfpolizist und selbsternannter Oberkommissar Jupp Backes, ist sowieso der Meinung, dass sie die Pension aufgeben und zu ihrem Lover Hinnerk Rasmussen nach Sylt ziehen sollte.

Dann hätte er nämlich endlich seine Ruhe – vor den lärmenden Gästen der Pension und vor allem vor ihr. Aber nein, sein krimineller Spürsinn wird geweckt, als Oma und ein Gast des Malkurses, der derzeit auf der Terrasse der Pension stattfindet, Karl-Heinz in seinem Gartenhäuschen finden. Erhängt. Dorfarzt Dr. Kunz plädiert auf Selbstmord, obwohl er seinen Patienten für vollkommen gesund hält. Doch Jupp lässt nicht locker, lässt Karl-Heinz obduzieren und sein Freund, Gerichtsmediziner Kurti Altmeier stellt fest, dass er ermordet wurde. Jupps einzige Sorge ist nun, dass ihm die Saarbrigger Kripo den Fall wegnimmt.
Außerdem gibt es Ärger im Hause Backes. Eva hat sich von ihrem Freund Sandro getrennt, ist spontan aus Berlin in Hirschweiler zu Besuch und wird bei einer Freundin übernachten, was Mama Inge gar nicht gefällt. Nach einem kurzen, heftigen Gespräch hängt der Haussegen so was von schief. Wie Jupp den Familienfrieden dann wieder herstellt, ist schon eine Schau.
Auch Ex-Kommissar Hinnerk Rasmussen, der neue Freund von Oma Käthe von Sylt bietet sich an, bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Nur das kann Jupp ja auf gar keinen Fall zulassen.

Ich habe Jupp Backes, seiner Frau Inge und Oma Käthe bisher bei allen Fällen über die Schulter geschaut. Und auch dieser hier ist Autor Dany R. Wood ausgesprochen gut gelungen. Wenn ich wählen müsste, ist dies für mich sogar der bisher beste Fall aus seiner Feder. Der Fall selbst ist so gut konstruiert, mit so vielen Personen, von denen eine noch interessanter ist wie die andere. Mit alten Bekannten wie dem Gerichtsmediziner Kurti Altmeier, der Hasenkasten-Doris, dem Presley-Günther und eine meiner Lieblinge: dat Müllersch Marianne. Ich habe sie alle im Laufe der Jahre richtig ins Herz geschlossen und freue mich immer, wenn ich sie wiederlesen kann.
Hier nun geht es um den toten Nachbarn Karl-Heinz Brandner, den ich schon aus seiner luftigen FKK-Zeit kenne und von dem ich mich nun leider verabschieden muss. Bis da der Täter gefunden ist, das dauert. Und vor allen sind die Befragungen, die selbst vor Oma Käthe nicht halt machen, sehr interessant. Da hat jeder der Teilnehmer am Malkurs, sei es der Veranstalter Vincent Mühlbauer, Ex-Oberstudienrätin Anneliese Meisele, Rüdiger Eschenbach und seine Frau Ulrike, die unbedingt die neue Bürgermeisterin von Hirschweiler werden will, Dagmar und Norbert Essers aus Köln, Klaudia Fuchs-Spengler oder Aktmodel Laura-Jane Hoffmann irgendwas zu verbergen. Was da alles ans Tageslicht kommt, das solltet ihr unbedingt selbst lesen.
Die Dialoge sind auch hier vom Allerfeinsten und ich habe mein Grinsen kaum aus dem Gesicht bekommen. Was der Jupp da manchmal raus haut, hat schon einen ganz eigenen Humor. Durch den saarländischen Dialekt, den hier manche sprechen, kommt aus das lokale Flair richtig gut rüber.
Der Spannungsbogen baut sich ganz langsam auf und ich hatte immer wieder andere Verdächtige auf meiner Liste. Aber als es dann zur Auflösung kommt, war ich doch überrascht. Damit hätte ich so nicht gerechnet. Aber da hatte Jupp halt wieder den richtigen Riecher.

Ein interessanter Fall, spannende Ermittlungen, jede Menge Verdächtige, ein grandioser Humor und zum Schluss eine unerwartete Wendung – genau das ist es, was mich an dieser Reihe um den Hirschweiler Polizisten Jupp Backes und seiner Familie so fasziniert. Ich freue mich heute schon, wenn es wieder heißt: Familie Backes ermittelt.

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12 makaber-böse Geschichten aus Hamburg...

O du fiese Weihnachtszeit von Markus Kleinknecht

… hat Autor Markus Kleinknecht in dieser weihnachtlichen Anthologie zusammengestellt.
Da geht es um eine missglückte Bescherung vom Weihnachtsmann; den alten Peet, fliegende Tannenbäume und das Schiff Uwe; Paula und Leon, die in einem Dunkelraum auf Gernot treffen; Karl Magnus und Marie, die einen Nachmittag im Gruselkabinett verbringen; Konrad Maybach, der mit Willi auf eine alternative Stadtführung geht und andere skurrile Ereignisse, die genau in diese Vorweihnachtszeit passen.

Da es 12 Kurzgeschichten zwischen 5 und 28 Seiten sind, kann man sie sehr gut jeden 2. Tag als kriminellen Weihnachtskalender nutzen. Hier werde ich nicht in besinnliche, friedliche und weihnachtliche Stimmung versetzt. Nein, hier wird es gruselig, spannend, böse, makaber und kurios. Bei einer Geschichte hatte ich anschließend eine richtige Gänsehaut. Dass alle Geschichten irgendwie zusammenhängen, hat es für mich noch interessanter gemacht.
Für diejenigen, die sich in Hamburg auskennen, dürfte der Lesespaß nochmal ein größerer sein. Aber auch ich hatte ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden, die ich jedem – egal ob Weihnachtsfan oder nicht - absolut empfehlen kann.

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Mal ganz was anderes von Andreas Winkelmann

Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann

Björn Kupernikus, ehemaliger Schauspieler, der sich selbst als vagabundierender Privatier bezeichnet, hat es sich früh am Morgen auf dem idyllischen Campingplatz Himmelreich vor seinem Wohnwagen Otto gerade gemütlich gemacht, da wird er durch einen Schrei einer weiß gewandeten Frau auf ein Stand-up-Paddling-Board auf dem Templiner See aufmerksam gemacht.

Das treibt mit einem kleinen weiß-braun-schwarz-gescheckten Hund immer mehr auf den See hinaus. Wagemutig stürzt sich Kupernikus in die Fluten und bringt Board und Hund ans Ufer. Erst da bemerkt er, dass unter dem Board ein Mann angeschnallt ist. Tot. Der kriminalistische Spürsinn von Kupernikus, der immer mal einen Kommissar spielen wollte, ist geweckt. Zusammen mit der Künstlerin Annabelle Schäfer, die im Nachbarort lebt und sehr viel über die Gegend weiß, macht er sich auf die Suche nach Pinguins Herrchen, so hat er den kleinen Hund genannt, und er will den Mörder des Mannes unter dem SuP finden.

„Mord im Himmelreich“ ist der erste Band einer humorvollen Wohlfühlkrimi-Reihe rund um Verbrechen auf dem schönen Campingplatz Himmelreich in der Nähe von Potsdam und den passionierten Camper und Hobby-Tatort-Kommissar Björn Kupernikus und die reizende Künstlerin Annabelle Schäfer.
Ich habe schon einige Thriller gelesen und war skeptisch, ob er auch das Genre Cosy Crime beherrscht. Und ich muss sagen, ja, und das ausgesprochen gut. Ich hatte während des Lesens ein Dauergrinsen im Gesicht. Die Dialoge zwischen Kupernikus und Annabelle sind einfach köstlich. Genau so wie die Gedanken, die sich Kupernikus macht und seine Wortspielereien. Oder das Gespräch mit einem Herrn auf der Toilette. Ich kenne jetzt die Herkunft des Sprichworts „über den grünen Klee leben“ und weiß was Gottesbscheißerle sind. Durch die bildhaften Beschreibungen habe ich das Gefühl mich auf dem Campingplatz und rund um Caputh schon richtig gut auszukennen. Durch den Berliner Dialekt, der hier und da durch einen der Ortsbewohner einfließt, kommt das lokale Flair sehr gut heraus.
Thiago, das Mädchen für alles auf dem Campingplatz, der etwas schusselige HK Edgar Fass, Lothar Decker, der eine Bürgerwehr gegründet hat, Ralle und die rote Luzie und auch die Camper, die ich im Himmelreich kennenlerne, sind alle so detailliert und bunt mit ihren kleinen und etwas größeren Marotten beschrieben, dass ich sie sehr schnell vor Augen hatte und sie in mein Kopfkino einbauen konnte.
In der hinteren Buchklappe finde ich eine Karte des Campingplatzes und der Umgebung, auf der ich mich sehr gut zurecht finden kann.
Richtig süß finde ich den kleinen Hund auf dem Board, der jedes neue Kapitel einleitet.
Ich habe mich beim lesen der Geschichte köstlich amüsiert, bin sehr gerne in den Camping-Kosmos eingetaucht und habe mir meine eigenen Gedanken über dem Toten unter dem SuP-Board machen können. Aber auch die Immobilienbranche wird unter die Lupe genommen, was aber die positive Gesamtstimmung der Geschichte keinesfalls drückt.
Überrascht wurde ich dann von der Auflösung des Falles. Die kam mir zum Ende hin ein bisserl zu schnell und überraschend. Trotzdem gut nachvollziehbar und ohne Fragen bei mir hinterlassen zu haben.

Ein absoluter Wohlfühl-Camping-Krimi, der mir einige sehr amüsante Lesestunden beschert hat. Vor allem habe ich wieder Menschen wie Björn und Annabelle kennengelernt, von denen ich gerne noch viel mehr erfahren würde. Und natürlich will ich auch Pinguin wiederlesen.

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Hier ist wirkich nichts wie es scheint

STARCK und der erste Tag von Christian Jaschinski

Nach 5 Jahren wird der ehemalige Oberstaatsanwalt Andreas Starck aus der JVA Düsseldorf entlassen. Sein erster Weg führt ihn zum Friedhof zum Grab seiner Frau Daniela, die vor 5 Jahren ei einem Autounfall starb. Und dann will er nichts weiter als seine Tochter Greta wiedersehen. Doch das Jugendamt stellt sich quer und legt ihm mehr als einen Stein in den Weg.

Doch Starck gibt nicht auf und beginnt, seinen letzten Fall, der ihm alles genommen hat, neu aufzurollen. Unterstützt wird er dabei von KHK Jan-Hendrik Steinbeck, der sich nach kurzem Zögern auf seine Seite stellt. Und auch in seinem einzigen Freund im Knast Duncan Carry hat er Jemanden, mit dem er seine Fragen, die immer wieder auftauchen, besprechen kann. Als er bemerkt, dass er beschattet wird, beginnt ein Katz- und-Maus-Spiel. Noch mehr Verwirrung entsteht, als er herausfindet, dass sein verstorbener Vater irgendetwas mit einer Züricher Bank zu tun hatte, die in seinen damaligen Ermittlungen eine große Rolle gespielt hat.
Wird er seine Unschuld beweisen können?

„Starck und der erste Tag“ ist der 1. Bd. der neuen Thriller-Trilogie von Autor Christian Jaschinski. Und bereits an diesem ersten Tag, seiner Entlassung, hat er mich in die Geschichte hinein gezogen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Er legt mir hier einen zumeist unaufgeregten, leisen und doch sehr spannenden, intensiven und teilweise mysteriösen Thriller vor. Er zieht mich hinein in ein Dickicht aus Lügen, Intrigen, Drohungen, Bestechung, Mord, Falschaussagen und Korruption. Und er sogt dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Ich lerne Starcks Mutter Susanne kennen, bei der er mangels eigener Wohnung vorerst unterkommt. Seine Schwiegereltern Maja und Benedikt Behrenburg, die für ihn nur Hass und Verachtung übrig haben und ihm die Schuld an Danielas Tod geben. Diese Begegnung und die suche nach seiner Tochter geben der Geschichte einen sehr emotionalen Anstrich, der mir persönlich sehr gut gefällt. Sie haben meinen Eindruck zu dem mir sehr sympathischen Andreas Starck noch verstärkt. Die neugierige Nachbarin Moira St. John-Smythe und ihren Sohn KHK Jobst Stukenbröker, vor vielen Jahren der beste Freund von Starck, der jetzt einen Einbruch bei Starcks Mutter nur halbherzig untersucht, werden sicher nicht meine Freunde werden. Duncan Carry lerne ich bereits an dem Tag kennen, als sich die beiden Männer das erste mal begegnen und der für Starck zu einem engen Vertrauten wird. Und den „Waran“, der sich unauffällig immer wieder an Starcks Spuren heftet. Sogar den cholerischen Staatsanwalt Dr. Henning Plöger kann ich mir gut vorstellen. Sie alle sind dank der bildhaften Beschreibungen sehr gut ausgearbeitet und vorstellbar und machen mit ihren Stärken und Schwächen die Geschichte zu einem rundum gelungenen Ganzen.
Kurze Kapitel lassen die Seiten nur so dahin fliegen. Immer wieder springt Starck mit seinen Gedanken auch zurück in die Vergangenheit, was manches aus der heutigen Sicht offensichtlicher erscheinen lässt. Und auch der Autor selbst kommt in einem kurzen Satz selbst vor. Was mir bei dem vielen Negativen, was ich hier lesen muss, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Bei den Kapiteln um das Bankwesen, um Wirtschaftskriminalität, um die Mafia und um einen „Geheimbund“, in dem es um eine Uhr geht, hatte ich etwas Schwierigkeiten hinein zu kommen. Aber ich denke, dass ich da in Bd. 2 und 3 noch mehr dazu erfahre.
Ein äußerst spannender und interessanter Auftakt zur Trilogie, der mich in Atem gehalten hat, mit unvorhersehbaren Wendungen auf die ich absolut nicht vorbereitet war. Ich will nun unbedingt wissen, wie´s weiter geht. Ob es Starck gelingt sein Ansehen wieder herzustellen und vor allem seine Tochter Greta zurück zu bekommen. Es muss noch so Vieles aufgeklärt werden und die sehr kurze Vorschau auf Bd. 2 und 3 facht meine Neugier so richtig an.

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Hier wird’s heiß

Unstillbare Dominanz - Lust auf Härte | 9 geile erotische Geschichten von Rebecca Perkins

Diesen 9 heißen, erotischen Geschichten von Rebecca Perkins prickeln vor Lust und Leidenschaft und bescheren dem ein oder anderen bestimmt feuchte Träume.
Hier wird auf dem Golfplatz nicht nur Golf gespielt. Ich lerne Anna kennen, die wegen eines Wasserschadens in ihrer Wohnung vorübergehend zu ihrem Ex zieht; Danny, der durch Evelin nicht nur einen anspruchsvolleren Job bekommt und Arne, der sich nicht nur um Valentinas Knöchel kümmert.

Auch die anderen Geschichten sind absolut lesenswert und es ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Was mir an den Kurzgeschichten von Rebecca Perkins so gut gefällt, sind die Stories, die sie um die heißen Spiele, die dann unweigerlich folgen, herum kreiert. Da kann ich mir sehr gut vorstellen, dass ich selbst mal in die ein oder andere Situation hinein schlittere. Doch was kann einem Schöneres passieren…?
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Rebecca Perkins als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Ein gelungener Abschluss der „Fernsehschwestern“-Saga

Glücklich sind die Mutigen von Beate Sauer

Franka Vordemfelde arbeitet als Journalistin und genießt seit dem Tod ihres Mannes Frieder, den sie immer noch nicht verwunden hat, ihre Unabhängigkeit. Darunter zu leiden hat leider immer wieder ihre Tochter Joan, die gerade in Berlin als Schauspielerin die Premiere eines Theaterstückes feiern wird.

Da an diesem Tag die Mauer geöffnet werden soll, muss sie mal wieder hinter dem Beruf ihrer Mutter zurück stecken.
Doch Joan lässt sich auch von immer wiederkehrenden Ereignissen den unbändigen Willen als Schauspielerin Karriere zu machen, nicht nehmen. Doch noch immer sind es die Männer, die bestimmen, welcher Karriereweg nach oben führt. Und so muss auch sie plötzlich erkennen, dass sie kurz davor ist, alles, vor allem sich selbst, zu verlieren. Nur gut, dass sie nicht nur ihre Familie hinter sich weiß, die sie auffängt.
Aber auch das Leben der anderen Familienmitglieder ist immer wieder Thema. Mutter Annemie, die weiterhin unter ihren Albträumen leidet; Kostümbildnerin Eva, die mit Chris, ihrem Ehemann Nr. 3 wieder in München lebt; Frankas Zwillingsschwester Lilly, die immer noch als Fernsehansagerin und Moderatorin arbeitet und alles dafür tut, dem Jugend- und Schönheitsideal zu entsprechen. Sie sind die starken Frauen, die zusammenhalten, wenn es drauf ankommt und von denen diese Geschichte lebt.
Nach "Wunder gibt es immer wieder" und "Morgen ist ein neuer Tag" ist nun "Glücklich sind die Mutigen" der 3. und leider letzte Band der "Fernsehschwestern"-Reihe, den ich aus der Feder von Autorin Beate Sauer gelesen habe. Da alle drei Geschichten in sich abgeschlossen sind, kann man jedes Buch aus einzeln lesen. Mir hat es aber viel mehr Spaß gemacht, die Familie Vordemfelde von Anfang an kennen zu lernen und auf ihren privaten und beruflichen Wegen zu begleiten.
Von Band 2 aus springen wir ca. 20 Jahre nach vorn und erleben gleich den Fall der Berliner Mauer und die Wiedervereinigung Deutschlands mit. Das Lebensgefühl, das zu dieser Zeit in Berlin herrschte, kann ich durch die anschauliche Erzählweise und die eingefügten politischen und gesellschaftlichen Ereignisse sehr gut nachvollziehen.
Ein interessanter und auch spannender Abschluss einer Familiengeschichte, in der die Liebe, die Karriere, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder auch die Probleme als Alleinerziehende thematisiert werden. Darüber hinaus versuchen die Frauen sich selbst zu verwirklichen und vor allem wollen oder müssen sie sich in einer von Männern dominierten Branche durchsetzen. Ich erfahre einiges von dem Negativen, was sich im Hintergrund am Film- oder Fernsehset abspielt. Da kommt es zu psychischer und zu physischer Gewalt an den Frauen, unter der Joan zu zerbrechen droht.

Eine lesenswerte Geschichte über starke Frauen, die zusammen halten, die kämpfen und die ihren Weg finden und gehen.

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Heiß und abwechslungsreich

Verruchte Gier | 6 geile erotische Geschichten von Yvonne Bräuning

In ihren 6 hoch erotischen, vielseitigen Kurzgeschichten stellt mir Autorin Yvonne Bräuning Björn, Peter und Heike, Jessica, Anton und Felix, Herbert, Karl, Robby und ihre Freundinnen Lisa, Karima und Inge und andere Paarkonstellationen vor. Ob sie sich zu zweit vergnügen, das Liebesspiel zu dritt genießen oder es abwechselnd mit jedem mal treiben, ob hetero oder bi – für Abwechslung beim ausleben der gierigen Lust an den verschiedensten Orten ist gesorgt.

Die Autorin erzählt sehr flüssig und vor allem bildhaft, so dass schnell Bilder und Filmchen in meinem Kopf entstehen. Ohne Tabus geht es von einem Erlebnis zum nächsten, ohne dass es zu anstößig wird oder unter die Gürtellinie geht.
Ich habe jede einzelne Geschichte richtig genossen.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Yvonne Bräuning als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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Heiß und leidenschaftlich

Ich bin dir verfallen! 8 geile erotische Geschichten von Sarah Roseanne Fox

In diesem Buch von Sarah Roseanne Fox bekomme ich 8 erotische, heiße Geschichten voller Leidenschaft, Gier, Hingabe und außergewöhnlicher Genüsse.
Ob mit einem verheirateten Mann, nach einem Medikamententest; in einem anonymen Hotelzimmer; mit der willigen Freundin der Ehefrau oder mit Lady Butterfly, die unglaublich viel Sex braucht.

Ob sie Corinna, Monique, Eleonora oder Amelia heißen – mit ihnen geht es hart, fantasievoll und nur auf das eine bedacht zur Sache.
Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass sehr schnell Bilder in meinem Kopf entstanden sind. Die Fantasie wird durch die wechselnden Schauplätze und Örtlichkeiten weiter angeheizt. Ich habe es genossen, den einzelnen Paaren bei ihrem Spiel „zuzusehen“.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Sarah Roseanne Fox als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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